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Wie Israel die iranische Atomrüstung zerschlagen kann

Erstellt von John Wayne, 30.07.2009, 21:47 Uhr · 83 Antworten · 5.490 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    13.05.2007
    Beiträge
    18.328

    Ausrufezeichen Wie Israel die iranische Atomrüstung zerschlagen kann

    Mission Possible. Und hochriskant


    Wenn Druck und Drohung in Teheran versagen: Wie Israel die iranische Atomrüstung zerschlagen kann





    Operation Opera: Am 7. Juni 1981, kurz vor vier Uhr nachmittags, steigen acht F-16A vom israelischen Sinai-Stützpunkt Etzion auf, jede mit drei Zusatztanks und zwei 900-Kilo-Bomben. Im schleppenden Tiefflug geht es über Saudi-Arabien in Richtung Irak. Geleit fliegen sechs F-15A, ihr Ziel ist das Atomzentrum Al Tuwaitha nahe Bagdad, genauer: der Osirak-Reaktor, der in diesem Sommer hochgefahren werden soll. Um 18.35 Uhr ist die Betonkuppel im Visier. Aus 2000 Meter Höhe attackieren die F-16 paarweise; alle 16 Bomben treffen im Fünf-Sekunden-Takt und begraben Saddams Traum von der arabischen Bombe unter geborstenem Beton und geschmolzenem Stahl. Die Israelis sind schon im Steigflug auf zwölf Kilometer, als die Flak zu hämmern beginnt. Perfektes Timing: Die Irakis waren beim Abendessen.
    So einfach würde es heute in Iran nicht sein. Der Angriff wäre kein Nachmittagsausflug zu einem einzigen Bombenziel, sondern ein echter Luftkrieg über 2000 Kilometer gegen einen sehr viel intelligenteren Feind, mit einer target list, wie es im Militärjargon heißt, die mindestens ein Dutzend Punkte enthält, die iranischen Flugbasen und Abwehrbatterien noch nicht eingerechnet.





    Warum reden dann so viele über einen israelischen Angriff? Weil in diesem Juli die psychologische Kriegführung eskaliert – ohne erkennbare Regie, aber für Jerusalem und Washington, Kairo und Riad höchst willkommen. Es beginnt mit der Auslassung des redseligen US-Vizepräsidenten Joe Biden am 5. Juli, die Jerusalem freie Hand zu geben schien: »Israel kann selber entscheiden, was in seinem Interesse ist, sei es gegenüber Iran oder irgendeinem anderen Land.« Ob das ein »grünes Licht« sei, will CNN zwei Tage später von seinem Chef Barack Obama wissen. »Auf keinen Fall«, aber »wir können einem anderen Land nicht seine Sicherheitsinteressen diktieren«. Zugleich doziert Stabschef Mike Mullen: Wer Iran stoppen wolle, müsse es bald tun, denn das »Zeitfenster schließt sich«. Dann: »Alle Optionen bleiben auf dem Tisch, ganz gewiss die militärische«, die er allerdings für höchst gefährlich hält und eher Israel unterstellt.
    Zur selben Zeit (5. Juli) fabuliert die britische Sunday Times, die Saudis hätten »stillschweigend« der israelischen Luftwaffe den eigenen Luftraum zum Überflug angeboten. Das habe eine »diplomatische Quelle« erzählt; es folgten die Dementis aus Jerusalem und Riad. Elf Tage später legt die Schwesterzeitung nach: Der Jerusalem-Korrespondent der Times präsentiert einen »israelischen Offiziellen«, der von »ernsthaften Vorbereitungen« plaudert. Von welchen?


    Im Mai wollte L’Express erfahren haben, dass die Luftwaffe einen »Angriff« auf Gibraltar geübt hätte; über eine doppelte Distanz wie die zwischen Israel und Iran. Nun berichtet die Times atemlos von zwei »Raketenkriegsschiffen«, die den Sueskanal durchquert hätten, praktisch in der Blasenspur eines UBoots der Dolphin -Klasse, das atomar bestückt werden kann. Bloß war da das Boot längst wieder daheim. Bei den Korvetten handelte es sich um die Sa’ar-5- Klasse, die in der Tat Fernlenkwaffen tragen. Bloß hatte die Times nicht bedacht, dass die »Sturm«-Boote 5000 Kilometer um die Arabische Halbinsel herumschippern müssten, dann noch mal 1000 den Golf hinauf, wo die Marine des Todfeindes lauert – und auch dann könnten ihre Harpoon AG-84A (120 Kilometer Reichweite) noch lange nicht Natanz und Isfahan, zwei Hauptziele weit im Inland, treffen.


    Noch fantastischer klang die Kunde, wonach diese Manöver just zu einer Zeit abliefen, da »westliche Diplomaten« den Israelis einen reizvollen Deal hingelegt hätten: Ja zu einem Angriff, wenn Jerusalem einen Palästinenserstaat befördere. Da wollten auch die deutschen Medien nicht zurückstehen. Bild fragt wissend am 16. Juli: »Zerstört Israel noch in diesem Sommer Irans Atomanlagen?« Am selben Tag zitiert der Stern »BND-Fachleute« mit der Voraussage, wonach die Iraner »in einem halben Jahr die Uranbombe zünden« könnten. In der Welt war’s »Jetzt oder nie«. Denn: Werde im September erst der Leistungsreaktor in Bushehr hochgefahren, mutmaßt der Autor Hans Rühle, könne er nur »um den Preis einer Umweltkatastrophe« zerlegt werden.
    So sieht die sommerliche Kriegskulisse aus – zum Teil inspiriert, zum Teil ausgedacht. An dieser basteln auch die russischen Freunde mit, die nicht liefern, was sie den Iranern, so israelische Quellen, versprochen hätten: das S-300PMU-2 -Abwehrsystem, das über große Distanzen höchst effektiv sein soll gegen allerlei, womit die Israelis schießen könnten – Raketen, Marschflugkörper, Flugzeuge.


    Wer etwas über Israels Pläne weiß, redet nicht – wer redet, weiß nichts
    Verbirgt sich in der Kulisse ein Krieg?
    Vorweg soll natürlich der Druck die Gewaltoption ersparen, die Iraner empfänglich fürs Diplomatische machen, das seit 2003, als die EU den Dialog mit Iran begann, in der Vergeblichkeit verharrt. Kommt also »Operation Opera, Teil 2«? Es gilt auch hier ein altes Kissinger-Prinzip. Als der in der Ära Nixon einmal von neugierigen Reportern gepiesackt wurde, witzelte er: »Wenn ich es nicht wüsste, würde ich es euch sagen.« So auch heute in Israel: Wer es weiß, redet nicht; wer es nicht weiß, plappert. Uzi Arad, Benjamin Netanjahus »Kissinger«, sagt ganz kühl: »Ich bin nicht befugt, zu sagen, was Israels Regierung denkt – oder was die amerikanische denkt.«
    ....

    weiter
    Irans Atomprogramm : Mission Possible. Und hochriskant | ZEIT ONLINE

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  2. #2
    Baader
    Aha, Iran ist also böse und Israel gut. Klar.

  3. #3

    Registriert seit
    13.05.2007
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    18.328
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Aha, Iran ist also böse und Israel gut. Klar.
    ja natürlich... du willst doch nicht behaupten du hast das bis jetzt nicht gewusst

  4. #4
    Baader
    Ungebrochen stehe ich immernoch hinter dem Iran und seiner Führung. Ärgert euch ihr dreckigen Zionisten und Islamhasser.

  5. #5

    Registriert seit
    13.05.2007
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    18.328
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Ungebrochen stehe ich immernoch hinter dem Iran und seiner Führung. Ärgert euch ihr dreckigen Zionisten und Islamhasser.
    das helle licht welches der engel cherubin nach iran bringen wird blendet den großen satan und übrig bleibt nur schwarze asche die der wind in alle richtungen verstreuen wird...

  6. #6
    Baader
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    das helle licht welches israelische engel nach iran bringen werden blendet den großen satan und übrig bleibt nur schwarze asche die der wind in alle richtungen verstreuen wird...
    Tönt ja richtig biblisch. Könntest fast ein Prophet sein.

  7. #7

    Registriert seit
    13.05.2007
    Beiträge
    18.328
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Tönt ja richtig biblisch. Könntest fast ein Prophet sein.
    die offenbarung johannes ist das schicksal welches den iran ereilen wird...

  8. #8
    Baader
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    die offenbarung johannes ist das schicksal welches den iran ereilen wird...
    Die Offenbarung Johannes?

    Ich dachte du seist Moslem...

  9. #9

    Registriert seit
    26.07.2008
    Beiträge
    6.061
    Dann soll russland schnell die S-300PMU-2 liefern^^

    Bombt israel die anlagen so bombt der iran tel-aviv...

  10. #10
    Absent
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Die Offenbarung Johannes?

    Ich dachte du seist Moslem...
    hahahaha ^^

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