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Krise in Hongkong

Erstellt von Zurich, 30.09.2014, 15:24 Uhr · 38 Antworten · 1.672 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    So einfach ist das nicht. Anders als 1989 würde das mittlerweile hoch-kapitalistische China, dass sehr sehr tief in der globalisierten Wirtschaft und vor allem mit dem Westen wirtschaftlich verstrickt ist, einen enormen Image-Schaden erleiden und heftige Sanktionen erleiden, wodurch ihre (heilige) Wirtschaft einen enormen Schaden erleiden würde.

    Darum ist Peking jetzt in einer Zwickmühle.
    Hehe liest sich witzig China und Image-Schaden. Was für ein Image?

  2. #22
    Avatar von Hundz Gemajni

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    So einfach ist das nicht. Anders als 1989 würde das mittlerweile hoch-kapitalistische China, dass sehr sehr tief in der globalisierten Wirtschaft und vor allem mit dem Westen wirtschaftlich verstrickt ist, einen enormen Image-Schaden erleiden und heftige Sanktionen erleiden, wodurch ihre (heilige) Wirtschaft einen enormen Schaden erleiden würde.

    Darum ist Peking jetzt in einer Zwickmühle.
    Klar, man Sanktioniert China, das würde für beide böse Folgen haben, das ist nicht Nordkorea...

  3. #23
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Hundz Gemajni Beitrag anzeigen
    Klar, man Sanktioniert China, das würde für beide böse Folgen haben, das ist nicht Nordkorea...
    Falls China mit Panzen (im Sowjetstil) im Hongkong aufrollen würde und mit militärischer Gewalt gegen die Demonstranten vorgeht, wird der Westen das tun, was sie jetzt mit Russland tun, wenn nicht noch härter. Akzeptieren würde man das nicht.


    Doch anderseits kennt Peking momentan kein Mittel und hat auch keine Ideen, wie sie diese Massen bändigen soll:
    By6WUZmCIAAQ5yX.jpg

  4. #24
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zufall?

    A No-Win Situation
    Viet Nam should not let maritime disputes hurt relations with China


    Externally, influence of the United States should not be underestimated. With geopolitical interests around the globe, the United States feels obliged to Play a leading role on the international stage. China's rise, however, has evoked fear among many in the United States, who perceive the emerging power as a threat. In response, Washington has claimed that it is ready to address China's "provocation" with its "pivot-to-Asia" strategy. The United States has leveledcriticism at China on the latter's disputes with neighboring countries in the East China Sea and the South China Sea. It has also strengthened relations with its allies and supported their claims in the disputes in an attempt to advanceits own interests in the Asia-Pacific region.
    A No-Win Situation -- Beijing Review

  5. #25
    Amarok
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Falls China mit Panzen (im Sowjetstil) im Hongkong aufrollen würde und mit militärischer Gewalt gegen die Demonstranten vorgeht, wird der Westen das tun, was sie jetzt mit Russland tun, wenn nicht noch härter. Akzeptieren würde man das nicht.


    Doch anderseits kennt Peking momentan kein Mittel und hat auch keine Ideen, wie sie diese Massen bändigen soll:
    By6WUZmCIAAQ5yX.jpg
    Wie willst du auch eine gesamte Stadt bändigen die durch und durch liberal ist und mit dem System Chinas nichts anfangen kann. Das ist ja nicht nur in Hong Kong so sondern auch in Tibet, Turkestan wo sich Menschen auf der Straße versammeln um gegen das Kommunistische System/Regime zu protestieren. Zeig mir den, der 7 Millionen Menschen bändigen will ohne dabei Gewalt einzusetzen.

  6. #26
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Falls China mit Panzen (im Sowjetstil) im Hongkong aufrollen würde und mit militärischer Gewalt gegen die Demonstranten vorgeht, wird der Westen das tun, was sie jetzt mit Russland tun, wenn nicht noch härter. Akzeptieren würde man das nicht.
    Wie soll es gegen den Hauptgläubigen auf diesen Planeten funktionieren?

  7. #27
    Avatar von Ilios

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    817
    Hoffentlich setzt sich der Wille des Volkes in der "Volksrepublik" China endlich mal durch. Ein gutes Zeichen ist es jedenfalls, dass die Hongkonger ungehindert demonstrieren können. Und wie es scheint verlaufen die Demonstrationen gewaltfrei ab. Davon können wir uns ein Scheibchen abschneiden. Die Sympathien der restlichen Welt haben die Hongkonger jedenfalls schon mal - und dessen ist man sich in Peking scheinbar auch bewusst und greift deswegen nicht mit Gewalt ein.

    Abwarten, wie lange das noch gut geht.

  8. #28
    Avatar von BlackJack

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    65.502
    Hoffentlich setzt sich der Wille des Volkes in der "Volksrepublik" China endlich mal durch.
    Ich hoffe nicht ... sonst stehen jährlich 10 - 15 Millionen Chinesen vor Europas Toren

  9. #29
    Avatar von Ilios

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    817
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Ich hoffe nicht ... sonst stehen jährlich 10 - 15 Millionen Chinesen vor Europas Toren
    Macht den Braten auch nicht mehr fett...

    Und jetzt mal rein bezogen auf die Hongkonger: warum sollten sie auswandern wollen wenn sie ihr bisheriges System beibehalten können, sich also ihr Wille durchsetzt? Die große Auswanderungswelle sehe ich eher, sollte Peking seinen Willen durchsetzen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Proteste in HongkongMaximale Forderungen im Starkregen

    Stand: 01.10.2014 07:18 Uhr
    Sie bleiben friedlich und diszipliniert, aber sie geben nicht nach: Am Nationalfeiertag haben wieder Tausende in Hongkong für eine freie Wahl des Regierungschefs demonstriert. Bei starkem Regen blockierten sie erneut das Zentrum - die Polizei hielt sich zunächst zurück.
    Von Markus Rimmele, ARD-Hörfunkstudio Schanghai, zurzeit Hongkong
    Es sind Szenen, die Peking alarmieren dürften. Acht Uhr morgens Ortszeit, der Bauhinia Square im Hongkonger Stadtzentrum. Zum chinesischen Nationalfeiertag findet eine Flaggenzeremonie statt. Der Regierungschef der Stadt Leung Chun Ying ist da, auch Vertreter der Zentralregierung. Die Polizei hat den Platz abgesperrt.
    Doch ringsherum stehen Hunderte Demonstranten. Zum Höhepunkt der Zeremonie fliegen zwei Helikopter über den Victoria Harbour. Der erste zieht eine riesige chinesische Flagge hinter sich her. Der zweite eine sehr viel kleinere Hongkonger Flagge. Und die Menschenmenge buht lang, laut und ausgiebig.
    Demonstranten stören Nationalfeiertag in Hongkong
    tagesschau 12:00 Uhr, 01.10.2014, Christine Adelhardt, ARD Peking, zzt. Hongkong
    Download der Videodatei






    Eine Gruppe von Demonstranten begleitet die Zeremonie mit einem Schweigeprotest. Sie kehren den Flaggen den Rücken zu, verschränken die Arme. Bald machen Fotos die Runde. Leung ist zu sehen, wie er mit anderen Honoratioren mit Sekt anstößt. Auch das kommt nicht gut an.
    Ein Demonstrant betont, man warte immer noch auf eine Antwort der Regierung. Der Verwaltungschef habe auf die Forderungen der Demonstranten nicht reagiert. Deswegen werde der Protest weitergehen, bis sie eine "befriedigende Antwort" erhalten hätten.
    Proteste am Nationalfeiertag in Hongkong
    M. Rimmele, ARD Schanghai
    01.10.2014 07:09 Uhr
    Download der Audiodatei






    Scharfmacher unerwünscht

    Kurzzeitig kommt es zu Wortgefechten unter den Demonstranten. Einige radikalere wollen den Platz stürmen. Sie verlangen Hongkongs Unabhängigkeit von China. Die Umstehenden wissen, dass solche Töne ihrer Sache schaden. Sie umzingeln die wenigen und schreien sie nieder.
    Die Nacht zum Mittwoch verlief friedlich. Die Polizei ging nicht, wie von vielen befürchtet, gegen die Demonstranten vor. Probleme machte aber der Hongkonger Himmel. Mit Blitz, Donner und Starkregen setzte er den campierenden Menschen zu. Diese suchten unter Brücken Unterschlupf, oder ließen sich einfach vollregnen.
    Hand in Hand gegen die Führung: Die Demonstranten in Hongkong glauben weiter an den Erfolg ihres Anliegens.



    Gibt es eine geheime Frist?

    Der Hongkonger Politologe Willy Lam glaubt, dass sich die Polizei an den nun bevorstehenden beiden Feiertagen weiter zurückhalten wird. Er vermutet aber auch, dass es eine Frist gebe, bis zu der Hongkongs Regierung wieder "Recht und Ordnung" auf den Straßen herbeiführen müsse.
    "Die erste Deadline ist Freitagmorgen, neun Uhr", so Lam, "denn das ist wieder ein Werktag. Präsident Xi Jinping beobachtet die Lage persönlich. In Peking finden Krisensitzungen statt. Wenn am nächsten Montag noch immer keine Ruhe herrscht, könnte Peking die Polizei auffordern, härter vorzugehen, etwa mit Wasserwerfern und Gummigeschossen."
    Den Einsatz der Volksbefreiungsarmee hält Lam nur als ein allerletztes Mittel für denkbar. Und selbst dann glaubt er nicht, dass scharf geschossen würde. Die Demonstranten machen sich jedenfalls auf alles gefasst. "Natürlich machen wir uns Sorgen", sagt ein Demonstrant und erinnert an die Ereignisse am Platz des Himmlischen Friedens in Peking von 1989. "Aber wir kämpfen für unsere Freiheit auf friedliche Art und Weise. Wenn die mit der Armee und mit Gewalt gegen uns vorgehen, dann, denken wir, werden uns andere Länder zur Hilfe eilen."

    http://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-211.html



    Also diese Demonstrationskultur hat m.E. Respekt verdient.

  10. #30
    Avatar von DerBossHier

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    5.911

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