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Die Grenzen der Offenheit

Erstellt von Bambi, 29.01.2012, 23:43 Uhr · 52 Antworten · 3.685 Aufrufe

  1. #31
    Posavac

  2. #32

  3. #33

    Registriert seit
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    2.615
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Hi, jetzt nur ganz kurz dazu.

    Wie du selbst wissen wirst, hatten sehr sehr viele Russen seine Verurteilung begrüßt. Und dass man in Bezug auf Wirtschaftskriminalität an den Mann zu Recht heran kam, ist Fakt. Allerdings war und wurde der Prozess politisiert. Das kann man nicht abstreiten. Die allerletzte Verurteilung war dann ohnehin eine Farce und selbst Medwedew hat sich da etwas kritischer zu geäußert.

    Putin ist im Grunde damals dem entgegen getreten, dass die Jelzin-Oligarchen nun auch politisch die Macht übernehmen wollten. Das hätte wahrscheinlich tatsächlich endgültig "Спокойной ночи, Россия" bedeutet. Allerdings wurde dann bis in die heutige Zeit gleichsam Justizia als dritte Machtsäule politisiert und für die Zwecke der Regierenden eingesetzt. Von Unabhängigkeit, die so wichtig ist, keine Spur, leider.

    Zu dem anderen später
    @made in china
    Danke für die Zustimmung und den Link
    Ich sag ja nicht, dass Putin perfekt ist, aber er ist viel besser als mögliche andere Kandidaten.

    Und solange es keinen Unschuldigen getroffen hat ist es ja nicht so schlimm.

  4. #34
    Avatar von Styria

    Registriert seit
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    3.231
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Schwierige Situtuation. Die Kommunisten hatten und haben eine zu starke Klientel, als dass sie quasi verdrängt werden konnten. Am rechten Rand hatte sich schon seit der Wende Schirinowskij etabliert. Niemand nahm und selbst heute nimmt ihn nicht ernst, er galt und gilt immer noch als Politclown, der ein gewisses Spektrum abdeckt und den man wohl auch deshalb gewähren lässt. Warum sie entstehen konnten? Wahrscheinlich ein recht übliches Erscheinungsbild vieler Umbruchgesellschaften, die sich erst einmal richtig in demokratischen Strukturen etablieren müssen. Das will gelernt sein.

    Und jetzt beißt sich die Katze fatalerweise in den Schwanz. Durch jahrelange "Arbeit" und Schaffung autoritärer Strukturen hat sich in der politischen Mitte, egal ob mit eher rechts/konservativen Gedanken oder eher links kaum eine ernst zu nehmende Alternative entwickelt oder entwickeln können. Parteien wie Jabloko etwa wird immer und immer wieder durch Schikanen das Leben schwer gemacht. Genau das ist auch ein Grund, weswegen sich tatsächlich sehr viele Russen von der Politik abgewandt und sich quasi ins Privatleben zurück gezogen haben. Und eigentlich waren und sind Russen tendenziell schon politisch interessiert. Manche hatten den Status quo akzeptiert: Wir lassen Putin gewähren, solange sich im sozialen Bereich etwas zum Wohle der breiteren Massen tut. Oder sie haben sich an ihn gewöhnt, ist es ihnen ansonsten egal. Oder resigniert.

    Somit kommst du fast um diese extremen Flügel nicht herum und du brauchst (vorläufig) wirklich gemeinsame Initiativen wahrscheinlich auch mit ihnen, um mit gemeinsamer Stimme wirklich Putin gefährden zu können. Andererseits werden diese extremen Flügel sowohl Politiker der Mitte als auch viele (potenzielle) Demonstranten abschrecken. Die einerseits vielleicht (langsam) den Putin überdrüssig sind, andererseits nichts mit Faschisten etc. zu tun haben wollen. Mal sehen, an größe Änderungen nach den Präsidentschaftswahlen glaube ich nicht. Aber vielleicht entwickeln trotz allem mehr und mehr Moskauer und andere eine Art "Bürgergesellschaft" und zwar in der Mitte. Damit wäre man schon auf dem guten Weg

    Du hast es auf den Punkt gebracht.

    Bambi gilt das zitieren aus zweifehaften Quellen nicht auch fü dich?

    ungle World ist eine linksradikale Wochenzeitung. Sie wird in Berlin herausgegeben und erscheint bundesweit in einer Auflage von 11.230 Stück (2008). Die Jungle World hat sich von der „Jungen Welt“ abgespalten und versteht sich als antideutsch und antiimperialistisch.
    Die Zeitung entstand 1997 aus der ablehnenden Haltung der meisten Schreiber der „Jungen Welt“ (unter anderem Jürgen Elsässer, Klaus Behnken, Bernd Beier, Ivo Bozic, Andreas Dietl, Jürgen Kiontke, Martin Krauß, Stefan Ripplinger, Heike Runge, Heiko von Schrenk, Ralf Schröder, Wolf-Dieter Vogel, Beate Willms, Elke Wittich) gegenüber der Absetzung des Schriftleiters Behnken durch Geschäftsführer Dietmar Koschmieder. Dieser wollte laut „taz“ seine Redaktion „von linksradikalen Redakteuren säubern“[1]. Fast alle damaligen Redakteure der „Jungen Welt“ besetzten die Schreibarbeitsräume, aus der „Streikzeitung“ entstand die „Jungle World
    Jungle World

  5. #35
    Sezai
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Du hast es auf den Punkt gebracht.

    Bambi gilt das zitieren aus zweifehaften Quellen nicht auch fü dich?
    "Metapedia"

    Metapedia ist ein rechtsextremes Online-Lexikon, das als Wikiprojekt in 16 verschiedensprachigen Sektionen von ihren Benutzern erstellt wird. Das Projekt startete 2006 in Schweden.
    Verpiss Dich.

  6. #36
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Du hast es auf den Punkt gebracht.

    Bambi gilt das zitieren aus zweifehaften Quellen nicht auch fü dich?
    Zitat Zitat von Kisyhp Beitrag anzeigen
    "Metapedia"


    Verpiss Dich.
    omg Worte können nicht ausdrücken, wie sehr ich mich grad fremdschäme und wie du ihn gepwnt hast

    Zum Vergleich wikis Einleitungssatz über JW:

    Jungle World ist eine linkspolitische Wochenzeitung. Sie wird in Berlin herausgegeben und wird bundesweit vertrieben.

    omg omg omg. Du hast dich selbst so gewpnt bzw pwnen lassen, dass man dafür ein neues Wort erfinden muss.

  7. #37
    Sezai
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    omg Worte können nicht ausdrücken, wie sehr ich mich grad fremdschäme und wie du ihn gepwnt hast

    Zum Vergleich wikis Einleitungssatz über JW:

    Jungle World ist eine linkspolitische Wochenzeitung. Sie wird in Berlin herausgegeben und wird bundesweit vertrieben.

    omg omg omg. Du hast dich selbst so gewpnt bzw pwnen lassen, dass man dafür ein neues Wort erfinden muss.
    Das ist ja das beste daran:
    Redet er von "zweifelhafter" Quelle und dann ist er so unglaublich dreist und postet ein "Metapedia"-Artikel.

    Metapedia beansprucht in der Projektbeschreibung, „über Wahrheiten und Fakten [zu] schreiben und nicht über das, was die politisch korrekte Mehrheit von Schreibern dafür hält und ihren Leser oktroyiert“. Zwar sei politische Agitation und weltanschauliche Missionierung nach dem Selbstverständnis der Metapedia unerwünscht, dennoch trägt sie eindeutige geschichtsrevisionistische und das NS-Regime verharmlosende Züge, urteilte der Verfassungsschutz NRW in seinem Bericht von 2008.Über den Metapedia-Artikel Holocaust urteilt der Verfassungsschutz NRW, mit den Formulierungen werde versucht, „den Holocaust auf subtile Art in Zweifel ziehen, indem sie suggerieren, eine wirkliche wissenschaftliche Nachforschung sei aufgrund der geltenden Strafrechtsnormen nicht möglich“. Es solle „der Eindruck erweckt werden, es habe in Wahrheit keine systematische Judenvernichtung gegeben“, es werde „die Deportation zudem in euphemistischer Weise umschrieben“. In dem Artikel über die Reichspogromnacht im Jahr 1938 werde „bestritten, dass die Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen auf offizielle Anordnung geschehen seien“ und es würden „die Folgen der Pogrome verharmlosend dargestellt“
    Quelle: Wikipedia

    Oh, was für ein Fehltritt. Na, wenn Du Dir da all deine Infos holst... hm. Naja, Nazis wissen es ja bekanntlich besser als Historiker, aber hey, der, der es nicht lieb für die Nazis umschreibt ist ja direkt ein Linksradikaler oder wie Ihr gerne sagt "Linksfaschist"

  8. #38
    Avatar von Styria

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    26.06.2009
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    3.231
    Zitat Zitat von Kisyhp Beitrag anzeigen
    Das ist ja das beste daran:
    Redet er von "zweifelhafter" Quelle und dann ist er so unglaublich dreist und postet ein "Metapedia"-Artikel.

    Quelle: Wikipedia

    Oh, was für ein Fehltritt. Na, wenn Du Dir da all deine Infos holst... hm. Naja, Nazis wissen es ja bekanntlich besser als Historiker, aber hey, der, der es nicht lieb für die Nazis umschreibt ist ja direkt ein Linksradikaler oder wie Ihr gerne sagt "Linksfaschist"
    Du Kasperl informiere dich nicht nur in Wikipedia

    Verharmlost, unterschätzt und brandgefährlich findet Familienministerin Kristina Schröder den Linksradikalismus. Dazu zählt sie offenbar auch die Tageszeitung Neues Deutschland und die Wochenzeitung Jungle World; zumindest werden diese Medien, wie jüngst bekannt wurde, in einer von Schröders Ministerium geförderten und von einer "Zeitbild Stiftung" für den Schulunterricht erstellten Broschüre als linksextrem eingestuft.
    Familienministerin und "Jungle World": Schröders Flirt mit Linksradikalen - taz.de

  9. #39
    Avatar von Styria

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    3.231
    Zitat Zitat von Kisyhp Beitrag anzeigen
    Oh, was für ein Fehltritt. Na, wenn Du Dir da all deine Infos holst... hm. Naja, Nazis wissen es ja bekanntlich besser als Historiker, aber hey, der, der es nicht lieb für die Nazis umschreibt ist ja direkt ein Linksradikaler oder wie Ihr gerne sagt "Linksfaschist"
    Mich wundert die Ahnungslosigkeit mancher User hier

    Erst am 5. Mai 1918 in Wien wurde die DAP in "Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei" umbenannt. Ihr Programm war eindeutig links. Es war offen gegen die Donaumonarchie gerichtet, antihabsburgisch, antiaristokratisch, antiklerikal, antikapitalistisch und - einziger Unterschied zu ihrem tschechischen "Vorbild" auch antisemitisch. Die Namenserweiterung fand - ein symbolischer Zufall? - am 100. Geburtstag von Karl Marx statt.

    Dann kamen bald das Kriegsende und der "Umsturz". Hitler diente in München mit roter Armbinde unter den Kommunisten (siehe J. Fest: "Hitler", 1973, S. 122).
    Goebbels bekannte sich sogar noch 1926 als "deutscher Kommunist" und erklärte 1933 dem "Petit Parisien" in einem Interview, daß die Deutsche Revolution das Gegenstück zur Französischen sei.

    Doch der Linksdrall trieb Goebbels zur Aussage: "Wir sind Antisemiten, weil wir Sozialisten sind." War es doch auch das Programm der Braunen, den "bürgerlichen Klassenstaat zu zertrümmern", wie Hitlers bis in den Tod treuester Paladin, Goebbels, es geplant hatte (siehe sein "Der Nazi-Sozi", 1932, S. 10).

    Ja aber, fragt vielleicht der naive Zeitgenosse, haben die Braunen nicht "dennoch" behauptet, "rechts" zu stehen? Keine Spur! Goebbels erklärte am 6. Dezember 1931 im "Angriff", daß die NSDAP die "deutsche Linke" verkörpere und den "bürgerlichen Nationalismus" verachte. Kann das deutlicher gesagt werden? Was will man mehr?

  10. #40
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Kristina Schröder

    Extremismusklausel: Kampf gegen Rechts gerät unter Generalverdacht | Politik | ZEIT ONLINE

    Familienministerin in der Kritik - Wissenschaftler attackieren Schröder für islamophobe Untertöne - Politik - sueddeutsche.de

    Wenn's für die linksradikal ist, ist es genau richtig

    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Mich wundert die Ahnungslosigkeit mancher User hier
    Wag du es nich nochmal, mich für Jungle World zu dissen, wenn du Artikel zitierst, die auf Seiten wie konservativ.de oder dem islamophoben reconquista-europa stehen, gleichzusetzen mit pi-news.

    Hitler war Sozialist, stellt sich nur die Frage: Für wen? Ganz genau: Nur fürs eigene Volk, für die eigene Rasse! Solche gibt es auch heute noch, siehe hier.



    Diese Leute "akzeptieren" "Fremdvölker", aber NUR, wenn die im eigenen Land bleiben und sich nicht vermischen Was zum Teufel hat das mit einer klassenlosen Gesellschaft zu tun? Es ist doch wohl allen klar, dass kein Mensch "linke" ernstzunehmen braucht, die zb mit der NPD auf Pro Palästina-Demos mitlaufen, Gottseidank ist das eine winzige Minderheit.

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