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Umfrageergebnis anzeigen: Sollen die Briten die EU verlassen?

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    25 42,37%
  • Nein

    24 40,68%
  • Mir egal

    10 16,95%
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Ergebnis 601 bis 610 von 928

Brexit

Erstellt von Grdelin, 09.05.2015, 09:44 Uhr · 927 Antworten · 31.979 Aufrufe

  1. #601
    Avatar von Zeus

    Registriert seit
    30.10.2011
    Beiträge
    9.073
    Camerons erste Pressekonferenz nach Brexit-Abstimmung:


  2. #602
    Rosinante
    Zitat Zitat von Sebastian Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ob die EU befürworter alle Verträge durchgelesen haben
    ziemlich naiv immer an das gute zu glauben und jeden vertrag blind zu unterschreiben
    Eine ziemlich gute Frage. Vor allem die Osteuropäer scheinen es nicht kapiert zu haben. Gewisse Länder hätte man einfach niemals aufnehmen dürfen (ich denke da an Rumänien sowie Bulgarien vor allem, aber auch an Ungarn, Slowakei oder Polen, Griechenland oder Spanien). Dieser Bund hat keinen Sinn wenn man jedes Land blind aufnimmt, dass eindeutig nicht die Voraussetzungen erfüllt (sei es wirtschaftlich, oder im sozialen Bereich gesehen)!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zu den ganzen Brexitgegnern: Wo waren all diese Pfeifen vor der Wahl alle gewesen? Vor allem den jungen Wählern muss man diese Dummheit vor ihren Nasen entgegenhalten. Selber Schuld wenn man die alten wählen lässt. Mal abgesehen davon dass die ganze Panik wirklich unnötig ist (denn es ändert sich für keinen richtig viel), haben sich die Briten eh selbst ins eigene Fleisch gestochen, denn jetzt wird Großbritannien wohl (endlich) auseinander fallen. Es tut mir wirklich leid, aber ich habe im ganzen Leben noch nie solch ein arrogantes, dummes und rassistisches Volk gesehen. Wollen dass man immer um ihre Pfeife tanzt, und wenn sie mal reagieren dann viel zu spät. Ich konnte dieses Volk noch nie leiden. Einerseits machen sie immer auf höflich, anderseits aber sind es auch die größten, psychopatischsten Pubgänger (man sehe sich nur ihre verblödeten Fußballfans an). Die Iren bleiben immer friedlich wenn sie Alkohol trinken, die Engländer aber sind da fast die einzigen die sich kaum beherrschen können. Man siehe sich nur ihre Aktionen während der EM in Frankreich an!
    Und umso mehr freu ich mich auch über den Brexit, denn es schadet sie sogar in gewisser Hinsicht.

  3. #603
    Avatar von Lubenica

    Registriert seit
    19.09.2013
    Beiträge
    8.852
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Gerade wollte ich schreiben, dass du erstmals seit Monaten, wenn nicht Jahren, etwas richtig erkannt hast. Im Falle des ersten fett markierten Satzes ist das auch so. Weltweit schwimmen die Populisten derzeit obenauf. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ich behaupte jetzt einmal, dass ein Hauptgrund dafür ist, dass es vielen Menschen zu gut geht. Gerade in den Schichten und Regionen, wo man meinen könnte, sie hätten es eigentlich "geschafft", gibt es die meisten Rechtswähler. Nicht selten konnte die geistige Entwicklung mit dem materiellen Erfolg nicht mithalten...

    Als logische Folge - oder sich gegenseitig ergebend - tritt ein verstärkter Nationalismus, verbunden mit unverblümten Rassismus ans Licht. Man traut ihn sich wieder offen zu zeigen, weil man ja eine "Mehrheit" hinter sich wähnt. Ausgeblendet wird dabei, dass Nationalismus noch immer in einer Katastrophe geendet hat.

    Mit dem zweiten markierten Satz hast du aber wieder Alles verspielt. Er zeigt wieder nur deinen Tunnelblick, der ausschließlich auf eine einzige Ecke gerichtet ist. In deinem Komplex und deinem Minderwertigkeitsgefühl siehst du wieder nur das, was du sogar suchst. Du siehst einen Apfel und deine Gedanken drehen sich nur mehr darum: Wo ist dieser verdammte Wurm?

    Es ist einfach falsch: Das Substrat, auf dem die rechte Scheiße gedeiht kommt NICHT aus Deutschland! Richte deinen Blick besser auf Osteuropa (inkl. Ukraine, Russland usw.) und blicke auch 10-20 Jahre zurück. Ich sage nur Jobbik, Kaczinsky, Fico,... oder schau in die Fußballstadien. Es ist lupenreiner Populismus, Nationalismus und Rassismus was dort abgeht. Verharmlosend wird es auch "Patriotismus" genannt.

    Sorry, das ich das sagen muss: Nein, du kapierst überhaupt nichts.
    Ok Jezo, bei deinen obigen ersten zwei Abschnitten stimme ich dir zu.

    Desweiteren will ich dir als erstes mit einem Auszug eines Textes antworten. Du kannst dich ja, wenn du die Muße hast weiter mit diesem Text befassen und auch auf der Seite, die ich verlinke, weiter rumstöbern.
    Ich muss dir allerdings sagen, dass ich es etwas traurig finde, dass du als Gegenstandspunkt und Gegenargument einfach nur Entwicklungen der jeweiligen nationalistischen Bewegungen in Süd-Ost-Europa aufzeigst und so tust, als gebe es keinen geschichtlichen Zusammenhang und keinen Kontext und du einfach mit dem Finger auf "Die Andere Seite" zeigst und nicht wirklich so auf das Thema eingehst, so, dass du, wenn du dann den "OSTEN" erwähnst, die gesamte Problematik und die Zusammenhänge in ihrer korrekten historischen Reihenfolge einfach nicht erwähnst.

    Von Lilith kam da auch schon Kritik und diese Kritik auf deinen Post geht eben in die richtige Richtung.

    Diese EU, die als Friedensprojekt gedacht war und als eine Art ökonomischer Regulator etc. ja, man muss diese EU kritisieren. Sie hat sich zu einem neoliberalen Monster entwickelt. Aber es kommt auch darauf an zu erkennen, wer die Zügel dieses Monsters in den Händen hält, wer das Ding lenkt. Und diese Frage brauche ich ja jetzt hier nicht zu beantworten, das sollte allen hier klar sein. So, und was macht man mit so einer Macht, wenn man sie denn dann hat? Kann man denn auch von friedlichen Absichten reden, wenn man Deutsche Truppen, zusammen mit anderen Kontingenten, schwer bewaffnet und gefechtsbereit, an die Grenzen zu Russland aufstellt? (Speerspitze )

    Und desweiteren finde ich es süß, wenn ein User zum Schluss schreibt, (schreiben muss) ich hätte oder würde nichts verstehen und kapieren. Und dann auch das Gefasel, von wegen Tunnelblick, Komplex und Minderwwertigkeitsgefühl.
    Ich kann über so etwas einfach nur schmunzeln Jezo.




    Ein Auszug von den ML Werken, Marx, Engels

    Feuerbach
    Gegensatz von materialistischer
    und idealistischer Anschauung


    "
    Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, disponiert damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so daß ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die als Gedanken gefaßten herrschenden materiellen Verhältnisse; also der Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft. Die Individuen, welche die herrschende Klasse ausmachen, haben unter Anderm auch Bewußtsein und denken daher; insofern sie also als Klasse herrschen und den ganzen Umfang einer Geschichtsepoche bestimmen, versteht es sich von selbst, daß sie dies in ihrer ganzen Ausdehnung tun, also unter Andern auch als Denkende, als Produzenten von Gedanken herrschen, die Produktion und Distribution der Gedanken ihrer Zeit regeln; daß also ihre Gedanken die herrschenden Gedanken der Epoche sind. Zu einer Zeit z.B. und in einem Lande, wo königliche Macht, Aristokratie und Bourgeoisie sich um die Herrschaft streiten, wo also die Herrschaft geteilt ist, zeigt sich als herrschender Gedanke die Doktrin von der Teilung der Gewalten, die nun als ein "ewiges Gesetz ausgesprochen wird.
    Die Teilung der Arbeit, die wir schon oben (p. [31-33]) als eine der Hauptmächte der bisherigen Geschichte vorfanden, äußert sich nun auch in der herrschenden Klasse als Teilung der geistigen und materiellen Arbeit, so daß innerhalb dieser Klasse der eine Teil als die Denker dieser Klasse auftritt (die aktiven konzeptiven Ideologen derselben, welche die Ausbildung der Illusion dieser Klasse über sich selbst zu ihrem Hauptnahrungszweige machen), <47> während die Andern sich zu diesen Gedanken und Illusionen mehr passiv und rezeptiv verhalten, weil sie in der Wirklichkeit die aktiven Mitglieder dieser Klasse sind und weniger Zeit dazu haben, sich Illusionen und Gedanken über sich selbst zu machen. Innerhalb dieser Klasse kann diese Spaltung derselben sich sogar zu einer gewissen Entgegensetzung und Feindschaft beider Teile entwickeln, die aber bei jeder praktischen Kollision, wo die Klasse selbst gefährdet ist, von selbst wegfällt, wo denn auch der Schein verschwindet, als wenn die herrschenden Gedanken nicht die Gedanken der herrschenden Klasse wären und eine von der Macht dieser Klasse unterschiedene Macht hätten. Die Existenz revolutionärer Gedanken in einer bestimmten Epoche setzt bereits die Existenz einer revolutionären Klasse voraus, über deren Voraussetzungen bereits oben (p. [33-36]) das Nötige gesagt ist.
    Löst man nun bei der Auffassung des geschichtlichen Verlaufs die Gedanken der herrschenden Klasse von der herrschenden Klasse los, verselbständigt man sie, bleibt dabei stehen, daß in einer Epoche diese und jene Gedanken geherrscht haben, ohne sich um die Bedingungen der Produktion und um die Produzenten dieser Gedanken zu bekümmern, läßt man also die den Gedanken zugrunde liegenden Individuen und Weltzustände weg, so kann man z.B. sagen, daß während der Zeit, in der die Aristokratie herrschte, die Begriffe Ehre, Treue etc., während der Herrschaft der Bourgeoisie die Begriffe Freiheit, Gleichheit etc. herrschten (17). Die herrschende Klasse selbst bildet sich dies im Durchschnitt ein. Diese Geschichtsauffassung, die allen Geschichtschreibern vorzugsweise seit dem achtzehnten Jahrhundert gemeinsam ist, wird notwendig auf das Phänomen stoßen, daß immer abstraktere Gedanken herrschen, d.h. Gedanken, die immer mehr die Form der Allgemeinheit annehmen. Jede neue Klasse nämlich, die sich an die Stelle einer vor ihr herrschenden setzt, ist genötigt, schon um ihren Zweck durchzuführen, ihr Interesse als das gemeinschaftliche Interesse aller Mitglieder der Gesellschaft darzustellen, d.h. ideell ausgedrückt: ihren Gedanken die Form der Allgemeinheit zu geben, sie als die einzig vernünftigen, allgemein gültigen darzustellen. Die revolutionierende Klasse tritt von vornherein, schon weil sie einer Klasse gegenübersteht, nicht als Klasse, sondern als Vertreterin der ganzen Gesellschaft auf, sie erscheint als die ganze Masse der Gesellschaft <48> gegenüber der einzigen, herrschenden Klasse (18). Sie kann dies, weil im Anfange ihr Interesse wirklich noch mehr mit dem gemeinschaftlichen Interesse aller übrigen nichtherrschenden Klassen zusammenhängt, sich unter dem Druck der bisherigen Verhältnisse noch nicht als besonderes Interesse einer besonderen Klasse entwickeln konnte. Ihr Sieg nutzt daher auch vielen Individuen der übrigen, nicht zur Herrschaft kommenden Klassen, aber nur insofern, als er diese Individuen jetzt in den Stand setzt, sich in die herrschende Klasse zu erheben. Als die französische Bourgeoisie die Herrschaft der Aristokratie stürzte, machte sie es dadurch vielen Proletariern möglich, sich über das Proletariat zu erheben, aber nur, insofern sie Bourgeois wurden. Jede neue Klasse bringt daher nur auf einer breiteren Basis als die der bisher herrschenden ihre Herrschaft zustande, wogegen sich dann später auch der Gegensatz der nichtherrschenden gegen die nun herrschende Klasse um so schärfer und tiefer entwickelt. Durch Beides ist bedingt, daß der gegen diese neue herrschende Klasse zu führende Kampf wiederum auf eine entschiedenere, radikalere Negation der bisherigen Gesellschaftszustände hinarbeitet, als alle bisherigen die Herrschaft anstrebenden Klassen dies tun konnten.
    Dieser ganze Schein, als ob die Herrschaft einer bestimmten Klasse nur die Herrschaft gewisser Gedanken sei, hört natürlich von selbst auf, sobald die Herrschaft von Klassen überhaupt aufhört, die Form der gesellschaftlichen Ordnung zu sein, sobald es also nicht mehr nötig ist, ein besonderes Interesse als allgemeines oder "das Allgemeine" als herrschend darzustellen.
    Nachdem einmal die herrschenden Gedanken von den herrschenden Individuen und vor allem von den Verhältnissen, die aus einer gegebnen Stufe der Produktionsweise hervorgehn, getrennt sind und dadurch das Resultat zustande gekommen ist, daß in der Geschichte stets Gedanken herrschen, ist es sehr leicht, aus diesen verschiedenen Gedanken sich "den Gedanken", die Idee etc. als das in der Geschichte Herrschende zu abstrahieren und damit alle diese einzelnen Gedanken und Begriffe als "Selbstbestimmungen" des sich in der Geschichte entwickelnden Begriffs zu fassen. Es ist dann auch natürlich, daß alle Verhältnisse der Menschen aus dem Begriff des Menschen, dem vorgestellten Menschen, dem Wesen des Menschen, dem Menschen abgeleitet werden können. Dies hat die spekulative Philosophie getan. Hegel gesteht selbst am Ende der "Geschichtsphilosophie", daß er "den Fortgang <49>des Begriffs allein betrachtet" und in der Geschichte die "wahrhafte Theodizee" dargestellt habe (p. 446). Man kann nun wieder auf die Produzenten "des Begriffs" zurückgehen, auf die Theoretiker, Ideologen und Philosophen, und kommt dann zu dem Resultate, daß die Philosophen, die Denkenden als solche, von jeher in der Geschichte geherrscht haben - ein Resultat, was, wie wir sehen, auch schon von Hegel ausgesprochen wurde. Das ganze Kunststück also, in der Geschichte die Oberherrlichkeit des Geistes (Hierarchie bei Stirner) nachzuweisen, beschränkt sich auf folgende drei Efforts."

    Weiterlesen
    http://www.mlwerke.de/me/me03/me03_017.htm#I_I_A_2

  4. #604
    Avatar von NovaKula

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    8.843
    Es wird immer so dargestellt, als ob Populismus negativ wäre?

  5. #605
    Avatar von Lorne Malvo

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    5.306
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Sie hat sich zu einem neoliberalen Monster entwickelt.
    Ein typisch linkes, inhaltlich leeres, aber irgendwie moralisch überlegen klingendes Wort. Was bitte ist an der EU neoliberal, wenn dort jedes Jahr 30 Milliarden von den reicheren zu den ärmeren Ländern umverteilt werden? Und in der Eurozone werden über die Rettungsschirme nochmal viel mehr umverteilt. Wie viel genau hängt davon ab, wie gut sich die Länder selber aus ihren Schulden befreien können. Das geschieht alles pro Jahr. Über längere Zeiträume kommen so leicht Summen im Billionbereich raus, und einzelne Länder wie Griechenland haben von der EU netto bereits Hunderte Milliarden an Subventionen erhalten, und nochmals einen größeren Betrag durch Rettungspakete. Trotz dieser gigantischen Umverteilung von absolut historischem Ausmaß reden solche wie du sich noch ein, dass die EU neoliberal ist, weil sie es wagt in Staaten wie Griechenland, welches 1/10 seine Bevölkerung als Beamte eingestellt hat, diese teilweise höher besoldet hat, als deutsche Beamte, und auch sonst Unmengen an Geldern verschwendet hat, mal wieder etwas auf den Weg der Effizienz zu bringen, statt auf dem Weg "In der Sonne liegen, Cocktails schlürfen, und Rechnung sonstwohin schicken".

  6. #606
    Avatar von Lubenica

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    8.852
    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    EU und Eurozone ist nicht das gleiche.

    - - - Aktualisiert - - -

    So ein mittelgroßer Krieg wie der in Vietnam wäre mal gut für den Westen. Die Persönlichkeitsgestörten von links und rechts haben einfach nichts zu tun. Gäbe es mal wieder einen schönen Krieg, dann hätten die Linken etwas, woran sie sich abknabbern könnten, und müssten sich ihre Zeit nicht mit Genderisierung und so einem Unfug vertreiben, und die Rechten könnten an der Front ihren heroischen Tod sterben gehen, statt hier Stimmung gegen Dönerbudenbesitzer zu machen.

    Menschen möchten Krieg gegeneinander führen, irgendeinen Vorwand werden sie immer dafür finden. Das zeigt sich gerade mal wieder sehr schön.


    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lorne Malvo Beitrag anzeigen
    Ein typisch linkes, inhaltlich leeres, aber irgendwie moralisch überlegen klingendes Wort. Was bitte ist an der EU neoliberal, wenn dort jedes Jahr 30 Milliarden von den reicheren zu den ärmeren Ländern umverteilt werden? Und in der Eurozone werden über die Rettungsschirme nochmal viel mehr umverteilt. Wie viel genau hängt davon ab, wie gut sich die Länder selber aus ihren Schulden befreien können. Das geschieht alles pro Jahr. Über längere Zeiträume kommen so leicht Summen im Billionbereich raus, und einzelne Länder wie Griechenland haben von der EU netto bereits Hunderte Milliarden an Subventionen erhalten, und nochmals einen größeren Betrag durch Rettungspakete. Trotz dieser gigantischen Umverteilung von absolut historischem Ausmaß reden solche wie du sich noch ein, dass die EU neoliberal ist, weil sie es wagt in Staaten wie Griechenland, welches 1/10 seine Bevölkerung als Beamte eingestellt hat, diese teilweise höher besoldet hat, als deutsche Beamte, und auch sonst Unmengen an Geldern verschwendet hat, mal wieder etwas auf den Weg der Effizienz zu bringen, statt auf dem Weg "In der Sonne liegen, Cocktails schlürfen, und Rechnung sonstwohin schicken".
    Es scheint wirklich an dir vorbeigegangen zu sein, wie es Deutschland mit Instrumenten, wie der Troika und der Austeritätspolitik, es geschafft hat, eben von Ländern wie Griechenland, Kapital ins eigene Land zu pumpen.

    Der Neoliberalismus ist in deinen Augen ein Märchen was?! Den gibt es einfach nich was?!

  7. #607
    Avatar von Zeus

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  8. #608

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    ja, man muss diese EU kritisieren. Sie hat sich zu einem neoliberalen Monster entwickelt.

    Hast du überhaupt mal was anderes gelesen als Karl Marx und was es da noch alles gibt
    solltest mal was von Ludwig von Mises ,Friedrich von Hayek oder Ayn Rand lesen
    John Maynard Keynes ist auch gut die Österreichische Schule sagt mir aber mehr zu

  9. #609
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Sebastian Beitrag anzeigen

    Hast du überhaupt mal was anderes gelesen als Karl Marx und was es da noch alles gibt
    solltest mal was von Ludwig von Mises ,Friedrich von Hayek oder Ayn Rand lesen
    John Maynard Keynes ist auch gut die Österreichische Schule sagt mir aber mehr zu

    les lieber die Börse
    hab wieder eingefangen.
    gestern 100 daimler ins Depot.
    bietet sich im Moment an.

  10. #610

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    04.03.2014
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    1.917
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    les lieber die Börse
    hab wieder eingefangen.
    gestern 100 daimler ins Depot.
    bietet sich im Moment an.
    gute entscheidung
    liebe zwa mercedes autos muss aber sagen das mir bmw als investor besser gefällt hat mehrere gründe muss aber gleich los
    guck dir mal das unternehmen "berkshire hathaway" beste unternehmen überhaupt hat auch viel einfluss in der us regierung als größter steuerzahler
    "Danaher" patentmonster auch viel einfluss ( aktuell teuer)
    "royal bank of canada" oligopol in kanada aktuel genauso günstig bewertet wie die schrott banken deutsche bank und commzerbank
    und "royal canadian railway"