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Das kleine ABC des globalen Putinismus

Erstellt von Holzmichl, 12.05.2015, 21:55 Uhr · 98 Antworten · 3.947 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Cobra

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    Für manche ist die Mülltonne Putin eine Art Mesias.

  2. #32
    Avatar von Holzmichl

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  3. #33
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Für manche ist die Mülltonne Putin eine Art Mesias.
    Ich hoffe Du meinst nicht mich.

  4. #34
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ich hoffe Du meinst nicht mich.
    Dich? Wieso dich?

  5. #35
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Dich? Wieso dich?
    Ich bin übermüdet....dachte nur.....

  6. #36
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ich bin übermüdet....dachte nur.....
    Du leidest noch an den Folgen...

  7. #37
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ich bin übermüdet....dachte nur.....
    Geh schlafen

  8. #38
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von AutoKaputt Beitrag anzeigen
    Nein. Ich verstehe auch deine Aufregung nicht. Im Vergleich dazu wie wenig dich die teilweise hetzerischen Posts im Ukraine Thread aufregen, gehst du hier ganz schön ab. Warum verstehe ich nicht, oder hast du etwas mit Putin am Hut? Denn Um Russland geht es hier höchstens sekundär.
    Als ob irgendjemand zwischen Putin und Land und Leuten unterscheiden wird. Natürlich geht es um Russland. Aber egal. Abgesehen davon steht tatsächlich ein guter Teil der Russen hinter ihm. Ein großer Teil der Russen glaubt nicht mehr an den Westen, an "Demokratie" und jene "westlichen Werte", die sich westliche Außenpolitik auf die Fahne geschrieben haben. Die Gründe liegen in wesentlich mehr als einfachen Erklärungen, dass der imperialistische Russe seine postimperialen Komplexe immer noch nicht überwunden hat. Und das Allererschreckendste ist, was man seit gut einem Jahr wirklich merklich beobachten kann. Dass selbst viele grundsätzlich dem System Putin gegenüber kritisch eingestellte Menschen davon "befallen" sind. Die, die man als liberal-städtische Intelligenz bezeichnen wird. Ebenso in der Diaspora. Also gerade Menschen, die besser wie kaum sonst Russen "den Westen" kennen, erleben. Und die man eigentlich noch nicht mal als Putins 5. Kolonnen, Trolle usw. verdächtigen müsste. In ihnen sollte und kann man v.a. auch jene sehen, die am leichtesten z.B. ihren Verwandten, Freunden usw. den "Westen" nahe bringen können. Du wirst verhältnismäßig wenige Russen finden, die ihn, seine "Bilanz" völlig schwarz sehen, das gilt selbst für ihm weniger nah Stehende. Und wie gesagt, die Gründe sind komplexer als typische einfache Erklärungsmuster s.o. Und da könnte man durchaus auch deinen Eingangsartikel etwas auseinander nehmen. Keine Lust allerdings gerade dazu.

    Im übrigen hier ein ganz interessanter Artikel. Der Autor lebt schon lange in den USA.

    Warum Putin beliebt ist, nicht aber seine Politik | Russia Beyond the Headlines

  9. #39

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    Hier mal was, wie Putin die US Aussenpolitik schachmat legen kann, obwohl ich nicht mit allem einverstanden bin was Putin betrifft:

    Washington ist in Sotschi zu Kreuze gekrochen



    Am Mittwoch ist eine hochrangige amerikanische diplomatische Delegation, angeführt von nicht weniger als US-Aussenminister John Kerry, nach Russland gereist und hat Aussenminister Lawrow und Präsident Putin in der Olympiastadt Sotschi getroffen. Für mich ist das eine Sensation, denn offensichtlich ist das US-Regime der Meinung, Russland kann man nicht in die Knie zwingen und es ist besser mit der russischen Regierung zu reden und den Kontakt aufrecht erhalten. Das Treffen zwischen Kerry und Putin dauerte sogar vier Stunden. Anschliessend machte der US-Aussenminister eine sehr interessante Aussage. Die Minsk-2-Vereinbarung ist der einzige Weg vorwärts in der Ukraine und er warnte Poroschenko, nicht an eine Militäroperation zu denken. Man höre und staune. Wenn das keine völlig veränderte Situation ist. Sieht so aus, wie wenn Washington die "Isolation" Russlands aufgeben hat und in Sotschi zu Kreuze gekrochen ist. Spiel, Satz und Sieg für Putin.

    Kein Wunder lächelt Präsident Putin

    Präsident Putin hält sich gerne in Sotschi auf, entweder um sich im warmen subtropischen Klima am Schwarzen Meer zu erholen, oder nur 60 Kilometer entfernt in den Bergen die Skipisten herunterzufahren. Alleine den US-Aussenminister statt nach Moskau, zum Urlaubsort zu zwingen, wenn er Putin treffen will, sagt für mich alles. Und dann noch als Resultat, die offizielle Billigung von Minsk-2 und das Nazi-Regime in Kiew wird in den Senkel gestellt, also scharf zurechtgewiesen? Ist ja der Hammer!

    Washington hat wohl nach einem Jahr gemerkt (hoffentlich), ihre an die Macht geputschte Nazi-Junta hat militärisch, ökonomisch und sozial total versagt. Das Land ist in einem Chaos versunken, die Menschen stehen kurz vor einem Aufstand und bankrott ist es auch. Da kann Poroschenko noch so oft sein hysterisches Geschreie über eine Rückeroberung der Krim und Donbass von sich geben. Erstens, muss man Geld haben, um einen Krieg zu führen, was der Westen aber nicht gibt. Zweitens, muss man Soldaten haben, die aber zu 90 Prozent sich weigern in den Kriegsdienst zu ziehen und eher das Land verlassen, als für den Schoki-Oligarchen ihr Leben zu opfern. Und Drittens, die USA haben jetzt "no go" gesagt!

    Kein Wunder ist Victoria Nuland, zuständig für Europa und Eurasien, die auch Teil der Delegation war, völlig sauer und mit versteinerte Mine, ohne eine Frage der Journalisten zu beantworten, nach dem Treffen davon geeilt. Ha ha, ich lach mich schief. Die Neocons haben voll eins in die Fresse bekommen, denn ihr krimineller Plan mit der Ukraine ist nicht aufgegangen, Russland zu einer Intervention zu provozieren. Statt den "Falken" sind die "Tauben" jetzt am Zuge, deshalb der Kurswechsel in Weissen Haus und die Wiederaufnahme der Gespräche mit Putin.

    Washington muss erkannt haben, Russland ist nicht isoliert, da nicht nur China und Indien engste Partner geworden sind, wie die Teilnahme der Staatschefs an der Siegesparade zum 70. Jahrestages des Kriegsendes gezeigt hat, die überwältigende Mehrheit der Länder der Welt stehen zu Russland. Isoliert sind die Amerikaner. Die sogenannte Weltgemeinschaft, für die Washington so gerne in arroganter Weise spricht und handelt, besteht doch nur aus den wenigen hörigen NATO-Vasallen.

    Natürlich wissen wir, Kerry wird, wenn er dann zum NATO-Gipfel nach Antalya weitergereist ist, oder wieder in Washington ankommt, ganz andere Töne von sich geben, bzw. die Forderung einer vollständigen Einhaltung der Waffenruhe in der Ostukraine, als sein Ding hinstellen. Dabei haben die Amis mit Minsk-2 gar nichts zu tun. Wurde zwischen Frankreich, Deutschland, Ukraine und Russland ausgehandelt. Jetzt sind sie auf den Zug gesprungen!

    Interessant ist, bei den Gesprächen waren die Sanktionen gar kein Thema. Warum auch? Schaden tun sie nur den EU-Ländern und nicht Russland. Präsident Putin hat mehrmals gesagt, die Sanktionen haben auch etwas Positives. Sie zwingen die russische Wirtschaft, speziell die Landwirtschaft, viel eigenständiger zu sein und mehr selber zu produzieren. Putin konnte dadurch einige Veränderungen zur Unabhängigkeit vom Ausland durchsetzen, die vorher nicht möglich waren. Russland wird dadurch autarker und stärker.

    Ich sag ja schon lange, die Amerikaner verstehen nur eine Sprache: "fuck off!" Russland hat völlig ruhig aber bestimmt gezeigt, es ist bereit und fähig, jede Aggression der USA mit allen Mitteln zu kontern, einschliesslich Atomwaffen. Wer in Washington verrückt genug ist, sich mit Russland anzulegen, der muss mit der eigenen Vernichtung rechnen. Da die Amis die grössten Feiglinge sind und nur Kriege gegen Länder führen, die sich nicht verteidigen können, sind sie jetzt einen Schritt zurückgegangen.

    Mag sein es ist nur Taktik, um sich zu sammeln und einen neuen Angriff zu versuchen, denn Weltherrschaft ist weiter Programm. Wird wohl so sein, aber vorläufig ziehen sie den Schwanz ein. Möglich ist auch, Obama will in seinem letzten Amtsjahr nicht unbedingt als der Präsident in die Geschichte eingehen, der einen Atomkrieg mit Russland auslöste. Präsidenten haben zum Schluss oft die Gedanken, wie werden sie historisch betrachtet, was wird ihre Hinterlassenschaft sein? Obama hat das Tauwetter mit dem Iran eingeleitet und sogar sich mit Kuba verständigt, beides "Erzfeinde". Hätte man vor kurzem nicht für möglich gehalten.

    Mit Kerry kam nun der ranghöchste US-Politiker nach Russland seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise im Herbst 2013. Jetzt will Washington wieder reden und sich verständigen. Die Kriegshetzer und speziell die Nazi-Junta in Kiew müssen vor Wut im Dreieck springen. Übrigens, auf der Tagesordnung standen auch die Atomverhandlungen mit dem Iran und der Syrien-Konflikt. Dazu wir Putin ebenfalls deutliche Worte gesprochen haben. Jetzt wird Kerry wohl in Antalya den NATO-Puppen den neuen Kurs durchgeben.

    Was mir die ganze Sache zeigt, die Dummschwätzer, die mir ständig in den Ohren lagen und behaupteten, Merkel wird von Washington wegen Minsk-2 abgesägt, deshalb das Hochkochen der NSA-Affäre, haben überhaupt keine Ahnung und davon viel. Seid einfach ruhig und verkriecht euch. Merkel wird doch jetzt durch die Aussage von Kerry, die Waffenruhe in der Ostukraine muss strikt eingehalten werden, in ihrer Position gestärkt (leider).



    Wenn ihr jetzt versucht die Quelle zu kritisieren, dann muss ich sagen das jeder das recht hat von jeder Quelle informationen zu Posten. Es gilt auch die Meinungsfreiheit.

  10. #40
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Zeuge Hartzcores Beitrag anzeigen

    Wenn ihr jetzt versucht die Quelle zu kritisieren, dann muss ich sagen das jeder das recht hat von jeder Quelle informationen zu Posten. Es gilt auch die Meinungsfreiheit.
    Es gilt auch das Urheberrecht... Alles Schall und Rauch: Washington ist in Sotschi zu Kreuze gekrochen

    Ich hätte mich nicht getraut, dass eine Quelle zu nennen.

    Alles Schall und Rauch: Freiheit ist Sklaverei und Sklaverei ist Freiheit Gleicher Polemiker... Ist übrigens ein Thema von Deppen-Ken.

    Du weißt, was diese Eurasienscheiße für den Balkan bedeutet? Oder bist du Grieche, weil wenn du Albaner bist, gefällt dir das eher weniger...

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