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EU-Begeisterung in der Türkei nimmt deutlich ab

Erstellt von Barbaros, 19.09.2013, 19:05 Uhr · 179 Antworten · 6.738 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Die Griechen waren damals auch nicht bereit aber man hat sie trotzdem aufgenommen.
    kann dir doch egal sein, ihr wolt doch nicht in der EU kommen.

  2. #102
    Avatar von Barbaros

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    kann dir doch egal sein, ihr wolt doch nicht in der EU kommen.
    Stimmt was du schreibst.
    Wollt nur erwehnen das Griechenland ebenfalls nicht bereit für die EU war damals wie die Türkei Heute eventuell nicht bereit ist,wenn du verstehst was ich meine.

  3. #103
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Stimmt was du schreibst.
    Wollt nur erwehnen das Griechenland ebenfalls nicht bereit für die EU war damals wie die Türkei Heute eventuell nicht bereit ist,wenn du verstehst was ich meine.
    griechenland ist aus ganz anderen gründen in der EU gekommen als die anderen Staaten.
    man kann sich nicht Europa nennen, ohne das Mutterland Griechenland...wiege der Demokratie.
    da hatten wir einen kleinen vorteil, was wir unsere vorfahren zu verdanken haben.
    wir sind Kulturell in der EU gekommen und nicht Wirtschaftlich. (was aus meiner sicht viel mehr wert hat, aber das ist ansichtssache..wirtschaft kommt und geht.)

    deshalb ist das beispiel griechenland nicht so gut als vergleich.

    und solange zypern nicht annerkannt wird, wird es auch keine EU für die Türkei geben, manchmal frage ich mich wirklich wie die türkischen politiker sich das vorstellen? in der EU zu kommen..und ein anderes EU-Land nicht als staat zu akzeptieren? wie soll das gehn?


    griechenland ist für ein türkei beitritt, das haben sie immer wieder betont! bloss soll das Zypern-Problem gelöst werden.
    die sich dagegen stellen ist deutschland.

  4. #104

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Die Griechen waren damals auch nicht bereit aber man hat sie trotzdem aufgenommen.
    Ob bereit oder nicht, die Griechen wurden damals gar nicht gefragt. Wenn es damals ein Referendum für den EU-Beitritt gäbe, dann würde vielleicht eine Mehrheit der Griechen mit "Nein" abstimmen. Damals (1981) gab es eine ziemlich negative Stimmung gegenüber die EWG, und westlichen Organisationen im Allgemeinen. Gleich nach dem Beitritt haben die Griechen eine Partei an die Macht gewählt (PASOK), die für seine anti-westliche und anti-EWG Rhetorik bekannt war.

  5. #105
    Avatar von TheddoNi

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    griechenland ist aus ganz anderen gründen in der EU gekommen als die anderen Staaten.
    man kann sich nicht Europa nennen, ohne das Mutterland Griechenland...wiege der Demokratie.
    Also laut Yunan gehört Griechenland nicht zu Europa

  6. #106

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    Zitat Zitat von TheddoNi Beitrag anzeigen
    Also laut Yunan gehört Griechenland nicht zu Europa
    Ja, das ist eine endlose Debatte.. Hängt vom Blickwinkel ab, und was man als Europa definiert.

  7. #107
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Ibrišimović Beitrag anzeigen
    Zum Thema Tourismus: Die Türkei hat pro Tourist weniger Einnahmen als Kroatien oder wie soll ich es interpretieren, dass die Türkei bei 2 1/2 mal sovielen Touristen nur das Doppelte an Umsatz wie Kroatien macht....zumindest 2008 mit 15 Milliarden Euro

    Zum Rest würde ich mich gern nochmal morgen äußern. Ist ein sehr interessantes Thema.
    Ja, unser Harput hat Schwierigkeiten, wenn es ums Analysieren der türkischen Wirtschaft geht.

    Tatsächlich ist die momentane wirtschaftliche Lage der Türkei nicht so schlecht wie manch einer hier glauben mag. Die Verschuldung gemessen am BIP beträgt nur 36%. In der Hinsicht hat die Türkei die Maastricht-Kriterien mehr als erfüllt.

    Die Achillesverse der türkischen Wirtschaft ist immer noch das hohe Leistungsbilanzdefizit, welches mit dem Problem zusammenhängt, dass du schon aufgeführt hast. Bei der Produktion muss man Einzelteile aus Europa bestellen, weil das Know-How aus Rohstoffen technisch komplexe Einzelteile zu produzieren noch nicht vorhanden ist.

    Hinzu kommt, dass die Türkei kaum Ressourcen besitzt und fossile Brennstoffe importieren muss.

    Die Türkei tut in der Hinsicht immer noch sehr wenig, obwohl sie seit 10-Jahren einiges auf die Beine gestellt hat. Sie ist also zunehmend auf kurzfristige Devisen aus dem Ausland angewiesen, um das Leistungsbilanzdefizit zu kompensieren. Dafür muss das Land politisch und sozial stabil sein. Die Entscheidung der FED eine neue Geldpolitik in Gang zu setzen und die Park-Proteste, haben deutlich gezeigt, wie angreifbar die türkische Wirtschaft ist.

    Diese Abhängigkeit ist aber aus politischer Sicht ein Vorteil, weil sie die Türkei davor schützt einen radikalen Weg einzuschlagen. (Siehe AKP).

    Die Tourismusbranche ist noch ausbaufähig. Gemessen an der Einwohnerzahl sind 32 Milliarden Dollar ein Witz. Außerdem lässt jeder Tourist durchschnittlich nur 750 Dollar liegen, was wiederum mit den All-Inklusive-Angeboten zusammenhängt. Man ist dadurch konkurrenzfähiger aber läuft auch Gefahr als Billigland gebrandmarkt zu werden.
    Wir müssen wohlhabendere Touris ansprechen.'

    Das war so ne grobe Zusammenfassung dessen, womit die türkische Wirtschaft zu kämpfen hat.

    Morgen kommen die Stärken

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ob bereit oder nicht, die Griechen wurden damals gar nicht gefragt. Wenn es damals ein Referendum für den EU-Beitritt gäbe, dann würde vielleicht eine Mehrheit der Griechen mit "Nein" abstimmen. Damals (1981) gab es eine ziemlich negative Stimmung gegenüber die EWG, und westlichen Organisationen im Allgemeinen. Gleich nach dem Beitritt haben die Griechen eine Partei an die Macht gewählt (PASOK), die für seine anti-westliche und anti-EWG Rhetorik bekannt war.
    Es sind eure Politiker und die wurden gewählt! Ihr habt es mit eurer Haltung selber verbockt.

  8. #108

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen

    Es sind eure Politiker und die wurden gewählt! Ihr habt es mit eurer Haltung selber verbockt.
    Erste Korrektur: Griechenland-Politiker sind nicht meins, ich habe auf sie keinen Einflussmacht . Meine Politiker haben auch den gleichen Fehler gemacht (EU-Beitritt), jedoch in anderem Zeitpunkt und aus anderen Gründen.

    Zweitens: wie schon gesagt, die spezifischen Politiker (die den EWG-Beitritt Griechenlands beschlossen haben) wurden gleich danach abgewählt, und an ihrer Stelle wurden andere gewählt, die EWG-feindlich waren. Was danach aus diesen anderen passiert ist, ist eine tragische Geschichte, und wie sich die Haltung des Volks selbst sich verändert hat ist auch eine andere Frage. Fakt ist, dass für den Beitritt selbst das griechische Volk nicht gefragt wurde. Im Gegensatz zu was in den meisten Ländern passiert ist, in GR gab es kein Referendum (auch in Zypern nicht, übrigens). Und ein möglicher Grund dafür: wenn es ein Referendum gäbe, könnte evtl. scheitern.

  9. #109
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ja, unser Harput hat Schwierigkeiten, wenn es ums Analysieren der türkischen Wirtschaft geht.

    Tatsächlich ist die momentane wirtschaftliche Lage der Türkei nicht so schlecht wie manch einer hier glauben mag. Die Verschuldung gemessen am BIP beträgt nur 36%. In der Hinsicht hat die Türkei die Maastricht-Kriterien mehr als erfüllt.

    ...
    Dazu hat das hier sicher nicht unwesentlich beigetragen:

    Unterstützung der Europäischen Union für die Türkei auf dem Weg zum Beitritt

    Als Beitrittskandidat erhält die Türkei Mittel aus der Heranführungshilfe IPA (Instrument for Pre-Accession Assistance). Für den Förderzeitraum 2007 bis 2013 sind insgesamt rund 4,9 Milliarden Euro vorgesehen. Die Türkei kann ferner Darlehen der Europäischen Investitionsbank erhalten.

    Auswärtiges Amt - EU_Erweiterung: Türkei

    Die Entscheidung über einen Beitritt oder eine "privilegierte Partnerschaft" ist schon längst gefallen, nämlich durch Banken und Industrie, also brauchen wir uns hier nicht die Köpfe heiß reden...

  10. #110
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Dazu hat das hier sicher nicht unwesentlich beigetragen:

    Unterstützung der Europäischen Union für die Türkei auf dem Weg zum Beitritt

    Als Beitrittskandidat erhält die Türkei Mittel aus der Heranführungshilfe IPA (Instrument for Pre-Accession Assistance). Für den Förderzeitraum 2007 bis 2013 sind insgesamt rund 4,9 Milliarden Euro vorgesehen. Die Türkei kann ferner Darlehen der Europäischen Investitionsbank erhalten.

    Auswärtiges Amt - EU_Erweiterung: Türkei

    Die Entscheidung über einen Beitritt oder eine "privilegierte Partnerschaft" ist schon längst gefallen, nämlich durch Banken und Industrie, also brauchen wir uns hier nicht die Köpfe heiß reden...
    700 Mille im Durchschnitt?! Ich glaube nicht, dass so eine Summe die Türkei maßgeblich weitertragen kann aber dennoch danke. Ist jedenfalls besser als nichts.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Erste Korrektur: Griechenland-Politiker sind nicht meins, ich habe auf sie keinen Einflussmacht . Meine Politiker haben auch den gleichen Fehler gemacht (EU-Beitritt), jedoch in anderem Zeitpunkt und aus anderen Gründen.

    Zweitens: wie schon gesagt, die spezifischen Politiker (die den EWG-Beitritt Griechenlands beschlossen haben) wurden gleich danach abgewählt, und an ihrer Stelle wurden andere gewählt, die EWG-feindlich waren. Was danach aus diesen anderen passiert ist, ist eine tragische Geschichte, und wie sich die Haltung des Volks selbst sich verändert hat ist auch eine andere Frage. Fakt ist, dass für den Beitritt selbst das griechische Volk nicht gefragt wurde. Im Gegensatz zu was in den meisten Ländern passiert ist, in GR gab es kein Referendum (auch in Zypern nicht, übrigens). Und ein möglicher Grund dafür: wenn es ein Referendum gäbe, könnte evtl. scheitern.
    Hätte hätte Fahradkette... Finde dich damit ab!

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