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EU - Europabefuerworter

Erstellt von Grobar, 21.01.2008, 02:41 Uhr · 36 Antworten · 1.330 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644

    EU - Europabefuerworter

    Dachte mir mal es ist an der Zeit einen Thread fuer/gegen Europa zu eroeffnen und mal durchzudiskutieren was denn die Argumente pro/contra sind.
    Ich (als momentaner Europagegner) moechte den Thread beginnen mit einem Youtube Video von Nigel Farrage und einem Artikel aus dem Fokus da ich denke das sich beide gut eignen um zu polarisieren und vielleicht sowas wie eine diskussion zustande kommt.



    Fast alle Macht den Abgeordneten

    Mit dem Vertrag von Lissabon bekommt die EU ein neues Gesicht. Das Parlament gewinnt an Einfluss und kann sogar Regierungsentscheidungen stoppen.
    EU-Reformvertrag: Fast alle Macht den Abgeordneten - Ausland - FOCUS Online

    Im bezug auf den Balkan moechte ich natuerlich auch das sagen was ich hier immer wieder sage das es mir sorgen macht mit unseren jungen Laendern einem Verein Beizutreten der mittlerweile nicht mehr, als hoechstes Ziel, den Wohlstandder Buerger hat sondern eben eine Organisation zur schaffung einer "Grossmacht" ist die darauf abzielt, als neues "Pseudoamerika" , einen Teil vom Kuchenabzubekommen der ansonsten zwischen China,Russland und den USA aufgeteilt wird.

  2. #2
    Grasdackel
    Der Titel ist etwas schlecht gewählt, schließlich sind wir hier alle Europäer, ob wir wollen oder nicht.
    Nehme aber stark an dass du die EU meinst.

    Ich persöhnlich bin der Meinung dass der EU die Zukunft gehört.

  3. #3
    Lopov
    bestes argument dafür: kein krieg innerhalb der EU!!!

  4. #4
    Avatar von denki

    Registriert seit
    31.12.2005
    Beiträge
    1.601
    EUROPA JA
    EU NEIN

  5. #5

    Registriert seit
    21.11.2006
    Beiträge
    3.795
    Europa braucht ein Bollwerk gegen den Islam und andere asiatische Bedrohungen. Also Jungs, ihr wisst, wer welche Völker sich da angesprochen fühlen sollten.

  6. #6
    Crane
    Ich bin generell positiv der EU gegenüber eingestellt.

    Schaut man zuerst auf die Vergangenheit:
    Die EU ist als Friedensprojekt gestartet mit dem gemeinsamen Abkommen für den Gebrauch der Atomernegie und weiter Kohle und Stahl. Dinge, die für den Krieg gebraucht werden sollten friedlich genutzt werden. Und das ist zu 100% gelungen. Man kann mit Recht behaupten, dass in Europa noch nie so lange Frieden herrschte wie unter der EU.
    Natürlich gab und wird es immer wieder Konflikte zwischen EU-Mitgliedern geben, doch diesmal sieht es so aus als würde wirklich niemand zu den Waffen greifen.
    Nicht nur, dass es keine Kriege mehr gab, die EU konnte damit auch dafür sorgen, dass sich die Lage in den europäischen Staaten stabilisierte. Spanien und Griechenland sind direkt nach einer Diktatur der EU (damals EG) beigetreten und sind heute echte und stabile Demokratien.
    Wirtschaftlich gesehen steht jedes Land besser da als vor seinem EU Beitritt und man kann an dem Wachstumsverlauf der Wirtschaft dieser Staaten auch genau sehen, dass es nach dem Beitritt einen Schub gab. Dies gilt insbesondere für die Staaten, die erst 2004 beigetreten sind.

    Die Lage Heute:
    Die EU hat es geschafft viele Grenzen zu öffnen und es wurde eine einheitliche Währung eingeführt. Ich nenne das einen Sieg für die Freiheit. Jeder EU-Bürger kann nun Problemlos in ein anderes EU-Land reisen ohne aufgehalten zu werden. Gleichzeitig werden ihm seine Rechte dort von der EU geschützt und er braucht weniger zu befürchten. Die EU fördert Studenten, die in einem anderen EU-Land studieren wollen und sorgt so für einen besseren Austausch von Wissen und Kultur. Ein europäisches Bewusstsein ist entstanden und die EU Staaten helfen sich untereinander in der Konfliktbewältigung oder im Falle von Katastrophen.
    Gerade die kleinen Staaten werden dann von den Großen getragen, wie im Falle der Brände letzten Sommer in Griechenland, aber auch Staaten wie Großbritannien nach der verheerenden Flut erhalten ebenso Hilfe.

    Wie sieht die Zukunft aus:
    Für die Zukunft ist die EU noch wichtiger. Es kommen immer mehr politische Aufgaben auf die Staaten Europas zu, in denen man zusammenarbeiten muss und auf keinen Fall Alleingänge gestartet werden müssen. So z. B. bei der Frage, wie man den Klimawandel am besten bekämpfen kann, in der Energie- und auch in der Außenpolitik. Dort muss Europa in Zukunft zusammenhalten, sonst erreicht man entweder garnichts oder man ordnet sich den Entscheidungen anderer unter.


    Meine persönliche Kritik an der EU:
    Die EU hat sich in letzter Zeit etwas übernommen. Ein Fehler war es jahrelang viele Gesetze zu verabschieden, die lediglich einen Haufen Bürokratie bedeuteten und absolut nutzlos waren, wenn nicht sogar weltfremd. Gleichzeitig kam es vermehrt zu Korruption unter EU-Abgeordneten, die versuchten Geldet für sich abzuzweigen.
    Dies lag vor allem daran, dass das EU-Parlament eine riesiege Institution war mit nur einem sehr kleinen Bereich in dem sie Gesetze verabschieden durften, und so diesen praktisch vollgestopft haben um die eigene Existenz zu rechtfertigen.
    Zum Glück wurde dies erkannt und erste Gegenmaßnahmen wurden bereits getroffen.
    Ein anderes Prolem ist immernoch die EU Verfassung, die überarbeitet wurde und letztendlich nur noch der Vertrag von Lissabon ist. Dieser soll die EU wieder Handlungsfähig machen, denn bei einer 27 Staaten umfassenden Organisation in der jeder Staat das Veto-Recht besitzt kommt einfach nicht mehr viel zustande. Deshalb wird die Ratifizierung des Lissabon Vertrages eine große Bewährungsprobe für die EU darstellen, hier wird man dann sehen ob das Projekt EU noch weitergeht oder bald ausgeträumt ist.


    Zu den Aussagen von Farage und Grobar:

    Ich finde es einfach nur total lächerlich zu Behaupten, dass die EU nichts weiter werden will als eine neue Weltmacht. Nicht nur, dass es dafür noch überhaupt kein Anzeichen gibt, es ist sogar das genaue Gegenteil der Fall. Die EU hält sich aus den meisten Konflikten in der Welt unglaublich stark zurück, obwohl es sie etwas angehen müsste. Es gab nicht eine Investion in ein militärisches Projekt oder dergleichen.

    Zudem muss ich sagen, dass Farage zu den Nationalisten Englands gehört. Ich kann mich noch daran erinnern, wie er gegen eine Abspaltung Schottlands gewettert hat. Schon ein wenig Schizophren, wenn man mich fragt.

  7. #7
    Crane
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Europa braucht ein Bollwerk gegen den Islam und andere asiatische Bedrohungen. Also Jungs, ihr wisst, wer welche Völker sich da angesprochen fühlen sollten.
    Du meinst Österreich stimmts

  8. #8

    Registriert seit
    21.11.2006
    Beiträge
    3.795
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Du meinst Österreich stimmts
    Nicht ganz, sagt dir der Begriff "Militärgrenze" etwas?

  9. #9

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Nicht ganz, sagt dir der Begriff "Militärgrenze" etwas?

    Wessen Militärgrenze?

  10. #10

    Registriert seit
    27.08.2007
    Beiträge
    862
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Europa braucht ein Bollwerk gegen den Islam und andere asiatische Bedrohungen. Also Jungs, ihr wisst, wer welche Völker sich da angesprochen fühlen sollten.

    Europa wird von Russland bedroht und von Amerika bemuttert (aber der Einfluss der USA ist rapide am sinken).


    Russland ist der einzige millitärisch nennswerte Gegner weit und breit. Europa ist abhängig vom Russischen Gas und Öl und russische Konzerne wollen Europäische Firmen aufkaufen, die Betonung liegt auf wollen da dies öfters verhindert wurde wie z.B. E.on...



    Es gibt USA, Russland, EU, China als wirtschaftliche und millitärische Gross-Mächte und jedes Land muss sich für ein Bündnis entscheiden. Im Gegensatz zu Anderen Mächten bietet die EU eine Mitgliedschaft an, statt Vassallentum.

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