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"China begeht Völkermord"

Erstellt von Popeye, 16.03.2008, 13:17 Uhr · 70 Antworten · 3.650 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    10.02.2008
    Beiträge
    1.201
    Zitat Zitat von Marko Boqari Beitrag anzeigen
    unterstützen die serben hier die unterdrückung und besetzung tibets???
    Als ich gesehen habe, dass du geantwortet hast, habe ich gedacht, dass du bestimmt wieder ein Bezug zum bösen Serbien suchst. Ich behielt Recht.
    Ich, Serbe, Individuum, kritisiere die Politik Pekings aufs Schärfste.

  2. #22
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
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    21.089
    Proteste in Tibet
    Angst vor Massakern



    Die tibetische Exilregierung hat nach den blutigen Unruhen der Vortage vor einem "Massaker" der chinesischen Sicherheitskräfte in Tibet gewarnt. Die Situation sei "sehr ernst", erklärte sie wenige Stunden vor dem Ablauf eines Ultimatums an Teilnehmer der anti-chinesischen Demonstrationen, sich der Polizei zu stellen. Ausländer wurden angewiesen, Tibet zu verlassen. Bei Razzien in Lhasa wurden einige hundert Tibeter festgenommen. China wies unterdessen Forderungen nach einer internationalen Untersuchung der Vorgänge in Tibet zurück.

    Die EU forderte chinesische Behörden und Demonstranten gleichermaßen zu einem Gewaltverzicht auf. Einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking lehnten die Bundesregierung wie auch andere Staaten ab. Man solle den Sport nicht politisieren, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Ein Boykott würde sich allein gegen die Sportler richten, aber an der Lage der Tibeter nichts ändern, sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg.

    Gespannte Ruhe

    Die Lage in Lhasa beschrieben Bewohner der tibetischen Hauptstadt am Montag als ruhig. Die Präsenz der Sicherheitskräfte in den Straßen sei massiv. Bewohner und exiltibetische Organisationen berichteten, dass die Polizei seit Sonntag Razzien vornehme. Tibets Regierungschef Qiangba Puncog berichtete von 13 getöteten unbeteiligten Bürgern. Wie viele Tote es unter den tibetischen Demonstranten gegeben habe, ließ er offen. Zugleich widersprach er exiltibetischen Angaben, bei den Unruhen habe es 90 Tote gegeben.

    Forderungen nach der Entsendung eines unabhängigen Gesandten der Vereinten Nationen konterte das Außenministerium in Peking mit dem Hinweis, die Entwicklung in Tibet sei eine "innere Angelegenheit". Dem Dalai Lama, dem religiösen Oberhaupt der Tibeter, warf Außenamtssprecher Liu Jianchao vor, hinter den Protesten zu stecken. Auf dessen Vorwurf eines "kulturellen Völkermordes" in Tibet entgegnete er, der Dalai Lama verbreite "eine Menge Lügen" und führe die Medien und die Öffentlichkeit "in die Irre". Es war die erste Erklärung der Zentralregierung in Peking zu den schweren Ausschreitungen in Tibet.

    Die chinesischen Sicherheitskräfte hätten ein "Höchstmaß an Zurückhaltung" gezeigt und "keine tödlichen Waffen mitgebracht oder eingesetzt", betonte der Sprecher, obwohl die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zumindest zu Beginn der Proteste von Warnschüssen berichtet hatte, mit denen die Massen vertrieben worden seien. Angesichts der "Gräueltaten" und der "massiven Plünderungen und Zerstörungen" der gewalttätigen Demonstranten seien "Maßnahmen ergriffen worden, die jeder Rechtsstaat ergreifen würde", sagt er.

    Keine Zeugen erwünscht

    Ausländische Journalisten dürften nicht zur Berichterstattung nach Tibet reisen, weil die Lage "ziemlich instabil" sei. Die Sicherheit der ausländischen Korrespondenten müsse gewährleistet werden. Die Beschränkungen seien normal. "Die chinesische Regierung hat nichts zu verstecken", beteuerte Liu Jianchao. Nach Protesten und Übergriffen auf chinesische Botschaften und Konsulate in aller Welt forderte der Sprecher alle Staaten auf, "konkrete und wirksame Maßnahmen" zu ergreifen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

    Berlin forderte zur Lösung der Tibet-Frage zu einem friedlichen und direkten Dialog zwischen Peking und dem Dalai Lama auf. Regierungssprecher Steg betonte, die Bundesregierung unterstütze den Anspruch der Tibeter auf kulturelle und religiöse Autonomie. Maßstab des Handelns sei aber die territoriale Integrität Chinas im Sinne der "Ein-China-Politik". Das Auswärtige Amt riet weiter dringend von Reisen nach Tibet ab. Keine konkreten Angaben machte es darüber, wie viele Deutsche sich in Lhasa aufhalten. Die Zahl sei aber "sehr überschaubar".

    Gegen chinesische Vorherrschaft

    Die Proteste hatten am Wochenende von Lhasa auch auf andere Orte sowie auf Klöster in anderen Regionen des alten tibetischen Territoriums in den angrenzenden Provinzen Gansu, Sichuan und Qinghai übergegriffen. Nach einer Demonstration in Aba (Ngaba) in Sichuan seien acht Tote in das Ngaba Kirti Kloster gebracht worden, berichtete das exiltibetische TCHRD-Zentrum. Sicherheitskräfte hätten "wahllos in die friedlich protestierenden Tibeter geschossen".

    Tibets Regierungschef Qiangba Puncog bestritt, dass das Feuer auf Demonstranten eröffnet worden sei. "Die Sicherheitskräfte haben im Umgang mit den Zwischenfällen die ganze Zeit hindurch Zurückhaltung gezeigt." Bei ihrem Einsatz seien 61 Polizisten verletzt worden, davon sechs schwer. Die Randalierer hätten die Polizisten "extrem brutal" angegriffen. An 300 Stellen in Lhasa seien Feuer ausgebrochen, darunter in 214 Geschäften. 56 Autos seien beschädigt oder in Brand gesetzt worden.

  3. #23
    Avatar von Südslawe

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    21.089

  4. #24
    Popeye
    Wusstet ihr, dass es in China 55 offiziell anerkannte Minderheiten gibt?

  5. #25
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Aufgrund politischer Umstände seh ich mich leider dazu gezwungen eine eher kriecherische Haltung zu Beijing einzunehmen. Aber keine Angst! Wir sind auch keine Fans von Völkermord. ^___^ Obwohl...wir haben ja auch keine Minderheiten denen wir das Leben zur Hölle machen könnten... :?

  6. #26
    Avatar von Südslawe

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    21.089
    Sein letzter Kampf für Tibet?

    Von Petra Kolonko
    DruckenVersendenSpeichernVorherige Seite

    „China-Feind”: Der Dalai Lama

    17. März 2008 Die Hoffnung, dass er eines Tages zurückkehren könnte in seine Heimat, kann man nun wohl ganz aufgeben. Die chinesische Regierung hat den Dalai Lama als Verursacher der antichinesischen Ausschreitungen ausgemacht. Und der Dalai Lama beschuldigt Peking eines Terror-Regimes und des kulturellen Völkermordes. Dass die Demonstrationen und Ausschreitungen in Tibet einen Schatten auf die Olympischen Spiele werfen, wird man ihm in Peking noch darüber hinaus vorhalten.
    Die chinesische Führung führt den Dalai Lama nicht nur in der Kategorie der „China-Feinde“. Sie weiß, wie beliebt er in Tibet ist. Käme er zurück, müsste die chinesische Regierung wirklich Angst vor einer Unabhängigkeitsbewegung haben.
    Die Forderung nach Unabhängigkeit hat er fallenlassen
    Seit der Dalai Lama im Jahr 1959 nach einem missglückten Aufstand gegen die chinesische Herrschaft aus Tibet geflohen ist, hat er als religiöses Oberhaupt der Tibeter für die Erhaltung der tibetischen Religion und Kultur unter chinesischer Herrschaft gekämpft.

  7. #27

    Registriert seit
    14.10.2007
    Beiträge
    934
    Wenn da mal die USA nicht eingreift was ich eh nicht glaube.

  8. #28
    cro_Kralj_Zvonimir
    FREE TIBET



  9. #29
    cro_Kralj_Zvonimir

  10. #30
    Lopov
    die olympischen spiele gehören abgesagt!!

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