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ISIS [Sammelthread]

Erstellt von abdul maz, 24.06.2014, 13:13 Uhr · 11.183 Antworten · 485.366 Aufrufe

  1. #1221
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von GLOBAL-NETWORK Beitrag anzeigen
    In hinbezug auf die IS? Was sollte sie den tuen? Im Irak und Syrien einmarschieren?
    Wenn ich mich recht erinnere hat sie damals auch die PKK bis in die kandilberge verfolgt. Die liegen immerhin 100km hinter der türkisch-irakischen Grenze.

  2. #1222

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    Zitat Zitat von GLOBAL-NETWORK Beitrag anzeigen
    Naja,auch ne Möglichkeit die Kurdischen Terroristen (PKK) gegen die IS Terroristen antreten zu lassen.Dann würde man diesmal sehen auf welchen Berg oder in welche Höhle die sich flüchten. Gegen die IS Milizen würde ihre feige Guerillastrategie nicht aufgehen.Das Netz ist Voll von Videos mit gefangengenommen oder Getöteten PKK Terroristen.Ich persönlich verabscheue jegliche Art von Terror,auch den Linken.Dann noch für diesen Blödsinn einen Dank abzugeben, Unverständlich und Naiv!
    Eiskalt wenn die PKK der ISIS soooooo weit unterlegen ist warum verlieren sie in Syrien dann so heftig gegen die PKK

  3. #1223
    Avatar von Dadaş

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Nicht die türkische Regierung, sondern die PKK nimmt IS-Terroristen fest




    Eine zu der PKK gehörende Gruppierung hat in der Türkei 13 mutmaßliche Angehörige der Terrorgruppe IS festgenommen. Der Vorfall offenbart den Kontrollverlust der türkischen Regierung über den Südosten


    In der Türkei sind 13 mutmaßliche Angehörige der Terrorgruppe IS (Islamischer Staat) festgenommen worden. Die 13 Männer wurden jedoch nicht von türkischen Sicherheitskräften sondern von einer in der Türkei agierenden PKK-nahen Organisation festgenommen.Eine zur PKK gehörende Nachrichtenagentur berichtete am Mittwoch, dass Mitglieder der Jugendorganisation der terroristischen PKK, der Yurtsever Devrimci Gençlik Harekatı (YDG-H), die Personengruppe bereits vor zwei Tagen in der osttürkischen Provinz Hakkari festgenommen habe. Als Begründung nannte die Nachrichtenagentur, es habe der Verdacht bestanden, die Männer seien IS-Kämpfer. Die mutmaßlichen IS-Kämpfer stammten der Nachrichtenagentur zufolge aus verschiedenen türkischen Provinzen und Syrien. Die YDG-H habe Personen aus Diyarbakır, Ordu, Trabzon und Aleppo festgenommen und außerdem 25,000 US-Dollar in Bar, jeweils eine Flagge von Brasilien und Großbritannien, Laptops und Karten von kurdischen Ortschaften in Syrien konfisziert, hieß es.

    „Das ist die wahre Parallel-Struktur“Die als PKK nahe geltenden kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG kämpfen seit dem Erstarken extremistischer Gruppen im syrischen Bürgerkrieg einen blutigen Kampf gegen diese Gruppen. Als der IS vergangene Woche in die von kurdischen Jesiden bewohnte Region Shingal eindrang und dort Zehntausende Menschen zur Flucht zwang, nutzte die PKK einen von ihr kontrollierten Korridor zwischen dem Irak und Syrien und schickte mehrere Einheiten der YPG in den Irak. Darüber, dass die PKK an der syrisch-türkischen Grenze über ein offensichtlich so gut funktionierendes Netzwerk verfügt, existierten bislang kaum verlässliche Berichte. Die Festnahme der Gruppe zeigt jedoch, wie aktiv die PKK gerade in Grenznähe zu Syrien ist.Die türkische Zeitung Today’s Zaman berichtete in diesem Zusammenhang von einer Debatte, die nach Bekanntwerden des Vorfalls auf den sozialen Medien entbrannte. Nutzer stellten die Frage, seit wann die PKK solche Festnahmen durchführe. Ein User twitterte: „Das ist die wahre Parallel-Struktur“.

    PKK agiert im Südosten als Quasi-Staat
    Es ist nicht das erste mal, dass die Terrorgruppe IS ihre Kämpfer in die Türkei schleust. Im März wurden bei einem Feuergefecht mit mehreren mutmaßlichen IS-Terroristen in der zentralanatolischen Provinz Niğde drei Personen getötet, darunter auch ein Polizist und ein Soldat. Die schwer bewaffneten Männer waren anscheinend aus Syrien in die Türkei eingereist und in Niğde von einer Straßensperre überrascht worden.Das kuriose an der ganzen Geschichte ist, dass die PKK selbst von Deutschland und der Türkei als Terrororganisation eingestuft wird. Die Gruppierung hat in den vergangenen drei Jahrzehnten einen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat geführt. Bei dem Konflikt sind über 30 000 Menschen ums Leben gekommen. Dass die PKK im Südosten der Türkei mittlerweile quasi als Staat agiert, stärkt in der türkischen Öffentlichkeit die Befürchtung, dass der Südosten des Landes sich nach dem Vorbild Nordiraks zunehmend von der Zentralregierung in Ankara lösen könnte. Seit einigen Jahren laufen Verhandlungen zwischen der PKK-Führung und der AKP-Regierung. Die Verhandlungen haben bis jetzt jedoch nicht zu einem finalen Ergebnis geführt. Trotz eines vereinbarten Waffenstillstandes kommen bei Konflikten zwischen der PKK oder ihr nahestehenden Organisationen und türkischen Sicherheitskräften immer wieder türkische Soldaten ums Leben.

    Nicht die türkische Regierung, sondern die PKK nimmt IS-Terroristen fest | DTJ ONLINE
    Sieht der Typ da überhaupt etwas ?

  4. #1224
    Avatar von Yashar

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    Text von Jürgen Todenhöfer:

    DER KREISLAUF DES TODES
    "Was stört Politiker ihr Geschwätz von gestern?"

    Liebe Freunde, jeder, der ein Herz für Schwächere hat, fühlt mit den Jesiden und den Kurden. Und möchte helfen. Auch ich. Kaum ein Volk ist von der Geschichte so verraten worden ist wie die Kurden. Die UNO sollte daher den Kurden und Jesiden dringend helfen. Humanitär, aber auch durch militärischen Schutz der Zivilbevölkerung. Sehr schnell, sehr massiv. Dafür ist sie da. Auch Deutschland sollte humanitär mehr tun. Wenn allerdings die USA und Europas Ex-Kolonialmächte plötzlich ihr Herz für die Kurden entdecken, werde ich misstrauisch. Die haben ihnen noch nie geholfen. Sie haben sie mehr als einmal verraten. Das 1920 im Friedensvertrag von Sèvres. versprochene Recht auf Selbstbestimmung durften die Kurden nie ausüben.

    Der Westen bombardiert den Irak seit über 90 Jahren in regelmäßigen Abständen. Zeitweise mit chemischen Waffen. "Mit ausgezeichneter moralischer Wirkung", wie Churchill damals zufrieden feststellte. 'Bomber Harris', der berüchtigte Erfinder des 'moral bombing', erklärte nach einem Luftangriff stolz: "Die Araber und Kurden wissen jetzt, was ein richtiges Bombardement ist. In 45 Minuten fegen wir ein ganzes Dorf weg". All das kann man verzeihen. Vergessen sollte man es nie.

    Ohne die westliche Politik gäbe es auch das augenblickliche Hauptproblem der Kurden, den 'Islamischen Staat' (IS) nicht:
    Jahrelang haben die USA die Waffenlieferungen Saudi-Arabiens und anderer Golfstaaten an syrische Terroristen wohlwollend durchgewinkt. Saudi-Arabien - Deutschlands angeblicher 'Stabilitätsanker'- besitzt ja Waffen im Überfluss. Vor allem westlicher, auch deutscher Produktion. Aus einigen dieser von den Saudis ausgerüsteten Organisationen entstand ISIS, die sich später in 'Islamischer Staat' (IS) umbenannte.

    Die USA und zahlreiche europäische Staaten lieferten auch direkt Waffen an syrische Rebellen. An 'gemäßigte', wie sie sagten. Sie verschwiegen, dass die terroristischen Gruppen damals schon so stark waren, dass sie die gemäßigten Gruppen jederzeit zwingen konnten, ihnen die besten westlichen und saudischen Waffen auszuhändigen.

    Unzählige Male habe ich öffentlich vor dem Erstarken des Terrorismus in Syrien gewarnt. Vor den tödlichen Gefahren, die diese Entwicklung für die ethnischen und religiösen Minderheiten des Landes bedeutete. Nicht nur für die Christen.
    'Verschwörungs-Theoretiker' nannten mich meine Gegner. Und lachten homerisch. Die Minderheiten in Syrien und im Irak zahlen für dieses ignorante Desinteresse heute einen hohen Preis.

    Jetzt fordern dieselben Leute Waffen gegen die zu einem erheblichen Teil aus Syrien kommendenTerroristen. Die es angeblich gar nicht gab. Die sie jedoch selbst mit groß gezogen haben. Nun tun sie, als sei nichts gewesen. Nach dem berühmten Politiker-Motto: "Was stört mich mein dummes Geschwätz von gestern?" Der Terrorismus im Mittleren Osten ist unser eigenes Produkt. Er ist inzwischen so stark, dass er Saudi-Arabien und den Westen überhaupt nicht mehr braucht. Eines seiner nächsten Ziele könnte Saudi-Arabien sein. Der größte Terrorsponsor der Welt. Die Revolution frisst ihre Väter. Terrorismus kennt keine Dankbarkeit. Saudi-Arabien fürchtet seine eigenen Zöglinge inzwischen wie der Teufel das Weihwasser. Es kauft deshalb aufgeregt weitere westliche Waffen. Wenn ISIS und Al Qaida eines Tages das saudische Königshaus wegfegen, sind sie über Nacht eine militärische Großmacht. Das wäre eine weitere strategische 'Glanzleistung' der westlichen Politik!

    Zahlreiche Ex-Kolonialmächte liefern jetzt Waffen an unsere bedrängten kurdischen Freunde. Dafür gibt es gewichtige Argumente. Aber noch gewichtigere sprechen dagegen. Wetten, dass wir einen Teil dieser Waffen demnächst, wie gehabt, in den Händen irgendwelcher ausländischer Terror-Organisationen sehen werden? In Mali, Zentralafrika, Nigeria, usw. Und dann dort wieder militärisch intervenieren sollen. Aus 'humanitären Gründen'. Das ist keine zu Ende gedachte Politik, das ist Stümperei. Die westliche Politik hat im Mittleren Osten den Durchblick verloren.
    Was tun? Ich weiß, dass es auf diese Frage keine leichte Antwort gibt. Klar ist, dass wir die Kurden und Jesiden jetzt nicht allein lassen dürfen. Das ISIS-Problem gäbe es ohne den Westen ja gar nicht. Wir sind mitschuld an der kurdisch-irakischen Tragödie. Daher sage ich 'Ja' zu UNO- Blauhelmen und zu massiver humanitärer Hilfe. Doch 'Nein' zu westlichen Bombardements und westlichen Waffen. Es gibt nicht zu wenig, sondern zuviel Waffen im Mittleren Osten. In zahlreichen Ländern des Mittleren Ostens fliegen sie uns jetzt schon um die Ohren. Die 500.000 Mann starke irakische Armee, die mindestens 100.000 legendären Peschmergas und hoffentlich recht bald auch der gemäßigt sunnitische Widerstand sowie die sunnitischen Stämme, die über 50.000 bewaffnete Kämpfer verfügen, müssen die 5.000 IS-Terroristen militärisch selbst stoppen.

    Mittelfristig werden wie unsere Mittel-Ost-Politik ohnehin total ändern müssen. Wenn wir den Terrorismus wirklich überwinden wollen. (Wollen die USA das wirklich?) 2007 unterhielt ich mich im umkämpften Ramadi lange mit einem jungen Al Qaida- Kämpfer. Er hatte sich der grauenvollen Terrororganisation angeschlossen, weil amerikanische GI's seine Mutter vor seinen Augen erschossen hatten. Ich habe seine Motivation trotz seiner Trauer über den Tod seiner Mutter nicht verstanden. Auch er war sich nicht sicher, ob seine Entscheidung richtig war.
    Am Ende unseres langen Gesprächs sagte er leise: "Im Grunde ist alles einfacher als Ihr glaubt. Hört auf, die arabische Welt zu überfallen und zu demütigen. Haut ab aus unseren Ländern. Dann wird Al Qaida von alleine verschwinden".

    Die führenden westlichen Politiker sollten darüber ernsthaft nachdenken. Wir werden dem Kreislauf des Todes sonst nie entkommen.

    Euer JT

  5. #1225
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Die EU und USA sind auch zu spät erwacht und gehen jetzt erst gegen IS vor. Dabei hieß es von der Propaganda Maschinerie bis vor Kurzem, der Assad ist der Böse.

    Weißt Du, ich hoffe, dass alle Politiker und Regierungen die die "Freie syrische Armee" unterstützt haben, ganz schlimme Alpträume haben, noch schlimmer als es die Gegenwart der traumatiesierten Bevölkerung im Irak ist.


    - - - Aktualisiert - - -

    Westliche Werte..


    Massaker in Syrien
    IS-Miliz tötet offenbar 700 Angehörige eines Stammes

    Sie rebellierten gegen die Terrorgruppe "Islamischer Staat", es kostete sie das Leben: In Syrien sind laut der Beobachtungsstelle für Menschenrechte 700 Angehörige eines Stammes von der IS-Miliz umgebracht worden. Die allermeisten waren Zivilisten.

    Deir Essor - Kämpfer der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) haben nach Angaben von Aktivisten in Syrien innerhalb von zwei Wochen mehr als 700 Angehörige eines Stammes getötet. Der im Osten Syriens siedelnde Stamm der Schaitat hatte versucht, gegen die sunnitischen Dschihadisten aufzubegehren, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Unter den Toten seien hundert bewaffnete Kämpfer.

    Bei den übrigen Todesopfern handelte es sich den Angaben zufolge um Zivilisten. Die Menschen seien in mehreren Dörfern der Provinz Deir Essor getötet worden, die größtenteils von der IS-Miliz kontrolliert werden. Die Gruppierung hatte das Gebiet dem von ihr Ende Juni ausgerufenen "Kalifat" angegliedert, das Teile Syriens und des Irak umfasst. Dabei ging der IS äußerst brutal gegen Minderheiten vor.

    Syrische Aufständische verteidigen ihre Hochburg

    Am Samstag haben syrische Assad-Gegner von der "Islamischen Front" ihre nördliche Hochburg Marea gegen die vorrückenden Dschihadisten verteidigt. Rings um die Ortschaft habe es schwere Gefechte zwischen den Aufständischen und IS-Kämpfern gegeben, teilte die den Rebellen nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Ein Sprecher des "Revolutionsrats" von Marea sagte, die "Islamische Front" habe wegen des wachsenden militärischen Drucks auf ihre Bastion zusätzliche Kämpfer und Waffen herbeigeschafft, um die Dschihadisten zurückzuschlagen.

    Das Bündnis der "Islamischen Front" gilt als wichtigste Rebellengruppierung in Syrien, die zugleich gegen Präsident Baschar al-Assad und die mit ihm verfeindeten Dschihadisten kämpft. Sollten Marea und die ebenfalls belagerte Rebellenhochburg Asas in die Hände des IS fallen, wäre dies ein herber Rückschlag für die Aufständischen.

    Auch im Irak bleibt die Lage angespannt. Die Dschihadisten beherrschen dort inzwischen weite Gebiete im Norden und Westen des Landes - eine Massenflucht der Bevölkerung ist die Folge. Allein seit Anfang vergangener Woche verließen mehr als 200.000 Iraker ihre Heimatorte.
    Inzwischen hat sich auch die Bundesregierung in den Konflikt eingeschaltet: Am Samstag landete die Bundeswehr mit ersten Hilfsgütern auf dem Flughafen Arbil im nordirakischen Kurdengebiet. Am selben Tag besuchte auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Region. Steinmeier wollte bei seinem Besuch ausloten, wie Deutschland den Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen und den Zehntausenden Flüchtlingen im Land helfen kann. Ob sich Deutschland an Waffenlieferungen beteiligen wird,ist noch unklar.


    http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-986515.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.de/

  6. #1226
    Avatar von DerBossHier

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    Leaked !

    - - - Aktualisiert - - -


  7. #1227

  8. #1228
    Avatar von Cebrail

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    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Ich glaube nach diesem Satz nun endgültig zu wissen an welcher Krankheit du leidest und zwar an übertriebener Dummheit.

    Aber sei unbesorgt dir kann geholfen werden, es gibt ein einfaches Gegenmittel, lauf am besten zwei oder drei mal so schnell du kannst mit dem Kopf nach vorne gegen irgend eine Hauswand oder hau deinen Kopf so zwei oder drei mal mal auf einen Holztisch, dann dürftest du geheilt sein und in Zukunft nicht mehr so einen Schwachsinn schreiben.
    Der Foren Clown hat gesprochen! Aber kein Grund sich die Hosen voll zu scheißen. Du bist nicht relevant genug.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Ultra-Tifosi Beitrag anzeigen
    3 Leute, von denen 2 tot sind und die eine Frau ist und ebenso wie Unterstützer im Knast sitzen, ja klar das man sich da anscheißen muss..
    Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist latent rassistisch. Zu Glauben wir würde hier nur über eine Handvoll Menschen reden ist der Gipfel der Naivität.

  9. #1229
    Avatar von Dadaş

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen


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    Verdammt jetzt will ich mir dieses Spiel noch einmal reinziehen !

  10. #1230
    Avatar von Sazan

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    IS-Kriegstaktik: Sturmattacken wie im siebten Jahrhundert


    Die irakische Armee hat eine Offensive gegen die Terrormiliz IS gestartet. Doch sie hat es mit einem schwierigen Gegner zu tun: Die Dschihadisten mischen modernste Kriegstaktik mit apokalyptischen Angriffen - blitzschnell und skrupellos.


    Der wettergegerbte kurdische Kommandeur Mahmoun, oder "Dr. Mahmoun", wie ihn seine jungen Kämpfer nennen, hat viel erlebt in seinen 20 Jahren als Kämpfer: Hubschrauberangriffe der türkischen Luftwaffe, Panzerbeschuss, wochenlange Gefechte. Doch so etwas wie vor zwei Wochen hat er noch nie gesehen: "Sie kamen wie ein Schwarm, rasend, schießend, als ob nichts sie aufhalten könne. 70 bis 80 Wagen, davon etwa 50 gepanzerte Humvees", jene bulligen Ungetüme, mit denen die US-Truppen sich jahrelang durch den Irak und Afghanistan bewegten. Der Rest seien Pick-ups mit aufmontierten Maschinengewehren und Flugabwehrkanonen gewesen, die auf die Kleinstadt Mahmour zurasten wie ein Kavallerieangriff aus früheren Jahrhunderten. Tatsächlich hielt nichts die Sturmtruppen vom "Islamischen Staat" (IS) in Mahmour auf - bis auf den Hügel, wo sich die kurdischen Kämpfer der PKK verschanzt hatten.

    Auch aus anderen attackierten Orten berichten Flüchtlinge von den apokalyptischen Angriffsformationen der Dschihadisten: "Sie rollten in breiter Linie durch die Wüste, Dutzende Fahrzeuge nebeneinander, und schossen dabei. Egal, ob wir einen Wagen ausschalten konnten, die anderen rasten einfach weiter", erzählte schon im Juni ein geflohener Soldat aus einer Garnison nahe Mossul."Sie schickten erst mehrere Selbstmordattentäter mit sprengstoffbeladenen Wagen", erinnert sich ein Peschmerga, ein Kämpfer der irakisch-kurdischen Truppen, der ganz im Osten nahe dem Dorf Jalawla eingesetzt war: "Dann kam die Haupttruppe - und zwar so schnell nach den Explosionen, dass keiner reagieren konnte. Wer konnte, floh."

    Verdursten oder sich ergeben und umbringen lassen

    Was Kurden, Christen, Jesiden in den vergangenen zweieinhalb Monaten im Nordirak (und Syrer seit acht Monaten) erlebt haben, lässt al-Qaida im Rückblick wie eine Jugendgang erscheinen. Was da durch die Steppe heranrollt, ist keine Terrorgruppe, sondern eine Armee. Und zwar eine, die in verschiedenen Facetten kämpft, so wie es in der Frühzeit des Islamüblich war, zu deren barbarischen Regeln der IS wieder zurück will: Sturmattacken der Reiterei auf Feinde und alle sonstigen "Ungläubigen", deren Männer man nach Belieben umbringen, deren Frauen man versklaven kann.
    Und wer sich nicht ergibt, wird belagert:

    • wie bis vor Tagen der Sindschar-Berg, auf dem Zehntausende Jesiden Zuflucht gesucht hatten,
    • wie bis heute die schiitisch-turkmenische Kleinstadt Amerli weiter östlich, wo 12.000 oder mehr Menschen von Strom-, Wasser- und Nahrungsversorgung abgeschnitten worden sind. Bis sie verdursten, so das Kalkül der Dschihadisten - oder sich ergeben und umbringen lassen.

    Die Szenerie wirkt wie eine albtraumhafte Nachstellung aus dem 7. Jahrhundert, nur mit gepanzerten Geländewagen statt Kamelen.
    Doch um überhaupt so weit zu kommen, agiert der IS im Hintergrund ganz und gar nicht wie eine blindwütige Fanatikerhorde. Völlig unabhängig von der radikalen Ideologie geht der IS taktische Bündnisse ein, solange es nützlich erscheint - in Syrien etwa erst mit den Rebellen, dann mit Assads Regime. Die Bewegung kündigt diese auf, sobald sie mächtig genug ist. Strategische Versorgungseinrichtungen werden möglichst unbeschädigt unter Kontrolle gebracht: Ölfelder, Umspannwerke, Wasserkraftwerke, selbst Getreide- und Kartoffelspeicher sowie Großbäckereien.
    Jedem Angriff gehen diskrete Planungsphasen voraus: Spitzelnetze und konspirative Zellen werden aufgebaut, Überläufer bestochen. Dann erst schlägt der IS zu. Blitzschnell. Er überrollt die verdutzten und oftmals verratenen Gegner regelrecht.

    "Scharia-Gerichtshöfe" als Terrormittel

    Anschließend wird wieder abgewartet, werden potenzielle Feinde in den neu eroberten Gebieten verschleppt oder gleich ermordet. Das IS-Fußvolk darf sich daran erfreuen, die Lokalbevölkerung mit ihren absurden Verboten zu gängeln und Menschen willkürlich vor ihre "Scharia-Gerichtshöfe" zu bringen, die nichts mit einem Rechtssystem zu tun haben. Sie sind lediglich ein Deckmäntelchen für grenzenlosen Terror.
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    Dann wird gewartet, bis die Aufregung im Rest der Welt sich wieder gelegt hat - bisGaza und die Ukraine die Öffentlichkeit und die Politiker wieder mehr beschäftigen als der Vormarsch der Allmachtsfantasten, die ihr Kalifat am liebsten auf der ganzen Welt ausbreiten möchten.Dieses Janusköpfige macht den IS so erfolgreich wie rätselhaft: Hochmodern, rational, flexibel und aktiv auf allen sozialen Netzwerken, fällt er gleichzeitig wie die leibhaftig gewordene Apokalypse über immer weitere Landstriche her.
    Doch dieses Mal haben die USA militärisch eingegriffen. Da wird es nicht mehr ganz so einfach, auf das rasche Vergessen zu spekulieren. Sollte es dennoch wieder einsetzen, wird die nächste Sturmwelle der Dschihadisten irgendwann kommen: blitzschnell, über Nacht, und im Zweifelsfall abermals siegreich.

    Islamischer Staat: Die Kriegstaktik der IS - SPIEGEL ONLINE

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