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Erdgasvorkommen: Zypern-Israel-Griechenland

Erstellt von H3llas, 17.01.2011, 18:35 Uhr · 1.314 Antworten · 78.801 Aufrufe

  1. #941
    Yunan
    Zitat Zitat von TurkishTiger Beitrag anzeigen
    BIP-Ranking Weltweit laut IWF

    17. Türkei in Mio. US-Dollar 615.329

    28. Griechenland in Mio. US-Dollar 330.780


    BIP-Ranking Weltweit PPP (Kaufkraftparität)

    16. Türkei int. Dollar 880.061

    33. Griechenland Mio. int. Dollar 333.533



    Damit ist die Türkei unter den G-20 der größten Volkswirtschaften auf diesem Planeten und hängt Länder wie Griechenland, Niederlande, Belgien, Schweden, Österreich, Polen, Schweiz, Rumänien, Norwegen, Tschechien, Israel, Portugal, Dänemark usw. bei weitem ab.


    Was das in diesem Thread zutun hat weiß ich zwar nicht aber auch egal.
    Die Türkei hat auch acht mal mehr Einwohner. Wäre sie so effizient wie Griechenland, und Griechenland ist wirklich nicht sehr effizient, dann müsste sie ein BIP von ca. 2,4 Mrd. $ haben.

    Man kann es als Potenzial betrachtet, dass die Türkei noch nicht ausgeschöpft hat und es auch lieber langsamer angehen sollte als wie es im Moment der Fall ist.

  2. #942
    Avatar von TuAF

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    9.209
    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Versuchst du uns grad zu überzeugen das es ein Diplomatischer Sieg der Türkei war?

    Du warst doch der,der vor einem Monat gelaber hat das die Türkei jeden vernichten würde der es wagt zu bohren oder?

    Zur Info:Seit fast 2 Woche wird schon gebohrt und ihr habt nur gelabert,so wir ihr es jetzt tut
    Die Türkei hat ihre drohung auch wahrgemacht türkische Kriegsschiffe und ein Forschungsschiff sind zurzeit in nordzypriotischen Gewässer,die im Namen von Nordzypern nach Öl suchen und bohren werden.

  3. #943
    Yunan
    Belege gibts dafür natürlich nicht, außer in türkischen Medien.

  4. #944
    Avatar von Leonidas300

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    Beiträge
    637
    Die türkische Kanonenboot-Politik im Mittelmeer


    Türkei verweist israelischen Botschafter des Landes »
    MEHR ZUM THEMA

    UN hält Stopp von Gaza-Hilfsschiff für rechtmäßig
    Der EU-Beitritt scheint für die Türkei nachrangig geworden zu sein. Das Land legt sich mit Israel an, schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer und will die Zypern-Teilung zementieren.
    Die Türkei lässt auf Worte Taten folgen. Nachdem Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan vor einigen Wochen angekündigt hatte, verstärkt die Kriegsmarine einzusetzen, um Israel in die Schranken zu weisen und türkische Ansprüche auf Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer zu unterstreichen, sind nun tatsächlich Schiffe auf dem Weg in der Region. Zugleich verkündete Erdogan die Umrisse einer Politik, die von Experten als „neue maritime Doktrin“ gewertet werden.
    In der vergangenen Woche hatte die US-Firma Noble Energy im Auftrag Zyperns mit Probebohrungen im sogenannten „Block 12“ der maritimen Wirtschaftszone Zyperns begonnen, in der Nähe der Grenze zwischen der zypriotischen und der israelischen Zone.
    Zypern hatte sich zuvor mit Israel und auch Ägypten auf den genauen Verlauf dieser Grenze geeinigt. Die amerikanische Firma Noble ist sowohl von Israel als auch von Zypern beauftragt, Probebohrungen in den jeweiligen Wirtschaftszonen beider Länder vorzunehmen.
    TÜRKEI WILL GASVORKOMMEN NOTFALLS MILITÄRISCH VERTEIDIGEN
    Die Türkei hatte daraufhin angekündigt, die „Interessen Nordzyperns“ an diesen Erdgasvorkommen notfalls militärisch zu verteidigen. Ankara tritt als „Garantiemacht“ für das international nicht anerkannte, türkisch kontrollierte Nordzypern auf.Nun ist tatsächlich ein türkisches Forschungsschiff in der Nähe der zypriotischen Probebohrung unterwegs. Die „Piri Reis“, die als „Seismus-Forschungsschiff“ geschildert wird, war Medienangaben zufolge am Dienstag rund 60 Kilometer von den Zyprioten entfernt, im „Block 13“ der Wirtschaftszone, wird aber wohl in den Gewässern vor Nordzypern bleiben.
    Erdogan hatte bereits gesagt, dass die „Piri Reis“ von der türkischen Kriegsmarine eskortiert werden würde. Damit ist wohl die Fregatte „Yavuz“ gemeint, die zwei Tage nach dem Forschungsschiff in See gestochen war, um – so hieß es – Aufgaben im Bereich „Eskorte und Patrouille“ zu erfüllen.
    TÜRKISCHER EU-MINISTER DROHT ZYPERN
    Die "Piri Reis" soll den Angaben nach vor Nordzypern nach Erdgas forschen. Ob sie dazu technisch in der Lage ist, wird von Experten angezweifelt. Darum geht es aber wohl auch gar nicht, vielmehr sollen Machtansprüche demonstriert werden.
    „Wenn die Griechen aufhören, hören wir auch auf“, sagte der türkische EU-Minister Egemen Bagis am Dienstag. Und drohte: „Wenn sie weitermachen, werden sie die Haltung der Türkei sehr gut kennenlernen“.Inzwischen laufen Verhandlungen über eine etwaige Wiedervereinigung der seit 1974 getrennten Insel. International ist nur der griechische Teil anerkannt, als rechtmäßiger Vertreter ganz Zyperns. Somit sind die (Süd)-Zyprioten juristisch eindeutig im Recht – darin sind sich alle Experten einig, außer vielleicht jene der Türkei. Die zypriotische Regierung nannte die Präsenz türkischer Schiffe in diesen Gewässern „illegal“.
    ZWIST VOR ZYPERN IST AUSDRUCK EINER ISRAELISCH-TÜRKISCHEN KRAFTPROBE
    Freilich hat Zypern keine eigene Marine oder Luftwaffe. Ihre einzige Marinebasis war vor einigen Monaten bei einer riesigen Explosion unsachgemäß gelagerter Munition völlig zerstört worden. Nebenbei wurde fast die gesamte Energieversorgung Südzyperns beschädigt. Nun will Israel beim Wiederaufbau der Basis helfen und auch Kriegsschiffe liefern.
    Teilweise ist der Zwist vor Zypern letztlich auch Ausdruck einer Kraftprobe zwischen Israel und der Türkei, die angekündigt hatte, die Blockade des Gazastreifens mit Kriegsschiffen durchbrechen zu wollen, falls es zu einem neuen Versuch humanitärer Organisationen kommen sollte, Hilfsgüter per Schiff nach Gaza zu bringen.Ministerpräsident Erdogan taufte am Dienstag das erste komplett türkisch produzierte Kriegsschiff auf den Namen „Heybeliada“. Bei der Gelegenheit machte er Angaben, die eine neue Marine-Doktrin der Türkei zu umreißen schienen.
    „Die maritimen Interessen der Türkei reichen von den Küstengewässern bis zum Suezkanal und zum Indischen Ozean“, erklärte er. Die Türkei werde „alle nötigen Mittel einsetzen“, um ihre „Rechte und kommerziellen Interessen zu schützen.“
    Mit diesen Formulierungen schien Erdogan einen türkischen Anspruch auf Vorherrschaft im östlichen Mittelmeer anzumelden. Aber was steckt wirklich hinter diesen Worten?
    ERDOGAN GEHT WEITER ALS DIE OFFIZIELLE POSITION DER TÜRKEI
    Hugh Pope von der „International Crisis Group“ ist der Meinung, dass mehr Bombast als Substanz im Spiel ist. „Man muss unterscheiden zwischen Fakten und Worten“, sagt er. Erdogan neige dazu, verbal über „die offizielle Position des Staates Türkei hinauszuschießen.“

    Beispielsweise sei es die offizielle Position der Türkei, von Israel „eine Entschuldigung und Kompensation“ zu fordern für die blutig verlaufene Erstürmung des Flaggschiffes einer „Hilfsflotte für Gaza“ im Mai 2010. Erdogan hingegen fordert verbal auch ein Ende der Blockade Gazas.
    Auch Erdogans Aussage, er wolle „Israel nicht erlauben, unilateral die Bodenschätze im östlichen Mittelmeer auszubeuten“ werde vom türkischen Außenministerium nicht geteilt. Dort sei die Position vielmehr, man habe keine Probleme mit Israels Ansprüchen auf die Erdgasvorkommen in seiner Wirtschaftszone.
    Ähnlich sei es mit dem neuen Konflikt um Zyperns Erdgas. „Anfangs sagte Erdogan, er werde Südzypern daran hindern, nach Erdgas zu bohren. In Wirklichkeit wird die Türkei sich auf eigene Bohrversuche, oder nur auf den Anschein von Bohrversuchen vor dem türkisch kontrollierten Norden der Insel beschränken“, meint Pope.
    SICHERHEITSEXPERTE NIMMT ERDOGAN NICHT ERNST
    Natürlich stelle sich immer die Frage, was denn „offiziell“ sei in der türkischen Außenpolitik – Erdogans verbale „Ausrutscher“ oder die gemäßigteren Worte der Diplomaten. „Es macht die türkische Politik unberechenbarer, vielleicht aus einem gewissen Kalkül heraus.“Auch Sicherheitsexperte Gareth Jenkins sieht keine Gefahr eines Zusammenstoßes. Einen türkischen Machtanspruch im östlichen Mittelmeer bis zum Suezkanal sieht er skeptisch: „Sie haben nicht die Mittel, das durchzusetzen. Nicht einmal die Araber würden eine solche türkische Politik „bis zum Suezkanal“ dulden, vor allem Ägypten nicht. Die Amerikaner wollen es auch nicht.“
    ENDGÜLTIGE TEILUNG ZYPERNS ALS GRUND DES SÄBELRASSELNS
    Warum also der Donnerwirbel? Pope und Jenkins sehen beide eine endgültige Teilung Zyperns als eigentlichen Gegenstand des Säbelrasselns. „Die (türkische Regierungspartei) AKP hat längst beschlossen, dass Zypern geteilt bleiben soll“, meint Jenkins.
    Pope sieht ebenfalls eine Entwicklung hin zu einer endgültigen Teilung, wobei er die Schuld den griechischen Zyprioten gibt: Ihre juristisch zwar einwandfreien Probebohrungen seien eine „politische Provokation“, die eine Wiedervereinigung der Insel in weite Ferne rücke.
    Jenkins hingegen meint, dass die Türkei sich sowieso schon gegen eine Wiedervereinigung entschieden habe. Zypern ziehe daraus nur die Konsequenzen – zumal es dringend auf neue Energiequellen angewiesen sei, seit das einzige Kraftwerk des Landes bei der verheerenden Explosion eines Munitionslagers im Sommer zerstört wurde.TÜRKEI BETRACHTET EU-KANDIDATUR ALS NACHRANGIG
    Wie dem auch sei, eine Vertiefung der Spaltung Zyperns bedeutet auch eine Vertiefung der Spaltung zwischen der EU und der Türkei. Denn die Anerkennung des EU-Mitglieds (Süd)-Zypern durch Ankara ist Bedingung für einen türkischen EU-Beitritt.
    Die Türkei scheint ihre EU-Kandidatur also vorerst als nachrangig oder chancenlos zu betrachten, und ändert daher ihre Politik in der Region. Einst galten Schlagworte wie „Null Probleme mit den Nachbarn“ und „Soft Power“ für die Ausrichtung der türkischen Außenpolitik. Inzwischen gibt es fast nur noch Probleme mit den Nachbarn, und man demonstriert plötzlich „Hard Power“, offenbar um zur unbestrittenen Regionalmacht im nahen Osten aufzusteigen.
    „Aber ob sie wirklich die Mittel dazu haben, als „Hard Power“ aufzutreten, indem sie militärische Mittel einsetzen, das muss sehr bezweifelt werden“, meint Jenkins.

    Artikel erschienen am 28.09.2011

  5. #945

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    Was ist ein
    TÜRKISCHER EU-MINISTER
    ?

  6. #946
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von Leonidas300 Beitrag anzeigen
    Die türkische Kanonenboot-Politik im Mittelmeer


    Türkei verweist israelischen Botschafter des Landes »
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    UN hält Stopp von Gaza-Hilfsschiff für rechtmäßig
    Der EU-Beitritt scheint für die Türkei nachrangig geworden zu sein. Das Land legt sich mit Israel an, schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer und will die Zypern-Teilung zementieren.
    Ich habs auch gelesen, besonders Lustig: Boris Kalnoky, der bekannt für seine antitürkischen Artikel ist und die verbale Fetzerei bei den Kommentaren. Da geht es ja drunter und drüber =D


    Kalnoky ist DER Mann wenn es um kritische Türkei-Artikel bei der Welt geht.
    Er selber ist auch im größten deutschsprachigen Türkischen Politikforum Europas Mitglied, da kann man sehen wie seine Argumente zerrissen werden.


    Aus dem Artikel der Welt Online entnommen

    Aus dem Original übernommen und verlinkt. So heißt es in dem Artikel mit dem Titel

    Gießt Erdogan noch mehr Öl ins Feuer?

    Türkischer Premier reist durch Arabien
    Istanbul

    Der türkische Regierungschef Recep Tayip Erdogan beginnt am Montag eine viel beachtete Reise durch die Staaten des "arabischen Frühlings", die bis zum 15. September dauern wird. Stationen sind Ägypten, Tunesien und Libyen. Es ist eine Reise,…

    Ich bin verpflichtet die gezielte Verbreitung von Manipulationsversuchen der Welt Online besonders durch Herr Boris Kalnoky aufzuklären.

    Vermerken will ich darauf, dass mehrmals User der Welt Online sich beschwert haben, über die zunehmende und immer deutlicher zum Vorschein tretende Versuch, die Realität in eine Art verzerrte Wahrnehmung umzuwandeln und gezielte Stimmungsmache zu betreiben, für die eine Seite unterstützend zu wirken und die Gegenseite mit Mitteln, "der unmoralischen und ethischen Handlungsvorwürfen“ bloß zu stellen.


    In folgendem Beitrag werden sie sehen, wie Boris Kalnoky Journalist seiner Gedanken, den Forderung nach Objektivität und Neutralität der Medien bewusst entzieht, dagegen verstößt und naturgemäß beabsichtigt Informationen einzugrenzen oder in verfälschter Form darzustellen.


    Natürlich ist es journalistisch gesehen nicht möglich, über alle vorhandenen Geschehnisse Bericht zu erstatten, das mag niemand Herr Kalnoky unterstellen, schließlich kann der Mann ja nicht alles wissen, wenn sie verstehen was ich meine; eine zusammenhängende Darstellung geht aber zwangsläufig einher mit einer Vorauswahl der „Fakten“.


    Somit kann mein Manipulationsvorwurf gegenüber der Welt Online und Herr Kalnoky durchaus als berechtigter Kritik im Sinne einer Kampfansage bewertet werden.


    Niemand behauptet, dass eine eingeschränkte „Manipulation“ bei der Darstellung von Ereignissen schon von Anfang an aus technischen Gründen unvermeidbar sei, dies rechtfertigt jedoch keineswegs maßlos zu übertreiben oder Informationen in Texten strategisch zu positionieren ohne Erklärung.

    Zur meiner aufklärerischen Arbeit trage ich bei, indem ich die Fakten richtigstelle.

    Im ersten Abschnitt der Zeilen 1 – 8 ist die Rede von einer sich im Nahen Osten etablierenden Regionalmacht Türkei. Deutlich wird, dass Herr Kalnoky behauptet, dass dieser Prozess auf Kosten Israels geschehe, indem er darauf verweist, dass die Regionalmacht Türkei die Konfrontation mit Israel suche. Dass es keinen nachweisbaren Zusammenhang gibt, zwischen diesen beiden Aussagen ist Herr Kalnoky natürlich bewusst.

    Auch ist ihm bewusst, dass diese Eskalation zwischen beiden Staaten eben nicht auf der Basis der Konfrontation mit Israel stattgefunden hat, da Ankara mehrfach für den Fortbestand des Friedens mit Israel geworben hat, indem es eine simple Entschädigung und Entschuldigung für das maßlose Verhalten von Israel bei der Erstürmung der Gazaflottille vor gut einem Jahr gefordert hat, bei dem 9 türkische Staatsbürger teils vor laufenden Kameras, durch gezielte Schüssen in den Kopf und Rücken kaltblütig hingerichtet wurden. Ankara stellte damals eine vollständige Normalisierung der Beziehungen zu Israel in Aussicht. Diese wurden von Israel gewollt ignoriert, und dem Leser seines Artikels vorenthalten.

    Keineswegs der Wahrheit entspricht jedoch die Aussage in Zeile 6 – 8 mit der Behauptung: Erdogan hat mit dem Einsatz von Kriegsschiffen gedroht, auch für den Fall, dass Israel Erdgasvorkommen vor seiner Küste ausbeutet.

    Dass Türkei, den Einsatz von Kriegsschiffen verkündet hat, wenn man die in seinem Vorhof lagernde Rohstoffe ausbeutet, ohne eine Einigung mit Ankara und dem Norden Zypern zu treffen, sollte vollkommen klar sein.

    Dass es sich jedoch um die Rohstoffe vor Israels Küste handeln soll, ist eine maßlose Übertreibung, es sei denn das Mittelmeer ist im Besitz Israel, was Herr Kalnoky durchaus glauben vermag, durch die Legitimation Israels sich über Internationales Völkerecht hin wegsetzen zu dürfen, nachdem eine von der UN eingesetzte Palmer Kommission feststellte, dass es Israel „erlaubt sei“ auch auf internationalen Gewässern Interessenpolitik und Exekutionen von Passagieren durchführen zu dürfen.


    Der Kalnoky Logik zufolge wären somit dann wohl die Erdgasbohrungen im Süden Zyperns gemeint. Aus unserem Logik Verständnis wird zwar immer noch nicht klar, was die Rohstoffe Zyperns und der Türkei, mit den „israelischen Erdgasvorkommen vor seiner Küste“ zu tun haben mögen und welcher Gedankenakrobatik Herr Kalnoky sich da bedient, vielleicht erfüllt er uns ja den Wunsch, Aufklärung zu leisten und in sein durchaus als magischen geltendes Repertuar Einblick zu gewähren.


    In weiteren Abschnitt verarbeitet der Autor der Welt Online, die noch nicht erfüllte Reise des Ministerpräsidenten Erdogan in den Gaza, den er mit den Worten eines frenetischer Jubels in der Region schmückt, jedoch mit dem Beisatz, dass dieser ein Gefühl des Triumphs gegenüber Israel auslösen würde, lässt aber das durch Israel verursachte Problem, Nachbarstaaten zu terrorisieren wie es ihnen passt völlig außer Acht. Eine Feststellung, warum Israel gemieden wird bleibt somit vollkommen aus. Es wäre ratsam zu analysieren, warum das ägyptische Volk sich von Israel abwendet und sämtliche muslimische Staaten gleich reihenweise mit. In dieser Hinsicht hat sich die Türkei zu recht sehr deutlich geäußert und durchaus vernünftig argumentiert.

    Man möge nur ein wenig recherchieren, statt zu pauschalisieren und für das Israel-Desaster die Türkei in Verantwortung zu ziehen. Auch reicht nicht mehr die Begründung aus, Türkei sollte im Hinblick auf Israel politische Reife und Überlegenheit präsentieren und den Weg „Vernunft“ einschlagen. Die Frage, jedoch, wie man sich gegenüber Israel, was in äußerster Form aggressiv verhält und das ist nicht übertrieben, zur Vernunft bringt, wenn es an der "Vernunft" gar nicht interessiert ist…

    Im dritten Abschnitt informiert uns Herr Kalnoky darüber, dass die Vorbereitungen in Gaza darauf deuten, dass der türkische Ministerpräsident tatsächlich den Gaza besuchen wird. Er gewährt uns eine kleine Einsicht über den Wunsch der HAMAS, die türkische Politik ernst zu nehmen, indem er formuliert, dass Ismail Hanijeh den Besuch als „historisches Ereignis einstuft, was durchaus verständlich ist, weil Türkei nun wie Israel die Souveränität des Staates infrage stellt, indem der Ministerpräsident nicht über Israel den Gaza besucht sondern über Ägypten.

    Kalnoky impliziert außerdem, die HAMAS habe in Verabredung mit Erdogan ein "Empfangskomitee" eingerichtet. Überdies wird die Machtüberlegenheit Erdogans in diesem Zusammenhang erneut unterstrichen.

    Das Zitat "Die Türkei versucht zu zeigen, dass die überlegene Macht in der Region die Araber und die islamische Welt sind" bekundet nochmals die Vormachtstellung der Türkei im arabischen Raum und einen indirekten Wunsch einer muslimischen Wertegemeinschaft.

    Was vollkommen logisch ist angesichts der Tatsache, dass nachweislich im Nahen Osten der größte gemeinsame Nenner der Islam ist. Diese besteht jedoch nicht, wie manche Historiker behaupten, in einer Hegemonialmacht Türkei, mit der sie vor hundert Jahren assoziiert wurde. Wichtig ist, dass das muslimische Volk erkennt, dass die Probleme des Nahen Osten resultierend durch die Aktivitäten der westlichen Allianz zustande gekommen sind, nur durch: Verhandlungen in einem "arabischen, islamischen Rahmen" geben könne.

    Türkei sieht sich sehr stark in der Verantwortung, seine demokratischen Errungenschaften und seine konzeptionelle Gestaltung der Gesellschaft mit seinen muslimisch geprägten Nachbarn, zu dem sie bereits seit fast einem halben Jahrtausend Beziehungen pflegt, weiter zu geben. Das Modell Erdogan hat Erfolg, Beständigkeit und bringt Sicherheit. In Anbetracht dieser Gegebenheiten und dem enormen Zukunftspotential einer muslimischen Wertegemeinschaft, ist der türkische Aktienmarkt übrigens noch stark unterbewertet, weil es impliziert, dass eine Wertegemeinschaft auf Dauer auch eine Verflechtung der Wirtschaft in einer gemeinsamen Wirtschaftszone Namens IWG münden wird.

    Angesichts der Tatsache eines bevorstehenden Krieges mit Iran und Israel, der Eingriff der USA in Irak, Afghanistan und Pakistan (allesamt muslimische Länder), die eine Destabilisierung der Region billigend in Kauf nahm, ist diese Schlussfolgerung und das Modell Türkei für Arabien sogar verspätet.

    Auch der seit Jahren festgefahrene Friedensprozess im Nahen Osten, verschuldet durch die permanente Blockadehaltung der USA und ihres regelmäßig erhobenen Vetorechts bei der UN in Bezug auf Israel und der immer wiederkehrenden maßlosen Vernichtungspolitik Israels gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, ist das Verständnis der islamischen Union gereift, dass die muslimische Welt, egal welche Mittel sie einsetzen mag und wie stark sie sich für den Westen verbiegen und verformen, es dem Prinzip der absoluten Sinnlosigkeit entspricht, sich dieser Systematik weiter zu unterwerfen, da der Wille nach Frieden durch den Westen und Israel schlicht nicht existent.


    Man hat dazu gelernt und versteht, dass die gereifte Türkei, kein Blutzoll oder gar eine Unterwerfung der jungen Nationalstaaten verlangt, sondern eine gemeinsame starke islamische Einheit fordert, um sich aller sie selbst betreffender Probleme zu widmen, die Gestaltung der Zukunft nicht in die Hände des Westens zu legen und damit auch bewusst einen Werteverfall nach westlichem Vorbild zu vermeiden. Zu prägnant waren die Fehler der amerikanischen Außenpolitik in den letzten 10 Jahren und zu groß der Vertrauensverlust. Man verspürt kein Vertrauen mehr den Methoden der Allianz. Zu Recht?

    Ich denke da an einen genialen Mann, der sagte, Alleine die Anwesenheit der amerikanischen Soldaten ist der Affront für den Gläubigen Moslem. Für den gläubigen Moslem ist das eine Gotteslästerung, ein Sakrileg. Für den gläubigen Katholiken, wäre dies, wie die Stationierung der Taliban im Vatika.

    Der Grund warum Herr Kalnoky sich im Anschluss auf die OIC verweist, wäre nämlich der Erste richtige Schritt in diese Richtung, die durch die USA dominierte UN die Existenzberechtigung zu entziehen oder einer Koexistenz als Konkurrenzmodell zu bieten, da der Ministerpräsident der Türkei sehr genau erkannt hat, dass die islamischen Ländern es besser machen können und in Zukunft auch werden.


    Der für mich persönlich interessante Teil ist Absatz 5. Nach der Benennung des Strategie Wechsels der Türkei und der Wunsch Kalnokys einer Erläuterung, stellt der Autor eine Neuerung des arabischen Frühlings fest. Diese Neuerung besteht darin, dies behauptet er zumindest, dass Türkei die revolutionäre Bewegung instrumentalisiere, indem es einen gemeinsamen Feind in Aussicht stelle, in diesem Fall Israel.

    Davon kann aber keine Rede sein, weil die Türkei in der Vergangenheit keinerlei Ansprüche erhoben hat, Israel zum Feind zu erklären oder Israel als Feind zu deklarieren, wiederum Israel sich keiner Mühe scheute, sich immer mehr Feinde zu machen, indem sie sich sämtlichen Formen der ungerechten, willkürlichen Tötung von größtenteils unschuldigen Zivilisten schuldig machte nachweislich und dabei sämtliche Formen der „christlich jüdischen europäischen Werte“ vergaß.

    Nun frage ich Herr Kalnoky, wie man einen derartigen Irrglauben verfolgen mag, einer jungen Protestbewegung im arabischen Raum zumuten zu können, sich auf solche Werte zurück zu berufen diese sogar als Vorbild zu nehmen?


    Ein Irrglaube, der sich bereits so selbst außer Kraft setzt. Da erkennt man das beispielhafte und vorbildliche Verhalten der türkischen Politik, die sich hoher moralischen und ethische Grundsätze verschrieben hat und diese seit einem guten Jahrzehnt wunderbar umsetzt als muslimischer Staat wesentlich deutlicher.


    Es kommt gegenüber der christlichen und jüdischen Gemeinschaft und Wertegesellschaft da wohl eine sich immer starker entwickelnde Diskrepanz zum Ausdruck, die sich in einem tiefen Misstrauen verankert, in dem Bewusstsein eines herrschenden Kampf der Ideologien, die sich nur dann durchsetzen lässt, wenn man die islamistische Doktrin zu brechen vermag. In diesem Geflecht wird sich der Westen verheddern und prächtig scheitern.


    Zu guter Letzt beschreibt der „Journalist“ der Welt Online die unglaubliche Entdeckung, dass Türkei enge wirtschaftliche Beziehungen zu den ehemaligen Diktaturen gepflegt habe und äußerst profitable Geschäfte mit ihnen abwickelte.


    Nun ja Herr Kalnoky, drücken wir es mal milde aus, damit es bloß keiner hört. Türkei hat Häuser gebaut Schuldig!, die Infrastruktur des Landes erneuert Schuldig! und türkische Waren wie Fernseher, Busse, oder sonstige Grundgüter an diese Länder verkauft Schuldig! , in all diesen Punkten wird sich die Türkei wohl schuldig fühlen, wenn sie es so wollen, auch ihre Schuld bekennen.

    Doch hat die Türkei nicht, Spendengelder von Gaddafi erhalten, für die Finanzierung französischer Wahlkämpfe. Auch hat Türkei sich niemals der Ressourcen dieser Länder bedient und was noch viel schlimmer ist Herr Kalnöky,

    Türkei hat einer Diktatur niemals Waffen geliefert im großen Style, um die Diktatur in einem Land kräftig zu unterstützen, um die Repressalien am eigenen Volk tatenkräftig zu unterstützen. Auch wurden keine geheimdienstlichen Informationen ausgetauscht um „unangenehme Personen“ auszuschalten, geschweige denn Gaddafis Milliarden auf Sonderkonten westlicher Banken verwaltet und verzinst, die ja ursprünglich dem lybischen Volk zustehen und sich immer noch auf den Konten westlicher Banken befinden. Zuletzt war die Rede von 160 Milliarden US Dollar, mal sehen wo dieses Geld verschwindet, wenn der Euro oder der Dollar Pleite gehen. Oder ist ihnen etwa entgangen, dass USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, die weltweit 5 größten Waffenexporteure sind? Sehr fragliche Einstellung der christlich jüdischen Orientierungspünktchen für den islamischen Rechtsgelehrten.

    Sie unterschätzen wohl geradezu auf zynische Weise, dass Rechtsbewusstsein der arabischen Jugend und ihren Willen in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit nach islamischen Werten ausleben zu wollen. Auch ihr glaube den Menschen weismachen zu können, die Türkei würde gleichzeitig verhindern, dass Europa zum Orientierungspunkt anwächst, ist geradezu Belächelns Wert, da es doch genau die gleiche europäische und westliche Doktrin war die dafür sorgte, dass die Diktatur und Kolonialherrschaft erst möglich wurde.

    Das Partnerschaftsprogramm der EU kann infolgedessen nur so weit gehen, wie es in dem Vorläufer Modell Türkei erfolgreich war, aber von maßgebender Beeinflussung und Transformation des Islams wie sie es ich vorstellen, kann niemals und nur über die Leiche des gesamten Nahen Ostens die Rede sein.

    Das ist nun die Aufgabe der Türkei und der Geburtsstunde der Islamischen Union

    Merken sie vielleicht was? Wenn ihnen ein Licht aufgeht, melden sie sich bei mir persönlich, Herr Kalnöky. Sie erscheinen seriös, auch die WELT ONLINE, aber ihre Ziele und Absichten, sind es keineswegs. Sie sind ein Widerspruch zur Vernunft.

    "Idem ius omnibus"

    Ab heute werden klare Worte gesprochen, postet diesen Link weiter und versendet diesen an alle euch bekannten Freunde.Der Weg der Manipulation "DIE WELT ONLINE" | TURKISHPRESS | Deutsch türkische Nachrichten | Das Medienportal für Deutsche und Türken

  7. #947
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Versuchst du uns grad zu überzeugen das es ein Diplomatischer Sieg der Türkei war?

    Du warst doch der,der vor einem Monat gelaber hat das die Türkei jeden vernichten würde der es wagt zu bohren oder?

    Zur Info:Seit fast 2 Woche wird schon gebohrt und ihr habt nur gelabert,so wir ihr es jetzt tut
    Er hat gelacht....sie hat gelacht....habens halt depperle tuaf gemacht.
    Der junge hat doch ein knall.Krankhaft schaut er täglich bei defence was es für news gibt.Bloss hat dieses kleinkind nicht das defence manchmal in seinen artikel übertreibt.In jeder richtung.Sein türkminator(Nach seinen aussagen der türkische begriff für übersetzer)wird in wieder ein haufen mist übersetzt haben.Aber so ist halt unser tuaf.Er ist in einem aussenminister,verteidigungsminister und der clown dieses forums

  8. #948

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Er hat gelacht....sie hat gelacht....habens halt depperle tuaf gemacht.
    Der junge hat doch ein knall.Krankhaft schaut er täglich bei defence was es für news gibt.Bloss hat dieses kleinkind nicht das defence manchmal in seinen artikel übertreibt.In jeder richtung.Sein türkminator(Nach seinen aussagen der türkische begriff für übersetzer)wird in wieder ein haufen mist übersetzt haben.Aber so ist halt unser tuaf.Er ist in einem aussenminister,verteidigungsminister und der clown dieses forums
    Kannste mal sehen,dass ein Türke 4-5 Griechen gleichzeitig platt macht.So und nun trink deine Milch und gehe zu Bett,du musst noch sehr viel wachsen und lernen !!!



  9. #949
    Avatar von Leonidas300

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    Blinzeln

    Zitat Zitat von Abdul Kadir Khan Beitrag anzeigen
    Kannste mal sehen,dass ein Türke 4-5 Griechen gleichzeitig platt macht.So und nun trink deine Milch und gehe zu Bett,du musst noch sehr viel wachsen und lernen !!!


    Brauchst nicht gleich deine babybilder hochladen

  10. #950
    economicos
    Zitat Zitat von Abdul Kadir Khan Beitrag anzeigen
    Kannste mal sehen,dass ein Türke 4-5 Griechen gleichzeitig platt macht.So und nun trink deine Milch und gehe zu Bett,du musst noch sehr viel wachsen und lernen !!!


    Eh Abdul, du warst schon als Baby voll hässlig. Hörst du bestimmt öfters

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