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Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.844 Antworten · 199.165 Aufrufe

  1. #1491
    Avatar von Damien

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  2. #1492
    Avatar von Arbeiter

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    Rechte Gewalt in Israel

    Prügel und Todesdrohungen


    Die Radikalisierung des Nahen Ostens hat inzwischen auch die israelische Gesellschaft erfasst. Rechte Krawallmacher treten immer aggressiver auf und werden gegenüber linken Israelis gewalttätig.

    29.07.2014, von ALEXANDRA BELOPOLSKY

    Seit Wochen herrscht in Israel die Angst davor, sich als Linker oder Linke zu bekennen. Es gibt in Israel eine wachsende Zahl gewaltbereiter Rechtsradikaler. Es sind längst nicht mehr nur die illegalen Siedler oder die Orthodoxen, die bereit sind, ihre Ideologie in Aggressivität umschlagen zu lassen. Jetzt erreichen diese Aggressionen einen neuen Höhepunkt. Seit der neue Gaza-Krieg begonnen hat, wurden in Haifa und Tel Aviv Teilnehmer von Antikriegsdemonstrationen zusammengeschlagen.

    Passanten wurden nach ihrer politischen Meinung gefragt und bei nicht gefallender Rückmeldung ebenfalls geschlagen. In Haifa wurden bis spät in die Nacht lautstarke Parolen wie „Tod den Arabern“ skandiert. Ein Bus mit linken Demonstranten wurde mit Steinen beworfen. Man hört einen Bericht, den man kaum glauben will: Einem Verletzten wurde in den Krankenwagen noch „Jude oder Araber?“ nachgerufen.

    „Good night, left side“

    Am 12. Juli wurden in Tel Aviv linke Demonstranten zum ersten Mal brutal verprügelt. Ein Café, in das einige von ihnen flüchteten, wurde demoliert. Drei Demonstranten mussten ins Krankenhaus. Als einer von ihnen Tage danach in das beschädigte Café zurückkehrte, um sich bei dem Besitzer für die Schäden zu entschuldigen, wurde er von einem Besucher gleich noch einmal verprügelt. Das Opfer möchte nicht, dass sein Name und der des Cafés publik werden - aus Angst um seine Familie.

    Diese Attacken sind geplant. Der rechte Rapper Yoav „HaZel“ (Der Schatten) Eliassi hatte auf seiner Facebook-Seite die linke Demonstration angekündigt und eine Gegenkundgebung gefordert. In Kommentaren ließen seine Anhänger keinen Zweifel daran, was sie vorhatten. Sie stellten sich den linken Demonstranten entgegen. Neben israelischen Fahnen waren auch Trikots mit einer neuen Version des Logos „Good night, left side“ zu sehen. Die Satire auf „Good night, white pride“ war mit einem Davidstern versehen.

    Die rechten Demonstranten bespuckten die linken Protestierer, bewarfen sie mit Eiern und beschimpften sie, unter anderem mit Sprüchen wie „Mörder“ und „Schelly Dadons Blut klebt an deinen Händen“ (die junge Schelly Dadon war von einem arabischen Taxifahrer ermordet worden). Dazu gab es Todesflüche und Vergewaltigungsdrohungen. Die spärlich vertretene Polizei konnte die beiden Gruppen nicht trennen.

    Ideologischer Kampf gegen Menschenrechtsorganisationen

    Am Morgen danach bedankte sich Eliassi auf Facebook bei seinen Anhängern und den Gruppen, aus denen die Angreifer gekommen waren. Meist kennt man sie. Sie gehören etwa zu Kahane Chai („Kahane lebt“), einer Nachfolgeorganisation von „Kach“, der extremistischen Partei von Meir Kahane. 1988 wurde „Kach“ wegen Anstiftung zum Rassismus vom Wahlkampf ausgeschlossen. 1994 verübte das „Kach“-Mitglied Baruch Goldstein ein Attentat auf betende Muslime in der Grotte der Patriarchen in Hebron, bei dem 29 Menschen starben und 150 verletzt wurden. Daraufhin wurde „Kach“ von Israel und Kanada, später auch von der EU und den Vereinigten Staaten als Terrororganisation eingestuft.

    Fans des Fußballclubs Beitar Jerusalem griffen 2012 arabische Besucher in einem Jerusalemer Einkaufszentrum an und beschimpften 2013 den Einsatz zweier muslimischer Spieler mit der Parole „Beitar bleibt rein“. Eine weitere Gruppierung ist „Lehava“ (Flamme), deren Namen auf Hebräisch als Akronym für „Prävention von Rassenmischung im Heiligen Land“ steht und die sich das Ziel setzt, „Mädchen aus dem israelischen Volk zu retten, die zu einer Beziehung mit einem Goj verführt wurden“.

    Der von ihnen verbreitete Sticker „Araber! Wage es nicht, an eine Jüdin zu denken!“ bietet eine bündige Formulierung ihrer Ziele und Methoden. Wenn die Frauen den Drohungen nicht folgten, gibt der „Lehava“-Chef Ben-Zion (Benzi) Gopstein zu, „stehen sie bei uns auf der Liste, und alle paar Monate rufen wir sie an, um zu sehen, ob sich etwas verändert hat“. Es gibt auch noch „Im Tirzu“, eine Gruppe, die sich dem ideologischen Kampf gegen israelische Menschenrechtsorganisationen und linke Professoren widmet. Nach einem Gerichtsurteil aus dem vergangenen Jahr darf „Im Tirzu“ faschistisch genannt werden.

    Die Warnung wird zur Wirklichkeit

    Man hat diese Gruppen bisher für vereinzelte, wenn auch nicht ungefährliche Zellen gehalten. Zwar ist seit längerem zu spüren, dass die Volksmeinung immer stärker nach rechts neigt, dass die verbale Gewalt in den Online-Kommentaren brutaler wird. Man wusste auch, dass es bei linken Kundgebungen immer Gegendemonstranten gibt, die gewalttätig werden können.

    Aber man konnte, man wollte sich nicht vorstellen, dass die rechtsextremen Krawallmacher mehr sind als eine dumpfe Minderheit, die wegen ihrer Lautstärke bedeutsamer wirkt, als sie in Wirklichkeit ist. Man konnte oder wollte sich nicht vorstellen, wie viele solcher Radikalen es wirklich gibt. Vor allem konnte man sich nicht vorstellen, dass sie einmal zusammenarbeiten würden.


    Diese Illusion dürfte seit dem Tag, als der Mob das Café demolierte, zerstoben sein. Eliassi, gegen den immer noch kein Verfahren eingeleitet wurde, bezeichnete die Täter als „Löwen des Schattens“. Später veröffentlichte er eine Kolumne auf einer Nachrichtenseite, in der er von mehr als zehntausend die Aktion befürwortenden Schreiben von israelischen Soldaten berichtete und versprach, „nicht aufzuhören“.

    Seither mehren sich Drohungen gegen linke Aktivisten und ihre Familien - Facebook macht es einfach. Die „Löwen“ haben ihre eigene Website und sind dabei, Filialen überall im Land zu gründen. Der „Haaretz“-Journalist Gideon Levi bekam nach einem kritischen Artikel so viele Morddrohungen, dass ihm die Zeitung einen Leibwächter zur Seite stellte. Ein Video zeigt, wie Eliassi und zwei weitere Männer Levi auf der Straße verfolgen, ihn bedrohen und beschimpfen. Viele linksstehende Israelis erwachen jetzt in einer Wirklichkeit, vor der sie immer gewarnt, an deren Kommen sie jedoch nie wirklich geglaubt haben.

    Rechte Gewalt in Israel: Prügel und Todesdrohungen - Feuilleton - FAZ


    Die sogenannte "einzige Demokratie im Nahen-Osten" scheint zu bröckeln.

  3. #1493

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    Die Hamas Opfert sich, damit nicht mehr von der ISIS berichtet wird um die Frohe Botschaft unseren Prophten Mohammed frieden und Segen auf Ihnen, uneingeschränkt und unverfälscht also (Dawa) kundzugeben.

  4. #1494
    Avatar von Ardian

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  5. #1495
    Avatar von Bacerll

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  6. #1496
    Avatar von papodidi

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    29. Juli 2014 18:16

    Hamas im Gaza-Krieg<
    K
    ampf bis zum Untergang



    Wenn Raketen die Nacht erleuchten: Gaza-Stadt.

    Die Palästinenser im Gazastreifen haben den schlimmsten Beschuss seit Ausbruch der neuen Gefechte mit Israel erlebt. Doch die Hamas kämpft kompromissloser denn je. Den Krieg kann sie nicht gewinnen - aber sie braucht einen politischen Erfolg.

    ...
    Die Nacht des Schreckens, in der sich die Palästinenser dem wohl schlimmsten Beschuss seit Kriegsbeginn ausgesetzt sahen, war damit aber längst noch nicht zu Ende. Auch Regierungsgebäude wurden getroffen. Doch so gewaltig der Druck auch anschwillt - die Hamas zeigt keinerlei Anzeichen des Einlenkens. Der Staub hatte sich noch nicht gelegt über seinem zertrümmerten Eigenheim, da meldete sich Hanija aus dem Untergrund: Die Israelis könnten vielleicht steinerne Gebäude zerstören, sagte er, "aber sie werden nicht unsere Entschlossenheit brechen".

    Das Vorgehen der Hamas kennt keine Kompromisse

    Gewiss gehören solche Durchhalteparolen zum Kriegsgeschäft. Doch die Hartleibigkeit der Hamas in dieser Konfrontation scheint auch die Strategen in Israel zu erstaunen. An diesem Mittwoch ist ein trauriger Rekord zu verzeichnen: Der Krieg währt nun schon länger als die Vorgängerkonflikte aus den Jahren 2012 (acht Tage) und 2008/09 (23 Tage).

    Und weitgehend ungerührt lässt die Hamas dabei nicht nur immer neue Angriffswellen über sich ergehen, sondern sie tut auch alles dafür, dass dieser Krieg kein Ende findet. Fast jeder Waffenstillstand wird aus dem Gazastreifen heraus gebrochen, und als Israels Militär zu Wochenbeginn ankündigte, man werde bis auf Weiteres nur noch auf Beschuss reagieren, da folgte als Antwort prompt eine Raketensalve. Die Taktik der Hamas kennt offenbar keine Kompromisse: Es geht um alles oder nichts. Niemals werde es einen Waffenstillstand geben ohne eine Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel, sagen die Anführer. Die Frage ist nun, ob dies nur Propaganda ist oder ein Pokerspiel - oder ob die Hamas tatsächlich bereit ist, bis zum eigenen Untergang zu kämpfen.

    Sie möchte sich dem Volk als Sieger präsentieren
    ...
    Doch unter dem Strich war im Waffenstillstandsabkommen nicht viel mehr gewonnen worden als eine Ausweitung der Fischereizone und der Zugang für ein paar palästinensische Bauern zu ihren Feldern im Grenzgebiet. Wenn es die Hamas darauf anlegen würde, dann hätte es auch in diesem Krieg ein paar mehr oder weniger Gelegenheiten gegeben, sich dem Volk als Sieger zu präsentieren.
    ...
    Überdies schafften es immer wieder einzelne Terror-Trupps durch Tunnel auf die israelische Seite. In der Nacht zum Dienstag wurden dabei wieder fünf Soldaten getötet. Mit 53 Gefallenen sind Israels Verluste bereits jetzt um ein Vielfaches höher als in den beiden vorigen Kriegen zusammen.Doch all das hat bislang nicht dazu geführt, dass die Hamas eine vielleicht letzte Ausfahrt vor dem Abgrund nimmt. Denn ihre Anführer wissen, dass in diesem Sommer die Nachkriegsbedingungen für sie ganz andere sein werden als 2009 und 2012. Erstens ist von Ägypten keine Unterstützung mehr zu erwarten, zweitens sind die Schmuggelrouten für den Waffennachschub versperrt, drittens wird sich die Bevölkerung im Gazastreifen nach dieser extremen Leidenszeit nur dann noch einmal hinter der Hamas scharen, wenn sie konkrete Aussichten auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen bieten kann.
    ...
    Selbst Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach am Sonntag in TV-Interviews mit amerikanischen Sendern von der Notwendigkeit "wirtschaftlicher und sozialer Erleichterungen" in Gaza. Aber unisono nennen sie dafür auch den gleichen Preis: eine Demilitarisierung des Küstenstreifens. Und eine Zustimmung dafür vonseiten der Hamas ist kaum vorstellbar.

    Selbstzweck der Hamas ist der Krieg gegen Israel

    Schließlich ist die 1987 gegründete Organisation per eigener Definition eine Widerstandsgruppe. Zwar ist sie auch eine politische Partei, die 2006 die palästinensischen Wahlen gewonnen hat. Obendrein zeigt sie sich als frommer Wohltätigkeitsverein. Aber ihr Sinn und Zweck liegt im Kampf gegen die israelischen Besatzer, und dazu braucht man Waffen.Andererseits ist die Hamas längst nicht mehr jener monolithische Block aus früheren Zeiten.
    Drei Machtzentren sind entstanden, die bisweilen verschiedene Interessen verfolgen. Auf der politischen Ebene konkurrieren miteinander die Exil-Führung unter dem in Katar residierenden Khaled Meschal und die Gaza-Regierung von Ismail Hanija. Daneben stehen die von Mohammed Deif kommandierten Kämpfer der Kassam-Brigaden.
    In den Zeiten des Kampfes haben die Milizen das Ruder übernommen. Wenn sich der politische Flügel am Ende dieses Krieges also auf eine Demilitarisierung einlassen würde, um damit wenigstens das eigene Überleben zu sichern, dann droht der Konflikt mit den Kämpfern. Dies scheint der Grund zu sein, dass die Hamas nicht herausfindet aus diesem Krieg, den sie niemals gewinnen kann.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/h...gang-1.2068661

    Und das alles auf dem Rücken der Zivilbevölkerung...

  7. #1497
    Mudi


    Sowas von krank.

  8. #1498

    Registriert seit
    14.12.2005
    Beiträge
    9.450
    Zitat Zitat von MOE Beitrag anzeigen


    Sowas von krank.
    Was ich hierbei und bei auch muslimischen Terrororganisationen sehe, ist wie man noch echt glauben kann Gott ist auf deren Seite bei sowas.Morden und töten toll ist. Ekelhaftes Verhalten

  9. #1499
    Mudi
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip Beitrag anzeigen
    Was ich hierbei und bei auch muslimischen Terrororganisationen sehe, ist wie man noch echt glauben kann Gott ist auf deren Seite bei sowas.Morden und töten toll ist. Ekelhaftes Verhalten
    Diese Menschen gehören gepeinigt, bis ihnen das Fleisch von den Knochen fällt.

  10. #1500

    Registriert seit
    18.07.2011
    Beiträge
    1.249
    Auch in schweren zeiten die freude behalten ....
    Find ich gut .

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