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Bombenexplosion beim Boston-Marathon mehrere Tote und Verletzte

Erstellt von Charlie Brown, 15.04.2013, 22:53 Uhr · 600 Antworten · 30.525 Aufrufe

  1. #441
    Esseker
    Zitat Zitat von DerTherapeut Beitrag anzeigen
    Es gibt doch nur Fotos wo die beiden in der Menge stehen und sich dann wegbewegen .. also wenn das reicht um zu beweisen dass jemand schuldig ist eine Bombe gelegt zu haben ja dann weiss ich auch nicht. Außerdem gibt es doch keine wirklichen Beweise dass es eine Schießerei gab (siehe das Foto wie der jüngere der Beiden aus dem Boot steigt).

    Bisher hab ich echt keine eindeutigen Beweise sehen können .. ich finde die ganze Geschichte echt ziemlich suspekt.
    Wieso dann die Flucht?

  2. #442
    economicos
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Weil der Sprengstoff billig zusammengebastelt war und so nicht das Potenzial hatte mehrere Todesopfer zu fordern sondern nur einen "Teilerfolg", im Sinne von "Schaut her" hatt deutet es, wie gesagt, auf eine Einzeltat. Ohne politischen Hintergrund.
    Dass es die 2 waren ist wieder was anderes, aber eigentlich auch eindeutig: a) Die Fotos sind da, wo beide dort waren. b) Der eine war sowieso auffällig, und zwar der große Bruder. c) Die, wie gesagt, selbst- und fremdzerstörerische Flucht vor der Polizei und d) Weshalb sollte eine politische innenländische Regierung zu dieser Zeit nun etwas in die Schuhe von irgendwelchen Bostonern schieben, die nen tschetschenischen Migrationshintergrund haben?
    Das glaube ich noch nicht, auch das er nicht mehr lebt. Nur weil es ein Arzt bestätigt hat, dass er nicht mehr lebt, hat in Amerika nicht viel zu heißen. Aber das sei jetzt nur dahingestellt.

  3. #443
    Esseker
    Zitat Zitat von AlbaJews Beitrag anzeigen
    Dann zeig doch mal was die Bilder beweisen sollen.
    Du beziehst dich ja wieder nur auf eine Sache.
    Die Bilder zeigen sie dort in der Menge, mit dem Rucksack, wenn ich mich nicht irre. Beide hatten "keinen Grund" dort zu sein, zumindest keinen eindeutigen. Und der Background des einen Bruder ist ebenfalls eindeutig.

  4. #444
    Avatar von Krosovar

    Registriert seit
    20.09.2008
    Beiträge
    9.112
    Fest steht: Stunden, nachdem ihre Konterfeis über sämtliche Medien veröffentlicht worden waren, war der ältere, Tamerlan Tsarnaev, tot.

    Er wurde von der Polizei nicht angeschossen oder kampfunfähig gemacht - so etwas ist möglich, wenn man will. Wenn es auf der Prioritätenliste der Polizei ganz oben steht. Dann heißt es: „Bringen Sie uns den Mann. Aber bringen Sie ihn uns vor allem lebend!“

    Zu Recht. Ein lebender Verdächtiger ist deutlich wertvoller. Die Behörden können ihn wochenlang befragen. Nach Hintermännern, einem Netzwerk. Das wäre wichtig. Vor allem, wenn man permanent behauptet, die Brüder Tsarnaev wären „radikalisierte“ Moslems gewesen. Menschen dieser Gesinnung arbeiten oft als Teil eines international organisierten Teams.

    Fest steht, die Polizei gab sich nicht besonders Mühe, den älteren der beiden Verdächtigen, den möglichen Täter von Boston, den möglichen Terroristen, lebend zu verhaften. Er wurde von Kugeln regelrecht durchsiebt.
    „Die Schüsse sind nicht zu zählen.“ Diese Aussage stammte von dem Mediziner, der Tamerlan auf den OP-Tisch bekam.

    Während u.a. die Süddeutsche Zeitung davon sprach, Tamerlan sei bereits tot gewesen, als er das Klinikum erreichte, da er erschossen worden sei,

    Quelle:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/boston-watertown-polizei-fasst-verdaechtigen-dschochar-zarnajew-lebend-1.1652923 ),

    zitierte die Frankfurter Rundschau den behandelnden Arzt, Dr. David Schoenfeld, Tamerlan sei im Sterben liegend, aber nicht tot eingeliefert worden. Tamerlan war nach Aussage des Arztes bewusstlos. Ob Tamerlan an den Schusswunden oder anderen Verletzungen starb, konnte Dr. David Schoenefeld nicht sagen. „Das müsste ein Gerichtsmediziner klären.“

    Glaubt man den offiziellen Angaben der Polizei von Boston, so wurde Tamerlan auch nicht erschossen. Demnach sei er durch seinen jüngeren Bruder Dschochar getötet worden, als dieser sich in ein zuvor gestohlenes Auto setzte, um der Polizei zu entkommen.

    Diese hätte zuvor beide Brüder eingekreist und in eine Schiesserei verwickelt. Dennoch wäre es dem 19-Jährigen gelungen, in das Auto zu steigen und zu flüchten. Dabei hätte er seinen älteren Bruder Tamerlan nicht mitgenommen, sondern überfahren. An diesen Verletzungen sei dieser dann wohl im Krankenhaus gestorben.

    So irrwitzig diese Geschichte klingt - sie ist der offizielle Plot. Vorgetragen von Polizeichef Deveau.

    Quelle:
    Terror in Boston: Bomber hat wohl versucht sich umzubringen | Politik - Frankfurter Rundschau

    Der OP-Tisch, auf dem Tarmalan wenig später landete, stand im Beth Israel Deaconess Medical Center.
    Bei Tamerlan handelte es sich offiziell um einen „radikalen“ Moslem.

    KenFM fragte, unmittelbar nachdem bekannt geworden war, wohin man den mehr oder weniger toten Verdächtigen gebracht hatte, warum man sich ausgerechnet für dieses Klinikum entschieden hatte.

    Lag es in der Nähe des Ortes, an dem der Mann erschossen worden war? Oder wurde das Krankenhaus explizit ausgesucht?

    Eine Stadt wie Boston hat sehr, sehr viele Krankenhäuser. Warum das Beth Israel Deaconess Medical Center? Es gibt eine reichliche Auswahl:

    http://www.yellowpages.com/boston-ma/clinics

    Wenig später gelingt es der Polizei von Boston, auch Dschochar Tsarnaev zu entdecken und festzunehmen. Man muss sich das Szenario dazu in etwa so vorstellen:Ganz Boston wimmelt in diesen Stunden von Polizei. Mehrere Tausend Mann haben die Stadt fest im Griff. Die Bevölkerung wird angewiesen, unter allen Umständen zuhause zu bleiben, Fenster und Türen zu verriegeln. Die Verdächtigen seien extrem gefährlich, heißt es.

    Obwohl die meisten Bürger Bostons dieser Aufforderung Folge leisteten, bekam die Polizei dennoch den entscheidenden Tipp von einem Bürger. Dieser hatte sich offensichtlich nicht an den Rat der Polizei gehalten. Stattdessen hielt sich der Mann draußen auf. Dabei sei ihm eine Blutspur aufgefallen, die zur Abdeckplane seines Bootes geführt hätte. Er deckte die Plane auf und sah einen jungen Mann. Und reichlich Blut. Im Anschluss rief er vom Ort der Entdeckung, der Franklin Street in Watertown, die Polizei.

    Die Polizei hat noch eine alternative Version. Sie hat mittels Hubschrauber und Wärmebildkamera das Boot entdeckt, in dem der Verdächtige unter der Plane lag. Daraufhin sei sie mit Spezialkommando und Roboter ausgerückt. Kurze Zeit später hätte sie den 19-Jährigen Dschochar Tsarnaev festgenommen. Zuvor kamen u.a. noch Blendgranaten zum Einsatz.

    Um es klipp und klar auszudrücken: niemand kann bis heute sagen, ob Tamerlan und Dschochar Tsarnaev die Attentäter von Boston sind. Sie sind und bleiben Verdächtige.

    Dennoch titelte auch der SPIEGEL am 20. April in der Onlineausgabe:
    „Marathon-Attentäter: Gefangen! Die Jagd ist beendet.“

    http://www.spiegel.de/panorama/polizei-fasst-mutmasslichen-bombenleger-von-boston-a-895505.html

    Diese Schlagzeile und der präsentierte Bericht sagen extrem viel über die embeddete Presse.

    Von Neutralität, oder der in einem Rechtsstaat geltenden Unschuldsvermutung, kann überhaupt keine Rede sein. In dubio pro reo? Vergiss es. Dass die BILD in ihrer Online-Ausgabe titelt:

    „Das Psychogramm der Marathon-Bomber von Boston. Der Hass des großen Bruders“,

    wundert niemanden. Hier werden aus zwei Menschen, die sogar von der Springer-Presse bis vor zwei Wochen noch als Vorzeige-Immigranten verkauft worden wären, zwei Versager mit islamischen Wurzeln gemacht, die ihren Hass auf Amerika abreagieren wollten.

    Quelle:
    Das Psychogramm der Boston-Bomber - Der erlösende Tweet der Polizei - News Ausland - Bild.de


    Fakt ist: Bis heute hat kein Reporter der Welt auch nur ein Wort mit den beiden Verdächtigen gesprochen.
    Das ebenfalls von Springer verkaufte Blatt „Die Welt“ geht die Sache subtiler an. Zeigt mögliche Konsequenzen aus diesem Anschlag zweier Männer, die seit 10 Jahren in den USA lebten, aber offiziell eben „radikale“ Moslems waren. Einwanderer. Die Welt schreibt:

    „Je mehr über die Brüder Tsarnaev bekannt wird, desto blasser wird zudem die Überzeugung vieler Amerikaner, ihre Immigranten durch den Assimilierungs-Sog des American Dream zu sicheren Neupatrioten zu erziehen.“

    Quelle:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article115459429/Eitle-Zufriedenheit-der-American-Boys-mit-toedlicher-Agenda.html

    Und der Amerikanische Präsident, Barack Obama? Er weiß ebenfalls nicht, ob es sich bei den Brüdern um die Täter handelt. Dennoch tut er bereits so, indem er auf einer Pressekonferenz fragt:

    „Warum haben die Brüder gemordet? Warum haben sie Boston terrorisieren wollen? Sie sind doch in Amerika aufgewachsen, haben hier studiert. Warum?“

    Quelle:
    http://www.youtube.com/watch?v=bXchBWwxI_k

    Woher wissen Sie das? Also, dass die Brüder gemordet haben, Herr Obama? Liegt ein Geständnis vor? Nein. Oder ein eindeutiger Beweis? Ebenfalls nein.

    Was vorliegt, ist eine Meldung, die extrem zu denken geben sollte. Auch dem zweiten Verdächtigen geht es offenbar schlecht. Sehr schlecht. Ihm wurde, wieder die offizielle Version, bei der Ergreifung in die Kehle geschossen und könne nicht sprechen.
    Die BILD vermutet, der Täter habe sich in den Mund geschossen, um sich umzubringen. Das sei aber wohl missglückt.

    Bomben bauen konnten die Brüder offensichtlich. Eine Abzug so zu betätigen, dass das zum eigenen Tode führt, überfordert den 19-Jährigen dann aber.
    In ein Auto steigen, während die bis an die Zähne bewaffneten Sicherheitskräfte die beiden Brüder unter Feuer nehmen, gelingt dem jungen Mann aber. Da spielen die Nerven wieder mit...

    Aber, so zu flüchten, dass er seinen Bruder dabei nicht überfährt, ist dann wieder zu kompliziert.

    Und wo liegt der einzige noch lebende Hauptverdächtige jetzt? Wieder in einem Bostoner Klinikum. Aber in welchem?

    Wieder im Beth Israel Deaconess Medical Center.

    Ist das nicht seltsam? Boston hat X Krankenhäuser, aber auch Dschochar Tsarnaev landet im Beth Israel Deaconess Medical Center, wo sein Bruder starb, ohne dass er vernommen werden konnte.

    Von der Franklin Street bis ins Klinikum in der 330 Brookline Avenue sind es rund 5 Meilen. Man fährt zwischen 12 und 15 Minuten.

    Quelle:
    https://maps.google.de/maps?hl=de&authuser=0


    Gibt es keine anderen Krankenhäuser in Boston, Krankenhäuser, die näher liegen? Warum landen beide Brüder in diesem Krankenhaus?

    Anders gefragt, weshalb macht sich bei uns langsam aber sicher das Gefühl breit, die ermittelnden Behörden hätten kein wirkliches Interesse daran, dass Dschochar Tsarnaev jemals eine Aussage vor einen Zivilgericht macht ?

    Sein Bruder war schon tot, als er im Beth Israel Deaconess Medical Center ankam. Oder eben noch nicht. Kommt darauf an, wen man fragt - die Polizei von Boston oder Dr. David Schoenefeld, den behandelnden Arzt.

    Zu allen Ungereimtheiten meldet die Presse jetzt, dass es Dschochar Tsarnaev zunehmend schlechter geht, schließlich habe er einen Selbstmordversuch hinter sich, schwere Verletzungen im Bereich der Kehle. Niemand weiß, ob der Mann durchkommt.

    Quelle:
    Terror in Boston: Bomber hat wohl versucht sich umzubringen | Politik - Frankfurter Rundschau

  5. #445
    Avatar von hirndominanz

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    Zur Zeit wüßte ich -noch-nicht wer es war.
    Wer es 100% nicht war, aber, das weiß ich: ICH!!

  6. #446
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Du beziehst dich ja wieder nur auf eine Sache.
    Die Bilder zeigen sie dort in der Menge, mit dem Rucksack, wenn ich mich nicht irre. Beide hatten "keinen Grund" dort zu sein, zumindest keinen eindeutigen. Und der Background des einen Bruder ist ebenfalls eindeutig.
    Diese Bilder beweisen bis jetzt einen Scheissdreck.

  7. #447
    Avatar von Krosovar

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    Fakt ist: Es gibt kaum eine sicherere Methode, sich umzubringen, als sich in den Mund zu schießen. Allein der Druck, den die Patrone freisetzt, zerfetzt einem Menschen in der Regel die Atemwege. Die Kugel durchschlägt, wenn man es richtig macht, den Schädel. Von innen nach außen.
    Die Bilder dazu kennt jedes Kind, das einmal CSI gesehen hat. Überall liegt Gehirn herum.

    Dem Präzisionsbombenbauer Dschochar Tsarnaev ist diese Form der Selbsttötung nicht gelungen. Zu kompliziert? Dennoch gelang es ihm, sich sehr schwer zu verletzen. Allerdings nicht schwer genug. So dass man noch eine 15-minütige Fahrt ins Beth Israel Deaconess Medical Center riskieren konnte. Glück gehabt. Der letzte Tsarnaev kam dort an. Lebend. Glück für uns, die wir noch Fragen haben. An den letzten lebenden Hauptverdächtigen. Hoffen wir, dass er durchkommt.


    Doch auch wenn er nicht verstirbt, ist es möglich, dass wir niemals eine Aussage von ihm zu hören bekommen. Warum? Nun, konservative Politiker wie Senator McCain fordern jetzt, man möge Dschochar Tsarnaev wie einen Kriegsgefangenen behandeln. Das Wort Guantanamo fiel. Das ist kein Scherz.

    Für McCain ist der noch lebende Hauptverdächtige bereits jetzt ein Terrorist, dem die klassischen Bürgerrechte nicht zustehen sollten. Eines dieser Rechte ist das „Recht zu schweigen.“

    Derzeit wird in den USA ganz offen darüber diskutiert, ob einem Menschen wie Dschochar Tsarnaev, dem eine Tat zur Last gelegt, aber bisher nicht nachgewiesen werden konnte, das Grundrecht vor Gericht, das Recht zu schweigen, entzogen werden sollte.

    Nur: Wie bringt man einen Menschen, der schweigt, dazu, sein Schweigen zu brechen? Durch Folter? In den USA seit 9/11 kein Tabu mehr. Was bei Ausländern klappt, sollte demnach bei US-Bürgern kein Problem sein.

    Quellen:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/boston-streit-ueber-behandlung-dschochar-zarnajews-a-895656.html

    http://www.welt.de/newsticker/news1/article115452098/Mutmasslichem-Bomber-von-Boston-droht-Terroranklage.html

    Dschochar Tsarnaev, so scheint es der Wunsch von ganz weit oben zu sein, soll, wenn überhaupt, vor ein Militärgericht, bevor man ihn - zu was auch immer - verurteilt. Wir haben Grund zu der Annahme, dass das, was er zu sagen haben könnte, uns nur in gefilterter Form erreichen wird. Alles, was man dazu braucht, ist die Standard-Ausrede: Die Aussagen des Täters gefährdeten die nationale Sicherheit.

    Der Senator und Vietnam-Veteran John McCain fordert ganz offen, den 19-Jährigen wie einen „feindlichen Kämpfer“ zu behandeln. Kleiner Schönheitsfehler: Der „feindliche Kämpfer“ hat einen US-Pass und kam im Alter von 9 Jahren in die USA. Wurde 2011 eingebürgert - am 11. September.

    Quelle:
    http://www.bild.de/news/ausland/boston-marathon-anschlag/so-fing-das-fbi-die-bluts-brueder-30087632.bild.html

    Was konkret ist es, das Dschochar zu einem „feindlichen Kämpfer“ macht? Ist es die Tatsache, dass er in einem Land geboren wurde, in dem der Islam sehr verbreitet ist? Oder aber hat die Bezeichnung „feindlicher Kämpfer“ mit der Zahl der Opfer, drei Tote, 170 Verletzte, zu tun?

    Als Adam Lanza, 20 Jahre alt, im Dezember 2012 Amok lief und dabei 20 Kinder und 6 Erwachsene erschoss, haben Sie Adam Lanza dann auch zu einem „feindlichen Kämpfer“ erklärt, Mr. McCain?

    Wäre er auch vor einem Kriegsgericht gelandet? Oder nur, wenn man einen Koran in seiner Wohnung gefunden hätte? Oder wenn seine Eltern Moslems gewesen wären?
    Bei Lanza wurde nie eine Zeile über seine Religion oder die seiner Eltern geschrieben. Warum nicht?

    Quelle:
    http://www.tagesschau.de/ausland/schule-connecticut104.html


    Der Sender CNN berichtete, Dschochar Tsarnaev werde künstlich beatmet und bekomme Schmerzmittel. Die werden auch WIR brauchen, wenn dem Zeugen - aus welchen Gründen auch immer - die Chance entzogen wird, vor einem ordentlichen Zivilgericht mit einem ordentlichen Anwalt eine ordentliche Aussage zu machen, die dann unzensiert veröffentlicht werden könnte. Am besten live aus dem Gerichtssaal.

    Bis dahin kann noch so einiges passieren, womit man nicht rechnet - und was später niemanden ernsthaft stören wird, da es irgendwie logisch erscheinen wird. Dem Patienten Dschochar Tsarnaev, derzeit unter strengster Bewachung im Beth Israel Deaconess Medical Center liegend, könnte es unter Umständen gelingen, an eine Waffe zu gelangen und sich erneut in den Kopf zu schießen. So etwas wäre sehr leicht nachzuweisen. Man müsste nur das Gehirn des dann ebenfalls toten Verdächtigen untersuchen.

    Laut Spiegel Online vom Montag, dem 22. April, ist der Hauptverdächtige überraschend wieder zu Bewusstsein gekommen.

    Leider kann er nicht mehr sprechen. Die Kugel, die ihn eigentlich hätte töten müssen, ging zwar in den Mund, trat dann aber am Nacken wieder aus. Der SPIEGEL will sich nicht festlegen, ob Dschochar Tsarnaev, den der SPIEGEL alternativ Zarnajew schreibt, überhaupt überlebt. Trotz seines Zustandes soll der Verdächtige sich aber zu den Vorwürfen äußern. Schriftlich.

    Ob er in seinem Zustand selber schreiben kann? Von Hand? So dass man es lesen kann?
    Wenn nicht, wird ihm sicher ein Polizei-Mitarbeiter einen Laptop zur Verfügung stellen. Hier gibt es zwar keine Möglichkeit festzustellen, wer in die Tasten gehauen hat, aber warum sollte jemand dem Hauptverdächtigen etwas unterschieben wollen...?

    Dschochar Tsarnaev wurde bis heute nicht über seine Rechte belehrt. Alles, was man von den Bundesbehörden erfuhr, ist, dass man gedenke, ihm einen Pflichtverteidiger zur Seite zu stellen.

    Noch aber wird der 19-Jährige Schwerverletzte ohne jeglichen Rechtsbeistand ausgequetscht. Bis dato hat man versäumt, ihn auf sein Recht zu schweigen hinzuweisen.
    Die zuständige US-Staatanwältin Carmen Ortiz äußerte sich diesbezüglich dahingehend, indem sie darauf verwies, sie würde sich auf die „public safety exemption“ berufen. Ziel ist es, den Verdächtigen so lange wie möglich in einer Art Schwebe zu halten, um ihn nach seiner Festnahme für maximal 24 Stunden seiner Grundrechte zu berauben.

    Angewendet wird die „public safety exemption“ nur sehr selten. Immer dann, wenn die ermittelnden Behörden die Nationale Sicherheit gefährdet sehen. Wenn sie z.B. behaupten, davon ausgehen zu müssen, dass akute Terrorgefahr bestehe. Das ist seit 9/11 in den USA im Grunde rund um die Uhr der Fall.


    Quelle:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bombenattentaeter-von-boston-zarnajew-wird-schriftlich-verhoert-a-895679.html


    Dschochar Tsarnaev dagegen liegt mit einem Durchschuss und vollgepumpt mit Schmerzmitteln in dem Klinikum, in dem zufällig auch sein Bruder landete, bevor er starb, und wird zur Stunde von der Bundespolizei befragt.

    Diese Behörde dürfte als befangen gelten. Sie hatte nach eigenen Angaben die Brüder Tsarnaev seit Jahren wegen Terrorverdachts im Visier. Man überwachte die Brüder spätestens seit 2011, konnte ihnen aber nichts nachweisen. Konkret: Die möglichen Attentäter und das FBI kannten sich seit Jahren - das FBI ist also in die Bombenanschläge mehr oder weniger involviert.

    Dschochar Tsarnaev droht jetzt die Todesstrafe.

    Die gilt zwar gar nicht im Staat Massachusetts, in dem der Boston-Marathon stattfand, aber das spielt keine Rolle mehr, wenn der Verdächtige wegen Terrorismus unter Bundesrecht fällt.

    Dieses Recht sieht den Tod des Verurteilten als Möglichkeit vor und gilt seit 1790. Der Bürgermeister von Boston forderte öffentlich, dass bei Dschochar Tsarnaev dieses Bundesrecht zur Anwendung kommt.

    Wie gesagt, ist Dschochar bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr und nicht weniger als ein Verdächtiger, dem die Teilnahme am Anschlag auf den Boston-Marathon unterstellt wird. Damit ist er vor dem Gesetz immer noch unschuldig.

    Verhält sich der Gesetzgeber so? Verhält sich die Presse so? Findet hier, nach der „Jagd“, wie die Fahndung von vielen Medien offiziell bezeichnet wurde, nicht eine Vorverurteilung statt? Eine Vorverurteilung, deren Basis vor allem der Islam ist?

    Quelle:
    http://www.jungewelt.de/2013/04-22/033.php

    Der Terror, den man uns in diesen Stunden zu verkaufen versucht, erreicht eine neue Dimension. Er kommt zurück, aber anders, als wir es gedacht hätten. Der neueste Schrei ist der „islamische Terrorist 2.0“, der es uns, den Nicht-Profis, nahezu unmöglich macht, ihn zu erkennen.

    Ab sofort sehen „radikale“ Islamisten aus wie DU & ICH.

    So versteigt sich Anna Applebaum, Kolumnistin der „Washington Post“, zu der Analyse, einen neuen Terroristentyp ausfindig gemacht zu haben. Dieser neue muslimische Terrorist ist eher Teil der europäischen Muslime. Gefrustet. Ohne Perspektive. Obwohl er in einer europäischen Metropole aufwuchs.

    Quelle:
    Anschläge von Boston zeigen neue Art von Terroristen - SPIEGEL ONLINE


    Kann Dschochar Tsarnaev überhaupt noch unschuldig sein? Nach dem „Erfolg“, den das FBI und die Polizei von Boston sich bereits von Präsident Barack Obama in einer TV-Ansprache bescheinigen ließen?

    Was würde es für die Behörden bedeuten, wenn sich herausstellte, dass Dschochar Tsarnaev überhaupt nichts mit den Anschlägen zu tun hatte?

    Oder dass er benutzt wurde? Durch eine Bundesbehörde? Dass er eine Art Dummy war, den man mit einem Rucksack auf ein Event lockte, auf dem man später selber eine Bombe zündete?

    Diese Bombe würde aussehen wie „homemade“, und sie würde zu einem Brüderpaar mit islamischen Wurzeln führen, das man seit Jahren beschattet hat...

    Ist das so abwegig? Oder passt das nicht haargenau in das Muster der „Strategie der Spannung“, die seit dem 11. September ausschließlich Menschen und Länder mit muslimischem Hintergrund trifft?

    Diese Fragen sind hypothetisch, nur das Muster kann auch in Boston erkannt werden, wenn man es denn zulässt.

  8. #448

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    Naja es sollte die Unschuldsvermutung gelten, aber wie USA damit umgeht sieht man ja in der rechtsfreien Zone Guantanamo.

  9. #449
    Avatar von Krosovar

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    Ganz ehrlich, wen wollen die noch für Dumm verkaufen ?
    Ein Verdächtiger tod, der andere liegt im sterben und wird wohl nie wieder sprechen können.
    Gott lass Hirn regnen.

  10. #450
    Avatar von DerTherapeut

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    1.812
    Was ich ebenfalls sehr verdächtig finde:

    Auf den Videoaufnahmen des Hubschraubers der um das Boot kreiste sah man das Boot in dem der "Täter" lag bei Tag - er war damals schon verletzt laut der Polizei. Wie er aber bei Abend einfach so aus dem Boot klettern konnte kann ich mir nicht erklären, es sei denn das Foto ist ein guter Fake.



    97509_2.jpg

    http://www.kavkaznews.com/russ/conte...22/97509_2.jpg

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