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Der flüchtige Mehmet-Effekt

Erstellt von John Wayne, 04.01.2008, 17:16 Uhr · 17 Antworten · 1.179 Aufrufe

  1. #11
    Grasdackel
    Zitat Zitat von El Turko Beitrag anzeigen
    Warum werden sie abgeschoben????
    KANN DER DEUTSCHE STAAT DIESE MENSCHEN NICHT MIT VOLLER HÄRTE DEUTSCHER GESETZTE BESTRAFEN????????
    Wie wärs mit Erziehungscamp von der ganz schlimmen Sorte oder halt einfach mal 20 Jahre Knast...
    Anscheinend nicht...

    Abschieben ist billiger.
    Warum soll der deutsche Steuerzahler für solche Typen aufkommen ?

  2. #12
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Zitat Zitat von Zeljko Beitrag anzeigen
    Abschieben ist billiger.
    Warum soll der deutsche Steuerzahler für solche Typen aufkommen ?
    Warum soll ich für das Nazipack aufkommen, das in Deutschland sein Unwesen treibt ?
    Ich muss es wohl oder übel, denn sie sind in Deutschland aufgewachsen, oder haben den größten Teil ihres Lebens hier verbracht, d.h. sie sind hier so geworden - d.h. ich muss als deutscher Steuerzahler, der ich bin, für sie aufkommen, denn es gibt kein Land, in das man sie ausweisen könnte.
    Und die jungen Männer mit Migrationshintergrund sind ebenfalls hier so geworden, wie sie sind, sie müssen also hier wieder auf den richtigen Weg gebracht werden, auch wenn das ähnlich schwierig werden wird wie bei den Drecksnazis.

    So berichtete die Münchner "Abendzeitung", Mehmet sei als Kind vom Vater geschlagen worden.
    (Zitat aus dem Eingangsthread)
    Der Kriminologe und ehemalige Justizminister Pfeiffer meint hierzu:

    Härtere Strafen tragen nicht dazu bei, gewalttätige Jugendliche zu bessern. Stattdessen solle man die prügelnden Väter in Migrantenfamilien zur Räson bringen und die Schulen verändern.
    (Mehr hier:taz.de - Artikelseite)

    Eben.
    Genauso wie wir um und nach 1968 prügelnde deutsche Väter und Lehrer allmählich zur Räson gebracht haben.

  3. #13
    Avatar von PriZrenChick

    Registriert seit
    20.05.2007
    Beiträge
    995
    Zitat Zitat von El Turko Beitrag anzeigen
    Warum werden sie abgeschoben????
    KANN DER DEUTSCHE STAAT DIESE MENSCHEN NICHT MIT VOLLER HÄRTE DEUTSCHER GESETZTE BESTRAFEN????????
    Wie wärs mit Erziehungscamp von der ganz schlimmen Sorte oder halt einfach mal 20 Jahre Knast...
    Anscheinend nicht...

    wenn die eltern das kind nicht im griff haben wer dann?? erziehungskapms sind teuer meinst du der staat würde geld dafür investieren?

    knast? was nützt dir das? is eh nur zeitverschwändung! so einer wie dieser bursche da is schlimmer da kannst du bestrafen wie du willst nützt nichts!

  4. #14
    Avatar von Jet Li

    Registriert seit
    01.01.2008
    Beiträge
    109
    Es gibt tausende Mehmets in ganz Deutschland Leute. Die Eltern sind für alles verantwortlich. Kenne auch genug Kanaken, deren Eltern sich nicht um sie gekümmert haben.

  5. #15

    Registriert seit
    14.10.2007
    Beiträge
    934
    Lang Leben die Mehmets..... hört hört

  6. #16
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Warum soll ich für das Nazipack aufkommen, das in Deutschland sein Unwesen treibt ?
    Ich muss es wohl oder übel, denn sie sind in Deutschland aufgewachsen, oder haben den größten Teil ihres Lebens hier verbracht, d.h. sie sind hier so geworden - d.h. ich muss als deutscher Steuerzahler, der ich bin, für sie aufkommen, denn es gibt kein Land, in das man sie ausweisen könnte.
    Und die jungen Männer mit Migrationshintergrund sind ebenfalls hier so geworden, wie sie sind, sie müssen also hier wieder auf den richtigen Weg gebracht werden, auch wenn das ähnlich schwierig werden wird wie bei den Drecksnazis.



    Der Kriminologe und ehemalige Justizminister Pfeiffer meint hierzu:

    Härtere Strafen tragen nicht dazu bei, gewalttätige Jugendliche zu bessern. Stattdessen solle man die prügelnden Väter in Migrantenfamilien zur Räson bringen und die Schulen verändern.
    (Mehr hier:taz.de - Artikelseite)

    Eben.
    Genauso wie wir um und nach 1968 prügelnde deutsche Väter und Lehrer allmählich zur Räson gebracht haben.

    Du bist zu gutmütig.

    Wenn man Kriminelle abschieben kann, sollte man es auch tun. Es kann doch nicht sein dass man sie hier durchfüttert.
    Und scheißegal ob sie hier so geworden sind oder nicht. Nazis kann man leider nicht abschieben, aber ins dunkle Verlies stecken und den Schlüssel wegschmeißen. Und gut ist.

  7. #17
    Avatar von BigBaba

    Registriert seit
    03.08.2006
    Beiträge
    2.319
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Statt immer diese Rassismuskarte auszuspielen , solltet ihr für härtere Strafen solcher Gauner sein.
    so wie zB in USA? da hätte er bestimmt schon 20 jahre bekommen.
    aber die kriminalitätsrate ist trotzdem in usa viel höher.
    an den strafmasnamen kann es nicht liegen.

    in deutschland ist die kriminalität doch am wenigsten von der ganzen welt. und die ist auch nicht gestiegen seit 10 jahren, vllt sogar gefallen.
    also wozu was ändern? es gibt immer paar so fälle. aber die jungs kann man mit keinen gesetzen ändern!

  8. #18
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Zitat Zitat von BigBaba Beitrag anzeigen
    so wie zB in USA? da hätte er bestimmt schon 20 jahre bekommen.
    aber die kriminalitätsrate ist trotzdem in usa viel höher.
    an den strafmasnamen kann es nicht liegen.

    in deutschland ist die kriminalität doch am wenigsten von der ganzen welt. und die ist auch nicht gestiegen seit 10 jahren, vllt sogar gefallen.
    also wozu was ändern? es gibt immer paar so fälle. aber die jungs kann man mit keinen gesetzen ändern!
    Genau !
    Mit Strafverschärfung erreicht man hier nichts, da können sich MP Koch und Consorten auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln.
    Pfeiffer (Link siehe oben) meint hierzu im TAZ-Interview:

    Auch Tötungsdelikte von 14- bis 21-Jährigen haben seit 1996 um 30 Prozent abgenommen. Im Übrigen lohnt sich Differenzierung: Es gibt Städte, in denen es schlimmer wird, und solche, deren Zahlen völlig gegen diesen Trend laufen. Das haben wir untersucht, und dort, wo ausländische Jugendliche verbesserte Bildungschancen haben, sinkt ihre Gewaltquote. Beispiel: In Hannover gehen heute 30 Prozent der türkischen Jugendlichen an eine Hauptschule, vor zehn Jahren waren es 50 Prozent. Ihr Anteil an den Gymnasien und den Realschulen ist dagegen stark gestiegen. Sie treten heute deutlich seltener als Gewalttäter auf als vor 1998. Umgekehrt ist es in München, wo immer noch mehr als 60 Prozent der türkischen Jugendlichen an Hauptschulen unterrichtet werden. 1998 gingen dort noch 18 Prozent an ein Gymnasium, 2005 waren es 12,6 Prozent. Hier steigt die Zahl der türkischstämmigen Gewalttäter.


    Tatsache ist aber, dass so simpel gestrickte Lösungen wie Strafverschärfungen überhaupt nichts bewirken - jedenfalls nichts Positives. Das belegt eine Studie ebenfalls aus unserem Haus. Im Jugendstrafvollzug liegt die Rückfallquote bei 80 Prozent. Die wenigen Jugendlichen, die sich tatsächlich bessern, tun dies auch aufgrund der kärglichen Chancen auf Bildung dort. Und was die Jugendlichen außerhalb des Gefängnisses betrifft, existieren neben der Bildung zwei weitere entscheidende Faktoren.
    Welche?
    Zum einen die Integration ausländischer Jugendlicher ins deutsche Umfeld. In Oldenburg hat sich bei den von uns untersuchten Städten die niedrigste Kriminalitätsrate türkischer Kinder ergeben - in Dortmund lag sie am höchsten. In Oldenburg waren 90 Prozent der türkischsprachigen 10-Jährigen von deutschen Mitschülern zum Geburtstag eingeladen worden, in Dortmund nur 27 Prozent. In Kanada wird das Kennenlernen in den Kindergärten systematisch gefördert, hier ist das leider reiner Zufall. Dabei ist eines offensichtlich: Wenn Mehmet im Kindergarten mit Max spielt, rücken die Welten der beiden enger zusammen. Der zweite wichtige Faktor ist die innerfamiliäre Gewalt.


    Werden türkische Kinder tatsächlich mehr geschlagen als deutsche?
    Leider ja. Und auch hier machen andere Länder vor, was dagegen zu tun ist. In Schweden kommt die Kinderhilfsorganisation in die Schule, bietet allen Kindern Hilfe an und sichert ihnen Anonymität zu. Die Kinder holen sich die Hilfe auch. In Deutschland ist leider auch das Zufall. An dieser Stelle bin im Übrigen auch ich für radikalere Maßnahmen - auch wenn diese natürlich vor allem symbolische Wirkung hätten. Bisher können prügelnde Väter nur dazu gezwungen werden, für sechs Monate die Familie zu verlassen - warum nicht das Land? Wenn wir nicht Mehmet ausweisen, sondern seinen Vater, würde das eine Diskussion auslösen in der Hürryet, in den Familien, in den Moscheen. Es würde zeigen, dass wir Gewalt auch gegen türkische Kinder nicht dulden.

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