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Israels Ex-Premier Sharon gestorben

Erstellt von Damien, 11.01.2014, 16:08 Uhr · 84 Antworten · 4.233 Aufrufe

  1. #61

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    Zitat Zitat von Vergil Beitrag anzeigen
    Für viele Isrealis war er ein Held, für Palästinenser und Araber im Allgemeinen ein elender Schlächter.
    Wie ich an anderer Stelle schonmal gesagt habe: "One man's terrorist is another man's freedom fighter".

    Zwar seh ichs nicht ganz so schwarz-weiss, aber für mich war er mehr Wixer als Held.
    Für viele Isrealis war er ein Held
    Der Forist mache sich selber ein Bild:


    Israel sagt ja zu Apartheid und Rassismus

    Wir sind Rassisten, sagen die Israelis, wir praktizieren Apartheid, wir wollen auch in einem Apartheidstaat leben. Ja, das ist Israel“ – so fasst Gideon Levi in “Haaretz” das Ergebnis einer Meinungsumfrage unter jüdischen Israelis zusammen, die im Vorfeld der anstehenden Wahlen durchgeführt wurde.

    • 74% bestehen auf getrennten Straßen für Juden und Palästinenser im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland.
    • 42% möchten nicht, dass ihr Nachwuchs in der Schule zusammen mit arabischen Kindern unterrichtet wird.
    • 47% stimmen sogar einem Transfer von israelischen Arabern aus dem israelischen Kernland auf die Westbank zu.
    • 49% fordern, dass der Staat generell jüdische Bürger gegenüber arabischen bevorzugen soll.
    • 59% lehnen eine Gleichbehandlung von jüdischen und arabischen Bewerbern bei der Arbeitsplatzvergabe im öffentlichen Dienst ab.
    • 69% Im Falle einer offiziellen Annektierung des Westjordanlands durch Israel wollen 69% der dort ansässigen palästinensischen Mehrheit das Wahlrecht verweigern.
    • 33% wünschen sogar, dass den arabischen Israelis im Kernland das Wahlrecht entzogen wird.

    Quelle

  2. #62
    Avatar von BlackJack

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    Hab schon gedacht das kommt garnicht mehr ... der Überhellene vergisst dabei aber, dass die sich da praktisch im permanenten Kriegszustand befinden und Hassgefühle bzw. Ablehnung auf Gegenseitigkeit beruhen.

  3. #63
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Hab schon gedacht das kommt garnicht mehr ... der Überhellene vergisst dabei aber, dass die sich da praktisch im permanenten Kriegszustand befinden und Hassgefühle bzw. Ablehnung auf Gegenseitigkeit beruhen.
    Die Palis sind net so. Sie wollen nur überleben und haben garkeine Zeit für solche Fragen.

    uploadfromtaptalk1389568867481.jpg

  4. #64

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    Israel sagt ja zu Apartheid und Rassismus

    Wir sind Rassisten, sagen die Israelis, wir praktizieren Apartheid, wir wollen auch in einem Apartheidstaat leben. Ja, das ist Israel“ – so fasst Gideon Levi in “Haaretz” das Ergebnis einer Meinungsumfrage unter jüdischen Israelis zusammen, die im Vorfeld der anstehenden Wahlen durchgeführt wurde.


    • 74% bestehen auf getrennten Straßen für Juden und Palästinenser im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland.
    • 42% möchten nicht, dass ihr Nachwuchs in der Schule zusammen mit arabischen Kindern unterrichtet wird.
    • 47% stimmen sogar einem Transfer von israelischen Arabern aus dem israelischen Kernland auf die Westbank zu.
    • 49% fordern, dass der Staat generell jüdische Bürger gegenüber arabischen bevorzugen soll.
    • 59% lehnen eine Gleichbehandlung von jüdischen und arabischen Bewerbern bei der Arbeitsplatzvergabe im öffentlichen Dienst ab.
    • 69% Im Falle einer offiziellen Annektierung des Westjordanlands durch Israel wollen 69% der dort ansässigen palästinensischen Mehrheit das Wahlrecht verweigern.
    • 33% wünschen sogar, dass den arabischen Israelis im Kernland das Wahlrecht entzogen wird.



    Quelle

    Unfassbar, wie mancher Schwachkopp sogar die oben zitierten Forschungsergebnisse zu tünchen trachten.
    Eine derartige Vertünchungshaltung ist nicht mehr zu entschuldigen, sowas nicht mehr.

  5. #65
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Die Palis sind net so. Sie wollen nur überleben und haben garkeine Zeit für solche Fragen.
    Natürlich nicht, die "Palis" haben nur Freundschaftsgene ... aber Hamas hat umso mehr Zeit.

    Hier übrigens ein interessanter Beitrag von der ägypterin Mona Eltahawy in einer in London rausgegebenen arabischen Zeitung von 2006 anlässlich Scharons Schlaganfall:

    "Scharon als der vollkommene arabische Führer"

    Die arabische Welt hasst Ariel Scharon nicht deshalb so sehr, weil er für den Tod so vieler Araber verantwortlich ist, sondern vor allem, weil er ein Spiegelbild der arabischen Führer darstellt, die uns seit Jahrzehnten beherrschen. Dabei ist er die bessere Seite dieses Spiegelbilds: Wäre der Hass auf Scharon nämlich nur auf die bloße Anzahl der von ihm getöteten Araber zurückzuführen, dann würde er noch hinter jenen zurückbleiben, die für die Toten des Schwarzen Septembers oder für die Tausenden von Toten in Hama verantwortlich sind.


    Und auch wenn wir an die Massaker von Sabra und Schatila denken, mit denen Scharons Name immer verbunden ist, sollten wir uns daran erinnern, dass in Israel 1983 immerhin eine staatliche Untersuchung stattfand, die Scharon, damals Verteidigungsminister, indirekt verantwortlich machte für den Tod von Hunderten Männer, Frauen und Kinder in den Flüchtlingslagern während der israelischen Invasion im Libanon von 1982. Eine arabische Untersuchung für die direkt verantwortlichen libanesischen Milizen, die die Männer, Frauen und Kinder mit ihren Gewehren und Messern niedergemetzelt haben, steht hingegen noch aus.
    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Israel sagt ja zu Apartheid und Rassismus


    Quelle

    Unfassbar, wie mancher Schwachkopp sogar die oben zitierten Forschungsergebnisse zu tünchen trachten.
    Eine derartige Vertünchungshaltung ist nicht mehr zu entschuldigen, sowas nicht mehr.
    Fresse du Eumel

  6. #66
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Der Forist mache sich selber ein Bild:


    Israel sagt ja zu Apartheid und Rassismus[/LIST]
    Quelle

    Uns das sagt die Hamas. Es wäre gut beide Seiten zu berücksichtigen. Sharon hat 2004/2005 einen Entkopplungsplan vorgestellt und sich teils gegen die eigene Regierung gestellt, es wäre ein Anfang gewesen. Palästina würde den Frieden wollen genauso wie Israel. Leider wurde und wird Palästina von Terrororganisationen regiert, die niemals Interesse an Frieden hatten, sondern Israel am liebsten zurück ins Meer getrieben hätten. Zum Krieg gehören immer zwei.

    THE COVENANT OF THE HAMAS
    http://www.palestine-studies.org/files/pdf/jps/1734.pdf

  7. #67

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Uns das sagt die Hamas. Es wäre gut beide Seiten zu berücksichtigen. Sharon hat 2004/2005 einen Entkopplungsplan vorgestellt und sich teils gegen die eigene Regierung gestellt, es wäre ein Anfang gewesen. Palästina würde den Frieden wollen genauso wie Israel. Leider wurde und wird Palästina von Terrororganisationen regiert, die niemals Interesse an Frieden hatten, sondern Israel am liebsten zurück ins Meer getrieben hätten. Zum Krieg gehören immer zwei.

    THE COVENANT OF THE HAMAS
    http://www.palestine-studies.org/files/pdf/jps/1734.pdf
    Du ahnst gar nicht, wie albern Du hier klingst.

    Nach Deinem Verständnis müßte ein Erwachsener (gleich Israel mit über 300 Atomwaffensystemen) gleich richtig ausholen und einem Kleinkind so richtig eine in die Fresse klatschen, daß ihm ja alle Zähne rausfliegen, weil er ihm was nachgeworfen und ihn womöglich auch noch getroffen habe.

    Im übrigen gibt es ausreichend dokumentierte Äusserungen der zugewanderten Israeli, daß sie ihre Politik so gestalten werden, damit es zu keiner Zwei-Staaten-Lösung komme.

    Erst in jüngster Zeit kommen solche Töne wieder durch, insbesondere vom US-Außenminister KOHEN (jetziger Name: John Kerry). Meine Vermutung habe ich schon vor Jahren geäußert: Irgendwann wird es einen Alibi-Staat Palästina geben, damit Israel als Besatzer nicht verpflichtet wird, die Menschenmassen an Palästinenser zu israelischen Staatsbürgern zu machen. Es wird nämlich erwartet, daß so in ca. 30 Jahren die Bevölkerungsstruktur kippt, und in Israel/Palästina die Palästinenser eine Pattsituation geben werden, zudem steigt regelmäßig die Zahl der Charedi an, von Jahr zu Jahr, und die wollen keinen Staat Israel.

    Ihr seid Heuchler, was das Thema angeht.

    Wie man mit allen Mitteln seine Heimat verteidigt, das wissen wir Balkaner am besten.
    Und die zugewanderten Russen und andere Khazaren haben in Israel keine Heimat gehabt, deren Heimat ist Russland etc.
    Es waren die Deutschen, die 6.000.000 Juden vergasten, die Deutschen, und dafür wird nun der Nahe Osten bestraft, insbesondere der Palästinenser, bestraft von den Israelis mit den modernen Waffen der Nachkommen ihrer einstigen Vergaser und Killer.

    (Verwirrend wird es in einem anderen Punkt: im Netz tauchen Bilder alter Zeitungen auf, z.B. aus der New York Times von 1921, mit Artikeln über eine Rettung von 6.000.000 Juden aus Russland. Man beachte: 1921. Auch hier sollte man sich die Zeit nehmen und prüfen, was man nun als wahr und was als nicht wahr verstehen sollte. Ich möchte mich nicht ausnutzen lassen, und keinem das Wort reden:

    )

    Da gibt es doch ein Cartoon hierzu, ich suche mal:



    (nur nicht auf den Iran beziehen, sondern auf Palästina)


    Die Mittel & Möglichkeiten liegen allein in der Hand Israels, seit Jahrzehnten.

  8. #68
    Avatar von BlackJack

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    Dummer Grieche

  9. #69
    Avatar von DerBossHier

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    @Blackjack.. finde keine seriöse Quelle. Werde die Tage aber nochmals schauen.
    @Rafi Das Palästina von Terrororganisationen reagiert wird gebe ich dir Recht aber wird es Israel nicht?

    Naja zu Scharon wieder :

    Während die Palästinenser dem gestorbenen israelischen Regierungschef Scharon Bestrafung prophezeien, würdigen Politiker aus der westlichen Welt dessen Verdienste. Die Bilanz des langjährigen israelischen Botschafters Stein fällt hingegen ambivalent aus.

    Der langjährige israelische Botschafter in Deutschland, Schimon Stein hat eine kritische Bilanz des politischen Lebens Ariel Scharons gezogen. Einerseits sei er einer der „größten Patrioten des Landes“ gewesen, sagte Stein der „Huffington Post“ kurz nach dem Tod des Ex-Politikers. „Ariel Scharon wird für immer in der Geschichte Israels verewigt sein.“
    Doch der Ex-Botschafter, der Scharon als Premierminister aus unmittelbarer Nähe erlebte, bewertet dessen politische Bilanz keineswegs nur positiv: „Scharon war eine politisch höchst umstrittene Figur“, sagt er. „Er hat viele unglückliche und falsche Entscheidungen getroffen und unserem Land ein schweres Erbe hinterlassen.“
    „Siedlungsbauten sind größtes Hindernis“

    Der Ex-Diplomat prangerte vor allem die rigorose Siedlungsbaupolitik Scharons in den Palästinensergebieten an. „Scharon hat seit jeher großes Misstrauen gegen die Palästinenser gehegt“, sagt er. Das habe laut Stein tiefe Spuren hinterlassen, die bis heute nachwirken - gerade im Verhältnis zwischen Israel und Palästina: „Die Siedlungsbauten sind Scharons Makel und Israels großes Hindernis auf dem Weg zu einem Friedensvertrag“, sagte er.
    Nichtsdestotrotz zollte Stein Scharon großen Respekt für seine Kehrtwende: den Abzug israelischer Truppen aus dem Gaza-Streifen, der heute als Grundvoraussetzung für eine Zwei-Staaten-Lösung angesehen wird. „Gaza war nie ein Teil Israels. Scharon hat uns von einer großen Last befreit“, sagt Stein.
    Der Truppenabzug sei „ein Riesenvorteil für die Sicherheit des Landes. Strategisch gesehen ist Israel ohne Gaza besser dran“, sagt Stein. Sharon habe im Alter erkannt, „dass es eine Gefährdung für die Demokratie ist, wenn Israel das ganze Land für sich beansprucht“.
    Merkel würdigt Verdienste Scharons

    Der frühere israelische Ministerpräsident ist am Samstag im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus bei Tel Aviv gestorben. Der frühere Militär und Politiker hatte nach einem Schlaganfall acht Jahre im Koma gelegen. Politiker in aller Welt würdigten seine Verdienste für Israel. US-Präsident Barack Obama bezeichnete Scharon als einen, der dem Staat Israel sein Leben gewidmet habe. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würdigte Scharon als Patrioten mit großen Verdiensten für sein Land.

    Scharon soll an diesem Sonntag in der Knesset, dem Parlament in Jerusalem, aufgebahrt werden. Das Staatsbegräbnis wurde für Montag angekündigt. Die USA werden dabei von Vize-Präsident Joe Biden vertreten. Scharon soll auf seiner Farm im Süden Israels seine letzte Ruhestätte finden

    Tod des früheren Ministerpräsidenten : Israels Ex-Botschafter Stein zieht kritische Bilanz zum Wirken Scharons - Israels Ex-Botschafter Stein zieht kritische Bilanz zu Scharon - FOCUS Online - Nachrichten


  10. #70
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    @Blackjack.. finde keine seriöse Quelle. Werde die Tage aber nochmals schauen.
    ok

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