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Israel-Palästina Konflikt Sammeltheard

Erstellt von Melek, 20.04.2009, 20:57 Uhr · 5.844 Antworten · 198.898 Aufrufe

  1. #5571
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Wo genau war die Türkei vor hundert Jahren? Oder DZEKO?



    Wieso tust du so doof?

  2. #5572

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    2.394
    Darüber wurde schon hier diskutiert.

  3. #5573
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, was du meinst. In Zypern ist es so, dass wenn deine Eltern Flüchtlingen sind, kriegst auch du den Flüchtling-Status. Wie ist es mit den Palästinensern anders? Dass sie heute viel mehr als 1948 sind, ist weil sie in der Zwischenzeit Kindern und Enkelkinder gekriegt haben, oder? Ist das nicht normal?

    Ich glaube übrigens nicht, dass das Rückkehr-Recht das wichtigste Hindernis zur einer friedlichen Lösung ist. In Zypern wird geplant, dieses Problem mit einer Mischung aus Rückkehr, Austausch, Entschädigungen und Rückgabe von Territorium zu lösen. Nur, dass die gr-zypriotische Seite besteht darauf, dass der Flüchtling (dazu zählen natürlich auch ihre Kinder) selbst das erste Wort bei dieser Entscheidung haben sollte - ich glaube, ähnlich ist es bei den Palästinensern. Ich glaube, in beiden Fällen wären diese, die tatsächlich zurückehren würden, eher wenig, aber es geht um das Prinzip. Es ist viel mehr ein symboliches Thema als eine praktische Frage.

    Für die palästinensischen Flüchtlingen würde ich übrigens auch vorschlagen, dass als Teil ihrer Entschädigung Staatsbürgerschaft in westlichen Staaten ihres Auswahl angeboten werden. Damit würde man auch den Schuld anerkennen, die die westlichen Ländern für ihre heutige Lage haben.
    Es fängt schon damit an, dass du voraussetzt, dass die palästinensischen Araber zum Zeitpunkt der Gründung Israels "flüchten" mussten. Dem war aber nicht so. Zum Zeitpunkt der Gründung Israels erklärte die arabische Welt Israel den Krieg, nicht umgekehrt. Israel wurde nicht auf blutigem Boden gegründet, alleine das Israel gegründet wurde sorgte für blutigen Boden, nicht seitens Israel.
    Es gibt einen Staat, den ich aus Gründen nicht namentlich nennen werde, der feiert heute noch "die Eroberung" inklusive Vetreibung und tatsächlichem Massenmord seine Gründung. Helden!

    Hier fehlts einfach an der Bereitschaft sich mit einem Staat arangieren zu wollen, nicht weil man das nicht könnte, sondern weil man es nicht will. Es wäre ungleich einfacher zusammen zu leben, als jedes Jahr den AlQuds Tag als Nakba zu zelebrieren ohne es überhaupt -miteienander- versucht zu haben. Und genau das, so leid es mir tut (oder auch nicht) ist einfach dumm.

    Zum Flüchtlingsstatus solltest du vllt. mal die Staats- bzw. Nichtstaatsform unter die Lupe nehmen, wenn du Zypern als Beispiel bringst.

    Kannst du dir mal anschauen, wenn du magst.


  4. #5574
    Avatar von DZEKO

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    Was für eine Argumentation. Zur Zeit der Gründung. Natürlich da, wann sonst? Was für ein billigen Rotz man immer lesen muss.

  5. #5575
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Was für eine Argumentation. Zur Zeit der Gründung. Natürlich da, wann sonst? Was für ein billigen Rotz man immer lesen muss.
    Musst man doch nicht oder unterliegt "man" einer Zwangsneurose?


    Was ist daran natürlich? Wo genau lebst du eigentlich natürlich gut? In "deinem" Land oder da wo du möchtest?

  6. #5576
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Musst man doch nicht oder unterliegt "man" einer Zwangsneurose?


    Was ist daran natürlich? Wo genau lebst du eigentlich natürlich gut? In "deinem" Land oder da wo du möchtest?
    Wieder eine billige Rechtfertigung. Ich lebe in Deutschland und gründe nicht einfach ein Land hier weil nur Jahudis das dürfen. Rotz bleibt rotz.

  7. #5577

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Es fängt schon damit an, dass du voraussetzt, dass die palästinensischen Araber zum Zeitpunkt der Gründung Israels "flüchten" mussten. Dem war aber nicht so. Zum Zeitpunkt der Gründung Israels erklärte die arabische Welt Israel den Krieg, nicht umgekehrt. Israel wurde nicht auf blutigem Boden gegründet, alleine das Israel gegründet wurde sorgte für blutigen Boden, nicht seitens Israel.
    Es gibt einen Staat, den ich aus Gründen nicht namentlich nennen werde, der feiert heute noch "die Eroberung" inklusive Vetreibung und tatsächlichem Massenmord seine Gründung. Helden!

    Hier fehlts einfach an der Bereitschaft sich mit einem Staat arangieren zu wollen, nicht weil man das nicht könnte, sondern weil man es nicht will. Es wäre ungleich einfacher zusammen zu leben, als jedes Jahr den AlQuds Tag als Nakba zu zelebrieren ohne es überhaupt -miteienander- versucht zu haben. Und genau das, so leid es mir tut (oder auch nicht) ist einfach dumm.

    Israel hatte praktisch den Krieg erklärt, indem er die israelische Unabhängigkeit auf arabischem Boden erklärt hatte. Ohne die Flucht/Vertreibung von Palästinensern könnte ein jüdischer Staat in Palästina nie funktionieren, das ist einfache Logik. Kein (halbwegs demokratischer) Staat kann funktionieren, wenn er von der Mehrheit seiner Bevölkerung nicht akzeptiert wird. Diese Dinge wurden hier schon Hundert Mal besprochen.

    Das Video habe ich mir geschaut. Er sagt nichts Neues, und er versucht mit einer Emotionalisierung von der Logik abzulenken.

    Eins was du sagst ist sicher richtig: " Israel wurde nicht auf blutigem Boden gegründet, alleine das Israel gegründet wurde sorgte für blutigen Boden". Der Zionismus ist an sich eine Ideologie, die die gewaltige Auseinandersetzung voraussetzt. Selbstverständlich hat die arabische Welt reagiert, wenn die Zionisten versuchten, einen Staat auf arabischem Boden zu gründen. Das würden alle in der Welt machen, das ist völlig normal und auch die Zionisten haben nichts Anderes erwartet. Man muss es aber sagen, dass seitdem die arabische Welt schon in mehreren Fällen Bereitschaft gezeigt hatte, die Ungerechtigkeit zugunsten des Friedens zu akzeptieren und sich mit dem neuen Staat zu arrangieren. Leider ohne eine ähnliche Kompromissbereitschaft auf israelischer Seite zu finden - oder zumindest war diese nicht stark genug (mögliche Ausnahme war die Barak-Regierung, sogar das aber ist umstritten).

    Zum Flüchtlingsstatus solltest du vllt. mal die Staats- bzw. Nichtstaatsform unter die Lupe nehmen, wenn du Zypern als Beispiel bringst.
    Ich verstehe wirklich nicht, was du meinst. Die Nachfahren von zypriotischen und palästinensischen Flüchtlingen vererben den Flüchtling-Status ihrer Eltern, bis es zu einem Abkommen zwischen den Konfliktparteien kommt. Ist das nicht normal? Gibt es einen Untershied zwischen dem beiden Beispielen?

  8. #5578
    Avatar von Rafi

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    Nur einen Kommentar zu deinem ersten Satz.

    Israel hatte praktisch den Krieg erklärt, indem er die israelische Unabhängigkeit auf arabischem Boden erklärt hatte.
    Was bitte ist an einem Staat, der unabhängig sein möchte "kriegerisch"? Blut-Boden-Ehre?

    Was genau ist "arabischer" Boden?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen

    Ich verstehe wirklich nicht, was du meinst. Die Nachfahren von zypriotischen und palästinensischen Flüchtlingen vererben den Flüchtling-Status ihrer Eltern, bis es zu einem Abkommen zwischen den Konfliktparteien kommt. Ist das nicht normal? Gibt es einen Untershied zwischen dem beiden Beispielen?
    Dann kann ich dir auch nicht helfen. Zypern ist meines Wissens nach Staat.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Wieder eine billige Rechtfertigung. Ich lebe in Deutschland und gründe nicht einfach ein Land hier weil nur Jahudis das dürfen. Rotz bleibt rotz.
    Warum lebst du in Deutschland?

  9. #5579
    Avatar von Amarok

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    Was bitte ist an einem Staat, der unabhängig sein möchte "kriegerisch"? Blut-Boden-Ehre?
    Dieser Satz hat mehrere Fehler, denn für einen unabhängigen Staat braucht es erstmal staatliche Strukturen. Die waren zu dieser Zeit nicht gegeben. Für eine Unabhängigkeit braucht es eine Bevölkerung die durch die Mehrheit bedroht oder offen diskriminiert wird. Auch das war nicht gegeben zu dieser Zeit. Zu mal die Juden im heutigen Israel bzw. im damaligen Kudüs gerade mal eine Handvoll waren. Die Osmanen hingegen haben über die Jahre zahlreiche Juden bei sich aufgenommen aus Russland und Europa. Die siedelten jedoch in anatolien oder Ost-Europa.

    Wenn Afro vom "arabischen" Boden spricht hat sie/er recht, denn zu dieser Zeit lebten selbst zur "Gründung" Israels in der ehemalig Osmanischen Provinz Kudüs:
    1881, zu Beginn der jüdischen Einwanderung lebten 457.000 Menschen in Palästina. 400.000 waren Muslime, 13.000–20.000 Juden und 42.000 – meist griechisch-orthodoxe – Christen.
    Das ist ein orginal Klappentext aus Wikipedia Zeile Osmanisches Reich:
    Direct Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stina_(Region)

    Da war nichts mit Israel oder Staat, wir befanden uns was das angeht in der Zetispanne von ca. 1880 - 1900 bzw. bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches.

  10. #5580

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen

    Was bitte ist an einem Staat, der unabhängig sein möchte "kriegerisch"?
    Also, wenn die Mehrheit der Bevölkerung im künftigen Staat nicht damit einverstanden ist, führt das wahrscheinlich zum Krieg. Ist ziemlich einfach.

    Was genau ist "arabischer" Boden?
    Ein Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung arabisch ist.



    Dann kann ich dir auch nicht helfen. Zypern ist meines Wissens nach Staat.
    Und? Was für eine Rolle spielt das? Nur Menschen, die in ubhängigen Staaten gelebt haben, können als Flüchtlingen anerkannt werden, nicht diese, die im Mandatsgebieten lebten? Das höre ich zum ersten Mal.

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