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Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.883 Antworten · 199.816 Aufrufe

  1. #2501
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Du hast auch noch nicht begriffen, dass "die Palis" nicht die Hamas sind?
    ja, das wird es sein. ^^

  2. #2502
    Mudi
    Allih

    Um es besser verstehen zu können, muss man auch verstehen, was die Muslime oder besser gesagt die Lehre, die Im Koran gelehrt wird mit Islam meint. Der Islam ist demnach nicht erst mit dem Koran selbst gekommen, sondern war vorher schon bekannt. Der Islam ist mit dem Begriff Religion nicht ganz zu umfassen. In unserer Lehre sprechen wir vom Al-Islam = Dieser eine Weg, der dem Menschen in seiner Natur gegeben/beschrieben wurde, um Gott am nähsten zu sein.

    Ein Muslim ist somit nicht nur ein Anhänger der Schrift, die Muhammed sav. verbreiten lies, sondern auch ein Anhänger der Schriften, die von Jesus as. und den Propheten/Gesandten davor verbreitet wurden.

    Ein Muslim sieht das Judentum, Christentum und den Islam (also das letzte Update mit dem Koran) nicht separat, sondern als ein Ganzes. Der Grund wieso ein Muslim aber nur dem Koran folgt ist, dass geschrieben steht, dass die Thora und das Evangelium von Menschenhand verändert wurden und nicht mehr mit Gottes ursprünglicher Message zu 100% übereinstimmen. Dennoch respektiert man unter anderem auch die Bibel und die Thora als heilige Schriften Gottes, auch wenn man den Koran als letztes Update und als eine Fehlerbehebung und wieder Klarstellung der ursprünglichen Message Gottes der vorherigen Schriften ansieht.

    Wenn ein Muslim sagt, dass Jesus as. auch ein Muslim war, dann denken viele, dass man damit meint, dass Jesus as. dem Koran folgte (indirekt schon, weil die Message von Jesus as. nach koranischer Lehre im Fundament die selbe Lehre ist). Was man damit aber meint ist, dass Jesus as. ein sich Gott hingebender Mensch war.

  3. #2503
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Da ist nichts zu differenzieren. Die Palis haben die moralische Überlegenheit, weil man ihnen seit Dekaden unentwegt das Land raubt. Schon die Staatsgründung ist m.E. nichts weiter als ein Akt der Aggression, die den gesamten Raum in Schwebezustand hält.

    Nun, als Türke darf ich ja nicht so viel schreiben, ohne mir Doppelmoral vorwerfen zu lassen. ^^

    Ich will damit nur sagen, dass es nur Frieden geben kann... ne vergiss es! Auch wenn die Israelis einen palästinensischen Staat unterstützen würden, würde es keinen Frieden geben. ^^
    Die Staatsgründung in dem Land aus dem die Juden einst vertrieben wurden ist ein Akt der Aggression? Es gab bereits bei der Staatsgründung einen Zweistaatenplan, der wurde abgelehnt. Nicht von Israel, sondern von denen, die heute den Al Quds Tag FEIERN! Sie wollen keine zwei Staaten, sie wollen Israel von der Landkarte haben. Nicht mehr, nicht weniger.
    Ich werfe dir keine Doppelmoral vor, wie kommst du darauf? Vorbeugend ohne Anlass um schon vor Antwort den Konter zu haben?
    Es wird keinen Frieden dort geben, egal was Israel tut oder nicht tut, da sind wir einer Meinung.

  4. #2504
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Alles soweit richtig, bis auf die Begriffserklärungen. Hinrichtung - Massaker an Zivilisten. Wenn es bei Verteidigung eines Staates, nachdem er wochenlang beschossen wurde tote Zivilisten gibt, ist das dann ein Massaker an Zivilisten?
    Ist die Hinrichtung von palästinensischen Zivilisten durch die Hamas ethisch vertretbar?
    Hier wird alles durcheinandergewürfelt.
    Ich beklage hier den Tod von Palästinensern durch die Hamas sowie den Tod aller Zivilisten auch die von Israel getötet wurden und werde angegriffen? Zivile Opfer darf es überall geben und gibt es zur Zeit tausenfach(!), außer Israel hat die durch Gegenwehr zu verantworten.
    Kommt mal klar.
    Ich wuerfle nix durcheinander. Es ist genau so gemeint, wie ich es sage und es sind keine weiteren Assoziationen impliziert:

    "Hinrichtungen/Massaker an Zivilisten" sind hier nur Beispiele. Das sollte verdeutlichen, dass jemand der Raub aus Eigennutz als moralisch richtig ansieht, eine Ethikmodell vertreten muss (falls du ein begr., in sich logisches Ethikmodell findest/kennst, das Raub als richtig und Mord zugleich als falsch ansieht, lass es mich wissen), welches auch Mord (Hinrichtungen, Massaker - Eigeninteresse vorrausgesetzt, z.B.: Wenn ich die Zivilisten der Stadt Habnixgetan unmenschlich zu Tode foltere und das Video ins Internet stelle, wird dies die Moral des feindlichen Heeres, welches Dort Familie hat brechen. Da mir dies nuetzt, sollte ich es tun) nicht kategorisch ausschliesst, wenn er dem Eigeninteresse dient.

    Anders saehe es aus, wenn man Raub als weniger schwerwiegend (aber immernoch ethische falsch) als Mord ansieht. Da stehen schon mehr (nicht so gestoerte) Ethikmodelle zur Auswahl.

  5. #2505
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    ja, das wird es sein. ^^
    ?

  6. #2506
    Avatar von Toruko-jin

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    15.179
    Ich möchte aber nicht den Eindruck vermittelt haben, dass ich Araber in irgeneiner Weise unterstütze. Kurzgefasst, wenn es einen Antichristen gegeben hat, bin ich wohl der Antiaraber oder Antimoslem.

    Traurigerweise habe ich aber einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

  7. #2507
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Es ging akut um Hinrichtungen.

    Die Siedlungspolitik ist nicht pauschal zu verurteilen, sondern zu differenzieren. Gaza wurde von Ägypten erobert. Ägypten hat kürzlich zusätzliches Land angeboten, Palästinas "Führer" haben das abgelehnt. Teile der Golanhöhen wurden von Israel erobert, was bei anderen Staaten an der Tagesordnung ist und gebilligt wird.
    Wie immer nur Verharmlosungen. Das stetige Vordringen jüdischer Siedler in die dicht bewohnten Siedlungsgebiete der Palästinenser scheint jeden Versuch einer künftigen staatlichen Trennung von vorne rein zum Scheitern zu verurteilen. Gerade diese fiktive israelische "Ethnie", die imaginäre Ursprünge hat und sich ihrer kulturell-nationalen Identität nicht sicher ist, hört immer noch nicht auf, ihren Nachbarn mit einer Mischung aus Verachtung und Furcht zu begegnen.

    Nicht nur das, dieser fundamentale Widerspruch könnte Israel selbst in eine Extremsituation führen, die unter seiner Kontrolle lebenden Nachbarn (ob israelische Staatsbürger "zweiter Klasse" oder auch jene, die als Untertanen ohne staatsbürgerliche Rechte einem eigenartigen Apartheid-Regime unterworfen sind) mit grosser Aggressivität zu verdrängen und vertreiben.

    Du kannst dir selber ausmahlen, auf welch schiefe Bahn eine derart ausweglose und gefährliche ethno-territoriale Politik geraten kann, sollte es zu einer zivilen Massenerhebung aller Nichtjuden im "vollständigen Land Israel" kommen.

  8. #2508
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Wie immer nur Verharmlosungen. Das stetige Vordringen jüdischer Siedler in die dicht bewohnten Siedlungsgebiete der Palästinenser scheint jeden Versuch einer künftigen staatlichen Trennung von vorne rein zum Scheitern zu verurteilen. Gerade diese fiktive israelische "Ethnie", die imaginäre Ursprünge hat und sich ihrer kulturell-nationalen Identität nicht sicher ist, hört immer noch nicht auf, ihren Nachbarn mit einer Mischung aus Verachtung und Furcht zu begegnen.

    Nicht nur das, dieser fundamentale Widerspruch könnte Israel selbst in eine Extremsituation führen, die unter seiner Kontrolle lebenden Nachbarn (ob israelische Staatsbürger "zweiter Klasse" oder auch jene, die als Untertanen ohne staatsbürgerliche Rechte einem eigenartigen Apartheid-Regime unterworfen sind) mit grosser Aggressivität zu verdrängen und vertreiben.

    Du kannst dir selber ausmahlen, auf welch schiefe Bahn eine derart ausweglose und gefährliche ethno-territoriale Politik geraten kann, sollte es zu einer zivilen Massenerhebung aller Nichtjuden im "vollständigen Land Israel" kommen.
    Here we go again

  9. #2509
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Alles soweit richtig, bis auf die Begriffserklärungen. Hinrichtung - Massaker an Zivilisten. Wenn es bei Verteidigung eines Staates, nachdem er wochenlang beschossen wurde tote Zivilisten gibt, ist das dann ein Massaker an Zivilisten?
    Ist die Hinrichtung von palästinensischen Zivilisten durch die Hamas ethisch vertretbar?
    Hier wird alles durcheinandergewürfelt.
    Ich beklage hier den Tod von Palästinensern durch die Hamas sowie den Tod aller Zivilisten auch die von Israel getötet wurden und werde angegriffen? Zivile Opfer darf es überall geben und gibt es zur Zeit tausenfach(!), außer Israel hat die durch Gegenwehr zu verantworten.
    Kommt mal klar.
    Nicht deswegen. Es ging um die Aussage, dass Hinrichtung mor. falsch, Raub aber mor. richtig sein koenne - das gibt kein mir bekanntes Ethikmodell der Welt her.
    Ich beklage bei dir keinen Mangel an humanistischer Einstellung, sondern einen Mangel an Konsequenz, bei der Wahl der eth. Kriterien.
    Kurz gesagt:
    Nur ein Ethikmodell pro Vergleich bitte.

  10. #2510
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Here we go again
    Was denn? Leider steckt ein grosser Teil der israelischen Gesellschaft noch tief in der Mythologisierung ihres Landes fest. Es ist eben Fakt, dass sich zurzeit keine Wende der öffentlichen Meinung zu der Bereitschaft abzeichnet, Siedlungen im grossen Stil zu räumen und zu einem tragfähigen Kompromiss in Bezug auf Jerusalem zu kommen.

    Die Alternative eines grossen, vielversprechenden Kompromisses, bzw. ein Rückzug Israels hinter die Grenzen von 1967, die Errichtung eines palästinensischen Nachbarstaats mit Jerusalem als gemeinsame Hauptstadt, die Schaffung einer Konföderation zweier souveräner demokratischen Republiken, die sämtlichen Bürgern gehören, ist zurzeit leider nur eine Utopie.

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