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Hohe Gehälter: Linke will 100-Prozent-Steuersatz

Erstellt von Mal, 01.02.2013, 13:45 Uhr · 38 Antworten · 1.306 Aufrufe

  1. #21
    RedOx
    Gehört eher in die Rubrik Humor-Vicevi.

    Laffer curve:

  2. #22
    D.Hans
    Zitat Zitat von Che Guevara Beitrag anzeigen
    Das hab ich hier im #23 Ungleiche Vermögensverteilung und die Wirtschaftskrise ausführlich geschrieben.
    Im Übrigen einer der besten Beiträge hier im Forum (bei Wirtschafts-Themen)!!! Danke Che!

    Öffnet einem die Augen und eröffnet eine neue Sicht der Dinge abseits der Neiddebatte. Um nichts anderes als NEID geht es ja in der ganzen Steuerdiskussion...

  3. #23
    Avatar von Altrumas

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    Beiträge
    125
    Zitat Zitat von Che Guevara Beitrag anzeigen
    Vom Prinzip her ist die Idee schon richtig.
    Der Systemfehler lässt sich jedoch nicht über die Steuer lösen. Der Zinseszins gehört weltweit abgeschafft!

    Gruss Che
    Deine scheinbare "Kapitalismuskritik" ist typisch für traditionelle Linke, übrigens auch für Nationalsozialisten die ja bekanntlich auch die "Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens" sowie eine "Brechung der Zinsknechtschaft" gefordert haben.

    Der Zinseszins ist ohne den Zins nicht zu haben genauso wie Profit und Mehrwert nicht ohne Wert zu haben sind. Alles zusammen sind unabdingbare Vorraussetzungen des Kapitalverhältnisses - das eine bedingt das andere. Ihr solltet lieber den Kapitalismus als ganzes kritisieren mitsamt seiner Kategorien wie Staat, Ware, Geld, Arbeit etc. statt eine gleichmäßige Verteilung des Elends zu fordern.

  4. #24
    Avatar von Che Guevara

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    Beiträge
    46
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Deine scheinbare "Kapitalismuskritik" ist typisch für traditionelle Linke, übrigens auch für Nationalsozialisten die ja bekanntlich auch die "Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens" sowie eine "Brechung der Zinsknechtschaft" gefordert haben.
    Diese Kritik ist nicht nur scheinbar, es ist eine.
    Im übrigen bin ich werde links noch rechts oder grün oder blau. Ich bin auch nicht

    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Der Zinseszins ist ohne den Zins nicht zu haben genauso wie Profit und Mehrwert nicht ohne Wert zu haben sind. Alles zusammen sind unabdingbare Vorraussetzungen des Kapitalverhältnisses - das eine bedingt das andere. Ihr solltet lieber den Kapitalismus als ganzes kritisieren mitsamt seiner Kategorien wie Staat, Ware, Geld, Arbeit etc. statt eine gleichmäßige Verteilung des Elends zu fordern.
    Falls sich die Menschheit nicht zuvor selbst zerstört, wonach es z. Zt. leider aussieht, wird sie sich weiterentwickeln. Mit viel Glück wird aber dann nicht das Elend gleichmässig verteilt, sondern das Bruttosozialprodukt.

    Gruss Che

  5. #25
    Avatar von Buntovnik

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.826
    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Deine scheinbare "Kapitalismuskritik" ist typisch für traditionelle Linke, übrigens auch für Nationalsozialisten die ja bekanntlich auch die "Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens" sowie eine "Brechung der Zinsknechtschaft" gefordert haben.

    Der Zinseszins ist ohne den Zins nicht zu haben genauso wie Profit und Mehrwert nicht ohne Wert zu haben sind. Alles zusammen sind unabdingbare Vorraussetzungen des Kapitalverhältnisses - das eine bedingt das andere. Ihr solltet lieber den Kapitalismus als ganzes kritisieren mitsamt seiner Kategorien wie Staat, Ware, Geld, Arbeit etc. statt eine gleichmäßige Verteilung des Elends zu fordern.
    Die Nationalsozialisten kritisiert man auch nicht wegen der Wirtschaft, sondern wegen dem Rassismus und Antisemitismus.
    Und übrigens funktionierte Nazideutschland besser als so mancher europäischer Staat zu dieser Zeit .

  6. #26
    RedOx
    Zitat Zitat von Legenda1 Beitrag anzeigen
    Die Nationalsozialisten kritisiert man auch nicht wegen der Wirtschaft, sondern wegen dem Rassismus und Antisemitismus.
    Und übrigens funktionierte Nazideutschland besser als so mancher europäischer Staat zu dieser Zeit .
    Kommt drauf an in welcher Hinsicht....Also positiv ist, dass sich im Nationalsozialismus alle einig sind/waren !

  7. #27
    Avatar von Altrumas

    Registriert seit
    15.10.2012
    Beiträge
    125
    Diese Kritik ist nicht nur scheinbar, es ist eine.
    Wer der Ansicht ist dass die Wurzel allen Übels im Geldsystem zu suchen sind dem empfehle ich dringend "Das Kapital" von Karl Marx zu lesen.

    Nicht dass ich eine Verbesserung für die Lebenssituation vieler Menschen ablehne - letztlich muss es aber um "Mehr" gehen.

    Eine "Kritik" die sich gegen Börsen, Spekulanten, Zins und überhaupt gegen die Zirkulationsspähre des Kapitals oder gegen "die da oben" richtet ist nicht nur strukturell antisemitisch sondern wird auch keinen Beitrag zur allgemeinen Emazipation und Lebensverbesserung der Menschen leisten.

    Die Nationalsozialisten kritisiert man auch nicht wegen der Wirtschaft, sondern wegen dem Rassismus und Antisemitismus.
    Eine Wirtschaft die das schaffende (arische) Kapital gegen das raffende (jüdische) Kapital ausspielt ist antisemitisch, auch ohne Nürnberger Gesetze.


    Also positiv ist, dass sich im Nationalsozialismus alle einig sind/waren !
    Vermutlich deshalb weil die "Uneinigen" im KZ saßen.

  8. #28
    Avatar von H3llas

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    16.644
    ..es muss wirklich grenzen geben, was ein mensch an einkommen hat. Irgendwann solte schluss sein.
    einzelne Personen müssen begrenzte Macht haben, und nicht wie manche Einzelpersonen die ganze Staaten mit ihr Geld aufkaufen können.


    jetzt ab welchen betrag, solten andere ''experten'' darueber urteilen.
    oder man solte es so machen, wenn jemand Betrag X in Wohltätigkeiten ausgibt den gleichen Betrag X nicht an Steuern zahlen muss.

  9. #29
    Avatar von Altrumas

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    125
    Ich verzichte jetzt mal auf langweilige Zahlen und Daten. Mir geht es um eine prinzipielle Frage. Wo leben wir eig. wenn vorgeschrieben wird was jmd. verdienen darf?

    Ich persönlich bräuchte keine 40.000 euro im Monat um gut zu leben aber es steht mir doch nicht zu anderen vorzuschreiben was sie verdienen dürfen.

    Sicherlich kann der Staat durch diverse Steuerreformen eingreifen um zu verhindern das im übertragenen Sinne "die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden". Aber gegen eine Vorschrift die eine Gehaltsgrenze zieht wehre ich mich. Das geht dem Staat eindeutig nichts an.

    Wenn ich monatlich 100.000 Euro verdienen würde dann wär ich auch nicht abgeneigt und würde sie kassieren - auch wenn ich wohl viel für Wohltätigkeiten verwenden würde.

  10. #30
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Ich verzichte jetzt mal auf langweilige Zahlen und Daten. Mir geht es um eine prinzipielle Frage. Wo leben wir eig. wenn vorgeschrieben wird was jmd. verdienen darf?

    Ich persönlich bräuchte keine 40.000 euro im Monat um gut zu leben aber es steht mir doch nicht zu anderen vorzuschreiben was sie verdienen dürfen.

    Sicherlich kann der Staat durch diverse Steuerreformen eingreifen um zu verhindern das im übertragenen Sinne "die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden". Aber gegen eine Vorschrift die eine Gehaltsgrenze zieht wehre ich mich. Das geht dem Staat eindeutig nichts an.

    Wenn ich monatlich 100.000 Euro verdienen würde dann wär ich auch nicht abgeneigt und würde sie kassieren - auch wenn ich wohl viel für Wohltätigkeiten verwenden würde.
    keiner kann irgendjemanden etwas vorgeschreiben darum solte es aber nicht gehen.
    100% doch schon zu gewagt, und als solches nicht realisierbar.

    ich weiss nicht wie gut du die geschichte von Onassis kennst, Onassis war ein armer tabakverkaufer aus Izmir, als er sein erstes geld gesammelt hat, hat er sich ein kleines gebrauchtes boot gekauft, und so gehandelt..irgendwann ist er so groß aufgestiegen das er der reichste und maechtigster mann der welt geworden ist, er hatte den gesamten schiffshandel an seiner hand, und aus taktischen gründen hat er die maechtigste frau geheiratet (Jackie Kennedy) er wusste wenn er sie heiratet, kann ihn niemand etwas mehr antun..als er danach noch versuchte in der Politik einzusteigen...hatte sein sohn einen ''hubschauber-absturz'' gehabt und ist ums leben gekommen. zwar sagt man es war ein unfall..aber vielen meinen es war eine geplante aktion...weil das die schwäche von ihm war, sein sohn war sein ein und alles...nach seinem tot...hat Onassis alles aufgegeben und ist nach paar jahren aus Trauer und Einsamkeit gestorben..er konnte diesen schmerz nie verarbeiten.

    was ich damit sagen will?

    er hatte zuviel Macht erlangt, und konnte machen was er will...er hatte Macht und konnte Menschen beeinflussen.
    ueber krieg und frieden entscheiden, Onassis hatte offiziel Erdgas und diverse Produkte in seine schiffe gehabt, aber Waffenhandel war auch sein gebiet.
    ich hatte schon mit paar griechische Matrosen darüber gesprochen, die damals in den 70er jahren auf seine schiffen gearbeitet haben. Sie haben hauptsächlich Waffen in den Vietnam geliefert. in dieser zeit, und die Amerikaner wussten das und konnten nichts machen... alles andere war nur Augenwischerei.

    und da genau ist der grund, warum wir heute in so eine situation sind..es gibt bestimmte leute, die sich alles erlauben koennen und mit wirtschaften so spielen wie andere Monopoli. sie spielen mit menschen...um ihre macht zu demonstrieren.

    das witzige der sache, bis heute hat sein namen so eine Macht, die Onassis-Stiftung ist überall aktiv und verfügt ueber Millarden. das Olympic Tower in NY ist immer noch Präsent, und finanziert im hintergrund immer irgendwelche Projekte.

    jetzt komme ich zu das was du ganz am anfang geschrieben hast, du sagtest wer hat das recht einen andere vorzuschreiben was er zu verdienen hat, aber warum sollen genau diese person das recht über Millionen von menschen zu entscheiden?

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