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ISIS [Sammelthread]

Erstellt von abdul maz, 24.06.2014, 13:13 Uhr · 11.183 Antworten · 486.626 Aufrufe

  1. #2791
    Avatar von DerBossHier

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  2. #2792
    Avatar von papodidi

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    "Islamischer Staat"
    Wie organisiert ist die Terrormiliz IS?



    Die Dschihadisten des "Islamischen Staats" kontrollieren mittlerweile ein riesiges Territorium. Ihre Herrschaft gründet auf militärischer Schlagkraft, Gewalt, religiöser Ideologie – und Bürokratie. Einblicke in die Strukturen des "Kalifats".
    ...
    Die IS-Brigaden sind die jüngste und bisher gefährlichste Gattung unter den sunnitischen Terrorgruppen des Nahen und Mittleren Ostens. In Syrien und Irak kontrolliert das neue "Kalifat" mittlerweile ein Drittel der beiden Staatsflächen, ein Territorium so groß wie Großbritannien und 700 Kilometer lang, in dem acht Millionen Menschen wohnen. "Sie haben ausgebaut, was Al Qaida bisher gemacht hat, aber in sehr viel größeren Dimensionen", urteilt Bruce Hoffman, Terrorexperte an der Georgetown-Universität in Washington.
    Die Scharfschützen des IS sind gefürchtet

    In Training und taktischen Fähigkeiten sind die Extremisten nach Einschätzung von Militärfachleuten den Soldaten der syrischen und irakischen Armee überlegen. Ihre Scharfschützen sind gefürchtet, bei den jüngsten Eroberungen syrischer Kasernen wurden gleich mehrere Wellen von Selbstmordattentätern eingesetzt. In eroberten Städten wie Falludscha graben die IS-Terroristen verzweigte Netzwerke unterirdischer Tunnel, die es ihnen erlauben, überraschend anzugreifen und sich sofort wieder zurückzuziehen. "Sie sind wie Geister: tauchen auf, schlagen zu und sind Sekunden später wieder wie vom Erdboden verschluckt", erklärte ein irakischer Offizier.





    Treibende Kraft hinter dieser militärischen Professionalisierung ist ein ehemaliger irakischer Islamgelehrter mit Kriegsnamen Abu Bakr al Baghdadi, der seit 2010 die IS-Brigaden anführt und sich vor zwei Monaten in Mossul zum Chef des "Islamischen Kalifats" ausrief. Mit seinen beiden Stellvertretern Adnan al Sweidawi und Fadel al Hayali bildet er das Führungstrio der Organisation. Die drei lernten sich im US-Gefangenenlager Camp Bucca in Südirak kennen, wo seinerzeit 20.000 Iraker eingesperrt waren. Die beiden IS-Vizechefs bekleideten unter Saddam Hussein hohe Posten im irakischen Militär. Nach der US-Invasion 2003 kämpften sie gegen die Amerikaner und gehörten dem sunnitischen Untergrund an. Adnan al Sweidawi war jahrelang bei Al Qaida im Irak aktiv, nachdem er bei der Radikalengruppe Ansar al Sharia wegen Korruption herausgeflogen war. Seine religiösen Kenntnisse sind anders als seine militärische Kompetenz offenbar eher bescheiden. Sein Pendant Fadel al Hayali war in jungen Jahren ein moderater Muslim. Er wurde erst radikalisiert, nachdem er als Saddam-Getreuer aus der irakischen Armee gefeuert worden war.

    Zusätzlich stützt sich der "Islamische Staat" auch auf eine Reihe erfahrener Kommandeure aus Tschetschenien, die in ihrer Heimat jahrelang gegen die russische Armee gekämpft haben. Der bekannteste unter ihnen ist Abu Omar al Shishani, der einst im Militärgeheimdienst der georgischen Armee gearbeitet hat. Zusammen mit Irakern, Saudis und Tunesiern brüsten sich die Tschetschenen, zu den "vier Säulen" der Terrormiliz zu gehören.

    ...

    ...

    Schura-Rat überwacht die fundamentalistische Auslegung des Koran

    Ein weiteres wichtiges Gremium ist der Schura- Rat, in dem neun Geistliche sitzen, die in islamischem Recht bewandert sind. Der Rat soll gewährleisten, dass die IS-Spitze sich an die fundamentalistische Auslegung der Scharia hält. Nach koranischer Tradition hätte dieser Kreis theoretisch sogar die Macht, den "Kalifen Ibrahim" abzusetzen, was jedoch praktisch ausgeschlossen ist. Die Entscheidung, die drei westlichen Geiseln in Syrien zu ermorden, die US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff sowie David Haines, den britischen Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, dürfte von diesem Schura-Rat gefällt worden sein.
    ...
    Nach westlichen Geheimdienstangaben zählen zum "Islamischen Staat" inzwischen mehr als 30.000 Kämpfer, von denen rund 1000 der Kommandoebene angehören. Je nach Aufgabe schwanken ihre Monatsgehälter zwischen 300 und 2000 Dollar – viel Geld in einer Region, wo das Durchschnittseinkommen bei etwa 400 Dollar liegt. Westliche Geheimdienste schätzen, dass sich den Dschihadisten in Syrien und Irak 10.000 Ausländer angeschlossen haben, die meisten aus Saudi-Arabien und Tunesien. 3000 von ihnen stammen aus Europa, darunter mindestens 450 Deutsche.
    ...
    Gleichzeitig versucht der IS, seinen ultra-gewalttätigen Dschihad über digitale Medien weltweit zu propagieren. Die Online-Zeitschrift "The Islamic State Report" wirbt für ein Leben im "Kalifat", für das kürzlich sogar die ersten 11.000 Pässe und Autoschilder ausgegeben wurden. Ein eigener Twitter-Dienst dient dazu, Freiwillige zu rekrutieren und Spenden einzuwerben. Auf Facebook dagegen werden vor allem Morddrohungen gestellt. Zwei Jahrbücher sind bisher erschienen mit Statistiken wie "eroberte Ortschaften", "Tötungen mit dem Messer" und "bekehrte Gotteslästerer". Seit kurzem geben die Krieger sogar ein Hochglanz-Magazin heraus, das sich primär an europäische und amerikanische Muslime wendet. "Die Rückkehr des Kalifats" lautet der Titel der ersten Ausgabe, die 26 Seiten hat und die "Ankunft einer neuen Ära" bejubelt: "Schon bald, wenn Allah es zulässt, wird der Tag kommen, an dem der Muslim überall als Herr auftreten wird, verehrt und bewundert – mit hoch erhobenem Kopf und in seiner Würde gewahrt."

    "Islamischer Staat": Schura-Rat überwacht die fundamentalistische Auslegung des Koran - Politik - Tagesspiegel

  3. #2793
    Avatar von BlackJack

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    3000 von ihnen stammen aus Europa, darunter mindestens 450 Deutsche.
    Kann man nur hoffen, dass keiner von ihnen zurückkehrt.
    Was mich wundert ist wie die so schnell (wenn das überhaupt stimmt) den Ölschmuggel hinbekommen konnten, und wie das funktioniert. Ich mein offiziell können die kein Öl verkaufen, kommen da Lastwagen oder Schiffstanker und holen Öl irgendwo ab und zahlen bar? Wie betreiben die die Raffinerien, das ist komplizierte Technik ...

  4. #2794
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Mal im Ernst mein Freund, aber diese "Bekämpfung" ist doch die reinste Farce. Die IS-Terroristen sind nichts weiter als ersetzbare Schachfiguren im schmutzigen geopolitischen Spiel der Weltmächte, die zurzeit hervorragend funktionieren.

    Erst einmal muss aus Amerikas Sicht sicher gestellt werden, dass Israels Sicherheit und Umfeld für die nahe Zukunft gesichert wird (obwohl sie militärisch nicht mehr so effektiv sind wie Jahrzehnte zuvor), bzw. und deswegen musste Assad ein für alle mal geschwächt werden.

    Der Westen hat die "gemässigten" Rebellen im "arabischen Frühling" unterstützt und als Assads Syrien wirklich vor dem Fall gestanden ist, kamen aus dem nichts terroristische Vereinigungen wie die "Al Nusra" oder die "IS" hervor, die den ganzen arabischen Frühlings Aufstand für immer begraben haben.
    Die Revolution begann mitte 2011 wenn ich mich richtig erinnere
    Die Al-Nusra, ISIS,Islamic Front, Ansar al Deen, al Sham und wie die sich alle nennen kämpften schon ende 2011 mit den " moderaten " Rebellen und die haben es erst ermöglicht das man kurz vor Damaskus war.
    Die Al-Nusra und IS waren für die FSA wie die Hezbollah für die Syrische Armee. Kampferprobte Guerilla Krieger. Sie gewannen die entscheidenden Schlachten und nicht die FSA.
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Sowohl die "Al Nusra" als auch die "IS" stellen im militärischen Sinne nicht mal 5% der Gefahr dar, wie es uns ständig in den Medien verkauft wird. Als sie angeblich "gefährlich" wurden (für wenn frag ich mich, weil 2-3 Brigaden einer normal funktionierenden Armee könnten die IS-Terroristen zum Frühstück verspeisen) kam dann die Entscheidung der Luftangriffe.
    Die IS soll laut verschiedenen Berichten zwischen 40.000-100.000 Mann haben und immer mehr FSA Brigaden schließen sich der IS an.
    Genauere Zahlen wird keiner wissen. Al-Nusra soll zwischen 7.000 und 20.000 Kämpfern haben.
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Wieso Luftangriffe, und keine Bodentruppen? Ganz einfach mein Freund, damit man die jetzige Phase in Syrien stoppt. Ein relativ schwacher Assad (jedenfalls schwach für Israel) und "syrische Opposition", die die Macht nicht ergreifen kann. Die Luftangriffe in Syrien richten sich vor allem auf die "gemässigten" Rebellen (die IS-Terroristen sind in Syrien am schwächsten, werden aber kaum bekämpft).

    Taktisch gesehen, bombardieren die Vereinigten Staaten die IS-Terroristen, damit man die Bedrohung Assads gegenüber Israel eindämmen kann (aber nicht das man ihn ganz entfernt) und damit ein für allemal der Aufstand begraben wird, der sich auf der ganzen arabischen Halbinsel bis Riad ausweiten sollte. Zurzeit sind beide Ziele erfüllt, und das nur dank der IS.

    Und die Medien und die Politiker berichten noch ganz dreist, dass man die IS nicht besiegen kann? Die NATO kann also keine 30'000 Mann (davon wahrscheinlich nicht mal ganze tausend, die wirklich ausgebildet wurden) in einer Wüste (!) vernichten, die nirgends fliehen können und selbst die grössten Städte nicht unter ihrer Kontrolle haben? Mann muss schon ziemlich naiv sein um das zu glauben.
    Damit könntest du recht haben.

  5. #2795
    Avatar von Barbaros

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    Boss was denkst du jetzt über die ypg da sie sich mit der fsa verbündet haben.
    mann kommt da garnicht mehr mit wer mit wen verbündet ist.
    dachte die fsa wäre mit der is verbündet gewesen.

  6. #2796
    koelner
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Im letzten Konflikt mit der Hamas konnten sie lediglich 80 Meter Gewinn machen und haben erneut grosse Verluste zu verzeichnen. Zudem konnten sie trotz modernster mobilen Raketenabwehrsysteme wie das "Iron Dome" an keinem Tag die Sicherheit für ihre Bürger garantieren wie es noch 1967 der Fall war (zum ersten mal waren auch alle ihre Flughäfen geschlossen).
    So wie du die Ereignisse schilderst klingt es so, als wäre die IDF geradezu hilflos. Da sich diese Interpretation in der Mainstream Presse nicht findet würde mich interessieren wo du dich informierst um zu diesem Schluss zu kommen.

  7. #2797
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Israel und Syrien befinden sich de facto seit 1973 immer noch im Kriegszustand. Assads Schwächung ist gleichzeitig eine Schwächung der Achse Teheran-Damaskus-Beirut-Gaza, bzw. dadurch konnte die Hisbollah ihr "Zuhause" verlieren, was natürlich Israel nützen würde.

    Was die Hisbollah (verlängerter Arm Teherans) Israel antun kann, sah man in den letzten 15-20 Jahren. Im Jahr 2000 wurden sie aus Libanon vertrieben, und 2006 hat die IDF eines der grössten Niederlagen in der Geschichte der Militärkonflikte kassiert (wenn man sich das Verhältnis der zur Verfügung gestellten Militär Technik auf beiden Seiten ansieht), 2008 konnten sie nicht Gaza okkupieren, aber diese Niederlage wurde bewusst unter dem Teppich gekehrt. Im letzten Konflikt mit der Hamas konnten sie lediglich 80 Meter Gewinn machen und haben erneut grosse Verluste zu verzeichnen. Zudem konnten sie trotz modernster mobilen Raketenabwehrsysteme wie das "Iron Dome" an keinem Tag die Sicherheit für ihre Bürger garantieren wie es noch 1967 der Fall war (zum ersten mal waren auch alle ihre Flughäfen geschlossen).
    Aha? Das Ganze dreht sich also nur um Israel?

    Ich möchte Dir nur einen Gedanken nahe legen: vielleicht wird es uns von verschiedenen Quellen bewusst suggeriert, dass die Juden wieder mal für alles schuld sind? Jude dort, Jude da, usw...

    Ich stehe nicht hinter dieser kranken Ideologie und jeder Mensch der die Geschichte kennt und sich mit dieser ernsthaft auseinandergesetzt hat sollte das auch nicht tun!

    Die USA sind nicht Israel, das solltest Du (oder auch nicht) bei Deinem nächsten Statement in diesen miteinbeziehen, Vuče.

  8. #2798
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Aha? Das Ganze dreht sich also nur um Israel?
    Ich möchte Dir nur einen Gedanken nahe legen: vielleicht wird es uns von verschiedenen Quellen bewusst suggeriert, dass die Juden wieder mal für alles schuld sind? Jude dort, Jude da, usw...
    Ich stehe nicht hinter dieser kranken Ideologie und jeder Mensch der die Geschichte kennt und sich mit dieser ernsthaft auseinandergesetzt hat sollte das auch nicht tun!
    Die USA sind nicht Israel, das solltest Du (oder auch nicht) bei Deinem nächsten Statement in diesen miteinbeziehen, Vuče.
    Du hast mich gefragt wieso Assad im Fokus der Israelis lag oder etwa nicht? Du hättest auch gleich schreiben können, das du dich nicht mit der Thematik auseinandergesetzt hast und wenn die Argumente fehlen, kommt wieder die altbekannte Moralkeule über die Juden (obwohl von ihnen gar nicht die Rede war, schon gar nicht vom ganzen Volk).

    Seit der Revolution des Ayatollah Khomeini hat die westliche Welt sich einreden lassen, dass die alles beherrschende Gefährdung des Friedens und der globalen Sicherheit von der "Mullahkratie" Teherans und deren nuklearen Ambitionen ausgehe. Man unterstellt(e) dem Iran, den Judenstaat mit nuklearer Zerstörungskraft auslöschen zu wollen oder ist das meine Erfindung?

    Bei der Unterstützung der Palästinenser (ihres Anspruchs auf El Quds und die El Aqsa-Moschee) ging es dem schiitischen Klerus Irans vor allem darum, die unmittelbar betroffenen semitischen und sunnitischen Blutsbrüder der "Ummat el-arabya", die sich zusehends mit dem territorialen Status quo im Heiligen Land abzufinden schienen, ins Unrecht zu setzen und ihnen Komplizenschaft mit den Zionisten zu unterstellen.

    Es hat auch nichts mit Antisemitismus zu tun wenn ich sage, dass die Amis und Israelis von der Zwangsvorstellung geplagt sind, dass zwischen Afghanistan und der libanesischen Küste des Mittelmeeres ein iranisch und schiitisch dominierter Grossraum entstünde, der den arabisch-sunnitischen Vasallen Amerikas und den eigenen Interessen zum Verhängnis würde.

    Was kam dann, eine wieder natürliche Interessengemeinschaft zwischen Saudi Arabien und Israel, die sich zumindest in ihrer resoluten Koalition gegen eine persische Hegemonie über die Golfregion einig waren, bzw. und deswegen auch die beidseitige Entrüstung, als Obama sich nach fast 40 Jahre "Eiszeit" zu einem Gespräch mit dem neuen iranischen Präsidenten Rohani bereit fand (obwohl das ganze noch nichts zu bedeuten hat).

  9. #2799
    Avatar von DerBossHier

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    !

    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Boss was denkst du jetzt über die ypg da sie sich mit der fsa verbündet haben.
    mann kommt da garnicht mehr mit wer mit wen verbündet ist.
    dachte die fsa wäre mit der is verbündet gewesen.
    Schwer zu sagen. Fangen wir mal am Anfang an, weil es da ein wenig deutlicher war So habe ich es in Erinnerung.

    Opposition: ( ich nenne die größten Brigaden, weil es zu viele kleine sind)

    Unterstützer: Saudi-Arabien, Türkei, Jordanien, Katar, USA usw.. ( Freunde Syriens )

    Anfang der Revolution 2011:
    -Frei Syrische Armee

    Ende 2011:
    -Freie Syrische Armee
    -Jabhat Al-Nusra
    -Islamischer Staat

    -(YPG ( weiß aber nicht mehr genau den Zeitraum.))
    Regierungskräfte:

    Unterstützer: Iran, Lebannon, (China), Russland

    Anfang 2011:
    -Syrisch Arabische Armee

    Mitte 2012:
    -Syrisch Arabische Armee
    -Hezbollah

    Anfang-Mitte 2013:
    -Syrisch Arabische Armee
    -Hezbollah
    -National Defence Force
    Wie ich schon im alten Beitrag geschrieben habe waren es die Guerilla Kämpfer der Jabbhat Al-Nusra und IS die Schlachten für sich entschieden haben bis sich die Hezbollah eingeschaltet hat.
    Die FSA kämpfte Seite an Seite mit der Al-Nusra, IS, Dawud, Islamische Front usw..
    Die Al-Nusra und IS kämpften als Al-Kaida Ableger in Syrien bis die IS so mächtig geworden ist, das sie sich losgelöst hat von Al-Kaida. ( Da kann dir TS61 wahrscheinlich mehr dazu sagen )
    Die IS stellte der Al-Nusra und FSA damals ein Ultimatum. Sie hatten 24 Stunden Zeit zu IS überzulaufen, ansonsten werde man die Ungläubigen köpfen.
    Durch die Korruptionsaffären in der FSA und durch die Absetzung Idriss sind viele zu der IS übergelaufen und die IS wurde logischerweise dadurch noch stärker.
    Durch die ganzen Skandale verlor die FSA viele Kämpfer an kleinere Splittergruppen und auch an die SAA.

    Dann überrannte die IS viele Stellungen der FSA, nahm sich die Waffen, auch die modernen Lenkraketen die von den Amis bereitgestellt worden sind.
    Erst vor kurzem wurden 40 ranghohe Mitglieder einer Islamischer Brigade von der IS durch einen Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

    Die YPG kämpfte auch an der Seite der Terroristen bis es zu Unstimmigkeiten kam, weil die YPG für einen Unabhängigen kurdischen Staat gekämpft hat was den anderen Oppositionellen nicht gepasst hat. Jetzt ist es so das die FSA gezwungen ist mit der YPG zu kämpfen.
    Ein FSA Kommandeur hat Israel vor kurzem die Golan Höhen angeboten wenn Israel die FSA unterstützt. Er meinte: Lieber Teile Syriens verlieren als ganz Syrien.
    Vielleicht wurde auch der YPG was versprochen bzw. angeboten.



    Wer mit oder gegen wen wird dir keiner sagen können. In Damaskus z.B. kooperieren die "moderaten" Rebellen mit der SAA. Es ist einfach viel zu kompliziert.

    Diesen Konflikt habe ich von Anfang an verfolgt und das ist meine Meinung. Natürlich fehlen die ganzen wichtigen kleinen Details! Falls es jemand anders in Erinnerung hat kann er mich gerne korrigieren und was hinzufügen.

  10. #2800
    Avatar von _KRG_

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    Zitat Zitat von Barbaros Beitrag anzeigen
    Boss was denkst du jetzt über die ypg da sie sich mit der fsa verbündet haben.
    mann kommt da garnicht mehr mit wer mit wen verbündet ist.
    dachte die fsa wäre mit der is verbündet gewesen.
    Dieser Verbund ist nur gegen die ISIS gerichtet. Die ISIS startete vor etwa einen Monat, eine Massive Operation, um Azaz und den Türkischen Grenzübergang zu Erobern.

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