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Freiheit durch Sozialismus

Erstellt von Grasdackel, 08.04.2010, 21:46 Uhr · 79 Antworten · 5.639 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Nach dem katastrophalen Zusammenbruch des "Staatssozialismus" muss man(n) ja irgendwie wieder neu anfangen...



    Die letzten Krisen des kapitalistischem Systems haben immerhin wieder sozialistische Theoretiker bestätigt, z.B. Karlchen Marx!!! Oder wie ein Kapitalist es ausdrückte:

    Kapitalismus ohne Konkurse/Krisen wäre ja wie Christentum ohne Hölle!!!
    Die schlimmste Krise in der freien Marktwirtschaft (Kapitalismus, wie es die faulen Kommunisten gerne nennen) ist immer noch besser als der Höhepunkt des Kommunismus.

  2. #32
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Die schlimmste Krise in der freien Marktwirtschaft (Kapitalismus, wie es die faulen Kommunisten gerne nennen) ist immer noch besser als der Höhepunkt des Kommunismus.
    Wenn ich hier alle Opfer der "Turbo-Freien-Marktwirtschaft" der letzten 10 Jahre aufzählen würde, müsste Dein Gesicht noch bleicher werden, als Deine Guy-Fawkes-Maske...

    Faule Kommunisten???

  3. #33

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Nach dem katastrophalen Zusammenbruch des "Staatssozialismus" muss man(n) ja irgendwie wieder neu anfangen...



    Die letzten Krisen des kapitalistischem Systems haben immerhin wieder sozialistische Theoretiker bestätigt, z.B. Karlchen Marx!!! Oder wie ein Kapitalist es ausdrückte:

    Kapitalismus ohne Konkurse/Krisen wäre ja wie Christentum ohne Hölle!!!
    Lol zu Marx Zeiten gab es so etwas wie Spekulanten wie heutzutage oder verschiedene Kreditformen die es heutzutage gibt gar nicht, also von daher hat Karlchen Marx nichts dergleichen vorhergesagt.

    Ich kann es nur immer wieder sagen, wer Kapitalismus verstehen will soll Adam Smith "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations".

    Zudem gibt es zu Sara Wagenknecht durchaus kritische Worte und ihre Behauptung mit Kapitalismus sei keine Demokratie möglich ist absoluter Schwachsinn, alle demokratischen Staaten sind kapitalistisch hingegen gibt es keinen einzigen sozialistisch-geprägten Staat der demokratisch ist.Verhältnis zum Stalinismus und zur DDR[Bearbeiten]

    1992 nannte sie in den Weißenseer Blättern unter anderem die Mauer ein „notwendiges Übel“ und meinte damals, die DDR sei „ein besserer Staat als die BRD“ gewesen.[20]Demnach sei die DDR nicht am Dogmatismus gescheitert, sondern an der Entspannungspolitik, die der Westen betrieb. Aufgrund dieses Aufsatzes wurde ihr auch parteiintern eine positive Haltung zum Stalinismus vorgeworfen. Der Bundesvorstand der PDS erklärte, die Positionen von Wagenknecht seien „… unvereinbar (…) mit den politischen und programmatischen Positionen der Partei seit dem außerordentlichen Parteitag im Dezember 1989. Der Parteivorstand sieht in den von Sahra Wagenknecht in ihrem Artikel geäußerten Positionen eine positive Haltung zum Stalinismusmodell.“[21] 1995 distanzierte sich Wagenknecht von der Verkürztheit und „Einseitigkeit“ dieser Auffassungen.[22] Auch die Auflockerung ihres Systems habe maßgeblich dazu beigetragen.[23] In aktuellen Äußerungen setzt sie sich kritisch mit dem „repressiven politischen System der DDR“ auseinander, lehnt aber eine Charakterisierung der DDR als Unrechtsstaat ab.[24] Die DDR sei kein demokratischer Staat gewesen, jedoch sei auch im heutigen kapitalistischen System keine echte Demokratie möglich.[25] Für Wagenknecht ist der Sozialismus auf Basis des Grundgesetzes möglich.[26] Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kommunistischen Plattform sprach sich Wagenknecht 2008 zudem in einer Stellungnahme gegen ein allgemeines Gedenken in Form eines Gedenksteins auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit der Aufschrift „Den Opfern des Stalinismus“ aus, da sich unter diesen auch Faschisten befunden hätten, drückte aber ihr Mitgefühl mit den unschuldigen Toten aus.[27] Ihre Haltung zum Stalinismus wurde innerhalb der Linkspartei teilweise als zu unkritisch empfunden und unter anderem von Gregor Gysi[28] und dem Bundestagsabgeordneten Michael Leutert kritisiert. Letzterer sprach sich 2008 gegen ihre Kandidatur als stellvertretende Parteichefin aus, weil sie sich zu wenig vom Stalinismus distanziere.[29] Wagenknecht selbst erklärte 2009 ihre umstrittenen Äußerungen zum Stalinismus von 1992 retrospektiv mit „Trotz und Wut über rechte Geschichtsverfälschung“ und distanzierte sich von diesen, da sie „nicht minder einseitig waren als die Geschichtsschreibung des Mainstreams, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.“[30]




  4. #34
    Avatar von Dadi

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    sve smo imali

  5. #35

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    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Lol zu Marx Zeiten gab es so etwas wie Spekulanten wie heutzutage oder verschiedene Kreditformen die es heutzutage gibt gar nicht, also von daher hat Karlchen Marx nichts dergleichen vorhergesagt.

    Ich kann es nur immer wieder sagen, wer Kapitalismus verstehen will soll Adam Smith "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations".


    Seitenzahlen verweisen auf: Karl Marx - Friedrich Engels - Werke, Band 25, "Das Kapital", Bd. III, Fünfter Abschnitt, S. 350 - 369
    Dietz Verlag, Berlin/DDR 1983
    Fünfter Abschnitt
    Spaltung des Profits
    in Zins und Unternehmergewinn.
    Das zinstragende Kapital.

    __________
    EINUNDZWANZIGSTES KAPITEL
    Das zinstragende Kapital


    Das zinstragende Kapital. - 21. Das zinstragende Kapital


    Seitenzahlen verweisen auf: Karl Marx - Friedrich Engels - Werke, Band 25, "Das Kapital", Bd. III, Fünfter Abschnitt, S. 413 - 428
    Dietz Verlag, Berlin/DDR 1983
    FÜNFUNDZWANZIGSTES KAPITEL
    Kredit und fiktives Kapital


    Neunundzwanzigstes Kapitel. Bestandteile des Bankkapitals
    Dreißigstes Kapitel. Geldkapital und wirkliches Kapital I
    {Der kommerzielle Kredit. Geldkapital und wirkliches Kapital in den verschiedenen Phasen des industriellen Zyklus}
    Einunddreißigstes Kapitel. Geldkapital und wirkliches Kapital II
    (Fortsetzung)

    1. Verwandlung von Geld in Leihkapital
    {Die Masse des Leihkapitals unabhängig von der Menge des vorhandenen Geldes}
    2. Verwandlung von Kapital oder Revenue in Geld, das in Leihkapital verwandelt wird




  6. #36

    Registriert seit
    23.11.2009
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    3.372
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Sozialismus light bis sozialdemokratisch. Sie ist zwar ganz sympatisch, aber an ihren politischen Positionen ist nun wirklich nichts revolutionäres mehr. Diese Risikoaversion ist für mich ein Spiegelbild der alternden deutschen Bevölkerung.
    Deiner letzten Aussage stimme ich zu, ich glaube aber, dass dieser "Sozialismus light bis sozialdemokratisch" ist das beste, was man von parlamentarischen Parteien erwarten kann. Das Problem ist jetzt, dass die alten sozialdemokratischen Parteien eher rechts geworden sind, und jemand ihre Rolle übernehmen muss.

    Bei parlamentarischen Politikern sollte man meiner Meinung nach nicht nach etwas Revolutionäres suchen, das ist auch nicht ihr Job. Die heutigen Revolutionen werden auf den Straßen und in den Arbeitsplätzen gemacht, nicht in Sitzungssaals hinter verschlossenen Türen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Zudem gibt es zu Sara Wagenknecht durchaus kritische Worte und ihre Behauptung mit Kapitalismus sei keine Demokratie möglich ist absoluter Schwachsinn, alle demokratischen Staaten sind kapitalistisch hingegen gibt es keinen einzigen sozialistisch-geprägten Staat der demokratisch ist.
    Kannst du einen kapitalistischen Staat nennen, der auch demokratisch ist, so als Beispiel? Und beschreiben, wie die Demokratie da verwirklicht wird?

  7. #37
    Avatar von Vukovarac

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    10.06.2011
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    11.962
    ...nein danke....

  8. #38
    Jezersko
    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Deiner letzten Aussage stimme ich zu, ich glaube aber, dass dieser "Sozialismus light bis sozialdemokratisch" ist das beste, was man von parlamentarischen Parteien erwarten kann. Das Problem ist jetzt, dass die alten sozialdemokratischen Parteien eher rechts geworden sind, und jemand ihre Rolle übernehmen muss.

    Bei parlamentarischen Politikern sollte man meiner Meinung nach nicht nach etwas Revolutionäres suchen, das ist auch nicht ihr Job. Die heutigen Revolutionen werden auf den Straßen und in den Arbeitsplätzen gemacht, nicht in Sitzungssaals hinter verschlossenen Türen.

    - - - Aktualisiert - - -



    Kannst du einen kapitalistischen Staat nennen, der auch demokratisch ist, so als Beispiel? Und beschreiben, wie die Demokratie da verwirklicht wird?
    Schweiz. Muss man wohl nicht extra beschreiben, oder?

  9. #39

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    Beiträge
    10.420
    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    ...nein danke....
    zu was?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Schweiz. Muss man wohl nicht extra beschreiben, oder?

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/...story/16528367

    Doch, sollte man beschreiben. Wie ist es mit der Schweiz, eines der reichsten Länder auf der Welt?

    Diese Studie bezieht das wichtigste nicht mit ein. Das die Macht beim Volk liegt. Das "Volk" sollte das aber auch wissen und in Anspruch nehmen.
    Und die Partizipation in einer multi-ethnischen Gesellschaft sollte ausnahmslos alle dort lebenden mit einbeziehen.

  10. #40
    Yunan
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Ich habe 1986 eine Wette abgeschlossen: Die Mauer in Berlin wird höchstens noch 10 Jahre stehen!!! Gut, ich hab mich um 7 Jahre vertan, aber immerhin...
    Dadurch, dass ich "Staatssozialismus" in Anführungsstrichen geschrieben habe, ist doch wohl meine Distanz deutlich geworden...
    Die Anführungsstriche habe ich wohl überlesen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Deiner letzten Aussage stimme ich zu, ich glaube aber, dass dieser "Sozialismus light bis sozialdemokratisch" ist das beste, was man von parlamentarischen Parteien erwarten kann. Das Problem ist jetzt, dass die alten sozialdemokratischen Parteien eher rechts geworden sind, und jemand ihre Rolle übernehmen muss.

    Bei parlamentarischen Politikern sollte man meiner Meinung nach nicht nach etwas Revolutionäres suchen, das ist auch nicht ihr Job. Die heutigen Revolutionen werden auf den Straßen und in den Arbeitsplätzen gemacht, nicht in Sitzungssaals hinter verschlossenen Türen.
    Das denke ich auch, für uns beide ist das klar aber ich war mir nicht sicher wie bewusst sich andere dieses Umstandes sind. Man muss denke ich erst einmal darauf aufmerksam machen, dass an den Forderungen parlamentarischer Parteien nichts revolutionäres ist um zu der Feststellung zu gelangen, dass der Parlamentarismus das Problem in dieser Hinsicht ist. Ich stimmte auf ganzer Linien zu.

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