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Bundesratswahlen in der Schweiz 2007

Erstellt von pqrs, 12.12.2007, 22:26 Uhr · 24 Antworten · 1.181 Aufrufe

  1. #1
    pqrs

    Bundesratswahlen in der Schweiz 2007

    Blocher's Abwahl:

    [h3]Rechtspopulist Blocher abgewählt - Linke jubeln[/h3]
    Von Mathieu von Rohr
    Politisches Erdbeben in der Schweiz: Das Parlament hat in einer äußerst knappen Wahl den umstrittenen Justizminister Christoph Blocher von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei überraschend aus der Regierung abgewählt.

    [h3]Rechtspopulist Blocher abgewählt - Linke jubeln[/h3]
    Von Mathieu von Rohr
    Politisches Erdbeben in der Schweiz: Das Parlament hat in einer äußerst knappen Wahl den umstrittenen Justizminister Christoph Blocher von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei überraschend aus der Regierung abgewählt.



    Hamburg - Eine Koalition der Linksparteien und von Teilen der Christdemokraten wählte stattdessen eine andere Vertreterin aus Blochers Partei ins Amt - Eveline Widmer-Schlumpf, die Finanzministerin des Bergkantons Graubünden. Blocher erhielt im zweiten Wahlgang 115 Stimmen, Widmer-Schlumpf kam auf 125 Stimmen.

    Widmer-Schlumpf hatte offiziell gar nicht für das Ministeramt kandidiert. Es war zunächst nicht bekannt, ob sie die Wahl annehmen würde - sie befindet sich derzeit auf dem Weg von Chur nach Bern, um sich vor dem Parlament zu erklären. Sollte Widmer-Schlumpf ablehnen, müsste die Wahl wiederholt werden - dann stünde Blocher erneut zur Wahl. Allerdings wären seine Chancen angesichts seines Resultats gering.
    Die Vertreter der Linken fielen sich im Nationalratssaal in Bern nach der geglückten Abwahl Blochers in die Arme und brachen in Jubel aus. Die überraschten Anhänger Blochers zeigten sich konsterniert.
    "Große Leistung des Parlaments"
    Der Parteipräsident der Sozialdemokraten (SP), Hans-Jürg Fehr, sprach anschließend von einer "großen Leistung des Parlaments". Die SP-Abgeordnete Chantal Galladé sagte, ihre Partei zeige mit der Wahl einer SVP-Politikerin anstelle Blochers, dass sie zwar zur Konkordanz stehe, dass aber "nicht alle Personen akzeptabel" seien. Blocher habe "Grenzen überschritten, die nicht tolerierbar" seien.



    Der prominente SVP-Abgeordnete Adrian Amstutz, der für das Präsidentenamt seiner Partei im Gespräch ist, sagte dagegen, die Abwahl Blochers sei "eine absolute Frechheit". Sein Parteikollege Ueli Giezendanner bekräftigte: "Das ist eine schwierige Stunde für unser Land."
    Die SVP, mit 29 Prozent die stärkste Partei im Schweizer Parlament, die bei der Wahl im Oktober mit einem aggressiven, auf Blocher zugeschnittenen Wahlkampf erneut Stimmen gewonnen hat, hatte gedroht, sich komplett aus der Regierung zurückzuziehen und ihre Politik mit Volksreferenden durchzusetzen, sollte Blocher nicht gewählt werden.
    Das wäre ein politisches Erdbeben für die Schweiz, die seit 1959 von einer Koalition aller großen Parteien regiert wird. Die Konsensdemokratie wäre damit am Ende. Es wird erwartet, dass die SVP mit ihrem Anführer Blocher eine aggressive Oppositionspolitik verfolgen würde.



    Schweizer Regierung: Rechtspopulist Blocher abgewählt - Linke jubeln - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten


    Da scheint aber jemand ganz machtgeil zu sein....

  2. #2
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090

    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Jimmy_Conway Beitrag anzeigen
    Blocher's Abwahl:

    [h3]Rechtspopulist Blocher abgewählt - Linke jubeln[/h3]
    Von Mathieu von Rohr
    Politisches Erdbeben in der Schweiz: Das Parlament hat in einer äußerst knappen Wahl den umstrittenen Justizminister Christoph Blocher von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei überraschend aus der Regierung abgewählt.

    [h3]Rechtspopulist Blocher abgewählt - Linke jubeln[/h3]
    Von Mathieu von Rohr
    Politisches Erdbeben in der Schweiz: Das Parlament hat in einer äußerst knappen Wahl den umstrittenen Justizminister Christoph Blocher von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei überraschend aus der Regierung abgewählt.



    Hamburg - Eine Koalition der Linksparteien und von Teilen der Christdemokraten wählte stattdessen eine andere Vertreterin aus Blochers Partei ins Amt - Eveline Widmer-Schlumpf, die Finanzministerin des Bergkantons Graubünden. Blocher erhielt im zweiten Wahlgang 115 Stimmen, Widmer-Schlumpf kam auf 125 Stimmen.

    Widmer-Schlumpf hatte offiziell gar nicht für das Ministeramt kandidiert. Es war zunächst nicht bekannt, ob sie die Wahl annehmen würde - sie befindet sich derzeit auf dem Weg von Chur nach Bern, um sich vor dem Parlament zu erklären. Sollte Widmer-Schlumpf ablehnen, müsste die Wahl wiederholt werden - dann stünde Blocher erneut zur Wahl. Allerdings wären seine Chancen angesichts seines Resultats gering.
    Die Vertreter der Linken fielen sich im Nationalratssaal in Bern nach der geglückten Abwahl Blochers in die Arme und brachen in Jubel aus. Die überraschten Anhänger Blochers zeigten sich konsterniert.
    "Große Leistung des Parlaments"
    Der Parteipräsident der Sozialdemokraten (SP), Hans-Jürg Fehr, sprach anschließend von einer "großen Leistung des Parlaments". Die SP-Abgeordnete Chantal Galladé sagte, ihre Partei zeige mit der Wahl einer SVP-Politikerin anstelle Blochers, dass sie zwar zur Konkordanz stehe, dass aber "nicht alle Personen akzeptabel" seien. Blocher habe "Grenzen überschritten, die nicht tolerierbar" seien.



    Der prominente SVP-Abgeordnete Adrian Amstutz, der für das Präsidentenamt seiner Partei im Gespräch ist, sagte dagegen, die Abwahl Blochers sei "eine absolute Frechheit". Sein Parteikollege Ueli Giezendanner bekräftigte: "Das ist eine schwierige Stunde für unser Land."
    Die SVP, mit 29 Prozent die stärkste Partei im Schweizer Parlament, die bei der Wahl im Oktober mit einem aggressiven, auf Blocher zugeschnittenen Wahlkampf erneut Stimmen gewonnen hat, hatte gedroht, sich komplett aus der Regierung zurückzuziehen und ihre Politik mit Volksreferenden durchzusetzen, sollte Blocher nicht gewählt werden.
    Das wäre ein politisches Erdbeben für die Schweiz, die seit 1959 von einer Koalition aller großen Parteien regiert wird. Die Konsensdemokratie wäre damit am Ende. Es wird erwartet, dass die SVP mit ihrem Anführer Blocher eine aggressive Oppositionspolitik verfolgen würde.



    Schweizer Regierung: Rechtspopulist Blocher abgewählt - Linke jubeln - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten


    Da scheint aber jemand ganz machtgeil zu sein....
    ein grosser sieg der demokratie in der schweiz...

    deren partei die svp will den blocher durchbringen mit dem argument kanpp 30% der stimmbeteiligten hätten die svp gewählt !

    das parlament hat sich dafür entschieden eine politik zu betreiben welche nicht von einer person dominiert wird.


    ein herrlicher tag ein historischer tag für die schweiz heute...


    sind ganz schlechte verlierer die svp - exponenten , weil diese sogar die wahlen unterbrechen lassen wollten nach der abwahl blochers....

  3. #3
    Lopov
    hätt ich nicht erwartet ... find ich super

  4. #4

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    3.795
    Würde mich nicht zu früh freuen. Eine SVP in der Opposition könnte der Linksregierung das Leben zur Hölle machen, denn gottlob gibts in der Schweiz die direkte Demokratie, sodass jedweder linker Unsinn vom Volk gestoppt werden kann. Beim nächsten Wahltag ist dann die Rechnung fällig. Ich möchte daran erinnern, dass die SVP in den letzten Jahren wiederholt linke Spinnereien, die vom Parlament verabschiedet wurden, mithilfe des Volkes kassiert hat.

  5. #5
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Wer zu feig ist, mit seiner Fremdenangst in Psychotherapie zu gehen,
    hat m.E. in der Politik eh nix verloren.

  6. #6

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    3.795
    Von dem Spruch wird kaum einer beeindruckt sein, der seine Heimat nicht abgrundtief hasst.

  7. #7
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
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    4.314
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Von dem Spruch wird kaum einer beeindruckt sein, der seine Heimat nicht abgrundtief hasst.
    Ich hasse nicht meine Heimat, sondern rechtsradikale Spiesser,
    denen ich ihr politisches Existenzrecht abspreche.

  8. #8

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Ich hasse nicht meine Heimat, sondern rechtsradikale Spiesser,
    denen ich ihr politisches Existenzrecht abspreche.
    Nur entscheidest du nicht über politische Existenzrechte. Blocher hätte übrigens ein paar Hunderttausendmal mehr das Recht dazu als du.

  9. #9
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Nur entscheidest du nicht über politische Existenzrechte.
    Leider nicht, da hast Du ganz ausnahmsweise Recht.
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Blocher hätte übrigens ein paar Hunderttausendmal mehr das Recht dazu als du.
    Dieser Mensch hat eine schwere narzisstische Persönlichkeitsstörung
    und gehört in psychiatrische Behandlung, aber nicht in ein politisches Amt.
    Dass ihn ein paar Hunderttausende gewählt haben, ist kein Gegenargument -
    das gab's in Hitlerdeutschland auch.

    In diesem Sinne:
    Gute Nacht !

  10. #10
    Lopov
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Von dem Spruch wird kaum einer beeindruckt sein, der seine Heimat nicht abgrundtief hasst.
    mit dem begriff hass kennt ihr euch in eurer braunen scheiße ziemlich gut aus, nicht wahr schreiberling?

    ein guter politiker, ist ein politiker, der nur das beste für sein gesamtes staatsvolk will. und zum staatsvolk zählen auch nicht-staatsbürger. aber für dich und deine gleichgesinnten zählen nur die aaarier. nur aaaaaaarisches blut ist reines blut.

    *sarkasmus on*hoch lebe nazi-deutschland. hoch lebe unser führrrrer. hoch lebe hitler.*sarkasmus off*

    dir würde ein besuch in einer gaskammer nicht schaden

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