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Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.841 Antworten · 198.703 Aufrufe

  1. #2541
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Was soll das Gelaber mit Gier? Und wer glaubst ernsthaft, dass die arabischen Staaten, die sich mit Israel anlegen jemals entwickeln werden? Du hast dann einiges falsch verstanden. Die produzieren nichts außer Scheiße. Die werden noch in tausend Jahren mit Steinen werfen, wenn sie keine Waffen aus dem Ausland ins Land schmuggeln können.
    Damit ist natürlich die Gier nach Land gemeint. Und die Gier nach imperialistischer Prestige. Sowie die europäischen Mächte teils aus reiner prestigesucht Kolonien unterworfen haben, so wollen die Israelis unbedingt Jerusalem beherrschen. Jerusalem ist ein reines Lustobjekt, rational betrachtet hat die Stadt keinen besonderen Wert für Israel. Es gab mehrere Möglichkeiten für Israel auf dauerhaften Frieden mit seinen Nachbarn. Aber da sie auf diese beiden Dinge - mehr Land und Jerusalem - nicht verzichten konnten, haben sie sich weiter für Krieg entschieden.

    Die iranischen Raketentechnologien sind nicht schlecht, auf jeden Fall die am höchsten entwickelten in der Region (nach Israel). Zudem ist der Iran geopolitisch im Vorteil, weil es viele Schiiten in der Region und direkt vor israelischer Haustür gibt, die den Iran als ihre Schutzmacht betrachten. Iran ist zwar technologisch unterentwickelter, aber dafür viel größer. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Israels technologischer Vorsprung derart geschrumpft ist, dass er nicht mehr ausreichen wird den Nachteil der Größe auszugleichen. Zudem bekommen die Israelis selber viel aus dem Ausland. Bspw. deutsche Atom U-Boote oder amerikanische Raketenschirme.

    Wäre der Westen nicht, könnten die Iraner heute schon mit Israel machen, was sie wollen.

  2. #2542
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Damit ist natürlich die Gier nach Land gemeint. Und die Gier nach imperialistischer Prestige. Sowie die europäischen Mächte teils aus reiner prestigesucht Kolonien unterworfen haben, so wollen die Israelis unbedingt Jerusalem beherrschen. Jerusalem ist ein reines Lustobjekt, rational betrachtet hat die Stadt keinen besonderen Wert für Israel. Es gab mehrere Möglichkeiten für Israel auf dauerhaften Frieden mit seinen Nachbarn. Aber da sie auf diese beiden Dinge - mehr Land und Jerusalem - nicht verzichten konnten, haben sie sich weiter für Krieg entschieden.

    Die iranischen Raketentechnologien sind nicht schlecht, auf jeden Fall die am höchsten entwickelten in der Region (nach Israel). Zudem ist der Iran geopolitisch im Vorteil, weil es viele Schiiten in der Region und direkt vor israelischer Haustür gibt, die den Iran als ihre Schutzmacht betrachten. Iran ist zwar technologisch unterentwickelter, aber dafür viel größer. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Israels technologischer Vorsprung derart geschrumpft ist, dass er nicht mehr ausreichen wird den Nachteil der Größe auszugleichen. Zudem bekommen die Israelis selber viel aus dem Ausland. Bspw. deutsche Atom U-Boote oder amerikanische Raketenschirme.

    Wäre der Westen nicht, könnten die Iraner heute schon mit Israel machen, was sie wollen.
    Da ist wirklich fast nichts Verwertbares rausgekommen :/

  3. #2543
    Amarok
    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Damit ist natürlich die Gier nach Land gemeint. Und die Gier nach imperialistischer Prestige. Sowie die europäischen Mächte teils aus reiner prestigesucht Kolonien unterworfen haben, so wollen die Israelis unbedingt Jerusalem beherrschen. Jerusalem ist ein reines Lustobjekt, rational betrachtet hat die Stadt keinen besonderen Wert für Israel. Es gab mehrere Möglichkeiten für Israel auf dauerhaften Frieden mit seinen Nachbarn. Aber da sie auf diese beiden Dinge - mehr Land und Jerusalem - nicht verzichten konnten, haben sie sich weiter für Krieg entschieden.

    Die iranischen Raketentechnologien sind nicht schlecht, auf jeden Fall die am höchsten entwickelten in der Region (nach Israel). Zudem ist der Iran geopolitisch im Vorteil, weil es viele Schiiten in der Region und direkt vor israelischer Haustür gibt, die den Iran als ihre Schutzmacht betrachten. Iran ist zwar technologisch unterentwickelter, aber dafür viel größer. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Israels technologischer Vorsprung derart geschrumpft ist, dass er nicht mehr ausreichen wird den Nachteil der Größe auszugleichen. Zudem bekommen die Israelis selber viel aus dem Ausland. Bspw. deutsche Atom U-Boote oder amerikanische Raketenschirme.

    Wäre der Westen nicht, könnten die Iraner heute schon mit Israel machen, was sie wollen.

    Ich glaube da hat jemand wirklich keine Ahnung weder vom Millitär, Lage des Landes oder Iranischer Propaganda ich sag nur:"Wir haben in 2 Monaten eine Iranische s-300 entwickelt". "Facepalm". Die haben Raketentechnologien aus dem 2.Weltkrieg bzw. 1980 und selbst die sind nicht durchschlagskräftig genug. Immer dieser schwachsinnige Bullshit-Talk. Mir bis heute ein Rätsel wie man den Iran so hoch hypen kann oder als Millitärmacht in der Region hinstellt. Absolut schwachsinnig.

  4. #2544
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Nein, das passt schon so. Leute, die diesen israelischen Staat unterstützen, unterstützen dass sich das jüdische Volk wie seine Nachbarstaaten verhält. Nationalistisch, imperialistisch und inhuman. Nur wird es nicht für immer gut gehen, irgendwann wird der Punkt kommen, an dem die Juden ihren Nachbarstaaten unterlegen seien werden. Für das, was dann passieren wird, werden sie niemandem verantwortlich machen können, außer ihre eigene Gier.
    Es sei denn sie backen sich dort nen Freund und erobern nochn bisschen was...

  5. #2545
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Damit ist natürlich die Gier nach Land gemeint. Und die Gier nach imperialistischer Prestige. Sowie die europäischen Mächte teils aus reiner prestigesucht Kolonien unterworfen haben, so wollen die Israelis unbedingt Jerusalem beherrschen. Jerusalem ist ein reines Lustobjekt, rational betrachtet hat die Stadt keinen besonderen Wert für Israel. Es gab mehrere Möglichkeiten für Israel auf dauerhaften Frieden mit seinen Nachbarn. Aber da sie auf diese beiden Dinge - mehr Land und Jerusalem - nicht verzichten konnten, haben sie sich weiter für Krieg entschieden.

    Die iranischen Raketentechnologien sind nicht schlecht, auf jeden Fall die am höchsten entwickelten in der Region (nach Israel). Zudem ist der Iran geopolitisch im Vorteil, weil es viele Schiiten in der Region und direkt vor israelischer Haustür gibt, die den Iran als ihre Schutzmacht betrachten. Iran ist zwar technologisch unterentwickelter, aber dafür viel größer. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Israels technologischer Vorsprung derart geschrumpft ist, dass er nicht mehr ausreichen wird den Nachteil der Größe auszugleichen. Zudem bekommen die Israelis selber viel aus dem Ausland. Bspw. deutsche Atom U-Boote oder amerikanische Raketenschirme.

    Wäre der Westen nicht, könnten die Iraner heute schon mit Israel machen, was sie wollen.
    Die Perser sind ein sehr schlaues Volk und ich traue ihnen in der Zukunft sehr viel zu!

  6. #2546
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Ich glaube da hat jemand wirklich keine Ahnung weder vom Millitär, Lage des Landes oder Iranischer Propaganda ich sag nur:"Wir haben in 2 Monaten eine Iranische s-300 entwickelt". "Facepalm". Die haben Raketentechnologien aus dem 2.Weltkrieg bzw. 1980 und selbst die sind nicht durchschlagskräftig genug. Immer dieser schwachsinnige Bullshit-Talk. Mir bis heute ein Rätsel wie man den Iran so hoch hypen kann oder als Millitärmacht in der Region hinstellt. Absolut schwachsinnig.
    Es wird schon einen Grund geben, weswegen sich Israel vor Iran dermaßen einscheißt. Und dieser Grund ist der, dass sie es schaffen ohne westlichen Beistand, bzw. sogar gegen westlichen Widerstand, sich technologisch zu entwickeln, sodass sie irgendwann Israel militärisch überlegen sein werden. Das einzige, was auch jetzt schon gegen den Iran hilft, ist der direkte Kriegseinsatz. Daran setzt Israel ja auch alles.

    Außerdem hätten es die Iraner auch schon fast einmal geschafft zum Hegemon der Region aufzusteigen, und konnten letztlich nur daran gehindert werden, weil der Westen den Irak massiv aufgerüstet hat. Der Krieg, der den Iran zurückwerfen sollte, bezeichnet man gerne als "ersten Golfkrieg".

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Es sei denn sie backen sich dort nen Freund und erobern nochn bisschen was...
    Wer soll das bitte sein? Das Öl dort ist ein paar Jahrzehnten leer, dann ist diese Region für die Großmächte nicht mehr besonders relevant. Außerdem sind die Juden Teil des Westens, und haben nur in den westlichen Staaten starke Lobbys.

  7. #2547
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    So leid es mir tut. Bei Gründung des Staates Israel gabs keinen Staat Palästina und somit keinen Besitz. Es gab nur Land das von Juden urbar gemacht wurde, die Besitzansprüche der Araber kamen erst danach. Das entbindet Israel selbstverständlich nicht von der moralischen Seite auch wenn die Moral von den Arabern ab Gründungsdatum sehr zu wünschen übrig ließ.
    Nett umschrieben, aber die Aussagen hätten auch von Ben Gurion oder Golda Meir sein können. Altgediente zionistische Führer und jüdische Offiziere hatten nur ein Ziel: die ethnische Säuberung Palästinas, was schliesslich auch gelungen ist.

    Gross angelegte Einschüchterungen, Belagerung und Beschuss von Dörfern und Wohngebieten, Niederbrennen der Häuser mit allem Hab und Gut, Vertreibung und schliesslich Verminung der Trümmer, um eine Rückkehr der vertriebenen Bewohner zu verhindern. Und heute bedecken Wälder, Parks und Freizeiteinrichtungen die einstigen Dörfer.

    Das Problem an der ganze Sache war, dass von Beginn an die britischen Mandatsbehörden der zionistischen Bewegung erlaubt haben, sich in Palästina eine unabhängige Enklave als "Infrastruktur" eines zukünftigen Staates zu schaffen. Ende der 30er Jahre waren die Führer der Bewegung imstande, die abstrakte Version "jüdischer Exklusivität" in konkretere Pläne zu übersetzen. Tja, die Idee eines jüdischen Staates war eng mit Militarismus und einer Armee verbunden, bzw. musste es auch, da der neue Staat nur mit Gewalt entstehen konnte.

    Wenn wir von der Gründung Israels sprechen, kommen wir eben nicht um Ben Gurion drum herum. Der erste Ministerpräsident Israels, Führer der zionistischen Bewegung und pragmatischer Kolonialist steht hinter dem Masterplan für die ethnische Säuberung Palästinas. Eines der dunkelsten Verbrechen im 20. Jahrhundert, dass leider erfolgreich lange Zeit unter dem Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

  8. #2548
    Avatar von SLO_CH86

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  9. #2549
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen



    Wer soll das bitte sein? Das Öl dort ist ein paar Jahrzehnten leer, dann ist diese Region für die Großmächte nicht mehr besonders relevant. Außerdem sind die Juden Teil des Westens, und haben nur in den westlichen Staaten starke Lobbys.
    Die Kurden.
    Das hoert man schon seit Jahrzehnten. Erstaunlicherweise foerdern die dort immernoch Oel - im Nordirak sind die Vorkommen sogar relativ unangetastet.
    Und "starke Lobbys" brauchen sie fuer 50-60 Jahre keine, wenn sie denen bei der GRUENDUNG des Staates helfen, UND der natuerliche Feind dieses Staates sowohl der Iran als auch die Araber sind.
    Ein Flaechenmaessig grosser 30-40 Mille EW Staat, der auf den unsausgebeuteten Oelvorkommen und am Wasserhahn sitzt (sowie dort befindlich ist, wo auch etwaige zentralasiatische Pipelines durchmuessten), kann (immer vorrausgesetzt, dass auch Israel weiter entlang der Kueste expandiert), zusammen mit Isr. die Handelswege der Ressourcen (und damit auch die Wirt. Entwicklung der uebrigen, vom Ress.verkauf lebenden Staaten) kontrollieren.
    Dann ist auch ein langfristiges Ueberleben und dominieren der Region, trotz Opposition zu dne Arabern theoretisch moeglich.
    Das scheint mir bislang die Wahrscheinlichste, langfristig Zielsetzung zu sein (und wird durch die gerade stattfindenden Ereignisse in Irak und Syrien bestaetigt).
    Unnoetig zu erwaehnen, wie viele Kriege und ethn. Saeuberungen davor durchgefuehrt werden muessten.

  10. #2550
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Die Kurden.
    Das hoert man schon seit Jahrzehnten. Erstaunlicherweise foerdern die dort immernoch Oel - im Nordirak sind die Vorkommen sogar relativ unangetastet.
    Und "starke Lobbys" brauchen sie fuer 50-60 Jahre keine, wenn sie denen bei der GRUENDUNG des Staates helfen, UND der natuerliche Feind dieses Staates sowohl der Iran als auch die Araber sind.
    Ein Flaechenmaessig grosser 30-40 Mille EW Staat, der auf den unsausgebeuteten Oelvorkommen und am Wasserhahn sitzt (sowie dort befindlich ist, wo auch etwaige zentralasiatische Pipelines durchmuessten), kann (immer vorrausgesetzt, dass auch Israel weiter entlang der Kueste expandiert), zusammen mit Isr. die Handelswege der Ressourcen (und damit auch die Wirt. Entwicklung der uebrigen, vom Ress.verkauf lebenden Staaten) kontrollieren.
    Dann ist auch ein langfristiges Ueberleben und dominieren der Region, trotz Opposition zu dne Arabern theoretisch moeglich.
    Das scheint mir bislang die Wahrscheinlichste, langfristig Zielsetzung zu sein (und wird durch die gerade stattfindenden Ereignisse in Irak und Syrien bestaetigt).
    Unnoetig zu erwaehnen, wie viele Kriege und ethn. Saeuberungen davor durchgefuehrt werden muessten.
    Die Kurden sind ein ziemlich unterentwickeltes Bergvolk, dass zudem auf dem Gebiet vieler Staaten liegt, und zwei davon wären schon alleine mächtig gegnug, um einen kurdischen Staat zu verhindern. Ich glaube kaum, dass sie in diesem Jahrhundert eine besonders große Rolle spielen werden.

    Wenn überhaupt könnten die Israelis darauf hoffen, dass die Araber und Iraner sich irgendwie gegenseitig in die Haare kriegen. War ja bei dem ersten Golfkrieg auch nicht anders.

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