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Gehört der Islam zu Deutschland?

Erstellt von Muratoğlu, 13.06.2012, 01:03 Uhr · 36 Antworten · 2.422 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Muratoğlu

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    Gehört der Islam zu Deutschland?

    "Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland" hat Bundespräsident Gauck in einem Zeitungsinterview die Aussage seines Vorgängers Christian Wulff relativiert. "Eine überfällige Richtigstellung!", sagen die einen. "Ein Rückschritt", sagen die anderen. Wo steht der Islam in Deutschland?
    Darüber diskutiert Michel Friedman mit Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, und Özlem Nas von der SCHURA Hamburg e.V.

    Hier das Video dazu:

    http://www.n24.de/mediathek/studio-f...d_1555596.html

    Schauts euch mal an.

  2. #2
    Avatar von Muratoğlu

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    Keine Meinungen dazu?

  3. #3
    Yunan
    Ich finde die Diskussion an sich schon lächerlich. In Deutschland herrscht eine zwanghafte Diskussionskultur um regen Meinungsaustausch zu inszenieren. Die grundsätzlichen Aussagen der gegenüberstehenden Lager sind bei jeder Diskussion auf Halbwahrheiten aufgebaut. Das hat was von DDR-Stasi-Feeling.

  4. #4
    Avatar von Muratoğlu

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich finde die Diskussion an sich schon lächerlich. In Deutschland herrscht eine zwanghafte Diskussionskultur um regen Meinungsaustausch zu inszenieren. Die grundsätzlichen Aussagen der gegenüberstehenden Lager sind bei jeder Diskussion auf Halbwahrheiten aufgebaut. Das hat was von DDR-Stasi-Feeling.
    Finde ich auch.
    Problem hier ist aber, bekommt man auch im Video mit, dass einige CDU/CSU Politiker diese Sätze einfach sagen, ohne dass es Gründe dafür gibt.
    Sagen wir, wir sprechen gerade über Würstchen und Kartoffeln, da kommt schon der Politiker und schreit "Minarette dürfen nich höher sein als Kirchtürme!".

  5. #5
    Yunan
    Die große Mehrheit der Politiker verfolgt die eigenen Prinzipien eben nur um der Prinzipien willen und nicht weil sie aus logischem Denken heraus bestimmte Positionen vertreten. Ein CSU-/CDUler wird nur gegen den Islam sprechen weil er von der CSU/CDU ist und nicht weil es irgendeine Grundlage für die Behauptung gibt. Genauso wird ein SPDler nur offen sein weil er ein SPDler ist und nicht weil er der Meinung ist, der Islam würde gut zu Deutschland passen.

    Das ist eben das Problem mit den politischen Parteien. Sie vertreten nur irgendwelche Ideologien um sich von den anderen abzugrenzen anstatt zu den Themen individuelle Meinungen zu Pflegen.

  6. #6
    Avatar von skorpion

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    3.739
    Ich würde mich Herrn Gauck anschließen. Es sind zahlreiche Muslime nach Deutschland eingewandert und in der Folge auch einige wenige Deutsche zum Islam konvertiert, aber es gibt keine deutsch-islamische Tradition. Seit Jahrhunderten ist Deutschland christlich geprägt und es gab schon vor Ewigkeiten eine jüdische Minderheit, die mal mehr und mal weniger integriert war, aber immer Teil der deutschen Gesellschaft. Eine solche Geschichte hat der Islam hier nicht- in Hundert Jahren mag man das vielleicht auch anders bewerten.

    Dennoch gehören die Muslime zu Deutschland, sie leben hier, zum Teil schon seit Generationen, und es ist nichts dagegen einzuwenden, daß sie ihre traditionelle Religion weiter praktizieren. Sie sind eine kulturelle Bereicherung und solange sie sich an die weltlichen Regeln dieses Landes halten, wie es auch von allen anderen Glaubensgemeinschaften erwartet wird, spricht nichts gegen sie.


  7. #7
    Yunan
    Aber von einer christlich-jüdischen abendländischen "Kultur" zu reden nachdem sechs Millionen Juden ermordet wurden(und Länder wie Frankreich, Holland, Italien etc. waren da bei weitem nicht zu unschuldig wie es gerne dargestellt wird), ist purer Geschichtsrevisionismus. Juden wurden seit sie in Europa lebten verfolgt, ermordet und diskriminiert.

  8. #8
    Avatar von sick

    Registriert seit
    16.04.2012
    Beiträge
    777
    Nein.

  9. #9
    Avatar von Muratoğlu

    Registriert seit
    30.09.2010
    Beiträge
    4.724
    Zitat Zitat von lemon Beitrag anzeigen
    Nein.
    Bitte nur Personen mitschreiben, die wenigstens über ein geringes Maß an Intelligenz verfügen.

  10. #10
    leylak
    Ich weiß nicht wie diese Personen die Zugehörigkeit des Islam in Dtl. definieren (ne einheitliche Definition gibt es ja nicht),aber ich für meinen Teil, find' dass der Islam seit über einem halben Jahrhundert zum dt. Alltag gehört.Islam ist deutsche Realität,genauso wie mio. von Muslime.Wenn ich diese Meinung vertrete,meine ich nicht,dass der Islam ein historisches Fundament Dtl.s bildet.
    Aber in Zukunft wird sich das gesellschaftliche Bild zum Teil verändern,und dementsprechend rückblickend auch die Historie des Landes.

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