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Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.841 Antworten · 198.206 Aufrufe

  1. #2761
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von Ohër Beitrag anzeigen
    Der Hass ist nicht nur eine arabische Eigenschaft. Den gibt's leider auf beiden Seiten.
    Klar gibt es Hass auf beiden seiten aber in Israel gehört der Hass gegen seine Nachbarn nicht zum Schuluntericht.

  2. #2762

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Erstens ist Zionismus nichts schlechtes.

    Und was die Quelle des Hass ist wissen wir bereits, der Hass wird arabischen Kindern in Gaza und Westjordanland schon in der Schule eingeprägt. Dort gehört Antijüdische Hetze zum Lehrplan.
    Zionismus ist eine menschensverachtende Ideologie, weil die Schaffung eines Nationalstaaten in einem Ort wo man nicht in der Mehrheit ist, was nur durch ethnische Säuberung erreichbar ist, in ihrem Kern liegt.

    Ich meine die ursprüngliche Quelle des Hasses. Was der Lehrplan in den israelischen oder in den palästinensischen Schulen beinhaltet weiß ich nicht. Aber wenn es in Gaza oder Westjordanland Hass auf Juden gibt, ist es weil die Menschen da von Juden aus ihren Häusern vertrieben wurden, ihre Verwandten von Juden getötet wurden, und sie von Juden täglich unterdrückt werden. Wenn es den Zionismus nicht gäbe, diese Leute hätten keinen wirklichen Grund, die Juden zu hassen.

    Natürlich ist nicht richtig, den zionistischen Staat mit Juden gleichzusetzen. Es gibt zahlreiche Juden, denen Israel egal ist, und es gibt auch viele, die klar antizionistisch sind. Diese tragen für die zionistischen Verbrechen keine Verantwortung. Aber indem Israel behauptet, dass er als Staat das Judentum vertritt, provoziert er selbst den Judenhass.

  3. #2763

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Klar gibt es Hass auf beiden seiten aber in Israel gehört der Hass gegen seine Nachbarn nicht zum Schuluntericht.
    Hast du eigentlich eine Quelle, die das belegt? Also mal abgesehen von diesen lächerlichen Hamasvideos?

  4. #2764

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    708
    Israel finanzierte IS-Verbündete

    Die im Iran aktive pakistanische Terrorgruppe Jundallah wurde jahrelang vom israelischen Geheimdienst Mossad finanziert. Am Montag schwor sie Israels Todfeinden Gefolgschaft.

    Die Berichte aus Pakistan klangen erstaunlich: Abgesandte der Terrormiliz Islamischer Staat hätten sich vergangene Woche mit den Führern von Jundallah getroffen, einer radikalen Terrortruppe in der Provinz Baluchistan an der pakistanischen Grenze zum Iran. In der Vergangenheit war Jundallah wiederholt durch brutale Anschläge im Iran aufgefallen. Anfang November bekannte sich die Gruppe ausserdem zu einem Selbstmordanschlag auf den pakistanischen Grenzposten Wagah, bei dem 65 Menschen getötet wurden. Am Montag erklärte ein Sprecher von Jundallah dann, man habe dem IS Treue geschworen, «was immer die Pläne» der Terrormiliz seien. Bemerkenswert daran ist nicht nur, dass der IS dank Jundallah offenbar in Pakistan Fuss gefasst hat. Ebenso bemerkenswert ist, dass Israels Geheimdienst Mossad die Terroristen jahrelang unterstützte. Nachdem sich Jundallah wegen Meinungsverschiedenheiten 2003 von al-Qaida getrennt hatte, finanzierte der Mossad ab 2004 die Gruppe. Die israelischen Agenten reisten allerdings mit US-Pässen und gaben sich als CIA-Mitarbeiter aus – um den Eindruck zu erwecken, Washington stehe hinter den Jundallah-Terroraktionen im Iran.


    Jundallah tötete Frauen und Kinder im Iran
    Unter anderem tötete ein Jundallah-Selbstmordattentäter 2009 in der ostiranischen Stadt Zahedan in einer Moschee 23 Menschen, darunter Frauen und Kinder. Als Teheran 2009 den Jundallah-Führer Abdolhamid Rigi fasste, erklärte er in einem Interview vor seiner Hinrichtung, die USA hätten der Gruppe 2004 rund 100'000 Dollar ausgehändigt und versprochen, «uns alles zu geben, was wir brauchen». Schon 2007 hatte der US-Fernsehsender ABC behauptet, die CIA stünde hinter Jundallah und damit hinter den Terroranschlägen der Organisation im Iran. Der Dienst hatte daraufhin ungewöhnlich scharf dementiert: «Der Bericht über die angeblichen CIA-Aktionen ist falsch.»
    2010 setzte das amerikanische Aussenministerium Jundallah auf die Liste von Terrororganisationen. Auf eine entsprechende Anfrage des «Wall Street Journal» erklärte das Washingtoner Aussenamt, die USA hätten Jundallah «niemals unterstützt». 2012 lüftete der amerikanische Journalist Mark Perry in einem Beitrag in der Zeitschrift «Foreign Policy» endlich das Geheimnis der Jundallah-Hintermänner: Unter Berufung auf sechs ehemalige und aktive US-Geheimdienstmitarbeiter sowie eine Serie von Memoranden enthüllte Perry, dass Jundallah seit 2004 vom Mossad unterstützt wurde.
    Die israelische Operation im Iran unter falscher Flagge hatte sowohl im CIA-Hauptquartier in Langley nahe Washington als auch bei der Regierung Bush für erheblichen Ärger gesorgt. Die Israelis hätten sich «keinen Deut darum geschert, was wir dachten», zitierte Perry einen CIA-Mitarbeiter. Unter anderem trafen sich die Israelis in London unter den Augen von CIA-Agenten mit Jundallah-Kontaktpersonen. Als Berichte über die Mossad-Aktion das Weisse Haus erreichten, sei Präsident George W. Bush «explodiert», so ein US-Geheimdienstmitarbeiter zu Perry.


    Jundallah-Anführer zweifelte an US-Unterstützung

    Wütend war Bush nicht nur, weil die tödlichen Anschläge im Iran den Eindruck erweckten, Washington agiere im Verein mit Selbstmordattentätern und radikalislamistischen Gruppen. Jundallahs Aktionen gefährdeten überdies die delikaten Beziehungen zwischen Washington und Islamabad: Die Pakistaner hatten kein Interesse daran, dass von ihrem Territorium aus Terroraktionen gegen den Iran verübt wurden.
    Allerdings schien die Jundallah-Spitze zu diesem Zeitpunkt selbst zu bezweifeln, dass ihre Financiers und Auftraggeber wirklich in Washington sassen. 2010 wurde auch Abdolhamid Rigis Bruder Abdolmalek von den Iranern gefasst und wie jener hingerichtet. Zuvor sagte er iranischen Medien, er habe sich 2007 in Marokko mit den Geldgebern getroffen, sei sich jedoch nicht sicher gewesen, ob es sich «um Amerikaner unter dem Deckmantel der Nato oder um Israelis gehandelt habe». Zehn Jahre nach dem Beginn der Mossad-Operation in Pakistan hat Jundallah jetzt Israels Todfeinden den Treueeid geleistet. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)



    Israel finanzierte IS-Verbündete - News Ausland: Naher Osten & Afrika - tagesanzeiger.ch

  5. #2765
    Nik
    Avatar von Nik

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Klar gibt es Hass auf beiden seiten aber in Israel gehört der Hass gegen seine Nachbarn nicht zum Schuluntericht.
    In Palästina haben sie nicht mal Schulen und wenn, dann sind sie marode oder die Schüler können sie wegen des Kriegs oder wegen Unruhen nicht normal besuchen. Und ich glaube nicht, dass Antijudaismus zum Schulstoff gehört.

  6. #2766

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    Ich glaube der Antijudaismus/Antizionismus ist in Palästina im Alltag unumgänglich und allgegenwärtig, immerhin gefärdet Israel ihre existenz.

  7. #2767
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Zionismus ist eine menschensverachtende Ideologie, weil die Schaffung eines Nationalstaaten in einem Ort wo man nicht in der Mehrheit ist, was nur durch ethnische Säuberung erreichbar ist, in ihrem Kern liegt.

    Ich meine die ursprüngliche Quelle des Hasses. Was der Lehrplan in den israelischen oder in den palästinensischen Schulen beinhaltet weiß ich nicht. Aber wenn es in Gaza oder Westjordanland Hass auf Juden gibt, ist es weil die Menschen da von Juden aus ihren Häusern vertrieben wurden, ihre Verwandten von Juden getötet wurden, und sie von Juden täglich unterdrückt werden. Wenn es den Zionismus nicht gäbe, diese Leute hätten keinen wirklichen Grund, die Juden zu hassen.

    Natürlich ist nicht richtig, den zionistischen Staat mit Juden gleichzusetzen. Es gibt zahlreiche Juden, denen Israel egal ist, und es gibt auch viele, die klar antizionistisch sind. Diese tragen für die zionistischen Verbrechen keine Verantwortung. Aber indem Israel behauptet, dass er als Staat das Judentum vertritt, provoziert er selbst den Judenhass.
    Aber indem Israel behauptet, dass er als Staat das Judentum vertritt, provoziert er selbst den Judenhass.
    Der IS behauptet den Islam zu vertreten - Fazit: 1000de Tote, Zivilisten, Frauen und Kinder. Saudiarabien hat 1991 450.000 Palästinenser vertrieben. In Syrien wurden 2000 Palästinenser getötet, Zivilisten, Frauen und Kinder.

    Kein Aufschrei.

    Wenn es den Zionismus nicht gäbe, diese Leute hätten keinen wirklichen Grund, die Juden zu hassen.
    Merkst du eigentlich wie besessen du bist? Wenn es den Islamismus nicht geben würde....

    Aber ok, das ist was völlig anderes. Stop, daran sind ebenfalls "die Zionisten" schuld.

    ...und sie von Juden täglich unterdrückt werden.
    Du warst noch nie in diesem Land, du hast keine Ahnung davon wieviele Palis in Israel arbeiten oder sogar dort leben. Du ignorierst jede Information, die dein Feindbild nicht bestätigt.

    ...weil die Schaffung eines Nationalstaaten in einem Ort wo man nicht in der Mehrheit ist, was nur durch ethnische
    Säuberung erreichbar ist, in ihrem Kern liegt.
    Lies diesen deinen Satz noch mal ganz langsam durch. Ganz langsam. Und dann hinterfrage mal bei wem die ethnische Säuberung in der Verfassung steht. Notfalls richte deinen Blick gen Syrien, da siehts du was ethnische Säuberung ist, aber Yeziden haben eben keine Lobby von selbsternannten Menschenrechtlern, die ihren Blick starr nach Israel richten und Christen sind sowieso grundsätzlich selbst schuld.

    Was der Lehrplan in den israelischen oder in den palästinensischen Schulen beinhaltet weiß ich nicht.
    Und es interessiert dich auch nicht. Seit 2013 benutzt die Hamas eigene Schulbücher, welche von den Vorgaben der palästinensischen Autonomiebehörde nicht ohne Grund abweichen, und die sind schon problematisch genug. In diesen Büchern gibt es Israel auf der Landkarte nicht und der Olsoer Friedensvertrag hat niemals stattgefunden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Ohër Beitrag anzeigen
    In Palästina haben sie nicht mal Schulen und wenn, dann sind sie marode oder die Schüler können sie wegen des Kriegs oder wegen Unruhen nicht normal besuchen. Und ich glaube nicht, dass Antijudaismus zum Schulstoff gehört.
    Damit liegst du völlig falsch. Jetzt sind die Schulen marode, weil die Hamas so freundlich war genau von dort aus zu schiessen, und auch nur die in Gaza, eine Tatsache, die offensichtlich keiner wahrhaben will. Ich weiß nicht wo manche ihr Bild von Palästina herhaben, ich weiß es wirklich nicht. 2005 war Gaza bunt, ab 2007 grau.

  8. #2768
    Avatar von DerBossHier

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    http://www.amazon.de/Zionismus-Fasch..._1417015140602

    Info zu diesem Artikel
    Kurzbeschreibung

    Mit der Gründungslegende des Staates Israel von 1948 wurden nahezu alle Hinweise auf die vorangegangene Verstrickung zionistischer Kreise in die Kollaboration mit den europäischen Faschisten getilgt bzw. im Nachhinein als unbedingt notwendig zur Rettung der Juden gerechtfertigt. Israel sollte zukünftig ein Heimplatz aller Juden, insbesondere der von den faschistischen Mächten verfolgten sein. Ist es vor diesem Hintergrund vorstellbar, dass jüdische Organisationen nicht nur lukrative Geschäfte mit den Mördern des eigenen Volkes machten, sondern diese auch aktiv und passiv unterstützten? Ist es vorstellbar, dass diese sogar jüdische Widerstandskämpfer an die Gestapo verrieten? Ist es vorstellbar, dass sowohl die Machtergreifung Hitlers als auch die Nürnberger Rassegesetze in jüdischen Medien begrüßt wurden? Ist es vorstellbar, dass der herrschende Antisemitismus missbraucht wurde, um genügend Wehrsiedler für Palästina zu rekrutieren? Lenni Brenner hat recherchiert und ist auf unglaubliche Antworten zu diesen Fragen gestoßen.
    Das Buch werde ich mir wahrscheinlich kaufen.

  9. #2769
    Nik
    Avatar von Nik

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Damit liegst du völlig falsch. Jetzt sind die Schulen marode, weil die Hamas so freundlich war genau von dort aus zu schiessen, und auch nur die in Gaza, eine Tatsache, die offensichtlich keiner wahrhaben will. Ich weiß nicht wo manche ihr Bild von Palästina herhaben, ich weiß es wirklich nicht. 2005 war Gaza bunt, ab 2007 grau.
    Ja, dann halt nur im Gaza, Rafi. Im Gaza lebt ja etwa "nur" die Hälfte aller Palästinenser, nicht so wichtig also ...

    Das Fach "Hass" gibt es aber in den Schulen dort sicher nicht.

  10. #2770
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Zionismus ist eine menschensverachtende Ideologie, weil die Schaffung eines Nationalstaaten in einem Ort wo man nicht in der Mehrheit ist, was nur durch ethnische Säuberung erreichbar ist, in ihrem Kern liegt.
    1948 wurde der Staat Israel wieder gegründet - OHNE ethnische Säuberung oder dergleichen.

    Am nächsten Tag haben ALLE arabischen Nachbarländer Israel angegriffen.

    Und was Menschenrechte + Religionsfreiheit angeht ist Israel als einziger jüdischer Staat den meisten islamischen Ländern um Weiten voraus.

    Und nach dem seit über 60 Jahren andauerndern Konflikt ist es Immer noch das Ziel vieler Araber Israel zu vernichten. Und so wurde es uns auch im Evangelium Gottes prophezeit.

    Psalm 83: 3-5
    „Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich „hassen“, erheben das Haupt. Sie machen „listige Anschläge“ gegen dein Volk, verabreden sich „gegen „deine Schutzbefohlenen“. Sie sprechen: »Kommt, wir wollen sie vertilgen, daß sie „kein Volk mehr seien“, daß „an den Namen Israel“ nicht mehr gedacht werde!“

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