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Kurz und FPÖ gewinnen

Erstellt von Vukovarac, 15.10.2011, 23:47 Uhr · 95 Antworten · 4.372 Aufrufe

  1. #91
    -Mačak-
    Zitat Zitat von Ikac Beitrag anzeigen
    Dich interessiert garnichts,was der Wahrheit entspricht. Eh klar,typischer FPÖ-Wähler.
    Egal,wie dumm auch die Behauptungen von den blauen sind,tatsachen will man nicht aktzeptieren.
    Was ist es dafür?

    Wurdest von ein paar Türken dumm angemacht?
    Hast du so einen Job der schlecht bezahlt ist?
    Bist du dumm oder einfach nur Rechts?

    Wieso wählst du blau, interessiert mich nur.
    Man kann auch blau wählen aus Frustration gegenüber den anderen Parteien, weil sie eher enttäuschend waren. Man muss nicht unbedingt rechts sein.

    Aber wie gesagt. Hier wird verallgemeinert. Es wird von Ausländern gesprochen. Die Türken die in meinem alten Wohnhaus gelebt haben. Deren Kinder konnten echt beschissen Deutsch und sowas gibt es echt oft und zwar mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Ratet mal was für eine Staatsbürgerschaft sie hatten. Ja und zwar die österreichische. Also Herr Strache. Das sind keine Ausländer mehr. Das sind ihre Bürger. Dürfen den Präsidenten wählen und und und.

    Das mit der Vergabe der Gemeindewohnungen, das man die ja so leicht bekommt. Also wir haben unsere echt echt echt schwer bekommen. Meine Mutter wurde non stop gehetzt, weil sie das und das bringen musste, anstatt ihr gleich zu sagen, sie muss dies und jenes vorweisen, hat man sie versucht von dem Vorhaben diese Wohnung zu bekommen, abzubringen, indem man wieder gesagt hat, nein sie müssen diesen Zettel bringen und nicht den anderen. Dann plötzlich hat man uns eine angeboten, aber das wir ja die jetzige neue ablehnen. Nach 5-6 Jahren hat man plötzlich wie nichts eine aus dem Ärmel gezaubert, obwohl alles bezahlt wurde für die selber gefundene neue. Nein danke meine Mutter hat abgelehnt. Komischer Zufall!

    Gottseidank ist alles geregelt jetzt.


    Es ist eine Lüge Herr Strache. Sie werden verlieren und wie. Da hilft ihnen ihre Zeitung Österreich, Krone, Heute nichts mit ihren "repräsentativen" Umfragen..

  2. #92
    Avatar von Vukovarac

    Registriert seit
    10.06.2011
    Beiträge
    11.950
    Zitat Zitat von Ikac Beitrag anzeigen
    Dich interessiert garnichts,was der Wahrheit entspricht. Eh klar,typischer FPÖ-Wähler.
    Egal,wie dumm auch die Behauptungen von den blauen sind,tatsachen will man nicht aktzeptieren.
    Was ist es dafür?

    Wurdest von ein paar Türken dumm angemacht?
    Hast du so einen Job der schlecht bezahlt ist?
    Bist du dumm oder einfach nur Rechts?

    Wieso wählst du blau, interessiert mich nur.
    Du bist wie Yunan was das Thema FPÖ angeht....du läufst brav meinen Kommentaren hinterher wie ein Hund.......

    Du kleiner Rotzbua glaubst doch nicht ernsthaft in so einem Ton mit mir zu reden, und noch antworten zu erwarten .......

    .....so wie du schreibst, merke ich das du frustriert bist das es Wähler wie mich gibt, du kapierst es nicht wie kann jemand sooo dumm sein und Strache wählen, es will nicht in deinen Kopf rein, wieso...weshalb....warum....mmmmh gleich wirst du resignieren das man bei mir nicht weit kommt...und mmmh verdammt das schmeckt lecker

  3. #93
    Avatar von Domoljub

    Registriert seit
    27.08.2008
    Beiträge
    4.883
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    yo, das sind die besten.
    die nicht wissen, daß sie damit die anderen stärken.
    Ich zumindestens weiß das, aber es ist mir egal um ehrlich zu sein, bin aber eher ein Fan von ungültig.

  4. #94
    Esseker
    Hab auch schon zig mal ungültig gewählt, aber niemals nicht gewählt! Das ist schon ein Unterschied

  5. #95
    -Mačak-
    Strache am Stephansplatz

    "Kein Mutterkreuz, kein Führer, keine Nazihure"


    Am Stephansplatz spürte FPÖ-Chef Strache Liebe, Energie und eine neue Zeit - Und: Seine Fans lernen neuerdings Türkisch und lesen den Koran

    "Ich brauch kein Mutterkreuz. Ich brauche keinen Führer und ich bin auch keine Nazihure", sagt Karin Barta. Die FP-Bezirksrätin aus dem fünften Bezirk ist diesen Freitag Nachmittag zu Heinz-Christian Straches Protestkundgebung am Wiener Stephansplatz gekommen. 70 Jahre, graue Haare, roter Lippenstift und fest an ihrer Zigarette ziehend wartet sie auf den Chef im Kreise ihrer Parteifreunde.

    Es ist 17 Uhr. Der Stephansplatz füllt sich langsam. Wer zu Hause geblieben ist, kann die Veranstaltung per Livestream über die FPÖ-Homepage mitverfolgen. Mit Bögen aus blauen Luftballons haben die Freiheitlichen ihr Revier großzügig hier im Zentrum Wiens abgesteckt. Wie fast immer bei FPÖ-Veranstaltungen heizt auch diesmal die John Otti-Band ein. In einer Stunde wird Strache kommen und verkünden, dass eine "neue Zeit" anbricht. Bier, Sekt, Glühwein gibt es, muss allerdings bezahlt werden. Gratis gibt es dafür die Rot-Weiß-Roten Fahnen, die ausgeteilt werden.

    Türkisch lernen und den Koran lesen
    Barta erzählt, dass ihr Vater eigentlich aus der Ukraine kommt. Sie habe die Matura und außerdem habe sie sich in die Theorien der Frankfurter Schule eingelesen. Ihr Sohn sei Akademiker und lehre an einer Uni in Australien. Früher war sie selbstständig im Handel. Ob es nicht verwunderlich ist, dass Strache jetzt, wo gar keine Wahlkampfzeit ist, hier am Stephansplatz Stimmung macht? "Nein, denn er kümmert sich auch um uns, wenn es keine Wahlen zu gewinnen gibt", sagt Barta. Wenn Strache einmal Bundeskanzler werden sollte, würden endlich Versprechen der Politik eingehalten werden, glaubt Barta. "Wir sind Wutbürger, weil wir vom Staat ausgepowert werden", sagt sie. Sie sei ein mutiger Mensch. "Ich habe vor nichts Angst". Beim Betreiben eines FPÖ-Standes habe ihr ein junger Mann einmal ins Gesicht gespuckt und sie als Nazihure beschimpft. Seither stelle ihr die Partei bei solchen Veranstaltungen einen "großen Security Mann" zur Seite. Und damit sie sich in ihrem Bezirk auch mit allen Leuten verständigen kann, lerne sie schon seit geraumer Zeit Türkisch.
    Ein Pensionist, seit 20 Jahren leidenschaftlicher FPÖ-Anhänger verfolgt eine ähnliche Strategie. "Man muss sich ihre Waffen beschaffen", sagt er. Auf seinem Nachtkästchen liegt zu diesem Zweck "der Sarrazin" und der Koran, erzählt er. Dass Strache 2013 tatsächlich Bundeskanzler wird, sei nicht gewiss. Aber: "Wenn nicht beim nächsten Mal, dann halt beim übernächsten Mal".
    Der Wiener FPÖ-Chef Johann Gudenus hat mittlerweile die Bühne betreten. Er spricht von der "Zuwanderungsgeilheit", die er bekämpfen will. Überwiegend Männer im mittleren Alter schauen zu. Aber auch Frauen und Kinder sind da. Ein junger Mann mit Skaterschuhen, Kapuzenpulli und Hut ist gekommen. "Ich bin aus Niederösterreich, hackle in Wien. Wenn Strache an der Macht ist, wird alles wieder gesitteter sein", sagt er. Der 18-jährige Maschinenschlosser hofft, dass die FPÖ "das mit den Ausländern regelt".

    Gudenus gegen "Zuwanderungsgeilheit"
    Der Platz ist gut gefüllt. Gegenüber derStandard.at schätzt ein Polizist die Besucherzahl auf 500 bis 600. Um 18 Uhr ist es dann so weit. Die John Otti Band animiert das Publikum zu "HC, HC, HC"-Rufen. Klatschen, Welle, Fahnen schwenken. "Die Medien sollen es ruhig sehen. Man kann nicht aufhalten, was das Volk will". Strache betritt die Bühne. Johlen. Stolz halten zwei 15-jährige Mädchen ihr Transparent in die Höhe. "Every Bank is Bad Bank" ist darauf zu lesen. Sie erhoffen sich von Strache, dass das "Ausländer-Problem" gelöst werde, erklären sie im Gespräch mit derStandard.at.

    Der erhobene Zeigefinger
    Strache ist auf der Bühne und begrüßt seine "lieben Freunde". Er spüre die Kraft des Publikums. Der Stephansdom bietet eine "großartige Symbolik", sagt er. "Der Turm steht mahnend für den erhobenen Zeigefinger", leitet er seine Rede ein. Ein Fan verliert schon nach wenigen Minuten die Geduld und brüllt: "Rede nicht über den Stephansdom, rede über die Ausländer, HC".
    Strache: "Ihr seid das Volk, ihr seid die Instanz, von der alles auszugehen hat. Ich habe keine Angst vor'm Volk. Wir leiten hier am Stephansplatz eine neue Zeit ein". Altbekannte Schlagworte wie Stillstand, Europäische Diktatur, Bankensprecher in der Regierung, Zuwanderungswahnsinn, Kritik an Faymann, Spindelegger, den Gebührenerhöhungen in Wien und am Bildungssystem, das den Jungen keine Leistung abverlange, folgen. "Falls ich es jemals schaffe ins Bundeskanzleramt einzuziehen, wird mein erster Tag ein Tag der offenen Tür sein". Dazu bräuchte es "Mut statt Wut. Fruchtbarer Mut für eine neue Zeit". Er sei bereit, sich den Problemen zu stellen und möchte wieder für mehr Respekt, Sauberkeit und den Wert Familie eintreten, "wenn ihr an meiner Seite steht, weil ich es alleine nicht zusammenbringe". Und: "Unsere Kraft ist die Kraft der Liebe". Zum Schluss leitet Strache sein Publikum an, "zuerst" zu rufen nachdem er "Österreich" gerufen hat. Österreich - Zuerst. Österreich - Zuerst. Österreich - Zuerst. Bundeshymne. Abgang.
    "Alle Politiker sind hinterlistig, korrupt und falsch, wenn sie an der Macht sind", sagt Patrick F. Davon könnte man auch Strache nicht 100-prozentig ausnehmen. Der 22-Jährige arbeitet in der Gastronomie und meint, mit dem Land geht es bergab. Eine neue Partei sollte nun einmal die Chance bekommen. Dass Strache tatsächlich Kanzler werden könnte, glaubt auch er nicht. "In Wien wählen viele Alteingesessene die Roten." Aber in seiner Altersgruppe wählen alle Strache: "Irgendwann werden wir kommen." (Katrin Burgstaller, derStandard.at, 28. Oktober 2011)

    Quelle: derstandard.at

  6. #96
    Avatar von liberitas

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