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Chinas neue Führung

Erstellt von Lilith, 14.11.2012, 09:04 Uhr · 20 Antworten · 1.773 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    China selbst sieht die aktuelle Situation quasi als Vorstufe zum heiligen und ewigen Kommunismus an; dann, wenn alles perfekt ist und die Menschen nur glücklich sind.



    Für Wirtschaftsstudenten kann ohne freie Marktwirtschaft wahrscheinlich Glück gar nicht existieren, hm?


    Heraclius

  2. #12
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    China selbst sieht die aktuelle Situation quasi als Vorstufe zum heiligen und ewigen Kommunismus an; dann, wenn alles perfekt ist und die Menschen nur glücklich sind.
    Wirtschaftlich ist das Land turbokapitalistisch bis um geht nicht mehr^^ Politisch sehr autoritär. Ich persönlich glaube, auf Dauer wird sich das nicht vereinbaren lassen.

    Aber weißt du, ob nun in China oder anderswo. Es gab und gibt Menschen, die daran glauben und geglaubt haben. Auch wenn ich persönlich das genauso wenig nachvollziehen kann wie du und Repressionen gegen Andersdenkende zutiefst ablehne. Aber man sollte sich auch bewusst sein, dass Gesellschaften unterschiedlich funktionieren. Für deine Maßstäbe kannst du damit nichts anfangen, aber vielleicht setzt Otto-Normal-Chinese andere als du? Ich glaube schon, dass China ohnehin eher eine kollektivistisch geprägtere Gesellschaft ist als etwa die deutsche. Ich denke schon, dass tendenziell mehr die Bereitschaft besteht, auch eher quasi hinter Interessen des "Allgemeinwohl", der "Harmonie" zurück zu stecken. Zumal der Deal nach wie vor im Groben zu funktionieren scheint, für alle spürbares wirtschaftliches Fortkommen und die KP hat ihre "Daseinsberechtigung". Was kommen wird, wenn die Einkommensscheren deutlicher auseinander klaffen, die Wirtschaft vielleicht auch mal merklich stagnieren wird, man wird sehen.

    Ich würde nicht an sich über die Chinesen für vielleicht wirklich eher kollektivere Prioritäten urteilen wollen. Was mir um einiges mehr zuwider ist sind westliche Politiker. Wenn man schon sich eine werteorientierte Außenpolitik auf die Fahne geschrieben hat, dann soll man konsequent sein. Aber Angela findet meist auch nur halbherzig mahnende Worte, während gerade bei Chinabesuchen der größte Tross an Ministern und Wirtschaftsvorständen etc. mitfährt, damit ja die Gelegenheit für gute Geschäfte wahr genommen wird.

  3. #13
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Was erwartest du denn? Was die KP erreicht hat ist phänomenal, dass noch nicht jeder davon profitiert liegt nicht an der KP sondern an der riesigen Bevölkerung.
    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Den Chinesen gehört die Zukunft, weil sie sie sich verdient haben. Und das zurecht!
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    China selbst sieht die aktuelle Situation quasi als Vorstufe zum heiligen und ewigen Kommunismus an; dann, wenn alles perfekt ist und die Menschen nur glücklich sind.
    würde das chinesische volk nicht für einen hungerlohn arbeiten, würden die wenigen nicht Milliarden verdienen.
    wirklich eine tolle leistung, man solte sich ein vorbild nehmen!


  4. #14
    Avatar von papodidi

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    13.508

    Cool

    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    würde das chinesische volk nicht für einen hungerlohn arbeiten, würden die wenigen nicht Milliarden verdienen.
    wirklich eine tolle leistung, man solte sich ein vorbild nehmen!
    Ich verstehe auch nicht, wie die schärfsten Kritiker der sog. "sozialistischen Länder" plötzlich im totalitären System Chinas den Heilsweg sehen wollen.
    Was ist daran sozialistisch, wenn man für die Schulbildung seiner Kinder bezahlen muss und, wenn man nicht kann, seine Kinder von der Schule nehmen muss??
    Was ist daran sozialistisch, wenn eine Familie in der Landwirtschaft nicht von den Erträgen leben kann, und deshalb die Jüngeren als Wanderarbeiter in die Städte ziehen, dort für Hungerlöhne arbeiten, in Notunterkünften leben müssen, nur um ihre Familie zu Hause am Leben zu erhalten?
    Was ist daran sozialistisch, wenn sich die völlig abgeschottet lebende Elite der KPCh hemmungslos bereichert, auf Kosten ihrer eigenen Bevölkerung?

    Sicher, Honnecker & Co. waren auch keine Waisenknaben, Volvo, Büchsenbier aus dem Westen etc., aber dagegen waren sie ja die reinsten Stümper, und die Einkommensunteschiede in der ehem. DDR waren nicht annähernd so gross, wie jetzt in China. Also wohin das geht, weiss ich nicht genau, aber in den Kommunismus ganz sicher nicht...

    KP-Parteitag: Frauen und Jüngere Fehlanzeige | tagesschau.de

    Chinas neue Führungsspitze
    Frauen und Jüngere - Fehlanzeige


    Die Supermacht China stellt die Weichen für die Zukunft - dieses Signal sollte vom Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking ausgehen. Doch radikale Reformen sind auch von der neuen Führungspitze kaum zu erwarten. Selbst in der zweiten Reihe sucht man jüngere Reformer vergebens...


    Lebensplanung: Die Lüge vom chinesischen Traum | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
    Lebensplanung
    Die Lüge vom chinesischen Traum



    Chinas Mittelschicht wächst, die Führung des Landes verspricht steigende Einkommen. Doch die Jugend des Landes verharrt in Angst.

  5. #15

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    4.579
    China hat sich von einem wirklichen kommunistischen Drecksland ohne Bedeutung zu einer Weltmacht auf Augenhöhe der USA gemacht. Das ist eine Leistung und die hat die KP vollbracht. Mehr gibts doch kaum zu sagen.

  6. #16
    Sonny
    ohne usa geht die welt kaputt dann kommt wider die kommistem und diktaur usw

    usa bringe die demokrati

  7. #17
    Mal
    Avatar von Mal

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    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    China selbst sieht die aktuelle Situation quasi als Vorstufe zum heiligen und ewigen Kommunismus an; dann, wenn alles perfekt ist und die Menschen nur glücklich sind.
    Du bist einfach nur lächerlich. Nie in China gewesen und behaupten sie seien nicht glücklich. Wahrlich ein Opfer des kapitalistischen Systems, die auf einem Menschen ein dröhnen, dass man ohne die Freie Marktwirtschaft nicht glücklich werden kann.

  8. #18
    Avatar von Pontiac

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Würde mich interessieren inwiefern China für dich kommunistisch sein sollte. Es sei denn deine Definition von "Kommunismus" ist eine andere als meine.

    Heraclius
    China ist genauso kommunistisch wie Deutschland ein demokratisches Land. Wie ich in meinen Beitrag schon schrieb strebt China den Kommunismus an. Wie es diesen anstrebt ist eine andere Sache. Wie ich bereits schon betonte, wenn man nach dem marxistischem Kommunismus geht, dann war bisher kein einziges Land auf dieser Erde kommunistisch, da kein einziges Land auf dieser Erde diesen erreicht hat. Selbst die Sowjets nicht! Was alle "kommunistischen" Länder gemeinsam haben ist nur das sie den Kommunismus anstreben, jedes auf seine eigene Art und Weise.....

  9. #19
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Minotaurus68mm Beitrag anzeigen
    China ist genauso kommunistisch wie Deutschland ein demokratisches Land. Wie ich in meinen Beitrag schon schrieb strebt China den Kommunismus an. Wie es diesen anstrebt ist eine andere Sache. Wie ich bereits schon betonte, wenn man nach dem marxistischem Kommunismus geht, dann war bisher kein einziges Land auf dieser Erde kommunistisch, da kein einziges Land auf dieser Erde diesen erreicht hat. Selbst die Sowjets nicht! Was alle "kommunistischen" Länder gemeinsam haben ist nur das sie den Kommunismus anstreben, jedes auf seine eigene Art und Weise.....



    Der Marxismus ist nur eine von mehreren Denkrichtungen, welche man heute zur Bewegung des Kommunismus zählt. Der Kommunismus war nur eine von zahlreichen Utopien die bei den Intellektuellen des 19. bis Mitte 20. Jhts. in Mode waren. Ein in meinen Augen zentraler Anspruch der kommunistischen Sichtweise ist die Gütergemeinschaft, die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und das Erreichen einer klassen- und staatslosen Gesellschaft, was meines Wissens noch in keinem Land der Welt als Ziel erreicht wurde. Nur weil in China eine sogenannt "kommunistische Partei" diktiert (ich sage jetzt mal nicht regiert) heißt das noch lange nicht, dass China kommunistisch ist. Ebenso wenig wie Deutschland automatisch demokratisch ist, nur weil die Deutschen periodisch Vertreter von Parteien ins Amt bestätigen dürfen, welche im Grunde nur Lakeien und Handlanger der gleichen Wirtschafts-Oligarchie sind - egal welcher Partei sie nun angehören. Oder erkläre mir was daran so demokratisch sein soll wenn die immergleichen zwei Parteien ständig die Wahlen gewinnen, nur weil sie reiche Geldgeber im Rücken haben die ihre Wahlkampagnen finanzieren? Wie hieß der Spruch so schön, "würden Wahlen was verändern, hätte man sie schon längst abgeschafft".


    Heraclius

  10. #20
    Avatar von Pontiac

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Der Marxismus ist nur eine von mehreren Denkrichtungen, welche man heute zur Bewegung des Kommunismus zählt. Der Kommunismus war nur eine von zahlreichen Utopien die bei den Intellektuellen des 19. bis Mitte 20. Jhts. in Mode waren. Ein in meinen Augen zentraler Anspruch der kommunistischen Sichtweise ist die Gütergemeinschaft, die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und das Erreichen einer klassen- und staatslosen Gesellschaft, was meines Wissens noch in keinem Land der Welt als Ziel erreicht wurde. Nur weil in China eine sogenannt "kommunistische Partei" diktiert (ich sage jetzt mal nicht regiert) heißt das noch lange nicht, dass China kommunistisch ist. Ebenso wenig wie Deutschland automatisch demokratisch ist, nur weil die Deutschen periodisch Vertreter von Parteien ins Amt bestätigen dürfen, welche im Grunde nur Lakeien und Handlanger der gleichen Wirtschafts-Oligarchie sind - egal welcher Partei sie nun angehören. Wie hieß der Spruch so schön, "würden Wahlen was verändern, hätte man sie schon lange abgeschafft".


    Heraclius


    Nichts anderes habe ich mit meinem Beitrag sagen wollen.....

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