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Erdogan Support-Thread !!!

Erstellt von Sonny, 07.06.2013, 00:59 Uhr · 4.604 Antworten · 198.230 Aufrufe

  1. #3671
    Avatar von kewell

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    Istanbul - In der Türkei ist eine neue Schnellzug-Verbindung eingeweiht worden, die die Fahrtzeit zwischen der anatolischen Großstadt Konya und der Metropole Istanbul um fast neun Stunden verkürzt. Präsident Recep Tayyip Erdogan eröffnete die Strecke am Mittwoch in Konya. Die Stadt ist Hochburg seiner islamisch-konservativen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP).

    Erdogan feierte die Verbindung als Zeichen für die Modernisierung der Türkei. "Über Jahrzehnte saßen wir nur da und haben zugesehen, wie die Entwicklung im Westen stattfindet. Wir konnten Hochgeschwindigkeitszüge nur im Fernsehen und Flugzeuge nur auf dem Rücken liegend am Himmel sehen." Jetzt habe die AKP "den Weg für unser Volk freigemacht".

    Das rund 460 Kilometer südöstlich von Istanbul gelegene Konya ist mit mehr als einer Million Einwohnern ein bedeutendes Wirtschaftszentrum in der Mitte Anatoliens. Die Fahrtzeit nach Istanbul soll mit der neuen Verbindung von bislang rund 13 Stunden auf nun gut vier Stunden sinken. In der ersten Woche des Betriebs ist die Fahrt kostenlos.

    Erdogan will in seinem Land ein ähnlich dichtes Hochgeschwindigkeitsnetz wie in Westeuropa erreichen. Der Weg ist noch weit. Erst im Juli wurde die erste Schnellverbindung zwischen Istanbul und der Hauptstadt Ankara eingeweiht, die die Fahrtzeit auf rund dreieinhalb Stunden halbierte. Vergangenes Jahr eröffnete in Istanbul zudem der Marmaray-Tunnel. Er ermöglichte die erste Zugverbindung unter dem Bosporus hindurch.
    Bahn: Türkei eröffnet Highspeed-Strecke zwischen Istanbul und Konya - SPIEGEL ONLINE




  2. #3672
    Jezersko
    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen
    Istanbul - In der Türkei ist eine neue Schnellzug-Verbindung eingeweiht worden, die die Fahrtzeit zwischen der anatolischen Großstadt Konya und der Metropole Istanbul um fast neun Stunden verkürzt. Präsident Recep Tayyip Erdogan eröffnete die Strecke am Mittwoch in Konya. Die Stadt ist Hochburg seiner islamisch-konservativen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP).

    Erdogan feierte die Verbindung als Zeichen für die Modernisierung der Türkei. "Über Jahrzehnte saßen wir nur da und haben zugesehen, wie die Entwicklung im Westen stattfindet. Wir konnten Hochgeschwindigkeitszüge nur im Fernsehen und Flugzeuge nur auf dem Rücken liegend am Himmel sehen." Jetzt habe die AKP "den Weg für unser Volk freigemacht".

    Das rund 460 Kilometer südöstlich von Istanbul gelegene Konya ist mit mehr als einer Million Einwohnern ein bedeutendes Wirtschaftszentrum in der Mitte Anatoliens. Die Fahrtzeit nach Istanbul soll mit der neuen Verbindung von bislang rund 13 Stunden auf nun gut vier Stunden sinken. In der ersten Woche des Betriebs ist die Fahrt kostenlos.

    Erdogan will in seinem Land ein ähnlich dichtes Hochgeschwindigkeitsnetz wie in Westeuropa erreichen. Der Weg ist noch weit. Erst im Juli wurde die erste Schnellverbindung zwischen Istanbul und der Hauptstadt Ankara eingeweiht, die die Fahrtzeit auf rund dreieinhalb Stunden halbierte. Vergangenes Jahr eröffnete in Istanbul zudem der Marmaray-Tunnel. Er ermöglichte die erste Zugverbindung unter dem Bosporus hindurch.
    Bahn: Türkei eröffnet Highspeed-Strecke zwischen Istanbul und Konya - SPIEGEL ONLINE

    Herrlich, wie sich dieser Typ abfeiern lässt und sich tagtäglich mit fremden Federn schmückt.

    Beschluss und Baustart fiel lange vor der Zeit Erdogans als Präsident. Ankara - Konya ist seit 2011 in Betrieb. Planungen füe die HGV-Strecke Istanbul - Ankara gehen auf die 80er-Jahre zurück. Fertigstellung und Betriebsstart haben sich immer wieder um Jahre verzögert. Erdogans Regierung preist nun die Eröffnung der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke als große nationale Leistung. Allerdings stammen die dort fahrenden Züge vom spanischen Unternehmen CAF; europäische Firmen waren an der Schienenkonstruktion beteiligt. Von den umgerechnet rund 3,3 Milliarden Euro Projektkosten wurde rund ein Drittel mit EU-Darlehen und -Fördermitteln gedeckt...

    Die Arbeit haben Andere erledigt. ER schmückt sich mit fremden Federn.

  3. #3673
    Avatar von kewell

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    7.921
    Ich finds interessant zu sehen wie hier wieder Sachen verwechselt werden. Nein zum EU-Beitritt zu sagen, bedeutet nicht jelgiche Beziehungen zur EU zu kappen. Die Zollunion kann fortgeführt werden, eine privilegierte Partnerschaft wie es so schön heisst. Noch zum Thema Finanzierung: Ich weiss gar nicht, wieso es so eine große Sache ist wenn irgendwelche EU-Banken türkische Projekte finanzieren? Kann man genau so gut bei US, russischen, japanischen oder chinesischen Banken machen. Wir bezahlen schließlich für den Kredit, Banken machen damit Gewinne.

  4. #3674
    Amarok
    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen
    Ich finds interessant zu sehen wie hier wieder Sachen verwechselt werden. Nein zum EU-Beitritt zu sagen, bedeutet nicht jelgiche Beziehungen zur EU zu kappen. Die Zollunion kann fortgeführt werden, eine privilegierte Partnerschaft wie es so schön heisst. Noch zum Thema Finanzierung: Ich weiss gar nicht, wieso es so eine große Sache ist wenn irgendwelche EU-Banken türkische Projekte finanzieren? Kann man genau so gut bei US, russischen, japanischen oder chinesischen Banken machen. Wir bezahlen schließlich für den Kredit, Banken machen damit Gewinne.
    Bei den EU-Darlehen gebe ich dir recht. Wir zahlen es ja auch fleißig zurück. Jedoch hat Jezeresko auch recht. Den Hochgeschwindigkeitszug bzw. die Verbindung Istanbul-Ankara hat er nicht zu verantworten gehabt bzw. wenn überhaupt die lediglich restlichen Prozent beendet. Firmen aus der EU waren für dieses Projekt verantwortlich, weil eben unsere Leute leider nicht die Möglichkeiten haben/hatten dieses Projekt zu realisieren. Somit ist der Zug(EU), Schienennetz(EU) und mir bleibt die Frage, was haben wir dabei getan außer es zu bezahlen? Wir sollten uns ebenso wie auch im Bereich des Millitärs selbstständig machen und dort kommt die Bildung/Bildungssystem mit ins Spiel.

  5. #3675
    Jezersko
    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen
    Ich finds interessant zu sehen wie hier wieder Sachen verwechselt werden. Nein zum EU-Beitritt zu sagen, bedeutet nicht jelgiche Beziehungen zur EU zu kappen. Die Zollunion kann fortgeführt werden, eine privilegierte Partnerschaft wie es so schön heisst. Noch zum Thema Finanzierung: Ich weiss gar nicht, wieso es so eine große Sache ist wenn irgendwelche EU-Banken türkische Projekte finanzieren? Kann man genau so gut bei US, russischen, japanischen oder chinesischen Banken machen. Wir bezahlen schließlich für den Kredit, Banken machen damit Gewinne.
    Kewell, ich sehe das ja auch wie Du. Finanzierungen laufen seit langem kreuz und quer über den Globus. Was EU Förderungen - im Sinne von nichtrückzahlbaren Geldern - für Nicht-Mitglieder anbelangt, so sind die Türken nicht die einzigen, dennoch darf man das in Frage stellen. Der Punkt ist halt, dass solche Zahlungen zumeist in Brüssel entschieden werden und die Mitgliedsländer nicht (!) gefragt werden müssen. Sonst würde es bei vielen Projekten keine Förderungen geben.

    Natürlich müssen die bilateralen Beziehungen aufrecht erhalten werden. In welcher Form das geschieht ist gar nicht so wichtig. Genau so wie Beitritt oder Nichtbeitritt. Es kommt auf die Projekte an. Insbesondere bei langfristigen Projekten soll auf aktuelle Befindlichkeiten weniger Rücksicht genommen werden. Ich sehe Erdogan (so wie jede Regierung oder Präsidenten) als "Episode". Manchmal dauern solche Episoden länger, manchmal sind sie nach einer Funktionsperiode wieder vorbei. Da ist es einfach wichtig, dass nicht zu viel Porzellan zerbrochen wird. Wer kann schon sagen, wie der Nachfolger gestrickt ist?

    Was ich zum Ausdruck bringen wollte ist, dass die ganzen Jubelposen, die der Türkischen Bevölkerung (und der Welt) geliefert werden, schlicht und einfach unseriös sind.

  6. #3676
    Avatar von kewell

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    Haftbefehl gegen Erdogan-Gegner Gülen
    Justiz sehe islamischen Prediger als Kopf von "Terrororgansation", berichtet das türkische Staatsfernsehen.
    Nun ist der Zeitpunkt da das sie für diese Putschversuche büßen, vielleicht wird man Gülen nie kriegen aber eines ist sicher die Gülens wird zerstückelt und in ihre Einzelteile zerlegt dabei wurden lediglich die Handlanger von Gülen vorläufig festgenommen. Wenn jemand was verbrochen hat dann muss er dafür zur Rechenschaft gezogen werden, was juckt es mich ob dieserjenige Journalist oder Betonbauer ist..
    Nach den Razzien gegen regierungskritische Medien in der Türkei sollen 16 Journalisten einem Medienbericht zufolge wegen Terrorverdachts vor Gericht gestellt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten "Mitgliedschaft in einer bewaffneten terroristischen Vereinigung" vor, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu. Eine Anklage stehe unmittelbar bevor. Haftbefehle sollen bereits erlassen worden sein.
    Drei mutmaßliche türkische Agenten festgenommen
    In Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden drei Männer gefasst, die für einen türkischen Geheimdienst gearbeitet haben sollen. Offenbar spionierten sie ihre Landsleute aus.
    würden diese Agenten jetzt gleichzeitig für eine Zeitung arbeiten wäre dies dann ein Eingriff in die Pressefreiheit

  7. #3677
    Avatar von kewell

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    Die Beschuldigten der türkischen Korruptionsaffäre bleiben nicht nur straffrei. Sie bekommen auch die mutmaßlichen Bestechungsgelder zurück.

    Als am 17. Dezember 2013 die türkische Polizei in Razzien Dutzende Verdächtige festnahm, denen Schmiergeldpraktiken vorgeworfen wurden, sahen manche Beobachter bereits das Ende der Ära Erdogan. Denn auch Bilal Erdogan, der Sohn des damaligen Premierministers, geriet ins Fadenkreuz der Ermittler. In einem bei YouTube hochgeladenen Telefonat beratschlagen Vater und Sohn angeblich, wie man Bargeld-Millionen verschwinden lassen könne – Erdogan bezeichnete den Mitschnitt als Fälschung. Zwar mussten mehrere beschuldigte Minister zurücktreten. Doch Erdogan überstand die Affäre unbeschadet.
    http://www.ksta.de/politik/schmierge...,29394626.html



    Istanbul - Mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau hat Recep Tayyip Erdogan nicht viel im Sinn. Eine komplette Gleichstellung der Geschlechter sei "gegen die Natur", sagte der türkische Staatschef vor wenigen Wochen. Zudem habe der Islam für die Frau die Rolle der Mutter vorgesehen. Bei anderen Gelegenheiten verurteilte Erdogan Abtreibungen, die Pille danach und Kaiserschnitt-Operationen.
    Türkei: Erdogan nennt Geburtenkontrolle "Verrat" - SPIEGEL ONLINE









  8. #3678
    Avatar von kewell

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    zikkimin kökünü ye





  9. #3679
    Avatar von kewell

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    Bei Erdogans AKP: Hamas-Chef darf sich in der Türkei feiern lassen - DIE WELT

    Die Pressefreiheit in der Türkei: Bevor das Geschrei im Chor in unseren Leitmedien groß wird über das gestrige Statement des türkischen Präsidenten Erdogan, dass in der Türkei mindestens genauso viel Presse- und Meinungsfreiheit existiert wie in Europa, möchte ich insbesondere die seit Jahren medial geblendeten deutschen Leser auf folgende Cover der in der Türkei wöchentlich erscheinenden politischen Zeitschrift Türksolu aufmerksam machen.Übersetzt heißt "Asilacak adamsin ulan!" sinngemäß "Dich muss man erhängen Bursche/Pimpf".
    Gökce Firat, der wegen diesem Cover vor Gericht musste, ist mit einer Geldstrafe wegen Beleidigung von umgerechnet ca. 1000,-€ davon gekommen. Für die türkischen Richter, die ja in den Medien nicht selten als Erdogans Marionetten lanciert werden, hat diese Schlagzeile kein Tatbestand im Sinne des Strafrechts "Aufruf zum Mord" dargestellt.

    Auf dem zweiten Cover steht "Tayyipi kim vurmak ister?", was soviel bedeutet wie "Wer will Tayyip erschießen/abknallen?".
    In diesem Fall, dass ebenfalls vor Gericht endete, konnten sich die Verantwortlichen nicht so erfolgreich mit dem Argument der Pressefreiheit verteidigen. Welche Strafe sie allerdings vom Gericht bekommen haben, konnte ich leider per Internetrecherche nicht ausfindig machen.

    Übrigens hat der türkische Präsident in seiner kürzlichen Rede zum wiederholten male behauptet, dass in der Türkei aktuell nur 7 Journalisten in Gefängnissen sitzen, aber nicht wegen journalistischen Tätigkeiten, sondern aus unterschiedlichen Tatbeständen wie Mord und Mitwirkung in Untergrundorganisation usw... Leider liest man kaum etwas weder über diese Äusserungen noch über solche Cover in unseren Medien. Warum wohl, weil es in das permanent lancierte Bild der Türkei als eine fast schon Diktatur nicht so passend ist?

  10. #3680
    Avatar von blacksea

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