BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 450 von 585 ErsteErste ... 350400440446447448449450451452453454460500550 ... LetzteLetzte
Ergebnis 4.491 bis 4.500 von 5845

Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.844 Antworten · 198.995 Aufrufe

  1. #4491
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.304
    Edit

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von berliner Beitrag anzeigen
    Nach meinem Eindruck ist es doch etwas zweischneidiger. (Wobei ich deine ausführliche Erklärung weiter oben sehr gut fand.)

    Auf der einen Seite wird Hass und Terror gegenüber Israel in den Gaza Medien offensichtlich ohne Skrupel propagiert. (Wie es mit den Medien im Westjordanland ist weiss ich nicht. Weiss das jemand?)

    In Israel scheint das anders. Allerdings geniessen die Siedler im Westjordanland Unterstützung der Regierung. Die Siedlungen verstossen gegen internationale Abmachungen. Ich kann keinen annehmbaren Grund erkennen, warum sie legitim sein sollten.

    Ich erinnere mich an eine Reportage des deutschen TV über den israelischen Star-Dingenten Daniel Barenboim. Er war vor Jahren mit einem von ihm initiierten Jugendorchester, das aus israelischen, arabischen und internationalen Mitgliedern besteht, auf einer Reise im Westjordanland. In einer Einstellung stand auf einem Aussichtsturm nahe der Mauer, die gerade mitten durch palestinensische Dörfer gezogen wurde. Und er sagte, dass das ein klares Unrecht sei. Ich habe bisher keinen Grund gehört, warum er unrecht hätte.

    Ähnliches sagen vereinzelt deutsche Politiker wie Norbert Blüm, der vor Ort war und das Verhalten der .IDF Soldaten gegenüber Palestinensern als Unverschämtheit beschrieben hat.


    Bevor Rafi jetzt loslegt, und mir einen wahnsinnigen Israel Hass unterstellt (wie vor vielen Monaten schonmal, als ich unter meinem alten Namen hier war), schieb ich noch was hinterher.

    In meiner eigenen Familie gibt es Juden, die damals vor den Nazis fliehen mussten (und ihr Leben retten konnten). Ich hab daher durchaus Verständnis und Interesse für den Staat Israel. Die Angst vor der Wiederholung der Geschichte ist den meisten Juden in Mark und Bein eingebrannt. Das kann ein Nicht-Jude nicht wirklich verstehen.

    Dazu kommt noch: Gerade sitze ich auf dem Flughafen von Amman in Jordanien. Der Flug von Zypern nach Amman über Israel und das Westjordanland zeigt etwas, was die meisten Europäer ebenfalls nicht bedenken: Die Strecke von der Küste bei Haifa/Tel Aviv (der bevölkerungsreichsten Region Israels) bis nach Jordanien dauert nur einen kurzen Augenblick.

    D.h. Israels Ausbreitung West-Ost ist WINZIG. Theoretisch können feindliche Truppen in einer Stunde bis zum Meer gelangen. Bisher hat man gewusst das zu verhindern. Aber der psychische Druck, der ununterbrochen auf den Menschen lastet, muss enorm sein.

    Als Kind in Westberlin hab ich einmal riesige Angst bekommen, als ich eine Kolonne amerikanischer Panzer im Wedding gesehen habe - eigentlich französischer Sektor. Ich dachte: "Scheisse. Scheisse. Scheisse. Jetzt geht es los... Ich konnte mich erst beruhigen, als ich abends im Fernsehen sah, dass sie lediglich zu einer Parade fuhren.


    Dieser Druck entschuldigt für mich nicht den Umgang mit den Palestinensern im Westjordanland. Aber er macht verständlicher, warum die israelische Gesellschaft so zerrissen ist und sich nicht leicht in unsere Schablone von gut und böse pressen lässt. (Gaza ist allerdings wieder etwas anderes, weil die Hamas mehr vom Status Quo profitiert als Israel und darum keine Besserung der Verhältnisse zulassen wird.)


    Nimm es mir nicht übel das ich jetzt nicht auf alle Punkte eingehe....(ich musste den ganzen Tag schon zuviel Text verarbeiten)

    Die Siedlungen, respektive die Siedlungspolitik ist ja in der israelischen Gesellschaft selbst umstritten.
    Die Befürworter argumentieren u.a. mit der Entscheidung des Völkerbundes von 1920 im San Remo wo den Juden erlaubt wurde GANZ Palästina zu besiedeln. 1923 teilten die Briten das Mandatsgebiet Palästina in zwei Verwaltungszonen: Transjordanien (ca. 80% des palästinensischen Gebietes wurde abegetrennt und es durftem sich dort keine Juden niederlassen) Die restlichen 20%, das heutige Israel, die "Westbank" und der Gaza-Streifen wurden den Juden für die Bildung ihre nationalen Heimstätte versprochen.
    Man muss auch erwähnen das mit der jüdischen Besiedlung und Kultivierung des Landes (oftmals Ödland und Malariasümpfe) das Land aufgewertet wurde und auch eine verstärkte arabische Einwanderung einsetzte....aber das ist ein anderes Thema. Fakt ist es wurde bereits ein arabisch-palästinensischer Staat gegründet aus dem das heutige Jordanien vorging.
    Die Siedlungen verstoßen jedenfalls aus der Perspektive der Befürworter nicht gegen internationales Recht und sind auch nicht illegal da es hierzu entsprechende Zusagen gibt.
    Die Westbank wurde im 6-Tage-Krieg übrigens Jordanien abegenommen, welches das Gebiet zuvor illegaler Weise selbst jahrelang besetzt hatte. Der Gaza-Streifem wiederum wurde Ägypten abgenommen.....einen palästinensischen Staat hat es dort wie in der Westbank nie gegeben und der 6-Tage-Krieg war eindeutig von den umliegenden arabischen Staaten provoziert (deren Ziel Israel zu vernichten war ja kein Geheimnis).

    Nun hat Israel immer wieder versucht sich mit den Arabern des Westjordanlandes und des Gaza-Streifens, welche sich (taktisch klug) seit 1970 "Palästinenser" nennen zu einigen. Die Araber haben bis lange alle diese Bemühungen buchstäblich bombardiert. Die "Land für Frieden"-Mission unter Rabin und Peres dürfte jedem geläufig sein....oder sollte es zumindest, wenn man in dem Thema diskutieren will. Gebracht hat sas alles jedenfalls nichts....

    Nachdem sich Israel beispielsweise aus dem Gaza-Streifen zurückzog und die jüdischen Siedlungen zwangsgeräumt bzw abgerissen wurden....wie habem es einem da die "Palästinenser" gedankt? Richtig, mit steigender Anzahl von Raketenangriffen.

    Was soll Israel anhand solcher Erfahrungen tuen ?
    Eine Räumung der Siedlungen im Westjordanlamd verspricht leider ein ähnliches Ergebniss. Das Gebiet ist militärisch betrachtet auch eine wichtige Pufferzone für Israel bei einem erneuten panarabischen Vernichtungsversuch.

    Es kursieren um den Siedlungsbau herum zudem jede Menge Falschnachrichten über das angebliche Wachstum der Siedlungen....aber das wird mir jetzt zu viel

    Lehitraot beschawua habaa

  2. #4492
    Avatar von berliner

    Registriert seit
    03.01.2016
    Beiträge
    483
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Was soll Israel anhand solcher Erfahrungen tuen ?
    Eine Räumung der Siedlungen im Westjordanlamd verspricht leider ein ähnliches Ergebniss. Das Gebiet ist militärisch betrachtet auch eine wichtige Pufferzone für Israel bei einem erneuten panarabischen Vernichtungsversuch.
    Bedarf es dafür der Siedlungen? Militärische Kontrollpunkte und die Sicherung der Grenze zu Jordanien ist auch ohne Siedler mit ihrer politisch-religiösen Agenda möglich.


    Es kursieren um den Siedlungsbau herum zudem jede Menge Falschnachrichten über das angebliche Wachstum der Siedlungen
    Stimmen die Berichte in den deutschen Medien dazu nicht? Und die wiederholte Kritik der US Regierung? ("nicht hilfreich" etc.)

    edit: das hier gehört für mich auch zum Gesamtbild, weil Israelis kein Recht haben, den Alltag der Palestinenser unter der Besatzung als irrelevant abzutun. (Das selbe gilt umgekehrt genauso für Israelis, die unter Raketen aus Gaza und Terrorascnhlägen leben müssen):
    http://www.breakingthesilence.org.il

  3. #4493

    Registriert seit
    01.01.2015
    Beiträge
    4.622
    Zitat von Lorne Malvo
    Ich weiß auch nicht, wieso es so ein wesentliches Anliegen des Westens war, dass die Juden unbedingt ihren eigenen Staat haben sollen. Damals hatten die wenigsten Völker ihren eigenen Staat, die meisten waren durch Kolonialherren fremdbestimmt. Nicht mal das zweitgrößte Volk der Erde, Indien, hatte zu dieser Zeit einen eigenen Staat. Auch heute noch gibt es jede Menge Völker ohne Staat, ohne, dass sich irgendjemand groß darum kümmern würde. Ausgerechnet in einer Zeit, in der der Westen über den ganzen Globus Dutzende Völker beherrscht hat war es ihm so ausgesprochen wichtig, dass die Juden ja unbedingt ihren eigenen Staat haben? Lächerlich. Da haben ganz offensichtlich andere Kalküle und antreibende Kräfte dahinter gesteckt. Im Übrigen wäre es das beste für die Juden gewesen, wenn sie sich auf eine Autonomie innerhalb eines gemeinsamen Palästina geeinigt hätten. So hätten sie eine Heimat gehabt, ohne Angst vor den Nachbarn haben zu müssen.
    Ganz einfach man wollte Juden loswerden und eigene Interessen durchsetzen.

  4. #4494
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    8.263

  5. #4495
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.304
    Zitat Zitat von berliner Beitrag anzeigen
    Bedarf es dafür der Siedlungen? Militärische Kontrollpunkte und die Sicherung der Grenze zu Jordanien ist auch ohne Siedler mit ihrer politisch-religiösen Agenda möglich.




    Stimmen die Berichte in den deutschen Medien dazu nicht? Und die wiederholte Kritik der US Regierung? ("nicht hilfreich" etc.)

    edit: das hier gehört für mich auch zum Gesamtbild, weil Israelis kein Recht haben, den Alltag der Palestinenser unter der Besatzung als irrelevant abzutun. (Das selbe gilt umgekehrt genauso für Israelis, die unter Raketen aus Gaza und Terrorascnhlägen leben müssen):
    Breaking the Silence ? Israeli soldiers talk about the occupied territories

    Folgender Artikel aus dem Jahr 2013 beschreibt es ganz gut:

    Aufgabe von Siedlungsbau wurde nicht belohnt

    Dabei war immer klar, dass im Rahmen von wirklichen Friedensverhandlungen gewisse Siedlungen geräumt würden. So geschah es für den Friedensvertrag mit Ägypten, als Israel den Sinai aufgab. Später zog sich Israel von 25 (!) blühenden Siedlungen im Gazastreifen zurück, wodurch 10 000 Menschen ihr Heim verloren, um einen Friedensprozess zu fördern. Auch dies wurde nicht belohnt: Statt dort palästinensische Flüchtlinge anzusiedeln, wurden diese Siedlungen Terrorbasen, von welchen aus Städte im Süden Israels und deren Zivilbevölkerung ständig bombardiert werden. Keine vertrauenserweckende Entwicklung für zukünftige Verhandlungen über die Siedlungen!

    Vor drei Jahren hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf Drängen der USA einen zehnmonatigen Siedlungsstopp angeordnet, um die Friedensverhandlungen zu fördern – auch dies ohne Erfolg, ja nicht einmal mit einer würdigenden, positiven Resonanz.

    Wie also kann die Siedlungsfrage im Rahmen eines Friedensvertrags gelöst werden? Durch aufrichtigen Willen von allen Seiten, im Nahen Osten friedlich zusammenzuleben. Dazu ist es nötig, den jeweils anderen zu akzeptieren, seine Rechte anzuerkennen und an einen Modus vivendi zu glauben.
    Israel ist auf die Palästineser zugegangen


    Israel hat in dieser Beziehung viel getan. Es anerkennt Rechte der palästinensischen Araber und ihr Anliegen für einen eigenen Staat, es verbietet (auch durch seine Gerichte) Angriffe auf dessen Bevölkerung. Auch hat Israel bewiesen, dass innerhalb des jüdischen Staates eine große arabische Minderheit (weit über eine Million Menschen) mit vollen Zivilrechten frei leben kann.
    Die palästinensischen Araber müssen diesbezüglich noch manches unternehmen. Vorerst sprechen sie auch in offiziellen Dokumenten den Juden jegliche historischen Rechte auf Israel und das Heilige Land ab, lehnen die Formel „zwei Staaten für zwei Völker“ ab und sind nicht bereit, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Stattdessen nutzen sie ihre offiziellen Medien, um gegen Israel und das Judentum aufzuhetzen und die schlimmsten Terroristen zu preisen. Und was die Siedlungen betrifft, erklären sie immer wieder, dass die Westbank völlig „judenrein“ sein muss!

    Trotz aller inneren Schwierigkeiten müssen die palästinensischen Araber endlich ihre Grundeinstellung zu Israel und den Juden ändern – dann ist auch die Siedlungsfrage sicher zu lösen, sei es durch Auflösung von Siedlungen in dicht von palästinensischen Arabern bewohnten Gebieten, sei es durch Austausch von Gebieten oder sei es durch das friedliche Zusammenleben auch in einem palästinensischen Staat, wie es seit 65 Jahren in Israel der Fall ist. Im Weiteren wäre es wohl auch eine natürliche Lösung, die Westbank mit Jordanien zu verbinden. Schließlich herrscht Jordanien über 77 Prozent des klassischen Mandats Palästina, und die Mehrheit seiner Bürger sind palästinensische Araber.

    Mit einem aufrichtigen Willen von allen Seiten können sicher Wege zu einem wahren friedvollen Zusammenleben im Heiligen Land gefunden werden.
    Wie schon Secharja (8,19) schrieb: „Liebet Wahrheit und Frieden.“

    Seite 3 von 3: Israel - Aufgabe von Siedlungsbau wurde nicht belohnt | Cicero Online


    Zum angeblich stärkeren Wachstum der Siedlungen ist folgender Artikel ganz hilfreich:

    Weniger Siedlungsbau unter Netanjahu - israelnetz.com




  6. #4496
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    8.263

  7. #4497
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    8.263
    Ein gelungener Artikel, bei dem ich fast schmunzeln musste, aber nicht wirklich.

    Das ist fast antisemitisch, aber nicht wirklich

    http://tapferimnirgendwo.com/2016/01/26/deutschlandfunk-deckt-auf/

  8. #4498
    Avatar von Rafi

    Registriert seit
    03.12.2013
    Beiträge
    8.263
    Hamas pokert mit Israels Einreisegenehmigungen

    „Die Hamas missbraucht Einreisegenehmigungen nach Israel, die Israel palästinensischen Bürgern im Gazastreifen ausstellt“, meldete der israelische Regierungskoordinator mit den Palästinensergebieten, General Yoav Poli Mordechai. Gegenüber der palästinensischen Zeitung Al-Quds (siehe Bild) machte Mordechai klar, dass sich das Hamasregime entscheiden muss, entweder ihrer Palästinenserbevölkerung zu helfen oder ihre Terrorinfrastruktur aufzurüsten. Die Hamas verlangt von Palästinensern mit einer Einreisegenehmigung nach Israel, Botschaften und Geld an ihre Verbündeten in Israel oder in anderen Palästinenserstädten in Judäa und Samaria zu überbringen. „Wenn das so weitergeht, zwingt uns die Hamas, alle Grenzübergänge am Gazastreifen zu schließen“, unterstrich Mordechai. „Darunter leiden zuerst die Palästinenser und die Hamas wird dies als Propaganda gegen Israel benutzen.“


    In dem Zeitungsartikel stellte der israelische General einige Beispiele vor: „Ein krebskranker Palästinenser aus Khan Yunis im Gazastreifen hat für seine Behandlungen in Nablus von uns eine Genehmigung für seine Einreise bekommen. Die Hamas verlangte von ihm, eine Botschaft an die Terrorzelle in Nablus zu übermitteln. Ein palästinensischer Geschäftshändler aus dem Flüchtlingslager Schaati wurde am Grenzübergang erwischt, er wollte Terrormaterial nach Israel schmuggeln. Dieser Händler kooperiert seit Jahren mit den Israelis. Die Hamas konzentriert sich auf einen neuen Krieg mit Israel und rüstet dafür auf. Das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung interessiert das Hamasregime überhaupt nicht“, fügte Mordechai im Gespräch hinzu. „Die Hamas mobilisiert mit Drohungen palästinensische Händler, Kranke oder Akademiker mit israelischen Einreisegenehmigungen für ihre Terrorzwecke.“


    Israel bemüht sich, der Palästinenserbevölkerung im Gazastreifen das Leben zu erleichtern, aber wegen der Hamasführung überlegt sich Israel nun, die Genehmigungen zu streichen. Im Jahr 2015 haben laut Mordechai 100.000 Palästinenser aus dem Gazastreifen eine Einreisegenehmigung aus geschäftlichen und humanitären Gründen bekommen, darunter Händler, Kranke oder Menschen, die aus religiösen Gründen einreisen wollten. „Und was macht die Hamas? Sie erlegt ihren armen Bürgern hohe Ausreisesteuern auf, um mit diesem Geld ihr Terrorsystem zu finanzieren.“


    Im Gazastreifen beläuft sich die Arbeitslosenquote auf 41%, fast jede zweite palästinensische Arbeitskraft ist arbeitslos. Die Hamas kümmert sich nur um den nächsten Krieg mit Israel anstatt ihrer Bevölkerung beizustehen. Dagegen bemüht sich der „zionistische Feind“ mehr für die palästinensische Zivilbevölkerung, was die Palästinenser von ihrem offiziellen Feind nicht erwartet haben. Dies erzählte mir ein palästinensischer Rinderhändler aus dem Gazastreifen, der alle paar Wochen nach Israel einreisen darf. Er kooperiert mit meinem engen Freund und Militärkameraden im Süden, der ebenso im Kalbhandel tätig ist. Die palästinensischen Händler über 50 reden alle noch Hebräisch aus der Zeit, als der Gazastreifen noch offen war. Diese Händler gehören zu den größten Hamaskritikern, sie hassen das Hamasregime und haben uns gegenüber immer wieder betonte, dass die Hamas den Gazastreifen ruiniert, nicht Israel. Aber so etwas zu sagen, wagen sie nur in Israel.


    Auch interessant im Hinblick der geplant verschärften Kontrolle non NGO

    Deutsche Spenden an Hamas

    Innenminister de Maizière verbietet den Verein IHH, der die radikalislamische Hamas mit 6,6 Millionen Euro unterstützt haben soll. Dahinter sollen Funktionäre der Milli Görüs stecken.
    Verbot der Hilfsorganisation IHH: Deutsche Spenden an Hamas - taz.de

  9. #4499
    Avatar von Tigerfish

    Registriert seit
    25.12.2013
    Beiträge
    8.833
    Rafinchen meine Teure.

    Wie geht's dir heute?

  10. #4500
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    55.058
    Bahnt sich da etwa eine zarte Forumsromanze an?

Ähnliche Themen

  1. KenFM über Israel-Palästina-Deal und Gaddafi
    Von Azrak im Forum Arabische Revolution
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 25.10.2011, 01:03
  2. Ägypten/Israel neuer Konflikt im nahen Osten?
    Von Zurich im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 203
    Letzter Beitrag: 11.09.2011, 20:19
  3. Israel-Palästina
    Von Grasdackel im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 329
    Letzter Beitrag: 08.09.2011, 21:29
  4. Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 3644
    Letzter Beitrag: 20.07.2011, 18:24
  5. NAHOST Konflikt Israel und Palästina Sammelthread
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 756
    Letzter Beitrag: 25.07.2008, 15:05