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Grüne gegen Windpark

Erstellt von Zurich, 05.03.2012, 21:57 Uhr · 27 Antworten · 1.976 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von Yggdrasil Beitrag anzeigen
    Energie-Effizienz= Energie sparen.
    Niemand hat gesagt du sollst im Winter deine Heizung ausschalten oder so...
    Von Auto auf ÖV und Fahrrad umsteigen.
    Strom sparen bei jeder noch so kleinsten Gelegenheit.
    Wasser sparen, wo es nur geht.
    Weniger Fleisch konsumieren.
    Bei Kauf jeder Ware auf alles mögliche achten und auf viele Sachen verzichten.
    ...und...und...und...

    (ist jetzt Extremfall, aber darauf läuft's hinaus)

    Mit anderen Worten: Gürtel enger schnallen. Schluss mit besorgnisslosem, lockerem Leben. => Wohlstands- und Entwicklungs-Rückgang.

  2. #22
    Theodisk
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    100.000 Arbeitsplätze, die alle nur durch die EEG Umlage finanziert werden.
    Ich arbeite zufällig im Forschungssektor dieser Branche und bekomme so einige Hintergrundinformationen mit. Damit du es weist, und ich wiederhole mich, das sind reale Arbeitsplätze mittelständischer Solarunternehmen, vorwiegend Produktionsunternehmen, die vom Solarausstiegsgesetz betroffen wären. Und unsere Forschung ist abhängig von der Industrie.

    Presseinformationen 2012

    Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

    24.02.2012

    Solarindustrie gefährdet – die erneute Absenkung der Photovoltaikförderung muss korrigiert werden

    Presseinformation 3/12 vom 24. Februar 2012

    Mit der am 23. Februar 2012 von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verkündeten zusätzlichen Absenkung der Photovoltaikeinspeisevergütung um 20 bis 30 Prozent zum 9. März 2012 überfordert die Bundesregierung die Solarbranche.

    »Die Entwicklung der Photovoltaiktechnologie, der Aufbau der Solarindustrie und die Markteinführung der Photovoltaik in Deutschland waren bislang eine große Erfolgsgeschichte«, so Professor Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, dem europaweit größten Solarforschungsinstitut. »Die geplante drastische zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung gefährdet diesen auch international beachteten Erfolg ernsthaft und sollte deshalb dringend überdacht werden«, so Weber. »Die Minister Röttgen und Rösler wünschen zwar einen weiteren Ausbau der Photovoltaik, dieser ist jedoch mit der jetzt geplanten Regelung nicht mehr möglich. Als Folge drohen Firmenschließungen und ein erheblicher Arbeitsplatzabbau. Und ohne starke produzierende Photovoltaikunternehmen in Deutschland wird es auch für die hiesige Solarforschung sehr schwer, ihren internationalen Spitzenplatz langfristig zu verteidigen. Wir appellieren deshalb an die Bundesregierung, diesen Schritt nochmals zu überdenken«, so Weber.

    Nachdem die Photovoltaikbranche ihre Preise innerhalb von sechs Jahren bereits um 58 Prozent abgesenkt hatte, ist es aus Sicht des Fraunhofer ISE ausgeschlossen, innerhalb weniger Monate die Preise nochmals um 32 bis 40 Prozent zu reduzieren, denn diese Werte ergeben sich, wenn die bereits zum 1. Januar dieses Jahres erfolgte Absenkung um 15 Prozent eingerechnet wird. Da die Vergütung wesentlich stärker reduziert werden soll als die möglichen Fortschritte bei der Kostensenkung durch Forschung und Industrie, müssten die Unternehmen die Anlagen sogar unter den Herstellkosten verkaufen. Anderenfalls wäre die Investition in Photovoltaikanlagen nicht mehr attraktiv.

    »Die daraus resultierende Schließung innovativer Unternehmen kann nur schwer wieder rückgängig gemacht werden, denn damit gingen mühsam aufgebaute Strukturen verloren«, so Weber. Erste Anzeichen für einen Rückzug der Produktion aus Deutschland gibt es bereits, so hat das Unternehmen Schott Solar seine Solarzellenproduktion in Alzenau Ende 2011 geschlossen und produziert nur noch Solarmodule im Ausland.

    Verständlich ist, dass sich die Politik wegen des unerwartet starken Marktwachstums der Photovoltaik um 7,4 Gigawatt im Jahr 2010 und 7,5 GW im Jahr 2011 zum Handeln gezwungen sah. Aus Sicht des Fraunhofer ISE stellt der nun publik gewordene Vorschlag jedoch eine erhebliche Überreaktion dar, die aus einer falschen Interpretation der Marktentwicklung resultiert. »Die hohen Installationszahlen im Jahr 2011 sind kein Signal der Stärke, sondern der Schwäche der Solarbranche«, so Weber. Denn aufgrund einer weltweiten Überproduktion von Photovoltaikmodulen mussten nach Einschätzung des Fraunhofer ISE Ende 2011 viele Unternehmen ihre Solarstrommodule quasi zu Schleuderpreisen abgeben. Daraufhin kam es zu einer Rekordinstallation von Solarstrommodulen im Dezember 2011 von etwa 3 Gigawatt. Die Quartalsverluste der börsennotierten großen chinesischen Photovoltaikproduzenten untermauern diese Sichtweise. »Die Interpretation, dass die Branche hochprofitabel ist und weitere große Preissenkungsschritte möglich sind, ist daher falsch«, so Weber. Nachdem die Preise mehrere Jahre über dem Langfristtrend der Lernkurve lagen, liegen sie jetzt eindeutig darunter. Die Photovoltaik weist auf Basis einer jahrzehntelangen Beobachtung eine Lernrate von etwa 20 Prozent bei Verdopplung der installierten Leistung auf. Eine weitere Beschleunigung der Kostensenkungsfortschritte ist nicht möglich.

    Die Verantwortung der Politik, einerseits die Zusatzkosten für die Stromverbraucher durch die Umlage der Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu beschränken und andererseits den Ausbau der Photovoltaik in Grenzen zu halten, um die Integration der Photovoltaik in das Stromsystem reibungslos zu ermöglichen, wird vom Fraunhofer ISE anerkannt. Allerdings muss dabei auch gewürdigt werden, dass die Umlagekosten von 1,78 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom und 3,59 Cent für alle Erneuerbare Energien bereits durch die vorhandenen Anlagen verursacht sind und nicht mehr verändert werden können. Da die Vergütung für neue Anlagen deutlich niedriger ausfällt und das Marktvolumen in der Photovoltaik sinkt, geht das Fraunhofer ISE auch ohne diese Zusatzabsenkungen von einer stabilen EEG-Umlage aus, da künftig auch steigende Preise an der Strombörse zu erwarten sind.

    Das Fraunhofer ISE betrachtet die Photovoltaik weiterhin als einen unverzichtbaren Baustein der dringend erforderlichen Energiewende, weshalb die nun geplante starke Absenkung einen schweren Rückschlag bedeuten würde

    Solarindustrie gefährdet – die erneute Absenkung der Photovoltaikförderung muss korrigiert werden — Fraunhofer ISE
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Und wenn Deutschland heute Spitze wäre in der Solarbranche, dann muss man sich ernsthaft fragen weshalb eine Firma nach der anderen Pleite macht.
    Die Chinesen sind Spitze, weil sie billig produzieren können und trotzdem Gewinne machen.
    Deutschland ist technologischer Marktführer der Photovoltaik-Branche. Ein Beispiel wäre die "40% Zelle", welche vom Fraunhofer ISE entwickelt wurde. Die Chinesen produzieren verhältnismäßig mehr (Quantität), aber Deutschland hat die besseren Technologien (Qualität). Dass wir besser sind ist auch kein Wunder, die Chinesen halten noch nicht so viel von regenerativer Energie. Allein wenn man die Anzahl ihrer Atomkraftwerke betrachtet.

    Die Absenkung der Photovoltaikeinspeisevergütung die innerhalb der letzten Jahre stattfand, machte einigen deutschen Unternehmen zu schaffen. Schuld ist der Staat, nicht die Wirtschaft.

    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Ich hoffe mal für dich, dass die Forschung weiterbetrieben wird, aber das System der Solarsubvention in Deutschland funktioniert einfach nicht. Es steht jetzt schon fest, dass die EEG-Umlage in 2 Jahren bei über 4 Cent/kWh liegen wird und macht dann damit etwa 15% der Strompreise aus, spiegelt aber nicht einmal die echten Kosten wider, die die Erneuerbaren in Deutschland verursachen.
    Die Lobby der großen Energiekonzerne und wie schon erwähnt die Politiker, tragen ihr wesentliches Element bei den Kürzungen. Hätten diese Konzerne früher in regenerative Systeme investiert, wäre es nie zu diesem Desaster gekommen. Hier geht es mehr um Geld und es wird vergessen, dass regenerative Energie die Zukunft für eine moderne Menschheit sein muss. Was Rösler da von sich gibt ist reiner Bullshit. Die Solarenergie wurde von Jahr zu Jahr günstiger, da sich die Solarbranche im regelrechten Aufschwung befindet. Es gibt kein vernünftiges Argument gegen diese Branche, außer man vergisst jegliche Ethik und kriecht des Geldes wegen lieber in die Ärsche der verpestenden Energiekonzerne.

  3. #23
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Von Auto auf ÖV und Fahrrad umsteigen.
    Strom sparen bei jeder noch so kleinsten Gelegenheit.
    Wasser sparen, wo es nur geht.
    Weniger Fleisch konsumieren.
    Bei Kauf jeder Ware auf alles mögliche achten und auf viele Sachen verzichten.
    ...und...und...und...

    (ist jetzt Extremfall, aber darauf läuft's hinaus)

    Mit anderen Worten: Gürtel enger schnallen. Schluss mit besorgnisslosem, lockerem Leben. => Wohlstands- und Entwicklungs-Rückgang.
    Jetzt verstehe ich. Du bist verschissen und egoistisch.
    Das hat nichts mit irgendeinem Rückgang zu tun. Nur solche Leute wie du, die nur erste-Welt-Probleme haben glauben sowas würde zu einem Einbruch der Lebensqualität führen. Nochmal: Effizienz = Energie sparen

  4. #24
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Yggdrasil Beitrag anzeigen
    Jetzt verstehe ich. Du bist verschissen und egoistisch.
    Das hat nichts mit irgendeinem Rückgang zu tun. Nur solche Leute wie du, die nur erste-Welt-Probleme haben glauben sowas würde zu einem Einbruch der Lebensqualität führen. Nochmal: Effizienz = Energie sparen
    Also... Rein zufälligerweise studiere ich Chemie und rein zufälligerweise habe ich das Fach "Industrielle Chemie" (in Deutschland: Technische Chemie) und rein zufällig haben wir dort das Thema Energie-Effizienz. Nicht nur auf Chemie beschränkt, sondern allgemein. Und Energie-Effizienz ist auf die Industrie Bezogen und nicht an den Menschen an sich und seine Lebensweise! Es ist eine industrielle Sache!

    Und ja... Eine radikale Umstellung der Lebensweise ist ein Wohlstands-Rückgang. Ich sage ja nicht, dass das der Tod wäre. Aber es ist ein Rückgang. Eigentlich ist alles jenseits des Existenzminimums überflüssig (jetzt wenn man es krass-radikal aus der linken Perspektive sieht). - Aber du kannst wohl unmöglich den Leuten hier in Westeuropa weiss machen: "Ihr lebt viel zu wohlhabend, geht ein bisschen zurück. Ihr müsst!" - Damit wirst du nie durchkommen. Kein Mensch der Welt macht gerne einen Schritt zurück egal in welcher Wohlstands-Schicht er lebt!

  5. #25
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Ich arbeite zufällig im Forschungssektor dieser Branche.
    Hahahahaha...... FAIL!!! - Das sagst du ausgerechnet Troy!

    Wenn du nur wüsstest, welchen Studiengang er abgeschlossen hat.

  6. #26
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Also... Rein zufälligerweise studiere ich Chemie und rein zufälligerweise habe ich das Fach "Industrielle Chemie" (in Deutschland: Technische Chemie) und rein zufällig haben wir dort das Thema Energie-Effizienz. Nicht nur auf Chemie beschränkt, sondern allgemein. Und Energie-Effizienz ist auf die Industrie Bezogen und nicht an den Menschen an sich und seine Lebensweise! Es ist eine industrielle Sache!

    Und ja... Eine radikale Umstellung der Lebensweise ist ein Wohlstands-Rückgang. Ich sage ja nicht, dass das der Tod wäre. Aber es ist ein Rückgang. Eigentlich ist alles jenseits des Existenzminimums überflüssig (jetzt wenn man es krass-radikal aus der linken Perspektive sieht). - Aber du kannst wohl unmöglich den Leuten hier in Westeuropa weiss machen: "Ihr lebt viel zu wohlhabend, geht ein bisschen zurück. Ihr müsst!" - Damit wirst du nie durchkommen. Kein Mensch der Welt macht gerne einen Schritt zurück egal in welcher Wohlstands-Schicht er lebt!
    Ich weiß was du studierst, hast du schon öfter erwähnt, aber:
    Trollst du mich gerade? Oder kennt ihr in der Schweiz solche Aufkleber nicht?


    Energieeffizienz sagt nichts weiter aus als wie viel Energie aufgewendet werden muss um einen geplanten Nutzen zu erreichen.

  7. #27
    Theodisk
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Hahahahaha...... FAIL!!! - Das sagst du ausgerechnet Troy!

    Wenn du nur wüsstest, welchen Studiengang er abgeschlossen hat.
    Welchen Studiengang denn, soll ich mir das jetzt aus den Fingern saugen?

  8. #28
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Ich arbeite zufällig im Forschungssektor dieser Branche und bekomme so einige Hintergrundinformationen mit. Damit du es weist, und ich wiederhole mich, das sind reale Arbeitsplätze mittelständischer Solarunternehmen, vorwiegend Produktionsunternehmen, die vom Solarausstiegsgesetz betroffen wären. Und unsere Forschung ist abhängig von der Industrie.
    Ich arbeite auch im Energiesektor und habe ebenfalls so einige Hintergrundinformationen.
    Und Fakt ist nun mal, dass nach den Gesetzen der Makrtwirtschaft die deutschen Solarunternehmen auch mit einer Solarförderung pleite gehen. Denn es wird die Solarstromerzeugung gefördert, aber nicht der deutsche Standort oder deutsche Unternehmen. Die Chinesen produzieren nun mal billiger und wenn sich die Deutsche Anlage Dank der EEG-Vergütung nach 9 Jahren rentiert und die chinesische nach 6, dann wird die chinesische gekauft.
    Daran ändern die Vergütungssätze nichts und deshalb die Solarfirmen in Deutschland der Reihe nach Pleite und daran haben sie selber Schuld.

    2004 war die Photovailtikbranche nämlich dabei ein Siliziumkartell einzurichten. D. h. alle, bis auf die Chinesen, haben sich darauf geeinigt die Produktionskapazitäten von Silizium nicht weiter zu erhöhen. Hätten sie das getan, dann wäre ihrer Ansicht nach der Preis für Silizium so stark gefallen, dass die erhöhte Produktion den Gewinnausfall nicht kompensieren könnte.
    Zur Siliziumherstellung braucht man jedoch keine großartige Technolgie, sondern nur richtige Quarzsande und eine Menge Energie.
    Also fingen die Chinesen an riesige Anlagen zu bauen, die Europäer und Amerikaner haben weiter geschlafen, die chinesichen Anlagen sind fertig und die anderen gehen Pleite. Weltweit trotz Rekordabsätzen im Photovailtikmarkt.



    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Deutschland ist technologischer Marktführer der Photovoltaik-Branche. Ein Beispiel wäre die "40% Zelle", welche vom Fraunhofer ISE entwickelt wurde. Die Chinesen produzieren verhältnismäßig mehr (Quantität), aber Deutschland hat die besseren Technologien (Qualität). Dass wir besser sind ist auch kein Wunder, die Chinesen halten noch nicht so viel von regenerativer Energie. Allein wenn man die Anzahl ihrer Atomkraftwerke betrachtet.
    Technologisch besser, aber das Gesamtpaket stimmt offensichtlich nicht. Mich würde interessieren wieviel diese 40%-Zelle denn kostet und ob sie überhaupt in der Praxis anwendbar ist.

    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Die Absenkung der Photovoltaikeinspeisevergütung die innerhalb der letzten Jahre stattfand, machte einigen deutschen Unternehmen zu schaffen. Schuld ist der Staat, nicht die Wirtschaft.
    Wie gesagt, sehe ich anders. Du behauptest die Deutschen kaufen lieber Deutsche Produkte auch wenn sie teurer sind, Hauptsache sie machen keine Verluste.
    Und ich sage, 99% der Deutschen ist es egal ob sie vom Deutschen oder Chinesen kaufen, Hauptsache Gewinnmaximierung. Da spielt die Höhe der Vergütung keine Rolle.

    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Die Lobby der großen Energiekonzerne und wie schon erwähnt die Politiker, tragen ihr wesentliches Element bei den Kürzungen. Hätten diese Konzerne früher in regenerative Systeme investiert, wäre es nie zu diesem Desaster gekommen. Hier geht es mehr um Geld und es wird vergessen, dass regenerative Energie die Zukunft für eine moderne Menschheit sein muss. Was Rösler da von sich gibt ist reiner Bullshit. Die Solarenergie wurde von Jahr zu Jahr günstiger, da sich die Solarbranche im regelrechten Aufschwung befindet. Es gibt kein vernünftiges Argument gegen diese Branche, außer man vergisst jegliche Ethik und kriecht des Geldes wegen lieber in die Ärsche der verpestenden Energiekonzerne.
    Das vernüftige Argument ist einfach, dass sie absolut unwirtschaftlich ist und im Moment sogar die Versorgungsicherheit gefährden könnte, wenn man sie weiter ausbauen würde.

    Eine kWh aus alten Photovailtikanlagen, die eine Garantielaufzeitvergütung von 20 Jahren haben erhalten kostet bis zu 60 ct.
    Aus neuen Anlagen etwas unter 30 ct. Strom aus Kernkraftwerken kostet zwischen einem und zwei ct/kWh.
    Der durchschnittliche Markrpreis für eine kWh an der Börse liegt bei etwa 6 ct/kWh.
    Diese Angaben reichen aber nicht aus um die Gesamtkosten der Photovoltaik zu bestimmen, das ist wesentlich komplexer. Aber in jedem Fall stehen sie in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen.

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