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Defamation: Israel und der Antisemitismus

Erstellt von economicos, 06.04.2013, 14:31 Uhr · 168 Antworten · 5.338 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Elk873

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    Zitat Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Antizionist: Einer der Israels Politik kritisiert, der ansonsten eigentlich nichts dagegen hat, dass Israel existiert. Soweit kann noch als "Antizionismus" gegolten werden. Wer das Existenzrecht Israels abstreitet, der ist schon ein Antisemit, ohne Zweifel.
    geiles avatarbild

  2. #132
    Avatar von Ilan

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Warum?

    Wenn man mit "Israel" den israelischen Staat meint, kann man natürlich sein Existenzrecht abstreiten, ohne deswegen anti-jüdisch zu ein. Machen auch viele Juden übrigens.
    Warum gönnt man denn den Juden keinen Staat? Welchen Grund sollte es denn haben, wenn man sonst keine Juden mag?

    Ich meine Israel ist auch kein Gottesstaat und der Vater des Zionismus, Herzl, war auch Atheist und eher jüdischer Nationalist. Und genau deswegen pisst es den paar ultraorthodoxen Spinner an, sonst wären sie für einen Holocaust 2.0 mit den Araber.

    Zitat Zitat von SlenderMan Beitrag anzeigen
    geiles avatarbild
    Danke.

  3. #133
    Avatar von Emperor

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    natürlich,die juden brauchen auch ihr land,die araber haben hundert staaten.
    und die juden sind schon richtig in israel,das land gehört ihnen und sie wissen es auch zu verteidigen,basta.

    selbst wenn es keinen jüdischen staat dort gibt,die probleme würde bleiben,denn die frage wer den richtigen islam hat bleibt ewig bestehen,das ist ein kriegsgrund für die.
    die haben ganz andere macken als einen jüdischen staat der kleiner als albanien ist.

  4. #134
    Yunan
    Was ist'n das für ne beknackte Argumentation? Die Europäer haben ganz Europa und haben auch Amerika erobert. Ist das jetzt eine Begründung dafür, ihnen einen Teil des Landes einfach wegzunehmen weil sie eh genug haben?

  5. #135
    Avatar von Emperor

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    der arabische raum war auch nicht immer so groß wie heute,alles wurde mal erobert und zurückerobert und wieder erobert,so weiter.

  6. #136
    Avatar von Ilan

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    Zitat Zitat von Emperor Beitrag anzeigen
    natürlich,die juden brauchen auch ihr land,die araber haben hundert staaten.
    und die juden sind schon richtig in israel,das land gehört ihnen und sie wissen es auch zu verteidigen,basta.

    selbst wenn es keinen jüdischen staat dort gibt,die probleme würde bleiben,denn die frage wer den richtigen islam hat bleibt ewig bestehen,das ist ein kriegsgrund für die.
    die haben ganz andere macken als einen jüdischen staat der kleiner als albanien ist.
    Das ist keine Argumentation, das sage ich auch als Zionist. Man hätte auch woanders Israel platzieren können aber ja nu, kann man halt nichts mehr ändern und die Araber sollten sich damit abfinden. Viele haben sich eh damit abgefunden.

  7. #137
    Avatar von Emperor

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    man kann nicht israel in nordrussland gründen,die juden brauchen auch ihren historischen platz wie die christen den vatikan und die moslems mekka.
    warum hat man griechenland nicht in alaska gegründet sondern zurückerobert?
    auch die griechen haben streit mit den nachbarn,die kriege sind ja nicht lange her.
    aber so wie griechenland griechisch ist,so ist israel jüdisch.

    wo ist das problem,israel wurde oft erobert und diesmal haben die juden es zurück erobert.

  8. #138

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    Zitat Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Warum gönnt man denn den Juden keinen Staat? Welchen Grund sollte es denn haben, wenn man sonst keine Juden mag?

    Ich meine Israel ist auch kein Gottesstaat und der Vater des Zionismus, Herzl, war auch Atheist und eher jüdischer Nationalist. Und genau deswegen pisst es den paar ultraorthodoxen Spinner an, sonst wären sie für einen Holocaust 2.0 mit den Araber.
    Also, ganz einfach, weil man an das Selbstbestimmungsrecht der Völker glaubt. Ich spreche jetzt nicht generell über einen jüdischen Staat, sondern einen jüdischen Staat in Palästina, also in einem Gebiet wo das die Mehrheit der lokalen Bevölkerung nicht wollte.

    Na gut, man kann sagen, das ist jetzt Vergangenheit, wie du auch sagst, kann man jetzt nicht verändern. Für viele Leute aber spielt so ein allgemeines Gerechtigkeitsgefühl auch nach dem Verlauf von Jahrzehnten eine Rolle. Man kann ihnen vielleicht Realitätsferne vorwerfen (obwohl das auch diskutabel ist), nicht aber Judenhass. Denkst du, hätten viele dieser Leute ein Problem, wenn der jüdische Staat woanders gegründet würde, wo die lokale Bevölkerung nicht dagegen wäre?

    Übrigens, wenn ich über jüdische Antizionisten spreche (ich meine, solche die gegen die Existenz eines jüdischen Staates in Palästina sind), habe ich eher die säkularen linksgerichteten im Kopf, weniger die Ultra-Orthodoxen.



    Ob aber die Gründung eines zionistischen Staates in den 40ern gerechtfertigt war, ist für mich persönlich keine besonders wichtige Frage. Ungerechtigkeiten passieren, und manchmal ist es sinnvoll, zu Gunsten des Friedens sie hinzunehmen.
    Viel wichtiger ist die Frage, ob heute ein zionistischer Staat überleben kann, und unter welchen Kosten. Deswegen ziehe ich vor, meine Denkweise als post-zionistisch und nicht als anti-zionistisch zu bezeichnen.

  9. #139
    Yunan
    Zitat Zitat von Ilan Beitrag anzeigen
    Das ist keine Argumentation, das sage ich auch als Zionist. Man hätte auch woanders Israel platzieren können aber ja nu, kann man halt nichts mehr ändern und die Araber sollten sich damit abfinden. Viele haben sich eh damit abgefunden.
    Dir ist klar, dass das Faschismus ist? Auch ein Faschismus der dem Zionismus schon in seinem Wesen innewohnt. Diese Politik der vollendeten Tatsachen war schon immer Grund für Kriege und wird es auch immer bleiben. Die Antwort auf diese Haltung ist ein unendlicher Krieg, das kann ich jetzt schon prophezeihen. Würde mein Land von Fremden besetzt werden und diese versuchen, diese Situation solange aufrechtzuerhalten bis ich sie akzeptiere, dann kann ich dir sagen dass es nur eine Option gibt: Ich würden sie solange bekämpfen bis auch der letzte von ihnen tot oder geflohen ist.

    Der Status Quo wird in Palästina nie zu einer festen Tatsache werden sondern er wird immer nur vorübergehend sein. Es liegt an Israel und dem Westen, eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden, mit der alle Seiten leben können, sowohl Juden als auch Araber.

  10. #140

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    30.08.2011
    Beiträge
    8.480
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Dir ist klar, dass das Faschismus ist? Auch ein Faschismus der dem Zionismus schon in seinem Wesen innewohnt. Diese Politik der vollendeten Tatsachen war schon immer Grund für Kriege und wird es auch immer bleiben. Die Antwort auf diese Haltung ist ein unendlicher Krieg, das kann ich jetzt schon prophezeihen. Würde mein Land von Fremden besetzt werden und diese versuchen, diese Situation solange aufrechtzuerhalten bis ich sie akzeptiere, dann kann ich dir sagen dass es nur eine Option gibt: Ich würden sie solange bekämpfen bis auch der letzte von ihnen tot oder geflohen ist.

    Der Status Quo wird in Palästina nie zu einer festen Tatsache werden sondern er wird immer nur vorübergehend sein. Es liegt an Israel und dem Westen, eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden, mit der alle Seiten leben können, sowohl Juden als auch Araber.
    und was ist mit den Juden die schon immer auf dem Gebiet welches heute Israel ist gelebt haben?

    Die Wahrheit ist Juden haben dort schon immer gelebt und Araber haben dieses Gebiet erobert und nur deswegen war der Bevölkerungsanteil der Araber vor der Gründung Israels dementsprechend hoch.

    Stelle Dir vor es geben ein zweites osmanisches Reich und aufgrund der Besetzung durch die Osmanen und Auswanderung der griechischen Bevölkerung wäre der Anteil der Osmanen höher als der, der Griechen und dann irgendwann würden die Griechen die ausgewandert sind, zurückkehren und einen neuen griechischen Staat gründen auf dem griechischen Gebiet und die Osmanen würden dann die Griechen bekämpfen und Anschläge auf diese machen.

    Würdest Du das dann auch Faschismus nennen was die Griechen dann machen würden, wenn sie sich verteidigen würden?

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