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Deutscher Maschinenbau noch immer „Weltspitze“

Erstellt von Albanesi, 13.10.2006, 12:53 Uhr · 7 Antworten · 1.421 Aufrufe

  1. #1

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    Deutscher Maschinenbau noch immer „Weltspitze“

    http://www.echo-online.de/suedhessen...php3?id=403038


    Deutscher Maschinenbau noch immer „Weltspitze“
    Ingenieursausbildung: TU und Anlagenbauer stellen Anforderungen vor

    „Wir brauchen Ingenieure, die kommunizieren können und betriebswirtschaftliche Kenntnisse mitbringen,“ beschrieb Carola Feller, Bildungsreferentin des Verbandes deutscher Anlagen- und Maschinenbauer (VDMA), die Anforderungen ihres Verbandes. Auf einer Pressekonferenz mit Maschinenbau-Professoren der Technischen Universität stellten der VDMA-Landesverband Hessen-Rheinland seine Anforderungen an die Ingenieure von heute und morgen vor.
    „Der deutsche Maschinenbau ist Weltspitze wegen Weltspitze-Ingenieuren; ohne die wird das nicht zu halten sein“, ergänzte VDMA-Bildungsreferentin Carola Feller. Allerdings habe sich der Beruf gewandelt. Die neuen Anforderungen der Industrie ergab eine Studie des Verbands aus dem Jahr 2005.

    Der VDMA sieht in den neuen Bachelor- und Master-Studiengängen die Chance, das Ingenieursstudium grundsätzlich neu zu gestalten. So könnten auch die kürzeren Bachelor-Studiengänge kommunikationsstarke und fachkundige Ingenieure ausbilden. Man müsse weg von theorielastigen Semestern und hin zu mehr Gruppen- und Projektarbeit anstelle Vorlesungen - aber ohne die Grundlagen zu reduzieren.

    Eberhard Abele, Dekan des TU-Fachbereichs Maschinenbau berichtete, dass der neue, auf sechs Semester angelegte Bachelor-Studiengang breite Grundlagen schaffe, aber auch Rhetorik, Präsentation und wirtschaftliches Denken vermittele. Durch wenig Wahlmöglichkeiten und der Verzicht auf Spezialisierungen verschaffe man so das „Rüstzeug für einen möglichst universellen Einsatz“.

    Auch sei man deutlich projektorientierter. So gebe es im ersten Semester eine Projektwoche, in der zehn Studenten zusammen mit einem Techniker und einem Pädagogen eine Entwicklungsaufgabe lösen. So entstand letztes Jahr ein Grill, der pro Stunde 2000 Würstchen zubereiten kann. „Allerdings“, schränkte Abele ein, „glauben wir nicht, dass der Bachelor-Studiengang an der TU für eine Karriere im Maschinenbau ausreicht und bieten deshalb den Master-Studiengang an.“

    Der Maschinenbau in Deutschland rechne auch für die kommenden Jahre weiterhin mit Umsatzsteigerungen, erklärten Georg Berntsen und Gerhard Börner vom VDMA. „Defizite in der Ingenieurausbildung führen zu fatalen Auswirkungen auf die Branche.“ Laut Verbandsumfrage würden aktuell bundesweit rund 7000 Ingenieure gesucht.

    Gute Aussichten, die Abele aber zwiespältig sieht. „Wegen guter Chancen wählen auch Leute mit anderen Neigungen das Fach.“ Der Fachbereich hofft, dem entgegenzuwirken zu können. Neu eingeführte Auswahlgespräche vor Studiumsbeginn sollen helfen, 90 Prozent der Studenten zum Abschluss zu bringen. Studiendekan Cameron Tropea ergänzte: „Abbrecherquoten von bis zu 50 Prozent sollen der Vergangenheit angehören. Schwund können wir uns nicht leisten.“

    mawi
    7.10.2006

  2. #2

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    http://de.today.reuters.com/news/new...archived=False

    Wachstum im Maschinenbau setzt sich ungebremst fort

    Düsseldorf (Reuters) - Das Wachstum im deutschen Maschinenbau setzt sich dank florierender Geschäfte im In- und Ausland ungebremst fort.

    Die auf ein weiteres Rekordjahr zusteuernde Branche verzeichnete auch im August deutlich steigende Auftragseingänge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hätten die Orders real um 21 Prozent zugelegt, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag mit. "Das Sommerloch ist ausgeblieben", kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers die Zahlen. Beim Inlands- wie auch im Auslandsgeschäft liefen die Geschäfte nahezu unbeirrt weiter." Aus dem Ausland kamen 20 Prozent mehr Orders herein, aus dem Inland sogar 23 Prozent.

    Die Branche will ihr Produktionsvolumen 2006 preisbereinigt um fünf Prozent steigern und erstmals auf 155 Milliarden Euro kommen. Bestätigt sehen sich die Maschinenbauer, die mehr als 860.000 Menschen beschäftigen, auch durch den von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich von Juni bis August. Die Hersteller verzeichneten hier ein Auftragsplus von insgesamt 16 Prozent.

    Die Maschinen- und Anlagenbauer melden seit Monaten Rekordzahlen. Die lange Zeit vor allem vom Export getragene Branche profitiert inzwischen auch stark von der anziehenden Inlandsnachfrage. Viele Unternehmen investieren wieder in neue Maschinen und Anlagen, nachdem sie sich lange mit Investitionen zurückgehalten hatten.

    Im Inland sorgen dem VDMA zufolge unter anderem Bestellungen aus der Papierindustrie, der Holzverarbeitung und der Energiebranche für volle Auftragsbücher.

    Auch im kommenden Jahr erwarten die Hersteller Zuwächse. Sie dürften sich jedoch preisbereinigt auf ein Plus von zwei Prozent abschwächen, hieß es.

  3. #3
    Nedd
    wahnsinn

  4. #4

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    Leute die Maschinenbauer sind , kriegen immer Arbeit....

  5. #5

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    Die Deutschen haben es einfach drauf.

  6. #6
    Nedd
    Zitat Zitat von USER01
    Die Deutschen haben es einfach drauf.
    ja im saufen

  7. #7

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    http://de.wikipedia.org/wiki/Mechatronik

    Es gibt auch gemischte Techonolgien:



    Die Mechatronik beschäftigt sich interdisziplinär mit dem Zusammenwirken mechanischer, elektronischer und informationstechnischer Systeme.

    Der Begriff Mechatronik (Mechanical Engineering-Electronic Engineering) ist ein Kunstwort. Er wurde ab 1969 von der japanischen Firma Yaskawa Electric Cooperation geprägt und findet seinen Ursprung in der Feinmechanik. Später kam die Informatik als neue Kerndisziplin hinzu.

    Die Mechatronik soll diese drei bisher weitgehend getrennten Fachbereiche miteinander verschmelzen und anstelle von mehreren Modellen ein mechatronisches Gesamtsystem beschreiben. Dabei liegt das Hauptziel in der Aufbereitung aller Informationen zur fachübergreifenden Verwendung. Idealerweise können Wechselwirkungen so direkt im mechatronischen Modell abgebildet werden, was sonst meist an uneinheitlichen Werkzeugen und Standards scheitert.

    Ein mechatronisches System wird in vier Funktionsgruppen unterteilt, die meist einen Regelkreis bilden:

    Mechanik (passive Lager- und Schutzfunktionen z.B. Lager, Wellen, Gehäuse)
    Sensorik (Erfassung des Systemzustandes durch jegliche Sensoren)
    Informatik (Informationsverarbeitung und -aufbereitung)
    Aktorik (Regelung und Steuerung über Motoren, Hydraulik, Piezoaktorik u.a.)
    Hinzu kommt die Energieversorgung der mechanischen Haupt- und regelungstechnischen Hilfssyteme.

    Als nur einige Anwendungsbeispiele unter vielen können genannt werden:

    ABS, Servolenkungen, Motormanagement-Systeme, aktive Einparkhilfen
    automatisierte Navigationssysteme
    aktive Magnetlager für Werkzeugmaschinen
    Robotersysteme

    Ausbildung [Bearbeiten]

    Berufsausbildung [Bearbeiten]
    Seit 1998 gibt es den anerkannten Ausbildungsberuf Mechatroniker/Mechatronikerin mit einer Regel-Ausbildungsdauer von 42 Monaten. Der Beruf kann sowohl im Handwerk als auch in der Industrie erlernt werden.

    In Österreich gibt es den Lehrberuf Mechatroniker seit 1999. In der Österreichischen Gewerbeordnung gibt es vier Handwerke aus dem Bereich der Mechatronik (§ 94 Zif. 49 GewO): Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik, für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, für Elektromaschinenbau und Automatisierung und für Medizingerätetechnik.


    Höhere Technische Lehranstalten [Bearbeiten]
    In Österreich besteht die Möglichkeit, an vielen Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) den Ingenieurgrad (5 Jahre) oder den Techniker (4 Jahre) zu erwerben.


    Studium [Bearbeiten]
    Seit 1990 gibt es in Österreich (Universität Linz) und seit 1994 (Fachhochschule Bochum) auch in Deutschland die Möglichkeit, Mechatronik zu studieren. Aktuell bieten über 25 deutsche Hochschulen den Studiengang zum Diplom-Ingenieur oder Bachelor/Master für Mechatronik an. Regelstudienzeit für das Diplom an Universitäten ist zehn Semester, an Fachhochschulen acht.

    Das fundierte Basiswissen aus den Ingenieurbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und aus der Informatik befähigt den diplomierten Mechatroniker, die Entwicklung neuer High-Tech-Produkte maßgeblich mitzugestalten. Auch in leitenden Positionen ist das fachübergreifende Verständnis eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung, Produktion oder den Vertrieb mechatronischer Produkte.

    Die Fachhochschulen in Bochum, Bocholt, Friedberg, Heilbronn und Zittau bieten darüber hinaus auch eine Kombination aus Lehre und Studium, genannt KIA (Kooperative Ingenieurs Ausbildung) an (weitere Informationen: www.kia-studium.de). Außerdem bietet die Fachhochschule Esslingen am Standort Göppingen MechatronikPlus an. Ebenfalls ein Verbund von Ausbildung und Studium. Das Studium der Mechatronik ist darüber hinaus auch an Berufsakademien möglich.


    Siehe auch [Bearbeiten]
    Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik
    Prozessrechentechnik, Modellierung, Aktorik, Sensorik
    Mechanik, Regelungstechnik
    Robotik

    Weblinks [Bearbeiten]
    Informationen zum Beruf
    Berufsbeschreibung
    "Was ist Mechatronik?" ein Film für Studieninteressierte (Studentenprojekt HS Karlsruhe)
    Simulation Wildlife - Mechatronische Simulationssoftware
    Mechatronik im Gewerbe / Interessenvertretung
    Lehrberuf Mechatroniker/-in
    Mechatronik studieren an deutschen Universitäten oder Übersicht: Mechatronik an deutschen Hochschulen (mechatronik-portal.de)
    Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Mechatronik“





    Zum Beispiel: Robotertechnik= Elektrotechnik , Informatik , Maschinenbau= Mechatronik

  8. #8

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    Liste von Berufen in Maschinenbau-Bereich

    Metallberufe [Bearbeiten]

    Fertigungstechnik [Bearbeiten]
    Behälter- und Apparatebauer
    Bohrwerkdreher
    Büchsenmacher
    Chirurgiemechaniker
    Drahtwarenmacher
    Drahtzieher
    Federmacher
    Feinpolierer
    Feinwerkmechaniker
    Fertigungsmechaniker
    Fräser
    Galvaniseur
    Gerätezusammensetzer
    Gießereimechaniker Druck- und Kokillenguss
    Gießereimechaniker Handformguss
    Gießereimechaniker Maschinenformguss
    Gießereimechaniker
    Graveur
    Industriemechaniker
    Kabeljungwerker
    Maschinenzusammensetzer
    Metall- und Glockengießer
    Metallschleifer
    Metallverformer
    Revolverdreher
    Schleifer
    Schneidwerkzeugmechaniker
    Teilezurichter
    Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik
    Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie
    Vorpolierer Schmuck- und Kleingeräteherstellung
    Werkzeugmechaniker
    Zerspanungsmechaniker

    Installations- und Metallbautechnik [Bearbeiten]
    Anlagenmechaniker Apparatetechnik
    Anlagenmechaniker Schweißtechnik
    Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
    Anlagenmechaniker (früher: Zentralheizungs- und Lüftungsbauer)
    Klempner
    Konstruktionsmechaniker
    Kälteanlagenbauer
    Metallbauer

    Fahrzeugtechnik [Bearbeiten]
    Fahrzeuginnenausstatter
    Fahrzeuglackierer
    Fluggerätmechaniker
    Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker
    Kraftfahrzeugmechantroniker
    Landmaschinenmechaniker
    Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik
    Mechaniker für Landmaschinentechnik
    Vulkaniseur und Reifenmechaniker und Reifenmechanikerin
    Zweiradmechaniker

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