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Frauenquote in Führungspositionen - was spricht dagegen?

Erstellt von Esseker, 18.07.2012, 00:03 Uhr · 192 Antworten · 5.659 Aufrufe

  1. #111
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Schwangerschaften mit Quoten ausgleichen? Das löst doch das Problem überhaupt nicht.

    Im Übrigen: Als Feministin wäre ich auch gegen eine Quote. Sie zeigt doch, dass Frauen ohne sie einfach nicht in der Lage wären einige Berufe zu bekommen. Eine Quote bestätigt doch nur, dass die Geschlechter nicht gleich auf sind.
    die geschlechter sind ja auch nicht gleich auf, man redet gerne von gleichberechtigung aber es herrscht noch lange nicht überall gleichberechtigung. Eine frau wird nunmal nicht so gerne genommen als arbeitskraft wenn daneben ein mann ist der die gleiche qualifikation hat wie sie. die frauenquote gleicht das eben aus. Kinder kriegen und für die familie da sein wird in der arbeitswelt nicht gerne gesehen, such mal nen gut bezahlten job als alleinerziehende mutter von zwei kleinen kindern und schauen wir mal wie weit du kommst. Es werden doch immernoch oft genug frauen nicht genommen weil sie vorhaben bald zu heiraten und dann kriegen sie ja kinder und da muss man wieder zahlen. Also mir ists dann auch egal ob ich den job nur wegen der frauenquote hab, wenn die vorgesetzten alle so kinder und familienfeindlich sind und ne frau nur deswegen nicht einstellen weil sie nicht auf kinder verzichten will und ev. auch welche kriegt.

  2. #112
    Avatar von Karoliner

    Registriert seit
    16.07.2010
    Beiträge
    4.079
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    sollte die frauenquote kommen, dann bitte für alle berufe...

    also auch z.b. für möbelpackerinnen, steinmetzinnen, klempnerinnen, lkw-fahrerinnen, elektrikerinnen usw....
    Kannst du mal glatt vergessen, dass ich eine MechanikerIN an meine Karre lass! Die soll woanders rumquoten

    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    naja männer werden bevorzugt weil sie nicht in schwanger werden können und meistens selten immer wieder auf pflegeurlaub gehen wenn das kind krank ist, deswegen ist eine frauenquote ja wohl oder übel notwendig. nur weil man schwanger wird heisst das nicht dass einem ein guter job verwehrt werden sollte.

    was das rumgezicke angeht am arbeitsplatz, da sehe ich absolut kein problem wenn der chef diese person entlässt. Ich bin in einem job wo ich mit lauter frauen zusammenarbeiten muss und das ist manchmal horror pur und gift fürs arbeitsklima, weil allein zwei personen die so scheisse sind einfach das ganze team auseinanderreissen und das klima im keller ist, und es fällt denen nichtmal auf. ich als vorgesetzte würde sowas fristlos kündigen, wenn selbst hartes durchgreifen nichts nützt, sprich kündigungsandrohung o.ä.
    Natürlich hören das viele frauen nicht gern, aber ich selber bin ne frau, und ich hab in teams gearbeitet wo zum großteil männer waren und wo zum großteil frauen waren, und mein gott manchmal hatte ich schon kopfschmerzen noch bevor ich in der arbeit war weil ich genau wusste was mich dort erwartet, das rumgezicke bei manchen ist einfach nur grauenhaft, und nicht auszuhalten. Liegt auch vielleicht daran dass ich in real (auch wenn das im forum nicht so rüber kommt) einfach win mann meine arbeit mache und mir schlichtweg der rest scheissegal ist, bei den scheiss weibern trifft das aber meistens nicht zu
    je mehr männer im team desto besser. aber ohne frauenquote gehts eben auch nicht, auch ne frau hat ein recht auf einen gut bezahlten job, gerade dann wenn sie kinder hat, weil die kosten ja auch irgendwo geld.
    Wieso sollen dann die 40% kinderlosen Frauen von einer Quote profitieren? Die nutzen dann die Quote und Frauen mit Kinder fallen hinten runter. Da es ein gesellschaftliches Interesse an Kindern gibt und Schwangerschaft/Kind ein Bruch im Lebenslauf (aus Bewerbungssicht) ist, müsste es eine Mütterquote geben. Quasi das Mutterkreuz des 21. Jahrhunderts

  3. #113
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Tetovar Beitrag anzeigen
    Ach ja, dann kommt noch die Nummer mit der Nichtbelastbarkeit. Eine ehemalige Außendienstmitarbeiterin hat mal Mist gebaut (um ehrlich zu sein, großen Mist, es ging um ca 1 Mio €). Sie wurde dann von ihrem Vorgesetzten kritisiert und wollte wissen, wie das passieren konnte. Was machst sie? Fängt an zu heulen, anstatt sachlich an die Sache ran zu gehen. Da kommt gleich die Heulnummer an den Tag. Auch ein Grund, warum sie nicht mehr da ist.
    naja das mit der belastbarkeit ist schon ein lächerliches argument, es gibt genauso auch männer die nicht belastbar sind. Du übertreibst ein bisschen, eine frau kann auch hart arbeiten und auch sehrwohl eine führungsposition gut leiten. Stellst frauen ja so hin als würden sie beim kleinsten problem schon zusammenbrechen. Ja männer heulen nicht soviel rum, dafür jagen sie sich in nem stillen kämmerlein dann meistens ne kugel durchn kopf, diese art der problembewältigung ist natürlich besser.

  4. #114

    Registriert seit
    29.01.2012
    Beiträge
    4.579
    Wie du dir vielleicht denken kannst bin ich kein großer Fan von alleinerziehenden Frauen und für die Karriere eben keine Kinder zu haben finde ich auch nicht toll.

    Im Übrigen heißt Qualifikation nicht Leistung und z.B. beim Bund werden bei gleicher Qualifikation immer Frauen genommen. Ist doch auch Unsinn.
    Wenn ein Chef einfach nur 56jährige Männer einstellen will und nichts anderes, dann soll sich der Staat da nicht einmischen.

    Gleichberechtigung wird es auf die Weise nie geben, höchstens mit einer 50:50 Quote. Das ist allerdings bei manchen Berufen nicht machbar.

    Ich bleibe dabei, Quoten bestätigen nur, dass Frauen in der Berufswelt alleine nicht so erfolgreich sein können wie Männer und Gesetze brauchen, die ihnen einen Vorteil gegenüber den Männern geben.

  5. #115
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Karoliner Beitrag anzeigen
    Kannst du mal glatt vergessen, dass ich eine MechanikerIN an meine Karre lass! Die soll woanders rumquoten



    Wieso sollen dann die 40% kinderlosen Frauen von einer Quote profitieren? Die nutzen dann die Quote und Frauen mit Kinder fallen hinten runter. Da es ein gesellschaftliches Interesse an Kindern gibt und Schwangerschaft/Kind ein Bruch im Lebenslauf (aus Bewerbungssicht) ist, müsste es eine Mütterquote geben. Quasi das Mutterkreuz des 21. Jahrhunderts
    du musst ja nicht erst kinder haben, reicht schon wenn du ev. schwanger werden kannst und schon wird man nicht genommen, erzähl doch hier kein mist. Selbst in meiner berufsgruppe wo wahrscheinlich zu 80% frauen arbeiten werden junge frauen die bald vorhaben zu heiraten und kinder zu kriegen nicht gerne gesehen, ich will nicht wissen wie das erst in firmen aussieht wo es um hohe führungspositionen geht, hör doch auf. Ich finds auch traurig dass man als frau es eben oft nur mit ner frauenquote schafft aufzusteigen, aber wären die arbeitgeber nicht so sexistisch bräuchte man sowas garnicht erst.

  6. #116
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Wie du dir vielleicht denken kannst bin ich kein großer Fan von alleinerziehenden Frauen und für die Karriere eben keine Kinder zu haben finde ich auch nicht toll.

    Im Übrigen heißt Qualifikation nicht Leistung und z.B. beim Bund werden bei gleicher Qualifikation immer Frauen genommen. Ist doch auch Unsinn.
    Wenn ein Chef einfach nur 56jährige Männer einstellen will und nichts anderes, dann soll sich der Staat da nicht einmischen.

    Gleichberechtigung wird es auf die Weise nie geben, höchstens mit einer 50:50 Quote. Das ist allerdings bei manchen Berufen nicht machbar.

    Ich bleibe dabei, Quoten bestätigen nur, dass Frauen in der Berufswelt alleine nicht so erfolgreich sein können wie Männer und Gesetze brauchen, die ihnen einen Vorteil gegenüber den Männern geben.
    ich komme mit diesem argument gerne und gut klar, mir würde es wie gesagt nichts ausmachen wenn ich eine stelle nur aufgrund der frauenquote kriegen würde. Wieso sollte mir sowas ausmachen, wenn es keine frauenquote geben würde, und der vorgesetzte müsste sich zwischen mir und einen mann entscheiden und wir haben die gleiche qualifikation dann würde er mit großer wahrscheinlichkeit den mann nehmen. und so mit frauenquote hat man halt als frau auch eine möglichkeit auf einen guten job.

    ansonsten brauchen sich die lieben männer nicht wundern wenn frauen ja achsoviel auf den geldbeutel des mannes achten wenn sie selber keinen guten job kriegen, nur weil sie weiblich sind.

  7. #117
    Avatar von Lilith

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    19.295
    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Wie du dir vielleicht denken kannst bin ich kein großer Fan von alleinerziehenden Frauen und für die Karriere eben keine Kinder zu haben finde ich auch nicht toll.

    Im Übrigen heißt Qualifikation nicht Leistung und z.B. beim Bund werden bei gleicher Qualifikation immer Frauen genommen. Ist doch auch Unsinn.
    Wenn ein Chef einfach nur 56jährige Männer einstellen will und nichts anderes, dann soll sich der Staat da nicht einmischen.

    Gleichberechtigung wird es auf die Weise nie geben, höchstens mit einer 50:50 Quote. Das ist allerdings bei manchen Berufen nicht machbar.

    Ich bleibe dabei, Quoten bestätigen nur, dass Frauen in der Berufswelt alleine nicht so erfolgreich sein können wie Männer und Gesetze brauchen, die ihnen einen Vorteil gegenüber den Männern geben.
    Noch einmal: Männer haben für ihre Bevorzugung keine Gesetze, sondern die Realität.^^ Wenn wirklich nach Qualifikation eingestellt würde statt nach Geschlecht würden etwa die 5 Prozent Frauenanteil wie bei VW in den obersten Chefetagen nicht zustande kommen (Vergleich das nur einmal mit dem Prozentsatz weiblicher Akademiker eben auch aus entsprechenden Studienrichtungen und vergleichbaren Zeugnissen usw.)

    Schönen Abend

  8. #118

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    Denkst du nicht, dass deine Kollegen immer im Hinterkopf haben, dass du nur wegen der Quote da bist?

  9. #119
    Avatar von Lilith

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    P.S. Wer hier von mangelnder Belastbarkeit redet: Vergleiche nur mal für gewöhnlich die Aufgaben eines vollzeit tätigen Familienvaters mit der seiner ebenfalls vollzeit tätigen Frau. Viele Männer anstelle ihrer Partnerin würden aber ganz schnell mal sich umsehen. Nur mal so, meine Lieben^^

  10. #120

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Noch einmal: Männer haben für ihre Bevorzugung keine Gesetze, sondern die Realität.^^ Wenn wirklich nach Qualifikation eingestellt würde statt nach Geschlecht würden etwa die 5 Prozent Frauenanteil wie bei VW in den obersten Chefetagen nicht zustande kommen (Vergleich das nur einmal mit dem Prozentsatz weiblicher Akademiker eben auch aus entsprechenden Studienrichtungen und vergleichbaren Zeugnissen usw.)

    Schönen Abend
    Das heißt wirklich nichts! Klar, das deutsche Schulsystem ist auf Frauen ausgelegt und sind soweit ich weiß durchschnittlich besser.
    Aber ob man dann auch besser ist sagt das nicht, was hilft dir eine Frau mit super Zeugnissen, die aber ihren Mund nicht aufbekommt und sich nicht durchsetzen kann?

    Solche Mädls steigen eben nicht auf trotz guter Zeugnisse und das ist auch gut so, die Quote macht das dann kaputt.

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