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Burka-Verbot in Belgien?

Erstellt von Lance Uppercut, 31.03.2010, 19:46 Uhr · 327 Antworten · 12.205 Aufrufe

  1. #261
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Das lass ich ohne Probleme gelten, und im privaten Bereich ist dies wohl auch kein Ding. Aber auf dem Arbeitsplatz muss man nicht erwarten, dass alle anderen Rücksicht nehmen auf meinen persönlichen Glauben. Speziell wenn Publikumsverkehr herrscht sollte man sich um ein neutrales Aussehen bemühen. So werden in Banken beispielsweise generell keine "nicht-konformen" Äußerlichkeiten geduldet. Ich habe noch nie eine Dame mit Kopftuch hinter dem Schalter gesehen
    ich sage nichts wen eine mit kopftuch kein job bekommt wie bankangestellte oder so, ist halt hier so, aber eine die gläubig ist und nicht auf das kopftuch verzichten will muss sich damit abfinden schwierigkeiten zu haben bei der job suche.

  2. #262
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Das lass ich ohne Probleme gelten, und im privaten Bereich ist dies wohl auch kein Ding. Aber auf dem Arbeitsplatz muss man nicht erwarten, dass alle anderen Rücksicht nehmen auf meinen persönlichen Glauben. Speziell wenn Publikumsverkehr herrscht sollte man sich um ein neutrales Aussehen bemühen. So werden in Banken beispielsweise generell keine "nicht-konformen" Äußerlichkeiten geduldet. Ich habe noch nie eine Dame mit Kopftuch hinter dem Schalter gesehen
    Seh ich ganz genauso.
    Handelt es sich um Arbeitsplätze mit kultureller/religiöser Prägung, die eben nicht staatlich verwaltet werden, zb irgendwelche Kulturzentren, ist es voll okay, wenn die Frauen Kopftuch tragen. Aber Staat und Religion gehen halt getrennt (was auch extrem gut so ist) und in weltanschaulich neutralen Einrichtungen muss sich das auch einfach anhand der Kleidung zeigen. Ich würde so weit gehen, selbst Kettchen mit nem kleinen Kreuzanhänger zu verbieten. Das hat einfach nix mit dem Islam per se zu tun, sondern sollte wirklich für jede Religion so gelten. Was die Frauen dann nach getaner Arbeit anlegen, ist ja latte, aber währenddessen sollte man die Religion raushalten.

  3. #263
    Beogradjanin
    Durch das Auftreten dazu gehört auch die Kleidung zeigt man der Welt was man ist womit man sich identifiziert. Das muss nicht unbedingt negativ sein. Vielleicht wird jemand der nichts von Religion hält davon beeindruckt sein, weil man gegen alle Wiederstände unserer ach so aufgeschlossenen Gesellschaft zu seiner Überzeugung steht. Wenn eine Frau ein Kopftuch tragen möchte soll sie es tun auch auf der Arbeit. Die Europäer sehen eine Frau mit Kopfbedeckung und urteilen im inneren sofort. Wollen wir liberal sein und weltoffen , so akzeptieren wir einander auch mit all den uns fremden Dingen. Diese Damen sind trotzdem hygienisch, wenn man es nicht ertragen kann soll man einfach wegschauen.



    Pro Kopftuch auch im öffentlichen Leben...

  4. #264
    benutzer1
    ja, ihr zwei: wo fängt das an und wo hört es auf?
    ich bin auch dafür, dass jeder chef selbst über die uniform seiner mitarbeiter entscheiden sollte, solang es nicht zur diskriminierung führt...

    aber, beispiel:
    mennoniten. die tragen röcke, meist die haare geflochten zu nem zopf und keinen schmuck. wer sich etwas auskennt, erkennt sie sofort... der schüler in der schule wird sich ja auch fragen, warum die lehrerin eben immer und immer wieder ausschließlich röcke trägt.
    aber es sind kleidungsstücke, die die westlichen gesellschaft als ihre einstuft und dennoch übermitteln sie die religiösität des menschen. also wo hört das auf und wo fängt es? ziemlich schwierig, zumal es eh gemein ist mit dem strom mitschwimmen zu müssen und sich aufgrund der modischen ansichten einer gesellschaft vorschreiben lassen zu müssen, was man zu tragen hat... was wäre, wenn kopftücher total modisch wären für die gesellschaft hierzulande?

  5. #265
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Seh ich ganz genauso.
    Handelt es sich um Arbeitsplätze mit kultureller/religiöser Prägung, die eben nicht staatlich verwaltet werden, zb irgendwelche Kulturzentren, ist es voll okay, wenn die Frauen Kopftuch tragen. Aber Staat und Religion gehen halt getrennt (was auch extrem gut so ist) und in weltanschaulich neutralen Einrichtungen muss sich das auch einfach anhand der Kleidung zeigen. Ich würde so weit gehen, selbst Kettchen mit nem kleinen Kreuzanhänger zu verbieten. Das hat einfach nix mit dem Islam per se zu tun, sondern sollte wirklich für jede Religion so gelten. Was die Frauen dann nach getaner Arbeit anlegen, ist ja latte, aber währenddessen sollte man die Religion raushalten.
    Entschuldige aber warum soll ich meine Religion oder jemand anderes verheimlichen ? Ist es so weit gekommen dass mich schämen muss vor Atheisten ein Gläubiger zu sein ?

    das ist lächerlich

  6. #266
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    Entschuldige aber warum soll ich meine Religion oder jemand anderes verheimlichen ? Ist es so weit gekommen dass mich schämen muss vor Atheisten ein Gläubiger zu sein ?

    das ist lächerlich
    Der Staat an sich hat weltanschaulich neutral zu sein und mit ihm die Institutionen, die er finanziert. Dies wiederum betrifft die Mitarbeiter. Es gelten für jeden die gleichen Regeln, keiner braucht sich benachteiligt fühlen. Trennung zwischen Staat und Religion zeichnet Demokratien aus. Wie man sich im Privatleben kleidet, ist dann wiederum was anderes.

  7. #267
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    ja, ihr zwei: wo fängt das an und wo hört es auf?
    ich bin auch dafür, dass jeder chef selbst über die uniform seiner mitarbeiter entscheiden sollte, solang es nicht zur diskriminierung führt...

    aber, beispiel:
    mennoniten. die tragen röcke, meist die haare geflochten zu nem zopf und keinen schmuck. wer sich etwas auskennt, erkennt sie sofort... der schüler in der schule wird sich ja auch fragen, warum die lehrerin eben immer und immer wieder ausschließlich röcke trägt.
    aber es sind kleidungsstücke, die die westlichen gesellschaft als ihre einstuft und dennoch übermitteln sie die religiösität des menschen. also wo hört das auf und wo fängt es? ziemlich schwierig, zumal es eh gemein ist mit dem strom mitschwimmen zu müssen und sich aufgrund der modischen ansichten einer gesellschaft vorschreiben lassen zu müssen, was man zu tragen hat... was wäre, wenn kopftücher total modisch wären für die gesellschaft hierzulande?
    Interessanter Einwand, danke hierfür.
    Darüber werd ich nachdenken.

  8. #268
    Avatar von Furyc

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    18.580
    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    Entschuldige aber warum soll ich meine Religion oder jemand anderes verheimlichen ? Ist es so weit gekommen dass mich schämen muss vor Atheisten ein Gläubiger zu sein ?

    das ist lächerlich
    Wieso schämen? Und warum Atheisten gegenüber? DAS ist lächerlich
    Es geht nicht darum, dass jemand seinen persönlichen Glauben verleumden soll oder sich verstecken muss. Es geht darum -wie Bambi es auch schön erklärt hat- dass man in staatlichen Einrichtungen Religionen ausklammern sollte. In Tätigkeiten, die die eigene Kultur oder den eigenen Glauben reflektieren, habe ich auch kein Problem mit religiöser Symbolik. Es geht auch nicht darum, ob man Frauen mit Kopftuch für unhygienisch hält ( Warum sollte man sowas tun??) oder für einen seltsamen Anblick (da finde ich Nonnen mindestens ebenso "exotisch" ).

  9. #269
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    ja, ihr zwei: wo fängt das an und wo hört es auf?
    ich bin auch dafür, dass jeder chef selbst über die uniform seiner mitarbeiter entscheiden sollte, solang es nicht zur diskriminierung führt...

    aber, beispiel:
    mennoniten. die tragen röcke, meist die haare geflochten zu nem zopf und keinen schmuck. wer sich etwas auskennt, erkennt sie sofort... der schüler in der schule wird sich ja auch fragen, warum die lehrerin eben immer und immer wieder ausschließlich röcke trägt.
    aber es sind kleidungsstücke, die die westlichen gesellschaft als ihre einstuft und dennoch übermitteln sie die religiösität des menschen. also wo hört das auf und wo fängt es? ziemlich schwierig, zumal es eh gemein ist mit dem strom mitschwimmen zu müssen und sich aufgrund der modischen ansichten einer gesellschaft vorschreiben lassen zu müssen, was man zu tragen hat... was wäre, wenn kopftücher total modisch wären für die gesellschaft hierzulande?
    Wir haben viele Mennoniten hier in der Umgebung in der ich wohne. Und du hast Recht: man erkennt die Mädels auf Anhieb. Bislang ist mir aber noch keine Mennoniten-Lehrerin in einer staatlichen Schule begegnet; die bleiben lieber "unter sich"
    Grundsätzlich hast du aber Recht: wo fängt es an, wo hört es auf. Sicherlich wäre in islamisch-geprägten Ländern eine Lehrerin in Hose und T-Shirt mit Kreuzkettchen befremdlicher als eine, die ein Kopftuch trägt.

  10. #270
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Der Staat an sich hat weltanschaulich neutral zu sein und mit ihm die Institutionen, die er finanziert. Dies wiederum betrifft die Mitarbeiter. Es gelten für jeden die gleichen Regeln, keiner braucht sich benachteiligt fühlen. Trennung zwischen Staat und Religion zeichnet Demokratien aus. Wie man sich im Privatleben kleidet, ist dann wiederum was anderes.
    Wer die Bibel gelesen hat sollte wissen dass man sich dem Staat unterzuordnen hat doch die höchste Instanz bleibt Gott. Denke im Koran ist es nicht anders.

    Ich bitte dich welcher westliche Staat ist denn neutral im religiösen Sinne ?

    Dieses Demokratieverständnis ist faszinierend im Hörsaal an der Uni aber das war es schon . Im anderen Thread über Kopfbedeckungen schreibst du konträr

    entscheide dich

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