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Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.844 Antworten · 199.021 Aufrufe

  1. #5531
    Avatar von berliner

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Wenn Israel so ein moderner demokratischer Staat ist, dann sollte Israel auch endlich Friedenspolitik betreiben.
    Ich gebe hier ungern Israel Kritikern recht, weil sich die meisten die Radikal Lösung wünschen: "ab ins Meer mit denen"

    Aber die Politik Netanyahus ist so wie du sagst. Ein Interesse am Entgegenkommen wie unter Rabin besteht schon länger nicht mehr. Hamas und Netanyahu haben sich in der aktuellen Situation eingerichtet: Droht die Macht der Hamas in Gaza zu bröckeln werden Rakten auf Israel gefeuert. Netanyahu schlägt militärisch hart zurück. Beide Seiten bekommen was sie wollen: Die Bevölkerung stellt sich hinter sie. So kann das weiter gehen. Wobei der geäußerte Anspruch der rechten Israelis auf das Westjordanland mit der Zeit auch immer lauter wird.

  2. #5532
    Nik
    Avatar von Nik

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Also sollen sie einfach wieder verschwinden und in Nahost wird Friede-Freude-Eierkuchen herrschen. Das glaubst du doch selbst nicht.
    Wo bleibt dort eigentlich die nahöstliche Willkommenskultur? Ist das in Nahost eine andere humanitäre Frage als im Westen?
    Was laberst du eigentlich? Diesen Beitrag kann ich auf Toilettenpapier ausdrucken und damit beim nächsten Stuhlgang – mit Verlaub – meinen Arsch abwischen. So wertlos ist er in dieser Diskussion.

    Du bist sehr klug, Rafi, spiel bitte nicht die Dumme.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Die ganze Nahost Problematik fing an als die Engländer und Franzosen den Nahen Osten ungerecht aufteilten. Syrien als Beispiel beeinhaltete das heutige Libanon. Was mit dem Libanon später passierte wissen wir. Auch Jordanien und eben der Staat Israel über den wir sprechen gehörten zur Provinz Syrien bis ins 18/19 Jahrhundert bzw. vor der Zerschlagung des Osmanischen Reiches. Auch Tunesien und Libyen waren vereint. Der Westen hat zahlreiche Kleinstaaten erschaffen und neue Begrifflichkeiten, Spezifikationen erfunden. Der Irak in seiner Beschaffenheit der existierte so nicht und man merkt auch heute wieso und warum und hieß damals Mesopotamien und war deutlich kleiner. Die N-H heutiges Saudi-Arabien erhofften sich durch den Verrat an den Osmanen ein neues Abbasidenreich. Pustekuchen..

    Der Westen hat die Konflikte die im Nahen Osten stattfinden selbst erschaffen. Der 1.Weltkrieg verfolgt diese Region bis heute hin. Hätte man die Region homogen aufgeteilt, hätten die Araber Israel wohlmöglich akzeptiert.
    Tja, einige denken wohl, dass das alles Hirngespinste von Antisemiten sind. Ich zumindest habe solche Dinge von Historikern, in Geschichtsbüchern und Enzyklopädien gelesen. Anscheinend war das für die Katz? Vielleicht muss ich ja eine klare Stellung beziehen, entweder pro-israelisch oder pro-palästinensisch sein? Wer weiss.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Nein, aber als Moderator muss ich das regeln.
    Seit wann bist du Moderator hier?

  3. #5533
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Nik Beitrag anzeigen
    Ich bin ja keine absolut objektive und neutrale Enzyklopädie, ich habe auch eine persönliche Meinung. Trotzdem versuche ich immer, eine neutrale und objektive Sicht auf die Dinge zu haben. Ich habe historische Fakten aufgezählt, die sehr klar einen Zusammenhang miteinander haben. Die sind nicht erfunden oder antisemitisch.

    Eingeboren heisst für mich autochthon, weiss nicht, was daran kämpferisch sein soll. Und für mich ist es eben auch objektiv gesehen eine Schande für Europa. Oder findest du den Nahostkonflikt, wie er begann und wie er verlief, als etwas Tolles?
    Es tut mir herzlich leid und ich kann es nur immer wieder wiederholen. Auch Juden sind in Palästina autochthon, bevor es den Staat Israel gab waren auch sie Palästinenser. Es liegt also einzig am Staat Israel. Der soll weg und dann wäre deiner und ein paar anderer Meinung nach der Frieden da.
    Es wäre ehrlicher das genauso zu benennen wie es Afroasiatis schon gemacht hat. Da hab ich mehr Respekt vor, als vor irgendwelchem Rumgeeiere.

    Während für einige hier ein jüdischer Staat ein absolutes Nogo ist, ist für dieselben die islamische Expansion, z.B. in ehemals christlichen Syrien voll ok. Da ist die ältere Geschichte auf einmal wieder relevant.

  4. #5534

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Was ist eine Schande für Europa und die ganze westliche Welt?
    Dass man die ethnische Säuberung eines Volkes unterstützt, damit die europäischen Juden ein Staat in einem fremden Gebiet gründen können - und den westlichen Interessen zu dienen. Und dass man dabei weiß, dass damit einw unendliche Gewaltspiral anfängt, dass unzählbare Tote als Ergebnis hat.

    Ich würde es aber nicht unbedingt als Schande bezeichnen, weil ich nichts Besseres erwarten würde. Für den westlichen Imperialismus ist das einfach business as usual.

  5. #5535
    Avatar von Amarok

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    Tja, einige denken wohl, dass das alles Hirngespinste von Antisemiten sind. Ich zumindest habe solche Dinge von Historikern, in Geschichtsbüchern und Enzyklopädien gelesen. Anscheinend war das für die Katz? Vielleicht muss ich ja eine klare Stellung beziehen, entweder pro-israelisch oder pro-palästinensisch sein? Wer weiss.
    Man kann in dieser Thematik leider nicht beides sein. Aber man möchte gerade in dieser Zeit auch nicht für eine Seite Partei ergreifen. Ich zumindest nicht. Die Hamas benutzt deutlich die dortige Bevölkerung und ist an einer friedlichen Lösung nicht interessiert. Israel hingegen steht kurz davor das Problem spätestens in den nächsten 20 Jahren nicht mehr zu haben. Die Grenzen Israels werden jährlich größer und mehr Juden kommen zurück ins gelobte Land. Auf alle Produkte die Israel verkauft werden hoherente Steuern draufgepackt die zum Millitär gehen für die äußere-und Innere Sicherheit. Israel grenzt sich selbst ab, zeigt sich aber westlich. Es ist faktisch jedoch weder eine funktionierende Demokratie noch ein gut geführter Rechtsstaat. Es gibt klar und das bezieht sich nicht nur auf Palästinenser "rassistisch motivierte Übergriffe". Die Zahl der Ultra-Orthodoxen Juden hat merklich zugenommen und die Bevölkerung wird durch Netanjahu auch ordentlich angestachelt. Wenn man dann die guten Seiten Israels zeigen möchte, verweist man auf Tel-Aviv wobei selbst dort Juden/Hebräer wie auch immer leben die von ihren eigenen Familien abgestoßen wurden, weil sie einen "westlichen Lebenstil" prägen.

    Wenn man die AKP, CDU/CSU, Fidesz kritisert, weil sie zu Religionsbezogen sind und eben nicht laizistisch schlägt dort die Partei Netanjahus voll mit ein. Dieser ist ohne hin nicht daran interessiert irgendwelche Zugeständnisse einzugehen. Wieso auch? Könnte besser nicht laufen, dass Millitärbudget der Israelischen Streitkräfte wird von den Staaten (teils-teils) gesponsert und die jeweiligen Nachbarn ob nun Ägypten (Millitärdiktatur) oder Syrien stecken voll im Krieg und sind völlig verarmt.

    Bezüglich der Hamas nochmal stellt sich mir die Frage:"Wenn dein damaliger Staat (Palästina) bombadiert wird, was würdest du tun?" Israel erzieht diese Leute förmlich.

  6. #5536

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Auch Juden sind in Palästina autochthon, bevor es den Staat Israel gab waren auch sie Palästinenser.
    Nur ein kleiner Teil davon.

  7. #5537
    Nik
    Avatar von Nik

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Es tut mir herzlich leid und ich kenna es nur immer wieder wiederholen. Auch Juden sind in Palästina autochthon, bevor es den Staat Israel gab waren auch sie Palästinenser. Es liegt also einzig am Staat Israel. Der soll weg und dann wäre deiner und ein paar anderer Meinung nach der Frieden da.
    Es wäre ehrlicher das genauso zu benennen.
    Wieso soll ich es so benennen, wenn es nicht so ist? Wieso willst du mir etwas aufzwingen? Wo hast du eine solche Diskussionskultur eigentlich gelernt?

    Auszug aus dem Wikipedia-Artikel «Palästina (Region)»:
    Am Anfang des 19. Jahrhunderts lebten zwischen 275.000 und 300.000 Menschen im Land. 90 % von ihnen waren muslimische Araber, 7.000 bis 10.000 Juden und 20.000 bis 30.000 christliche Araber.

    Selbstverständlich gab es auch autochthone Juden in Israel. Aber du siehst gerade an dieser Quelle, wie hoch ihre Zahl vor den Einwanderungswellen war.

    Brauchst du noch Erläuterungen meinerseits, damit du verstehst, was ich meine? Oder willst du weiterhin so tun, als ob du es nicht verstehen würdest?

  8. #5538
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Es tut mir herzlich leid und ich kann es nur immer wieder wiederholen. Auch Juden sind in Palästina autochthon, bevor es den Staat Israel gab waren auch sie Palästinenser. Es liegt also einzig am Staat Israel. Der soll weg und dann wäre deiner und ein paar anderer Meinung nach der Frieden da.
    Es wäre ehrlicher das genauso zu benennen.
    Ich lege meine Hand ins Feuer das NIK ( über andere kann ich nicht sprechen) nicht daran gedacht hat.
    Und wenn es Israel da unten nicht geben würde, würde es mit Sicherheit andere Konflikte geben. Was die Situation ja nicht besser machen würde aber Israel kann dies ändern. @Berliner hat alles bestens erklärt.

  9. #5539
    Nik
    Avatar von Nik

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Dass man die ethnische Säuberung eines Volkes unterstützt, damit die europäischen Juden ein Staat in einem fremden Gebiet gründen können - und den westlichen Interessen zu dienen. Und dass man dabei weiß, dass damit einw unendliche Gewaltspiral anfängt, dass unzählbare Tote als Ergebnis hat.

    Ich würde es aber nicht unbedingt als Schande bezeichnen, weil ich nichts Besseres erwarten würde. Für den westlichen Imperialismus ist das einfach business as usual.
    Einverstanden. Die westliche Welt ist für viele Schanden verantwortlich. Das war/ist nur eine davon.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Ich lege meine Hand ins Feuer das NIK ( über andere kann ich nicht sprechen) nicht daran gedacht hat.
    Und wenn es Israel da unten nicht geben würde, würde es mit Sicherheit andere Konflikte geben. Was die Situation ja nicht besser machen würde aber Israel kann dies ändern. @Berliner hat alles bestens erklärt.
    Klar. Aber in diesem Thread und in der jetzigen Diskussion geht es ja um den Nahostkonflikt. Natürlich gäbe es auch andere Konflikte, wenn heute hypothetisch der Staat Israel nicht existieren würde. Das steht ausser Frage.

  10. #5540
    Avatar von Amarok

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    Natürlich gäbe es auch andere Konflikte, wenn heute hypothetisch der Staat Israel nicht existieren würde. Das steht ausser Frage.
    Eventuell sollte man auch so denken. Was hätte passieren können oder wie wäre das Verhältniss hätten die Arabern Israel als rechtmäßigen Staat akzeptiert? Man hätte heute nicht soviele Kopfschmerzen. Teilweise werden Israel sachen wie:"Kooperiert mit den Amerikanern!" Vorgeworfen dabei ist Saudi-Arabien der größte Amerikanische Stützpunkt außerhalb der Staaten. Da ist auch viel Schwachsinn dabei, der Konflikt wird aber weiterhin eskalieren und kein Staat wird aktiv dagegen etwas unternehmen. Eigentlich müsste es die Araber mehr tangieren als uns Türken, Albaner, Bosnier, Deutsche aber komischerweise fühlen wir uns davon mehr betroffen als die Glaubensbrüder. Komisch, komisch.

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