Iran begeht im April den Nationalen Atom-Feiertag


Vor dem Hintergrund der verschärften UN-Sanktionen wird Iran am 8. April zum zweiten Mal seinen Nationalen Atom-Feiertag begehen.

"Unser Atomprogramm ist der Stolz unseres Volkes", sagte der Chef der staatlichen Fernseh- und Rundfunkanstalt, Ezatollah Zarghami, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti. Der bevorstehende "Feiertag des friedlichen Atoms" würde die iranische Nation noch fester zusammenschließen.
Am 8. April würden die Iraner ihre Erfolge im Bereich der friedlichen Atomenergie feiern, sagte Zarghami. Nach seinen Worten ist aller Verdacht in Bezug auf das iranische Atomprogramm bereits ausgeräumt worden. "Wir werden bei der Erschließung der neusten Atomtechnologien weiter vorankommen.

Iran steht wegen seines Atomprogramms unter starkem Druck. Die Vereinten Nationen befürchten, dass der Nahoststaat heimlich an Atomwaffen baut, und fordern von ihm die Einstellung der Urananreicherung. Der Weltsicherheitsrat verabschiedete bereits drei Resolutionen, die Sanktionen gegen Iran beinhalteten. Trotzdem weigert sich die Regierung in Teheran beharrlich, die Urananreicherung einzustellen. Als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags habe Iran das Recht auf Urananreicherung zu friedlichen Zwecken, begründet Teheran seine ablehnende Haltung.
Die jüngste Iran-Resolution wurde am 3. März verabschiedet. Sie sieht unter anderem Reisebeschränkungen für iranische Offizielle, die in das Atomprogramm verwickelt sind, sowie die Sperrung von Konten einiger iranischer Firmen und Banken vor. Außerdem sollen die Gütertransporte nach und aus Iran inspiziert werden.


Nach der Annahme der neuen UN-Resolution erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad: "Wir sind ab jetzt nicht mehr gewillt, Verhandlungen über unsere Atomtätigkeit außerhalb der IAEO zu führen." Dennoch gab die so genannte Sechser-Gruppe (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien und Deutschland), die im Atomstreit als Vermittler auftritt, eine Sondererklärung ab, in der sie sich für eine friedliche Lösung des Konfliktes und für weitere Verhandlungen einsetzte.

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Auch die Türkei besitzt Atomwaffen, aber versteckt.