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Könnte Putin evtl. bald gestürzt werden?

Erstellt von Zurich, 06.03.2015, 16:33 Uhr · 58 Antworten · 3.629 Aufrufe

  1. #11

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    ich hab zwar nicht ganz begriffen was dinarski vuk sagen will aber es klingt sehr intelligent.deswegen mein danke.wer nur mit den augen sieht geht blind durchs leben.gruss oliver

  2. #12

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    Ne er wird wenn er schon nicht mehr Regiert, pensioniert werden, und die Opposition hat kaum Leute auf ihrer Seite Putin ist beliebt in Russland, er hat Jelzin beerbt und dessen Coupon Privatisierung gestoppt, alles Verstaatlicht, die Schulden Reduziert, und Russland wieder zu einer Rohstoffmacht gemacht. Wer sollte ihn den Stürzen?

  3. #13
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Zvicrrani Beitrag anzeigen
    Ist das Putins Wunsch?
    Mit sicherheit aber mit sicherheit nicht unter dem Diktat der USA.

  4. #14
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Zvicrrani Beitrag anzeigen
    Du kannst ja natürlich hellsehen und weisst es bestimmt.
    Russland und USA, sind einfach die unnötigsten Sachen dieser Welt, und es ist nicht Putin es ist immer wieder RUSSLAND, würde er gestürzt, würde ein anderer Spacko mit -in am Namensende an seiner Stelle treten und mit diesem (primitiven) Volk machen was er will. Ist das Putins Wunsch?
    Das ganze internationale System neu zu gestalten, stellt die gesamte Staatskunst unserer Zeit vor ihrer grössten Herausforderung. Das Scheitern an dieser komplexen Aufgabe wird sich wohl weniger darin zeigen, dass es zwischen Staaten zu einem grösseren Krieg, als vielmehr darin, dass sich Einflusssphären mit bestimmten politischen Strukturen herausbilden.

    Ein Ordnungskonzept wäre wichtig, dass über die Perspektiven und Ideale der einzelnen Regionen oder Nationen hinausweist. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet das nichts anderes als das Westfälische System zu modernisieren und an neue Realitäten anzupassen. Aber eben, leichter gesagt als getan.

  5. #15
    Ren
    Avatar von Ren

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    Ljegt euch njicht mit puitin an...

  6. #16
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Wäre dem Westen egal solage er dafür die Russischen Ölfelder bekommt.
    Und das "lustige" an der ganzen Sache ist, dass dies alles auf die Kosten einer Schwächung der EU geschieht, bzw. umso "besser", denn auch ein starkes und einiges Europa ist aus Sicht des Imperiums eine potenzielle Gefahr.

    Wenn wir von aktuellen Konflikten reden, dann wäre eine blockfreie, neutrale Ukraine, die ihre verschiedenen Regionen (mit der Krim und Donbass) unter einem föderalen Dach von Bundesstaaten vereinigt und sich als Brücke zwischen West und Ost, EU und Russland, Atlantik und Eurasien versteht, wäre nicht nur für die Ukraine selbst, sondern für sämtliche "Nachbarn" von Lissabon bis Vladiwostok die ideale Entwicklung.

    Warum wurde eine solche Entwicklung nicht nur gefordert, sondern seitens der EU massiv hintertrieben? Warum wird das ohnehin uneinige Ukraine endgültig gespalten mit dem Angebot, entweder Assoziation mit Europa oder Zollunion mit Russland? Statt einem Brückenstaat ist die Ukraine heute ein Frontstaat zwischen den Weltmächten und die Leidtragenden an der ganzen Geschichte sind wie immer die Zivilisten.

  7. #17
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    ...

    Ein Ordnungskonzept wäre wichtig, dass über die Perspektiven und Ideale der einzelnen Regionen oder Nationen hinausweist. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet das nichts anderes als das Westfälische System zu modernisieren und an neue Realitäten anzupassen. Aber eben, leichter gesagt als getan.

    Nun, gerade Dir dürfte klar sein, dass das Westfälische System mehrfach gescheitert ist, angefangen beim Aufstieg Preußens, über die Revolutionen in Frankreich und USA, Napoleon, 1848, 1870/71 bis hin zu WK I/II...Und hat nicht gerade erst RUS durch die Anektion der Krim und die Einmischung in der Ukraine bewiesen, dass es von diesem System überhaupt nichts hält???

    Wie also soll man RUS da einordnen??? Politik ist (leider) kein Wunschkonzert, da zählt nur Einfluss, und der wird über wirtschaftliche Macht gewonnen, d.h. Staaten wie USA, VR China, Indien und die EU inkl. D werden wohl die Nase vorn haben, wenn es um ein neues System geht.
    RUS erscheint durch seine Atomsprengköpfe als militärischer Riese, ist aber, gemessen an Größe und Bevölkerung, ein wirtschaftlicher Zwerg, und der durch die jetzige Krise bewirkte Abfluss von Kapital und "Brain" wird ein Übriges tun.
    Es ist also schwer einzuschätzen, was in RUS passieren wird. In jedem Fall ist dieser Staat (leider) zu einem hochgradigen Unsicherheitsfaktor in der Weltpolitik geworden...

    Westfälisches System ? Wikipedia

  8. #18

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    9.450
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    In jedem Fall ist dieser Staat (leider) zu einem hochgradigen Unsicherheitsfaktor in der Weltpolitik geworden...
    Und im Vergleich dazu die USA?

  9. #19
    Avatar von DarkoRatic

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    7.382
    Wenn ich schon daran denke das Putin gestürzt würde und so einer wie Jelzin an die macht kommen könnte da dreht sich mir der Magen um

  10. #20
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Nun, gerade Dir dürfte klar sein, dass das Westfälische System mehrfach gescheitert ist, angefangen beim Aufstieg Preußens, über die Revolutionen in Frankreich und USA, Napoleon, 1848, 1870/71 bis hin zu WK I/II...Und hat nicht gerade erst RUS durch die Anektion der Krim und die Einmischung in der Ukraine bewiesen, dass es von diesem System überhaupt nichts hält???
    Teilweise kann ich dir wirklich zustimmen, da unser Zeitalter wirklich noch immer nach einem Konzept einer Weltordnung sucht. Doch du musst zugeben, dass von allen möglichen Ordnungskonzepten die Prinzipien des Westfälischen Friedens derzeit die einzige allgemein anerkannte Grundlage dessen war/ist, was heute als "Weltordnung" gilt.

    Vergiss eins nicht, dass das Westfälische System sich auf der ganzen Welt als Rahmen für eine auf Nationalstaaten beruhende internationale Ordnung verbreitete, die viele unterschiedliche Zivilisationen und Regionen umfasste. Die Prinzipien der nationalen Unabhängigkeit, der staatlichen Souveränität, des Nationalinteresses, der Nichteinmischung erwiesen sich nun als wirksame Argumente gegen die Kolonialherren selbst, nicht nur während der Unabhängigkeitskämpfe, sondern auch danach, als es darum ging, Schutzansprüche für die neu gebildeten Staaten zu begründen.

    Mir ist aber auch bewusst papodidi, dass die Westfällischen Prinzipien von allen Seiten infrage gestellt werden. Und das paradoxe am ganzen ist wohl die Tatsache, obwohl Europa das Konzept des Mächtegleichgewichts erfand, schränkt es ironisch erweise das Element der Macht seiner neuen Institution bewusst ein. Gerade durch die Verringerung seiner militärischen Kapazitäten, verfügt Europa jedoch nur über schwache Möglichkeiten zur Reaktionen, wenn eben universale Normen verletzt werden.

    Wie also soll man RUS da einordnen??? Politik ist (leider) kein Wunschkonzert, da zählt nur Einfluss, und der wird über wirtschaftliche Macht gewonnen, d.h. Staaten wie USA, VR China, Indien und die EU inkl. D werden wohl die Nase vorn haben, wenn es um ein neues System geht.
    RUS erscheint durch seine Atomsprengköpfe als militärischer Riese, ist aber, gemessen an Größe und Bevölkerung, ein wirtschaftlicher Zwerg, und der durch die jetzige Krise bewirkte Abfluss von Kapital und "Brain" wird ein Übriges tun.
    Es ist also schwer einzuschätzen, was in RUS passieren wird. In jedem Fall ist dieser Staat (leider) zu einem hochgradigen Unsicherheitsfaktor in der Weltpolitik geworden...
    Eins ist klar, dass die Einflusszonen der Grossen politischen Akteute und deren Gewichtsverteilung im 21. Jahrhundert andere sein werden, als sie es im 20. Jahrhunder waren. Dannach wird die Kontrolle von Grenzen und Territorien an Bedeutung verlieren und der Fokus der Macht, jedenfalls einer Weltmacht, würde vorwiegend in der Lenkung und Überwachung des Fluiden bestehen. Schon heute sieht man, dass die Verschiebung der weltpolitischen Gewichte weitgehend auf dem Feld der Wirtschaft abspielen und kriegerische Ausseinandersetzungen eine eher marginale Rolle zukommen würde.

    Dass der Krieg in der (Ost-)Ukraine die Europäer sehr viel mehr beunruhigt als alle anderen Konflikte, bsp. das Vordringen der IS-Milizen in Syrien und im Irak zunächst eingeschlossen, dürfte mit den sich umgehend einstellenden Erinnerungen an die beiden Weltkriege und deren verheerende Folgen für Europa zu tun haben.

    Aber ich finde man übertreibt wenn man ein einem neuen Kalten Krieg spricht, denn dafür fehlen die geschlossenen Blöcke aus der Zeit vor 1989. Um einen zwischenstaatlichen Modell handelt es sich in der Ost-Ukraine nicht. Hier müssen wir vom sog. "Hybriden Krieg" sprechen.

    Und wenn es Russland bloss um die Schaffung einer Pufferzone zwischen ihnen und der NATO ging, so dass deren unmittelbares Aufeinandertreffen auf das Baltikum beschränkt bliebe, kann man wohl nicht von einem Unsicherheitsfaktor in der Weltpolitik sprechen. Kostspielig dürfte es aber für die EU werden, wenn wir eine neue Runde des Aufrüstens auf den Tisch bekommen.

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