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Gesundheitsreform ist durch

Erstellt von Ghostbrace, 22.03.2010, 14:38 Uhr · 11 Antworten · 1.486 Aufrufe

  1. #1
    Ghostbrace

    Gesundheitsreform ist durch

    WASHINGTON -- A landmark overhaul of the nation's health care system won congressional passage Sunday night after U.S. Rep. Bart Stupak of Michigan and a handful of other Democrats opposed to abortion swung their support behind it.[...]

    Congress sends landmark health reform to Obama | freep.com | Detroit Free Press

    Hier noch ein Link, was die Reform überhaupt beinhaltet:

    Obama Healthcare Bill: What Will Reforms Mean For Americans | World News | Sky News

  2. #2
    ardi-
    na endlich, ein grosses ziel für obama erreicht!

  3. #3
    Avatar von kiko

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    10.647
    Wir schreiben das Jahr 2010 und die Amies haben es endlich mal zu etwas gescheitem gebracht.

  4. #4
    Avatar von Novak

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    2.953
    Obama hat jetzt schon mehr erreicht als Bush in seinen ganzen 2 Amtszeiten.

  5. #5
    Grasdackel
    Dieses Thema geht mir total auf den Sack.
    Was jukt es uns Europäer ob die Amis versichert sind oder nicht.

  6. #6
    Avatar von Grizzly

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    4.314
    Ich finde das schon ganz positiv, denn es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Unsere schwarz-gelbe Mistregierung will ja eher in die Richtung US-Versicherungsmedizin so wie's bisher war - das Risiko trägt der Patient, udn wenn er die Behandlung nicht bezahlen kann, muss er halt sein Haus verlaufen, und was er sonst so hat oder auch nicht. Oder in Vorkasse treten, und wenn er das nicht kann, verrecken.

    Viele der Konservativen unter den Amis haben diesbezüglich die Vollmeise - die nennen unser Krankenversicherungssystem Socialist Medecine ...

  7. #7
    ökörtilos
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen

    Viele der Konservativen unter den Amis haben diesbezüglich die Vollmeise - die nennen unser Krankenversicherungssystem Socialist Medecine ...


    Wenn es die Propaganda schafft dem Volk ursprünglich positiv besetzten Schlagwörtern eine negative Bedeutung anzuerziehen dann handelt es sich entweder um eine sehr gute Propaganda (10 von 10 Goebbels Punkten) oder einfach nur um ein sehr leichtgläubiges Volk

  8. #8

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    Ja klar, bin gespannt wie er das umsetzen will..

  9. #9
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Freue mich fuer alle in den USA die endlich in den genuss Medizinischer versorgung kommen koennen ohne sich zu ruinieren!

    Wer den Film Sicko gesehn hat(ich bin kein Moore Fan) und den Teil kennt wo er mit den kranken Helfern(Helden) vom 9.11 nach Guantanamo faehrt und man diesen Helden dort nicht diesselbe rundum Krankenversorgung anbietet wie den Inhaftierten Terroristen, und die Helfer dann vom Kubanischen Gesundheitssystem behandelt wurden weiss was ich meine.

    Das war entwuerdigend!

    Hier ein Ausschnitt:


    Hier kommt der gesammte Teil...sammt behandlung im Cubanischen Krankenhaus!

  10. #10
    Avatar von kiko

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    10.647
    Philipp Schläger aus New York


    Plötzlich war sie wieder da, die Parole Obamas aus dem Wahlkampf. »Yes we can«, skandierten die Demokraten im Repräsentantenhaus als der elektronische Stimmenzähler die nötige Mehrheit von 216 Ja-Stimmen anzeigte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, daß die größte Reform des US-Gesundheitssystems in fast 50 Jahren schon in den kommenden Tagen allgemeines Gesetz wird. Nach mehr als einem Jahr erbitterter Diskussionen, ausgiebiger Verhandlungen und etlichen Kompromissen hat US-Präsident Barack Obama damit eines seiner Hauptanliegen erreicht.
    Am Ende waren es 219 Demokraten, die für den Gesetzentwurf des Senats stimmten – die zweite Kammer im Kongreß hatte diesen Entwurf schon im Dezember verabschiedet. Alle 212 Republikaner stimmten gegen »ObamaCare«, wie sie das Reformwerk verächtlich nannten. Das Repräsentantenhaus verabschiedete anschließend noch ein Paket von Änderungen, auf das sich die Demokraten im Kongreß in Verhandlungen mit dem Weißen Haus aufgrund einer Initiative des US-Präsidenten geeinigt hatten. Dieses Änderungsgesetz soll der Senat am heutigen Dienstag annehmen.
    Der Großteil des Gesetzes entfaltet seine Wirkung erst später. Ab 2014 etwa tritt die allgemeine Versicherungspflicht in Kraft. Bis 2019 sollen 95 Prozent der Amerikaner krankenversichert sein, darunter 32 Millionen Menschen, die bislang keine Krankenversicherung hatten. Dennoch werden auch dann noch 23 Millionen unversichert sein, ein Drittel davon illegale Einwanderer, so die Schätzung des überparteilichen Haushaltsbüros des Kongresses.
    Bestimmte, symbolträchtige Änderungen werden jedoch schon in diesem Jahr in Kraft treten. So dürfen Versicherungsunternehmen Kinder mit gesundheitlichen Problemen nicht mehr ablehnen. Der Versicherungsindustrie wird verboten, Versicherten, die krank werden, die Versicherung zu kündigen. Eltern können ihre Kinder bis zum Alter von 26 unter ihren Policen mitversichern. Kleinunternehmen bekommen zudem Steuernachlässe, wenn sie ihren Angestellten eine Gesundheitsversicherung anbieten. Ihren Kampf für eine staatliche Krankenversicherungsalternative mußten die progressiven Demokraten jedoch angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Kongreß aufgeben. Die Reform baut ausschließlich auf die private Versicherungsindustrie.
    Beachtlich ist, daß die Kurse der Versicherungsunternehmen, die Millionen Dollar täglich in Lobbying und Attacken gegen die Reform investiert hatten, während der Diskussion gestiegen sind. Ihnen werden trotz der durch das Gesetz zunehmenden Regulierung des Geschäfts Millionen neue Kunden zugeführt, die sich bislang eine Versicherung nicht leisten konnten oder wollten. Im Bedarfsfall subventioniert der Steuerzahler ihre Policen.
    Die Kosten der Reform werden auf mehr als 900 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren beziffert. Durch Steuererhöhungen, neue Gebühren und Einsparungen bei der staatlichen Krankenversicherung für Senioren (Medicare) soll das erwartete Defizit jedoch um 143 Milliarden Dollar sinken.
    Das US-Gesundheitssystem ist das teuerste der Welt. Gleichzeitig ist es eines der ineffizientesten. 45 000 Menschen sterben jährlich, weil sie keine Krankenversicherung haben. Die Gesundheitsreform war dennoch vor rund zwei Monaten so gut wie tot. Nach scheinbar unüberwindlichen Differenzen zwischen Senat und Repräsentantenhaus schien eine Verschmelzung der unterschiedlichen Entwürfe nicht erreichbar. Mit dem Verlust eines Senatspostens bei Wahlen in Massachu­setts im Januar verloren die Demokraten zudem ihre blockaderesistente Mehrheit. Erst die Initiative Obamas, der einen eigenen Vorschlag präsentierte, ermöglichte eine neue völlig neue Dynamik, die das Projekt letztlich wiederbelebte. Viele Demokraten hatten diesen persönlichen Einsatz von Obama im vergangenen Jahr vermißt. Die Verabschiedung des Gesetzes im Kongreß »ist ein Sieg für das amerikanische Volk«, sagte Obama in einer Rede nach der erfolgreichen Wahl im Kongreß. Die Reform sei kein radikaler Wandel, aber ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Obama will das Gesetz nach der Senatsabstimmung heute unterzeichnen.

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