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Frankreichs Burka-Verbot ist rechtens

Erstellt von Monte-B, 01.07.2014, 12:17 Uhr · 413 Antworten · 11.385 Aufrufe

  1. #261
    Mudi
    Nochmal hier zur Unterscheidung:

    voile-8e184.jpg

  2. #262
    Avatar von Ardian

    Registriert seit
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    3.605
    Zitat Zitat von MOE Beitrag anzeigen
    Du hast mich falsch verstanden. Ich selbst weiß auch, dass ein Begriff nicht so im Koran stehen muss, um dennoch im Sinne der Deutung/Beschreibung vorhanden zu sein, aber im Koran steht eben nicht, dass die Frau ihr Gesicht verhüllen soll oder kannst du mir eine Stelle nennen, in der sowas beschrieben wird?

    Und über das Kopftuch habe ich auch nicht geschrieben, mir geht es nicht um die Verhüllung des Hauptes (ohne Gesicht) usw.

    Ich sehe zwischen einem Kopftuch wie wir es kennen und einer Burka schon einen Unterschied, doch das ist für mich nur rein auf religiöser Basis und dem individuellen Verständnisses eines Gläubigen.

    Ich will damit nicht aussagen, dass ich für ein Burka-Verbot bin, nur sehe ich die Burka eher traditionell.

    Aus der Hadith-Sammlung von Abu Dawud:

    A´isha, die Frau des Propheten, berichtet, dass der Prophet seinen Blick von ihrer Schwester Asmaa abwandte, als diese einmal mit durchsichtiger Kleidung zu ihm kam. Er sagte zu ihr: “Asmaa, wenn eine Frau ihre erste Regelblutung hatte, soll man nichts von ihr sehen, außer diesem und diesem.” Und er zeigte dabei auf sein Gesicht und seine Hände.
    Ja die Bedeckung des Gesichts ist nicht Pflicht sondern mustahab. Andere Rechtsschulen bezeichnen sie als Pflicht.

  3. #263
    Mudi
    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Ja die Bedeckung des Gesichts ist nicht Pflicht sondern mustahab. Andere Rechtsschulen bezeichnen sie als Pflicht.
    Ja, so sehe ich es auch. Die Rechtsschulen unterscheiden sich da in den Meinungen darüber und wenn es aber verschiedene Meinungen gibt, dann schaut man sich in erster Linie den Koran an, wenn das einem nicht ausreichen sollte, dann schaut er sich eben auch noch Hadithe an und wenn die Hadithe verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, dann vergleicht man das eben mit dem Koran und da ist für mich klar, dass ein Hijab ganz ok ist und eine Burka sehe ich dann eben als Produkt einer Tradition.

  4. #264
    Avatar von Allissa

    Registriert seit
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    Beiträge
    44.232
    mir ist es eigentlich egal ob eine frau das oder das trägt es ist ihre sache.... aber bei den ganzen analysen die ihr da veranstaltet ob das islamisch vorgeschrieben ist oder nicht , habt ihr jemals darüber nachgedacht , dass diese ganzen gutachten von haditschreibern und rechtsschulen und imamen und und und alles reine interpretationen von alten männern sind?

  5. #265

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.383
    Jetzt auch noch dort, wo soll das alles nur hinführen?
    Auch Schweizer und Österreicher wollen Burka-Verbot

    In den Alpenländern fordern Politiker verschiedener Lager Maßnahmen gegen Vollverschleierung: von der Volksabstimmung bis zum Sozialhilfeentzug für Burka-Trägerinnen. Vorbild ist Frankreich.





    Foto: Infografik die Welt
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    Eine echte Burka zu finden ist in der Schweiz und in Österreich eine schwierige Aufgabe. Der Ganzkörperschleier, der sogar die Augen mit einem feinmaschigen Gitter bedeckt, ist in beiden Ländern extrem selten. Ein wenig häufiger sieht man Frauen in Nikabs, also jenem Schleier, der für die Augen einen Sehschlitz frei lässt. Bei vielen von ihnen handelt es sich aber um Touristinnen aus den Golfstaaten, die in Interlaken oder Zell am See die Berge und in Wien oder Zürich die Luxusläden erkunden und dort als traditionell zahlungskräftige Kundinnen in der Regel herzlich empfangen werden.
    Trotzdem hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte über die Rechtmäßigkeit des französischen Burka-Verbots in beiden Ländern alte Debatten über die Vollverschleierung neu angefacht. In der Schweiz will das "Egerkinger Komitee", das 2009 das eidgenössische Minarett-Verbot durchgesetzt hat, nächstes Jahr eine Volksabstimmung über ein nationales Burka-Verbot lancieren.
    "Die Initiative steht", bekräftigte Komitee-Präsident Walter Wobmann, ein Abgeordneter der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), gegenüber Schweizer Medien. Bevor man mit dem Unterschriftensammeln beginne, wolle man aber noch eine Entscheidung des Parlaments über das Tessiner Burka-Verbot abwarten.
    Die Bürger des italienischsprachigen Kantons hatten vergangenen September mit einer deutlichen Mehrheit von 65,4 Prozent für ein Verbot gestimmt, das sich ähnlich wie die französische Regelung nicht explizit gegen Burkas, sondern die Vermummung im öffentlichen Raum richtet. Das Parlament in Bern muss nun prüfen, ob es mit der Schweizer Verfassung vereinbar ist. Das Ergebnis wird mindestens bis zum nächsten Frühjahr auf sich warten lassen.
    Burka-Gegner Walter Wobmann rechnet seit der Straßburger Entscheidung aber nicht mehr mit Einwänden aus Bern. "Nach dem Urteil des Gerichtshofes kann ich mir nicht vorstellen, dass der Bundesrat oder das Parlament die Gewährleistung ablehnen wird", sagte er dem "Blick". "In unserem Kulturkreis ist die Regel klar: Das Gesicht muss sichtbar sein!" Ähnlich sieht das auch Andreas Glaser, Direktionsmitglied des Zentrums für Demokratie Aarau: Das Argument, das Tessiner Verbot verletze Menschenrechte, sei vom Tisch, sagte er "20 Minuten".

    Foto: dpa
    In Frankreich sah man sie häufiger, in Deutschland waren voll verschleierte Frauen Ende Juni am Rand einer Kundgebung des radikalen Salafistenpredigers Pierre Vogel in Offenbach am Main zu sehen. Wie viele Burka-Trägerinnen es in Österreich und der Schweiz gibt, ist unklar

    "Da war ein rabenschwarzes Zelt"

    Für den Staatsrechtsexperten Urs Saxer von der Universität Zürich steht aber keineswegs zwingend fest, dass Straßburg auch ein Schweizer Burka-Verbot akzeptieren würde. In Frankreich gebe es Gegenden, in denen die Zahl der verschleierten Frauen für die Gesellschaft tatsächlich ein Problem darstelle, sagte Saxer der "Basler Zeitung". In der Schweiz dagegen handele es sich um ein "Nichtproblem".
    Über dieses "Nichtproblem" diskutieren die Eidgenossen immerhin schon seit 2006. Bisher hat sich das Parlament stets gegen ein landesweites Burka-Verbot ausgesprochen. So wiesen beide Kammern zuletzt im September 2012 eine sogenannte "Standesinitiative" des Kantons Aargau ab. In der größeren, dem Nationalrat, fiel die Entscheidung jedoch sehr knapp aus.
    Die Fronten verlaufen dabei mitten durch die Parteien. Die SVP beispielsweise will sich vorerst nicht für die Initiative ihres Abgeordneten Walter Wobmann engagieren. Zum einen ist ihr derzeit die Europapolitik wichtiger, zum anderen geht vor allem dem liberaleren Flügel eine derartige staatliche Intervention zu weit.
    Andererseits gibt es auch in der Sozialdemokratischen Partei (SP) Stimmen, die Maßnahmen gegen die Vollverschleierung fordern. Anders als Wobmann plädieren jene SP-Politiker aber nicht für ein Verbot von Kleidungsstücken, sondern wollen jene bestrafen, die Frauen zwingen, Burka zu tragen. Andere Sozialdemokraten werfen den Burka-Gegnern vor, Scheindebatten zu führen: "Bei solchen Initiativen geht es nicht um die wenigen Burka-Trägerinnen in der Schweiz, sondern darum, Ängste gegen den Islam zu schüren", sagte etwa die SP-Abgeordnete Silvia Schenker "20 Minuten".
    Das Uhrmacherstädtchen Grenchen im Kanton Solothurn hat den vielen Worten über die Burka bereits Taten folgen lassen. Wer dort ein amtliches Geschäft abwickeln will, muss sein Gesicht zeigen. Das verfügte der damalige Stadtpräsident Boris Banga, ein Sozialdemokrat, bereits vor fünf Jahren. Auslöser für die Weisung war eine total verschleierte 19-jährige Schweizerin. Sie war laut Angaben eines Lokalfernsehsenders mit ihrem marokkanischen Vater erschienen und hatte sogar ihre Hände bandagiert. "Als man mich gerufen hat, war da einfach ein rabenschwarzes Zelt", sagte der Stadtpräsident damals dem "Blick".
    Große Anti-Burka-Koalition in Österreich

    Vor solchen Erlebnissen will auch die rechte Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ihre Landsleute bewahren. Auf Basis des europäischen Gerichtsurteils würden die Freiheitlichen nächste Woche im Parlament ein nationales Burka-Verbot beantragen, teilte FPÖ-Frauensprecherin Carmen Gartelgruber am Mittwoch mit. "In weiten, konservativen Kreisen der islamischen Zuwanderungsgesellschaft herrscht die Meinung vor, dass Frauen Menschen zweiter Klasse seien", begründete die Politikerin ihren Vorstoß. "Eines der vielen Instrumente der Unterdrückung ist die Burka."
    Der grüne Bundesrat Efgani Dönmez hingegen will keine Kleidervorschriften, aber er will den Staat von der Pflicht entbinden, für mögliche Folgen des Burka-Tragens aufzukommen. "Wenn sich eine Frau so kleidet, wird sie keinen Arbeitsplatz finden", sagte der türkischstämmige Politiker der "Kleinen Zeitung". "Sollte die Frau deswegen auf öffentliche Hilfe angewiesen sein, sehe ich nicht ein, warum der Staat Sozialhilfe auszahlt."
    Die Chefin der Grünen, Eva Glawischnig, distanzierte sich am Donnerstag von Dönmez: Position der Grünen sei, dass Verbote und Strafen keine Lösung dieses Problems brächten. Die zuständige Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hält die Burka zwar wie die FPÖ für ein "Symbol der Unterdrückung". Die Sozialdemokratin sieht aber keinen Handlungsbedarf. Auch die konservative ÖVP will gegen den FPÖ-Vorschlag stimmen. In Österreich werde die Anzahl der Burka-Trägerinnen auf 100 geschätzt, sagte ihr Fraktionschef Reinhold Lopatka der "Wiener Zeitung". "Die FPÖ versucht, Angst zu schüren und zu dramatisieren."
    Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hält den Vorstoß sogar für kontraproduktiv. Ein Verbot könnte eine Solidarisierungswelle nach sich ziehen, warnte eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Sie erinnerte außerdem daran, dass die Debatte schon 2009 geführt wurde.


    Damals engagierten sich vor allem weibliche ÖVP-Politikerinnen für ein Burka-Verbot, unter anderem die damalige Innenministerin Maria Fekter. Als die grüne Abgeordnete Alev Korun daraufhin wissen wollte, wie viele Burka-Trägerinnen es in Österreich gebe und wie viele davon Touristinnen seien, musste jedoch selbst Fekter passen: "Die Beantwortung dieser Fragen fällt nicht in den Vollzugsbereich des Bundesministeriums für Inneres", hieß es damals in der offiziellen Antwort der Ministerin.

  6. #266
    Avatar von Maniker

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    çadra heisst bei uns Schirm ...
    Stichwort "Tschador" deswegen

  7. #267
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    mir ist es eigentlich egal ob eine frau das oder das trägt es ist ihre sache.... aber bei den ganzen analysen die ihr da veranstaltet ob das islamisch vorgeschrieben ist oder nicht , habt ihr jemals darüber nachgedacht , dass diese ganzen gutachten von haditschreibern und rechtsschulen und imamen und und und alles reine interpretationen von alten männern sind?
    hast du schon mal drüber nacgedacht, daß wir auch mal sehr alt und verdattert werden?
    deshalb:
    alle macht den greisen.

  8. #268

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    Sie ist ewig 20 Jahre alt, ich meine mitte 20

  9. #269
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von MOE Beitrag anzeigen
    Nochmal hier zur Unterscheidung:

    voile-8e184.jpg
    Kopftuch geht ja noch aus religiösen Gründen meinetwegen....aber das da oben ist alles Müll und nur zur Unterdrückung der Frau gedacht. Erbärmlich wenn man als man so kleine Eier hat

  10. #270
    Mudi
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Kopftuch geht ja noch aus religiösen Gründen meinetwegen....aber das da oben ist alles Müll und nur zur Unterdrückung der Frau gedacht. Erbärmlich wenn man als man so kleine Eier hat
    Die Abbildungen oben sind hässlich, man muss sich nicht an solche Farben oder sonst was halten, was man unter "Hijab" verstehen kann, ist sowas hier:











    Deshalb finde ich, dass ein Hijab füllig ausreicht, wenn man denn darauf besteht und schlecht oder nach "Unterdrückung" sieht es auch nicht aus.

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