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Jude in Paris - 10std Beschimpfungen und Drohungen /Video

Erstellt von Ares, 17.02.2015, 11:40 Uhr · 55 Antworten · 3.192 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von SLO_CH86

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    Mal eine Gute Nachricht aus Norwegen

    Am Samstag wollen Muslime in Oslo einen «Friedensring» um eine Synagoge bilden. Ihre Absicht: sich von der Hetze gegen Juden distanzieren.


    20 Minuten - Norwegens Muslime wollen Juden beschützen - News

  2. #52
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Mal eine Gute Nachricht aus Norwegen

    Am Samstag wollen Muslime in Oslo einen «Friedensring» um eine Synagoge bilden. Ihre Absicht: sich von der Hetze gegen Juden distanzieren.


    20 Minuten - Norwegens Muslime wollen Juden beschützen - News

    Ach komm erzähl doch nicht, du hast doch bestimmt wieder Korruption gerochen mit deiner Aluhut-Bande.

  3. #53
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von JazzMaTazz Beitrag anzeigen
    Ach komm erzähl doch nicht, du hast doch bestimmt wieder Korruption gerochen mit deiner Aluhut-Bande.
    Bei deinen Kommentaren versteht man ja nur Bahnhof..

  4. #54

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    Muslime müssen sich vom Ballast des Judenhasses loslösen
    16.02.2015 | 18:25 | Amer Albayati (Die Presse)

    Amer Albayati (*1942 in Bagdad) ist Journalist und Islamexperte. Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ).



    Warum der Antisemitismus unter Europas Muslimen so ausgeprägt ist.


    Schon seit einiger Zeit ist in der islamischen Welt wie auch unter den in Europa lebenden Muslimen ein beunruhigender Anstieg von Antisemitismus und Hass auf die Juden feststellbar. Der Migrationsforscher Ruud Koopmans führte 2013 in sechs europäischen Staaten Untersuchungen durch, die ergaben, dass zwar auch unter den befragten Christen neun Prozent antisemitische Ressentiments artikulierten, aber unter den Muslimen waren es gleich fünfmal mehr.

    Heuer sind es 70 Jahre, dass das NS-Regime kollabierte. Das sollte zum Anlass genommen werden, gemeinsam gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufzutreten und zu verhindern, dass Angehörige betroffener Menschengruppen selbst zu rassistischen Akteuren werden. Auch in Österreich sollten Initiativen gesetzt werden, die das friedliche und solidarische Zusammenleben der Religionen ermöglichen und fördern.

    Im Koran wird ja auch aus jüdischen und christlichen religiösen Schriften zitiert. Alle drei Religionen berufen sich auf Abraham und sollten sich deshalb auch entsprechend respektieren. Sie sollten für die Beendigung gegenwärtiger Konflikte eintreten und vergangene Konflikte, die wiederholt ihren Niederschlag in religiösen Schriften gefunden haben, nicht wieder neu aufwärmen.



    Zu Antisemiten erzogen
    Muslime werden in ihren Herkunftsländern leider zu Antisemiten erzogen. Mit der Migration in nicht muslimische, europäische Gesellschaften ändert sich diese feindselige Einstellung gegenüber den Juden nicht, aus diesen Gründen ist der Anteil von Antisemiten unter den Muslimen überproportional hoch. Ähnlich feindselige Einstellungen gibt es auch gegenüber Christen und Vertretern anderer Religionsgemeinschaften, aber auch gegenüber den liberalen Muslimen sowie säkular eingestellten Menschen.

    In meiner Heimat, dem Irak ,gab es in früheren Zeiten durchaus Freundschaften zwischen Arabern und Juden, die oft als erfolgreiche Ärzte, Intellektuelle, Journalisten und Künstler geschätzt wurden. Als nach der Staatsgründung Israels 1948 Juden, die mit unserer Familie befreundet waren, auswanderten, sagten mein Vater und mein Großvater oft, dass sie ihre jüdischen Freunde vermissen würden.



    Milliarden für die Fanatiker
    Der Nahost-Konflikt stärkte die radikalen Islamisten und ihre Organisationen – und damit auch den Antisemitismus. Fatal war und ist die milliardenschwere Unterstützung, die die religiösen Fanatiker aus Saudiarabien, Katar und anderer Ölstaaten erhalten: Sie finanzieren damit den Terrorismus mit, der heute für Europa und inzwischen auch für sie selbst zur Bedrohung wird. Aber kein islamisches Land, keine islamische Organisation hat bis heute öffentlich dem Antisemitismus abgeschworen.

    Eine Integration der Muslime in Europa ist nur möglich, wenn sie sich vom Ballast ihrer Vorurteile lösen und den Islam reformieren: Die heiligen Schriften müssen einer zeitgemäßen Interpretation unterzogen und dürfen nicht als sakrosankt betrachtet werden.

    70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz sollten die Muslime mit einem Holocaust-Gedenkjahr versuchen, sich vom Vorwurf reinzuwaschen, nicht genug gegen den Antisemitismus zu tun. Wir brauchen eine breite und langfristige Aufklärungskampagne gegen den Antisemitismus unter den Muslimen, auch in Österreich.

    Freilich, solange hier und in Europa nur die politisch organisierten Islamisten und ihre oft radikalen Organisationen unterstützt werden, wird die Integration von Muslimen scheitern und die Gefahr der Terrorismus wachsen.

    Amer Albayati (*1942 in Bagdad) ist Journalist und Islamexperte. Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ).

    E-Mails an:debatte@diepresse.com

    Muslime müssen sich vom Ballast des Judenhasses loslösen « DiePresse.com

  5. #55

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    1.249
    POLITIK EKLAT IN PARIS
    Muslime boykottieren Empfang der Juden Frankreichs



    François Hollande stellte beim jüdischen Dachverband Crif seine Pläne gegen zunehmenden Antisemitismus vor. Ein umstrittenes Interview des Crif-Präsidenten Cukierman überschattete den Auftritt.
    Frankreichs Präsident François Hollande hat beim jährlichen Empfang des jüdischen Dachverbands Crif "schnellere und effizientere Strafen" bei Volksverhetzung angekündigt. Rassistische, antisemitische und homophobe Äußerungen sollten nicht länger unter das Presserecht, sondern unter das Strafrecht fallen, sagte der Staatschef bei dem Abendessen am Montagabend in Paris. Das Abendessen wurde überschattet vom Streit über Äußerungen des Crif-Präsidenten Roger Cukierman zu jungen Muslimen.

    "Alle Gewalttaten werden heute von jungen Muslimen begangen"
    Roger Cukierman
    Präsident des Crif



    Hollande sagte in seiner Rede, er wünsche sich, dass bei Straftaten antisemitische Motive als erschwerender Umstand gewertet werden. Zudem sollten die Rechtsmittel gegen Menschen verschärft werden, die vom Dschihadismus angezogen würden. Hollande kündigte in seiner Rede außerdem an, am 18. März einen Gesetzentwurf zum Geheimdienst im Kabinett zu präsentieren. Das Gesetz sei in Abstimmung mit "allen politischen Familien" vorbereitet worden, sagte Hollande.
    Streit über Cukierman-Aussage
    Überschattet wurde das Essen, an dem auch Ministerpräsident Manuel Valls und zahlreiche andere Politiker teilnahmen, vom Streit über Äußerungen des Crif-Präsidenten Cukierman. Dieser hatte am Morgen im Radiosender Europe 1 gesagt, "alle Gewalttaten werden heute von jungen Muslimen begangen". Außerdem nannte er die Vorsitzende der rechtsextremen Front National (FN), Marine Le Pen, "persönlich unbescholten", wobei er später klarstellte, er habe "rechtlich unbescholten" sagen wollen.
    Der Präsident des Zentralrats der Muslime in Frankreich (CFCM), Dalil Boubakeur, bezeichnete diese Äußerungen als "unverantwortlich und unzulässig" und sagte seine Teilnahme an dem Essen ab. Das Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich (CCIF) kündigte seinerseits an, eine Anzeige gegen Cukierman zu prüfen. Auch zahlreiche Politiker äußerten scharfe Kritik an den Äußerungen Cukiermans, kritisierten teilweise aber auch den Boykott des CFCM.
    Juden und Muslime im "selben Boot"
    Bei dem Abendessen äußerte Cukierman sein "Bedauern" über die Absage. Er habe Boubakeur angerufen, um ihn zu überreden, seine Meinung zu ändern. "Ich habe Herrn Boubakeur gesagt, dass unsere Freundschaft, die alt und ehrlich ist, dieses Problem überwinden sollte, da einzig das Zusammenleben zählt", sagte Cukierman. Juden und Muslime säßen "im selben Boot", und er hoffe, dass der Kontakt rasch wiederhergestellt werde.


    Er habe lediglich sagen wollen, dass sich "alle Terroristen, die in der jüngsten Vergangenheit Morde begangen haben, auf den Islam beriefen", sagte Cukierman. Zugleich stellte er klar, dass Marine Le Pen "weder salonfähig noch unbescholten" sei, solange sie sich nicht von den Äußerungen ihres Vaters Jean-Marie Le Pen distanziere, für die er verurteilt worden war. Cukierman betonte, sie teilten nicht "dieselben moralischen Werte", weshalb er Le Pen nicht zu dem Essen einlade und nicht zur Wahl der Partei FN aufrufe.
    Frankreich steht noch immer unter dem Eindruck der islamistischen Anschläge Anfang Januar auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt in Paris. Dabei waren insgesamt 17 Menschen getötet worden, darunter vier Juden. Die Anschläge verschärften noch die Angst der französischen Juden, die ohnehin seit Langem über zunehmenden Antisemitismus klagen. Der Crif ist der Dachverband der jüdischen Organisationen in Frankreich, wo mit 500.000 Juden die größte jüdische Gemeinde Europas lebt.


    Muslime boykottieren Empfang der Juden Frankreichs - NachrichtenPolitik - Ausland - DIE WELT

  6. #56
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Mal eine Gute Nachricht aus Norwegen

    Am Samstag wollen Muslime in Oslo einen «Friedensring» um eine Synagoge bilden. Ihre Absicht: sich von der Hetze gegen Juden distanzieren.


    20 Minuten - Norwegens Muslime wollen Juden beschützen - News

    Den 19, die es ernst meinten sei Dank.


    Organizer of Muslim Synagogue ?Peace Ring? Gave ?Why I Hate Jews? Speech | FrontPage Magazine

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