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Links wie rechts extrem demokratiefeindlich

Erstellt von Vukovarac, 17.07.2012, 19:47 Uhr · 222 Antworten · 10.569 Aufrufe

  1. #221
    Nik
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Marx war doch kein Diktator. Welche Forderungen wurden denn erfüllt? Die Forderungen der Arbeiterbewegungen und sozialistischen Parteien wurden erfüllt? Inwiefern?
    Deshalb habe ich Mao als Beispiel in Klammern gesetzt.

    Und ich finde schon, dass der Sozialismus Europa sehr geprägt hat, auch wenn das die Rechten beispielsweise immer wieder gerne negieren. Aber ohne die Arbeiterbewegung und ohne kommunistische/sozialistische/sozialdemokratische Parteien würden heute Arbeiterrechte, Frauenrechte, Kinderrechte, Arbeitslosenversicherung und vieles mehr nicht mehr so schön ausschauen. Das meinte ich damit, Afroasiatis.

    Ich finde, es braucht nicht unbedingt radikale Ideologien, um die Forderungen der entsprechenden gemässigten Ideologien durchsetzen zu können. Radikalismus geht oft mit Gewalt einher und wenn Menschenleben wegen radikalen Ideen bedroht werden, dann läuft das extrem der Demokratie zuwider.

  2. #222

    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    3.902
    Zitat Zitat von NIK Beitrag anzeigen

    Und ich finde schon, dass der Sozialismus Europa sehr geprägt hat, auch wenn das die Rechten beispielsweise immer wieder gerne negieren. Aber ohne die Arbeiterbewegung und ohne kommunistische/sozialistische/sozialdemokratische Parteien würden heute Arbeiterrechte, Frauenrechte, Kinderrechte, Arbeitslosenversicherung und vieles mehr nicht mehr so schön ausschauen. Das meinte ich damit, Afroasiatis.
    Ich stimme natürlich 100% dazu.


    Ich finde, es braucht nicht unbedingt radikale Ideologien, um die Forderungen der entsprechenden gemässigten Ideologien durchsetzen zu können. Radikalismus geht oft mit Gewalt einher und wenn Menschenleben wegen radikalen Ideen bedroht werden, dann läuft das extrem der Demokratie zuwider.
    Da habe ich andere Meinung. Eine relative Kraft der radikalen Ideologien ist das Einzige, was die herrschenden Eliten zu Zugeständnissen bringen kann, so dass zumindest die Forderungen der gemäßigter Ideologien durchgesetzt werden. Diese Eliten werden nur etwas geben, wenn sie das Messer auf ihrem Hals spüren (wobei ich das natürlich nicht unbedingt buchstäblich meine : es reicht die Bedrohung, dass sie ihren ganzen Besitz und ihre Macht verlieren).

    Ich glaube übrigens, Radikalismus neigt nicht mehr zur Gewalt als die gemäßigten Ideologien. Ein gutes Beispiel dafür ist der erste Weltkrieg: die moderaten Kräfte in Europa, auch diese die Mitte-Links waren, haben die Fortsetzung des Kriegs und des Blutbads unterstützt (mit Ausnahmen natürlich), während die Linksradikalen für Frieden und Ende der Gewalt waren. Bis heute merkt man, dass die Mitte-Links-Kräfte eher dazu neigen werden, die kriegerische Politik ihrer Staaten zu unterstützen (siehe z.B. auch Afghanistan-Krieg), während die linksradikalen Kräfte sich klar davon distanzieren.

  3. #223

    Registriert seit
    19.09.2013
    Beiträge
    11.475
    Zitat Zitat von NIK Beitrag anzeigen
    Deshalb habe ich Mao als Beispiel in Klammern gesetzt.

    Und ich finde schon, dass der Sozialismus Europa sehr geprägt hat, auch wenn das die Rechten beispielsweise immer wieder gerne negieren. Aber ohne die Arbeiterbewegung und ohne kommunistische/sozialistische/sozialdemokratische Parteien würden heute Arbeiterrechte, Frauenrechte, Kinderrechte, Arbeitslosenversicherung und vieles mehr nicht mehr so schön ausschauen. Das meinte ich damit, Afroasiatis.

    Ich finde, es braucht nicht unbedingt radikale Ideologien, um die Forderungen der entsprechenden gemässigten Ideologien durchsetzen zu können. Radikalismus geht oft mit Gewalt einher und wenn Menschenleben wegen radikalen Ideen bedroht werden, dann läuft das extrem der Demokratie zuwider.

    Du hast recht mit den meisten Dingen, bezüglich der Arbeiterrechte und alles andere was die Menschen sich erkämpfen mussten etc.

    Was den Begriff "Radikal" betrifft oder "Radikalismus" , damit meinst du sicher eine gewisse Destruktivität und Gewalt, die ihren Charakter in einer Zügellosigkeit unbegründet und unverhältnismäßig zum Ausdruck bringt etc.
    Wenn man die Sorgen, Ängste, Die Wut mancher Bürger (damit meine ich jetzt nicht das neue Wutbürgertum der Afd, auf die kann man später zu sprechen kommen ) und die Unzufriedenheit, prekäre Verhältnisse , armut und so weiter ins Spiel bringt, dann ist es normal, dass sich in der Bevölkerung etwas entladen muss. Die Ventile gehen auf und es wird Druck abgelassen. Das war immer schon so und das wird auch so bleiben. Es wird übrigens auch in gewisser Hinsicht auch geschätzt und gewollt. Wenn alles im guten Rahmen abläuft und kontrolliert wird, dann gibt es keine Probleme. Schau dir die letzten Jahre Erster Mai in Kreuzberg an. Fast so viele Bullen wie Demonstranten, die Polizei ist so gut geschult und ausgerüstet wie noch nie. Die haben alles im Griff. und Wenn mal ne Karre brennt und ne Bank entglast wird, dann berichtet die Bild und plustert es auf und so Leute wie Josip Krank und Vukofick können sich darauf einen runterholen und neben der Hetze gegen alles Linke können sie noch gegen muslimische Migranten und Flüchtlinge hetzen, sie selbst leben aber nicht in Kreuzberg oder in Neukölln oder Wedding. Sie wissen überhaupt nicht wie es dort ist, wie es ist mit all den Menschen dort gemeinsam in so einer multikulturellen Stadt zu leben. Sie kene nur das Deutschland oder das Österreich. Berlin ist aber keins von beiden. Da bin ich froh drüber.

    Oh sorry, voll vom Thema abgekommen.

    Also , politisch radikal kann ja auch bedeuten, das Problem an der Wurzel zu packen und Ursache und Wirkung nicht miteinander zu verwechseln, für größtmöglichste Gerechtigkeit und Demokratie einzustehen und eben auch humanistische Prinzipien zu verfolgen , ohne als Eso-Hippie verschrien zu werden etc. Es ist immer so ne Auslegungssache. Aber eine Sache kann ich dir sagen. An so Tagen wie am Ersten Mai, da isses normal , dass ma hier und da die Ventile aufgehen und einige lassen ihren Frust raus über so manche Ungerechtigkeit die sie Empfinden. Es wird dann eben auch nicht nur als Individuum empfunden sondern auch als Kollektiv. Da knallt es dann schonmal. In der restlichen Zeit sind die meisten jungen Linken in Deutschland voll die Kuschelmonster.

    Aber die Rechten und die Empörten Konservativen brauchen ihr fatalistisches Bild vom linken Terror und brennenden Autos etc.
    Davon ernähren sie sich.

    Fazit: Achte auf die Inhalte der NPD, Afd, Pegida, Identitäre Bewegung, Dritter Weg etc.

    Es gibt in den Mediatheken der ARD und des ZDF, auch auf Arte und 3Sat mittlerweile gute neue Dokus über die Nazis in Deutschland und Europa. Es sit teilweise wirklic erschreckend was man da gezeigt bekommt. Ich sach nur; Mutige Journalisten!

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