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Umfrageergebnis anzeigen: Sollen die Briten die EU verlassen?

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60. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

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    24 40,00%
  • Mir egal

    10 16,67%
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Ergebnis 571 bis 580 von 937

Brexit

Erstellt von Grdelin, 09.05.2015, 09:44 Uhr · 936 Antworten · 35.577 Aufrufe

  1. #571

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    Deutschland macht Druck, weil es kein anderes Land in der EU mehr auf Augenhöhe akzeptiert und seine Vormachstsstellung in der EU endgültig zementieren will. Deutschland will dominieren. Ich sage nicht, "Der Faschismus kommt", trotzdem sollte man doch etwas besorgt sein, vor allem, wenn man sich das Klientel der Wähler, die für den Brexit gestimmt haben und die rechten, darunter viele Nazis in ganz Europa anschaut, die diese Vorgänge begrüßen. Ist doch nicht mehr von der Hand zu weisen. Deutschland ist der Initiator dieser Bewegung und diese Bewegung ist in Deutschland, siehe Pegida und Co. am präsentesten.

  2. #572
    Avatar von Lorne Malvo

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    Das Problem sind eher die Medien, die natürlich gerne alles zum Spektakel erklären, um Geld zu machen. Alleine schon wie alles gleich ein X-gate oder ein X-exit ist, ist sehr peinlich. Da benutzt man Wörter, die man mit echten Skandalen assoziiert, um dann die Auflage von Neuigkeiten zu erhöhen, die an sich gar nicht so spektakulär und skandalös sind. UK war ein Land am Rande der EU, welches nicht zum Schengenraum, und nicht zur Eurozone gehören wollte. Jetzt wird es eine Partnerschaft geben, statt einer Vollmitgliedschaft, wodurch die Briten vom Rand der EU noch ein paar cm weiter nach draußen gerückt sind. Das ist formal zwar ein großer Schritt, in der Realität wird sich aber wenig bis überhaupt nichts für UK ändern.

    Das einzige, was tatsächlich große Konsequenzen haben könnte ist, dass die Schotten und Nordiren UK verlassen könnten. Das ist sicherlich nicht im Interesse der Engländer und momentan das einzige, woran der Brexit noch scheitern könnte.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Schau dir doch an wer die Spaltereien und die Kleinstaaterei jedesmal durchsetzen will und wer das immer wieder unterstützt und iniziiert. Wieso drängen Deutschland, Frankreich und Italien jetzt auf einmal darauf, dass GB den Brexit jetzt so schnell über die Bühne bringen soll? Wo sie doch am Anfang mahnend und ratgebend den Finger erhoben hatten. War dann doch alles scheinheilig oder etw nicht? Nur bei der Geschichte mit der Krim, wenn sich ein kleiner Teil , einer großen Föderation anschließt, dann haben plötzlich alle ein Problem damit. Du hast deine Meinung, die sei dir gegönnt. Bist halt selber schuld. Von der YU Geschichte hast du leider keinen Schimmer.

    In allen EU Ländern Europas blöcken jetzt mittlerweile die Rechtskonservativen und auch die Nazis ( gibt da fließende Übergänge ) und alle begrüßen den Brexit und alle wollen es den Dummen gleich tun.

    So einer wie du, der so tut, als ob die wirtschaftlich stärksten Länder, wie Deutschland und Frankreich nichts damit zu tun hätten und keinen Einfluß ausüben würden, solche Leute leben halt eben in einer Fantasiewelt. Desweiteren denke ich , du bist Nationalist. Da erübrigt sich beim Thema Brexit eh jedwege Diskussion.

    Wenn du es nicht begreifst, das der Brexit keine Lösung ist und das er falsch ist und rückwärtsgewandt, dann bist du selber Schuld.
    Historisch gesehen ist ja wohl niemand so gut darin kleinere Mächte gegeneinander aufzuhetzen, wie die Briten (oder wie sie es nennen: "balance of power"). Daher wäre es ja mal schon, wenn die Deutschen den Briten mal einen Schluck ihrer eigenen Medizin verabreichen würden, aber leider ist dem nicht so

  3. #573
    Avatar von naturalflavor

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    Tag der Abrechnung^^

    Politik ist schon was schmutziges

    Emotionale Debatte zum Brexit im Europaparlament - Brexit - derStandard.at ? Wirtschaft

    2 Jahre haben sie Zeit, sonst kommt es zum dirty exit, die Mitgliedschaft des UK erlischt automatisch, was einem rauswurf bedeutet.


  4. #574

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    @Izdi

    Was die deutsche Linke betrifft: Es ist mittlerweile ja auch kein Gehemnis mehr, dass die Sozialdemokratie in Deutschland rechts geworden ist und das DIE Linke, die Sozialdemokratie ersetzt und das viele Linke in Deutschland eben rechts geworden sind und viele es vielleicht auch schon immer waren. Die Rechten sind ja bekanntlich auch "antikapitalistisch".

    @Lorne Malvo

    Das ist es ja eben, "die Deutschen" verabreichen den Briten "Die Deutsche Medizin". Das Empire liegt lang zurück. Die Frage ist, willst du DAS REICH? Nach dem Empire hatten wir in Europa den Hitlerfaschismus und davor den Ersten Weltkrieg und beide Kriege, die schlimmsten die es jeh gab, haben die Deutschen angezettelt und angefangen. Und jetzt werden "Die Deutschen" wieder größenwahnsinnig. Das ist einfach die Wahrheit. Und ich übertreibe nicht damit.
    Wieso sollte sich GB zu einer Kleinstaaterei zerstückeln? Wem nützt das? GB ist nicht weit weg, es gibt sogar einen verschissenen Autotunnel und man kann mit seiner Qualmschüssel rübergurken. Wir sind in Europa seit dem Ende des WW2 enger und enger zusammengerückt und wir haben , bei aller Kritik an die EU, im gesamten Fortschritte gemacht und vor allem haben wir hier den Frieden in Europa stabil gehalten. Das erste große Versagen und die erste große Einmischung, die absolut destruktiv war, das war YU 1990 und die darauf folgenden Kriege. Deutschland hatte schon in den 60 Jahren angefangen operativ in YU zu wirken. Wer aufmerksam war und ist und wer die Geschichte kennt, der weiß das.

  5. #575
    Avatar von naturalflavor

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    Hier geht es nicht um Großserbien Lube, es geht um Europa, Populistische Politiker, Größenwahn und UK. Kapierst Du das nicht? Musst Du hier immer dein WK shit spamen?

  6. #576

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    Zitat Zitat von naturalflavor Beitrag anzeigen
    Hier geht es nicht um Großserbien Lube, es geht um Europa, Populistische Politiker, Größenwahn und UK. Kapierst Du das nicht? Musst Du hier immer dein WK shit spamen?
    Naturalovic, übertreib mal nicht die populistischen Politiker richten Schaden an. Wie groß der Schaden werden kann, dass sieht man jetzt. Ich habe die Geschichte erwähnt, weil es einfach wichtig ist, es mit der Geschichte zu erläutern. Die Europäische Idee steht doch da im Vordergrund. Es gibt ja sicherlich viel oder einiges an der EU zu kritisieren aber was die speziellen Leute da oben zB. mit ihrer Kleinstaatenspalterei betreiben ist doch offensichtlich. Es ist ein Rückschritt und es ist, was den Trend und die Rechten Bewegungen betrifft, besorgniserregend. Europa ist nach rechts gerückt und das Substrat auf dem diese Scheisse am gedeihen ist, kommt leider wieder aus Deutschland. Ich kapiere das schon sehr gut.

  7. #577
    Avatar von naturalflavor

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    Die Europäische Idee war sicher keine Drohungen oder Rosinenpickerei eines einzelnen Landes. Beugt sich die EU dem UK hat es in 1 Jahr aufgehört zu existieren. Außerdem wo ist da die Logik?! Die EU kann man nur von innen reformieren, aber bestimmt nicht wenn man in der Ecke schmollt und austritt.

    Egal, das ganze ist wie eine Scheidung, sry ich steh auf solche Plattitüden, es ist aus aber er räumt nicht die Wohnung/Haus, zahlt nichts mehr aber verbraucht Strom oder Energie.

  8. #578
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    ...
    Das ist formal zwar ein großer Schritt, in der Realität wird sich aber wenig bis überhaupt nichts für UK ändern.

    Das einzige, was tatsächlich große Konsequenzen haben könnte ist, dass die Schotten und Nordiren UK verlassen könnten. Das ist sicherlich nicht im Interesse der Engländer und momentan das einzige, woran der Brexit noch scheitern könnte.
    Was noch zu beweisen wäre, wenn die EU hart bleiben und die Rosinenpickerei GB´s verhindern würde. Boris Johnson rudert ja schon zurück und träumt von den Segnungen der EU, ohne Mitglied zu sein:

    27. Juni 2016, 19:46 Uhr
    Die Folgen des Referendums
    Boris Johnson hat den Brexit befördert - will ihn aber vielleicht gar nicht

    ...
    Am Montag aber zeigte er sich vor seinem Wohnhaus im Londoner Norden und sagte, im Wesentlichen werde alles so bleiben wie zuvor, niemand müsse sich Sorgen machen. Das war einerseits erstaunlich, weil Johnson sich an die Spitze der EU-Gegner gesetzt und für einen britischen "Unabhängigkeitstag" gekämpft hatte. Es war dann auch wieder nicht so erstaunlich, weil Johnson der EU im Grundsatz wohlgesonnen ist. Dass er gegen sie Stimmung machte, hatte mit seinen persönlichen Ambitionen zu tun, nicht mit der Institution.
    Langjährige Wegbegleiter Johnsons sind der Ansicht, dass ihm das Ergebnis des Volksentscheids gar nicht so gut in den Kram passt. Sein Kalkül war demnach, dass die EU-Gegner knapp verlieren, er als Chef von deren Kampagne aber seine Glaubwürdigkeit bei den Europaskeptikern der Konservativen Partei erhöht. Da Premierminister David Cameron ohnehin nicht für eine dritte Legislaturperiode antreten wollte, wäre der Posten des Parteivorsitzenden in absehbarer Zeit, 2018 oder 2019, vakant geworden, und Johnson weiß: Das Wahlverfahren bei den Tories ist so angelegt, dass es EU-skeptische Politiker bevorzugt.
    ...
    Hatte er die EU zuletzt als undemokratisches Monster geschildert, war er nun voll des Lobes. In seiner wöchentlichen Kolumne im Daily Telegraph schrieb er: "Ich kann nicht genug betonen, dass Großbritannien ein Teil von Europa ist und dass das immer so bleiben wird." Es gebe intensive Zusammenarbeit in den Künsten, den Wissenschaften, in der Bildung und beim Umweltschutz. "Die Rechte von EU-Bürgern in diesem Land werden unangetastet bleiben, und gleiches gilt für britische Bürger, die in der EU leben", sagte er. Selbstverständlich wolle man auch Teil des Binnenmarktes bleiben. Das allerdings würde bedeuten, dass Großbritannien die Freizügigkeit in der EU anerkennen müsste, und der Wahlkampf der Gegner hatte sich sehr auf das Thema Immigration konzentriert. Dieser Widerspruch focht Johnson nicht an.
    ...
    Was Boris Johnson nach dem Referendum plant - Politik - Süddeutsche.de


    Und eine solche Taktiererei eines Opportunisten/Populisten muss die EU unbedingt bekämpfen, denn sonst würden andere Länder folgen, und ähnliche Privilegien fordern.


    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    @Izdi
    ...
    @Lorne Malvo

    Das ist es ja eben, "die Deutschen" verabreichen den Briten "Die Deutsche Medizin".
    ...
    Was zum Geier hat D mit dem Brexit zu tun??? Wenn Spinner wie Johnson und Farage eine knappe Mehrheit der Wähler durch populistische Lügen und Verallgemeinerungen dazu bringen, diesem Blödsinn zu zustimmen, dann ist das ihr Problem...

  9. #579

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    Ich vermute auch, dass nicht so viel in der Beziehung GB-EU sich verändert. Sie werden eine Vereinbarung machen, mit der beide Seiten die Vorteile einer privilgierten Partnerschaft genießen können.

    Praktisch wird also der Brexit keine dramatische Veränderungen bringen. Der größte Gewinn ist aber im ideologischen Bereich. Der Fakt, dass ein Land zum ersten Mal aus der EU austritt, und dass ein Volk die Angstmacherei durch die pro-europäischen Eliten verweigert hatte, ist etwas, was zu viele Hoffnung geben kann.

  10. #580
    Avatar von Grdelin

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    Tja, die ich rief die Geister ......