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Keine Staatsbürgerschaft für Frauen in Burkas

Erstellt von Shpresa, 13.07.2008, 22:23 Uhr · 49 Antworten · 2.089 Aufrufe

  1. #1
    Shpresa

    Keine Staatsbürgerschaft für Frauen in Burkas

    Frankreich: Keine Staatsbürgerschaft für Frauen in Burkas


    Foto: dpa



    Einwanderung: Der französische Staatsrat hat als oberstes Verwaltungsgericht einer Burka-Trägerin die Einbürgerung verweigert. Die 32-Jährige könne die Staatsbürgerschaft nicht erlangen, weil sie im Namen einer radikalen Religionspraxis ein Verhalten zeige, das mit den Werten der französischen Gesellschaft nicht vereinbar sei.


    Kann man als Frau die Burka tragen und die französische Staatsbürgerschaft erhalten? "Nein", hat der Staatsrat (Conseil d’État), das höchste französische Verwaltungsgericht, in einem aufsehenerregenden Urteil entschieden.
    Die mit einem Franzosen verheiratete Marokkanerin Faiza M., die Mutter dreier in Frankreich geborener Kinder ist, habe mit dem Tragen der Burka, die ihren Körper vom Kopf bis zu den Füßen verhüllt und nur einen schmalen Sehschlitz für die Augen freigibt, ein radikales religiöses Verhalten an den Tag gelegt, das "mit den grundlegenden Werten der französischen Gesellschaft, insbesondere der Gleichheit der Geschlechter unvereinbar ist", begründete das Gericht seinen Urteilsspruch.


    Mit dieser Entscheidung gab der Staatsrat der Präfektur von Paris Recht, die sich geweigert hatte, dem Antrag der Marokkanerin auf Einbürgern stattzugeben. Damit ist im Frankreich von einem Gericht zum ersten Mal der Grad der Religionsausübung als Maßstab für die Integrationsfähigkeit eines Ausländers genommen worden.
    Die Heirat mit einem französischen Staatsbürger gibt normalerweise einem Ausländer nach zwei Jahren das Recht, Franzose zu werden, unter der Voraussetzung, dass er keine Verbrechen begangen hat, die den fundamentalen Interessen der Republik entgegenstehen. Eine weitere Bedingung: Der Einzubürgernde muss seine Anpassung an die französische Gemeinschaft rechtfertigen können, wozu eine ausreichende Kenntnis der französischen Sprache sowie der verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten gehört.


    Faiza M. spricht zwar gut Französisch und hat während ihrer Schwangerschaften einen männlichen Gynäkologen konsultiert. Doch bei mehreren Besuchen auf der Präfektur weigerte sie sich selbst in Gegenwart weiblicher Beamten standhaft, ihr Gesicht zu enthüllen um sich identifizieren zu lassen. Darüber hinaus bekannte sie sich mit ihrem sie begleitenden Mann spontan zum Salafismus, einer radikalen Strömung des Islam.
    Im Gespräch mit den Beamten räumte sie ein, dass es für sie normal und selbstverständlich sei, in völliger Unterordnung zu den Männern ihrer Familie zu leben und keine Ahnung davon zu haben, was Laizismus oder Wahlrecht bedeute. Die Beamten schlossen daraus, dass Faiza M., die erst in Frankreich auf die ausdrückliche Bitte ihres Mannes hin die Burka anlegte, jegliche Bindung an die grundlegenden Werte der französischen Gesellschaft abgehe und lehnten den Antrag auf Einbürgerung ab. Die Marokkanerin klagte hingegen auf das Recht der freien Religionsausübung.
    Wegen des Tragens religiöser Zeichen ist es in Frankreich schon mehrfach zu hitzigen Debatten gekommen. Heftig umstritten war 2004 ein Gesetz, mit dem verboten wurde, auffällige religiöse Zeichen wie etwa das islamische Kopftuch oder die jüdische Kippa in staatlichen Schulen zu tragen. Schüler, die sich weigerten, wurden in der Regel der Schule verwiesen.





    __________________________________________________ ______


    was sagt ihr dazu?!

  2. #2
    El Greco

    Daumen runter

    Zitat Zitat von Shpresa Beitrag anzeigen
    Frankreich: Keine Staatsbürgerschaft für Frauen in Burkas


    Foto: dpa



    Einwanderung: Der französische Staatsrat hat als oberstes Verwaltungsgericht einer Burka-Trägerin die Einbürgerung verweigert. Die 32-Jährige könne die Staatsbürgerschaft nicht erlangen, weil sie im Namen einer radikalen Religionspraxis ein Verhalten zeige, das mit den Werten der französischen Gesellschaft nicht vereinbar sei.




    Kann man als Frau die Burka tragen und die französische Staatsbürgerschaft erhalten? "Nein", hat der Staatsrat (Conseil d’État), das höchste französische Verwaltungsgericht, in einem aufsehenerregenden Urteil entschieden.
    Die mit einem Franzosen verheiratete Marokkanerin Faiza M., die Mutter dreier in Frankreich geborener Kinder ist, habe mit dem Tragen der Burka, die ihren Körper vom Kopf bis zu den Füßen verhüllt und nur einen schmalen Sehschlitz für die Augen freigibt, ein radikales religiöses Verhalten an den Tag gelegt, das "mit den grundlegenden Werten der französischen Gesellschaft, insbesondere der Gleichheit der Geschlechter unvereinbar ist", begründete das Gericht seinen Urteilsspruch.




    Mit dieser Entscheidung gab der Staatsrat der Präfektur von Paris Recht, die sich geweigert hatte, dem Antrag der Marokkanerin auf Einbürgern stattzugeben. Damit ist im Frankreich von einem Gericht zum ersten Mal der Grad der Religionsausübung als Maßstab für die Integrationsfähigkeit eines Ausländers genommen worden.
    Die Heirat mit einem französischen Staatsbürger gibt normalerweise einem Ausländer nach zwei Jahren das Recht, Franzose zu werden, unter der Voraussetzung, dass er keine Verbrechen begangen hat, die den fundamentalen Interessen der Republik entgegenstehen. Eine weitere Bedingung: Der Einzubürgernde muss seine Anpassung an die französische Gemeinschaft rechtfertigen können, wozu eine ausreichende Kenntnis der französischen Sprache sowie der verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten gehört.




    Faiza M. spricht zwar gut Französisch und hat während ihrer Schwangerschaften einen männlichen Gynäkologen konsultiert. Doch bei mehreren Besuchen auf der Präfektur weigerte sie sich selbst in Gegenwart weiblicher Beamten standhaft, ihr Gesicht zu enthüllen um sich identifizieren zu lassen. Darüber hinaus bekannte sie sich mit ihrem sie begleitenden Mann spontan zum Salafismus, einer radikalen Strömung des Islam.
    Im Gespräch mit den Beamten räumte sie ein, dass es für sie normal und selbstverständlich sei, in völliger Unterordnung zu den Männern ihrer Familie zu leben und keine Ahnung davon zu haben, was Laizismus oder Wahlrecht bedeute. Die Beamten schlossen daraus, dass Faiza M., die erst in Frankreich auf die ausdrückliche Bitte ihres Mannes hin die Burka anlegte, jegliche Bindung an die grundlegenden Werte der französischen Gesellschaft abgehe und lehnten den Antrag auf Einbürgerung ab. Die Marokkanerin klagte hingegen auf das Recht der freien Religionsausübung.
    Wegen des Tragens religiöser Zeichen ist es in Frankreich schon mehrfach zu hitzigen Debatten gekommen. Heftig umstritten war 2004 ein Gesetz, mit dem verboten wurde, auffällige religiöse Zeichen wie etwa das islamische Kopftuch oder die jüdische Kippa in staatlichen Schulen zu tragen. Schüler, die sich weigerten, wurden in der Regel der Schule verwiesen.





    __________________________________________________ ______


    was sagt ihr dazu?!

    EDITTTTTTTTTTTT

  3. #3
    Shpresa
    was wolltest du sagen?

  4. #4

    Registriert seit
    21.11.2006
    Beiträge
    3.795
    Zitat Zitat von Shpresa Beitrag anzeigen
    ]Die mit einem Franzosen verheiratete Marokkanerin Faiza M. und so weiter und so fort blablablabla
    Lustige Sprachregelungen heutzutage, ich wette dieser "Franzose", mit dem sie verheiratet ist, heißt wohl kaum Pierre Rameau, sondern garantiert Abdul Wabdul ben Shalabdul oder so ähnlich.

  5. #5
    Shpresa
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Lustige Sprachregelungen heutzutage, ich wette dieser "Franzose", mit dem sie verheiratet ist, heißt wohl kaum Pierre Rameau, sondern garantiert Abdul Wabdul ben Shalabdul oder so ähnlich.


    das die mit einem richtigen Franzosen verheiratet ist.. halte ich auch für sehr unwahrscheinlich^^

  6. #6
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Shpresa Beitrag anzeigen
    [B]
    was sagt ihr dazu?!
    Wie wärs mit einem Kompromiss mit dem alle leben können? Die hässlichen Frauen müssen alle Burkas tragen und die hübschen alle Mini-Röcke.^^

  7. #7
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Das ist ja wieder mal ein typischer Lucky-Luke-Kompromissvorschlag.

    Bevor ich als französischer Beamter auf der Frau herumhacke, würde ich mir den Herrn Gemahl zur Brust nehmen, von wegen freie Entfaltung der Persönlichkeit, an der er seine Frau da hindert.

  8. #8
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von Grizzly Beitrag anzeigen
    Das ist ja wieder mal ein typischer Lucky-Luke-Kompromissvorschlag.

    Bevor ich als französischer Beamter auf der Frau herumhacke, würde ich mir den Herrn Gemahl zur Brust nehmen, von wegen freie Entfaltung der Persönlichkeit, an der er seine Frau da hindert.
    Na ja er würde dann sagen, er will seine Religion ausleben und diese sehe deine Persönliche Entfaltung seiner Frau nicht vor. Also hilft doch nur der Lucky Kompromissvorschlag weiter.^^

  9. #9
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
    Beiträge
    3.972
    finde die entscheidung der franzosen gut so!

  10. #10
    Avatar von lulios

    Registriert seit
    27.02.2007
    Beiträge
    915
    ich würde das tragen solcher burkas gesetzlich verbieten das ist einfach nur hässlich.

    oder den vorschlag von lucke luke durchsetzen damit könnten sicher alle leben

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