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Massaker in Kolumbien

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 03.01.2005, 17:53 Uhr · 3 Antworten · 682 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Massaker in Kolumbien

    Bogota - Kolumbiens linke FARC-Rebellen haben nach offiziellen Angaben in der Neujahrsnacht bei einem Massaker in einem Dorf in der Provinz Arauca 17 Zivilisten umgebracht. Unter den Toten seien auch vier Kinder und sechs Frauen, sagte Bürgermeister Alfredo Guzman am Samstag. Die Mitglieder der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) seien in der Nacht in die Gemeinde Tame an der Grenze zu Venezuela eingedrungen und hätten das Feuer auf die Teilnehmer einer Neujahrsfeier eröffnet. Bei den Opfern habe es sich um arme Bauern und Taglöhner gehandelt.

    Jahrelanger Kampf

    Die Angreifer hätten den Opfern vorgeworfen, die ultrarechten Paramilitärs zu unterstützen, teilte die Polizei unter Berufung auf einen von drei verletzten Überlebenden mit. Seit Jahren kämpfen die Rebellen und die Paramilitärs um die Vorherrschaft in der für den Drogen- und Waffenschmuggel wichtigen Region.

    Der seit mehr als 40 Jahren andauernde Konflikt zwischen Regierung und den Rebellen dürfte sich durch die Auslieferung des Führungsmitglieds der FARC, Juvenal Ricardo Palmera alias Simon Trinidad, am Freitag an die USA weiter verhärten. Dort wird Trinidad wegen Drogenhandels gesucht. Präsident Alvaro Uribe ordnete die Auslieferung an, nachdem sich die Rebellen geweigert hatten, 63 Geiseln freizulassen.


    http://www.kurier.at/ausland/847599.php


    Heftig.Ich glaube Kolumbien löebt nur vom Koks.

  2. #2

    Registriert seit
    28.09.2004
    Beiträge
    584

    Re: Massaker in Kolumbien

    Schnauze DUŠAN

  3. #3
    jugo-jebe-dugo

    Kolumbien: UN geben Vermittlung auf

    Keine Erfolge nach zwei Jahren
    New York - Nach zweijährigen fruchtlosen Bemühungen wollen die Vereinten Nationen ihre Vermittlung zwischen der Regierung von Kolumbien und den marxistischen Rebellen des Landes vorerst aufgeben. UN-Sprecher Fred Eckhard erklärte am Dienstag in New York, dass der derzeitige UN-Vermittler in Kolumbien, James LeMoyne, seinen Einsatz in Kolumbien bis April beendet.


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    Beziehung
    Partnersuche auf derStandard.at/ ZuZweit
    bezahlte EinschaltungEinen Nachfolger für ihn werde es zunächst nicht geben. "Wir bemühen uns wegen der Rahmenbedingungen derzeit nicht aktiv in diesem Land, halten die Beziehung (zu Bogota) aber noch eine Weile am Köcheln und beleben sie wieder, wenn es die Umstände erlauben", sagte Eckhard.

    Seinen Angaben zufolge hatten sich hochrangige Vertreter der UN und der Regierung in Bogota bei einem Treffen am Vortag darauf verständigt, weiter in Verbindung zu bleiben. Beide Seiten wollten im fortlaufenden Gespräch Menschenrechtsfragen klären und über humanitäre Hilfe für Kolumbien "zum Wohl der Bevölkerung" verhandeln.

    An der Unterredung in New York nahmen der kolumbianische Vizepräsident Francisco Santos und Außenministerin Carolina Barco teil. Die Vereinten Nationen waren durch den Unter-Generalsekretär für Politische Angelegenheiten, Kieran Prendergast, und den für humanitäre Unterstützung zuständigen Unter-Generalsekretär Jan Egeland vertreten.

    Beide Seiten lobten den Meinungsaustausch "offen und konstruktiv". In einer gemeinsamen Verlautbarung hieß es anschließend: "Sollten sich die Umstände ändern und die Konfliktparteien (in Kolumbien) die Wiederaufnahme der UN-Bemühungen erfragen, wird der Generalsekretär überlegen, wie er seine Dienste am besten anbieten kann". (APA/dpa)




    www.derstandard.at

  4. #4
    jugo-jebe-dugo

    Kolumbien: Militärs sollen Massaker verübt haben

    Überlebende beschuldigen Streitkräfte: Zwei Familien ermordet

    In San Jose de Apartado sollen in den letzten Jahren über hundert Zivilisten von rechtsextremen Paramilitärs ermordet worden sein. Im aktuellen Fall haben Einwohner des Dorfes in der Provinz Antioquia aber Mitglieder der 11. Heeresbrigade alt Täter identifiziert. Bogota - Überlebende eines Massakers in dem kolumbianischen Dorf San Jose de Apartado haben die Streitkräfte beschuldigt, sieben Zivilisten umgebracht zu haben. Die Sprecherin der regionalen Menschenrechtsorganisation "Corporación Juridica Libertad", Liliana Uribe, sagte in einem Telefonat mit dpa am Freitag, die Einwohner des Dorfes in der Provinz Antioquia hätten die Täter als Mitglieder der 11. Heeresbrigade identifiziert.


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    Umzug: Neues OnlineService von Wien Energie

    Konflikt
    Konfliktmanagement leicht gemacht.
    bezahlte EinschaltungenDie Soldaten hätten zunächst den Menschenrechtler Luis Guerra, dessen Frau und deren Kind verschleppt. Die Opfer seien in das Haus von Alfonso Bolivar, einem führenden Mitglied einer örtlichen Friedensinitiative, in dem Nachbardorf La Resbalosa gebracht worden, der ebenfalls eine Frau und zwei kleine Kinder hatte. Dort hätten die Soldaten beide Familien getötet und verscharrt. Die Kinder seien im Alter von zwei, sechs und elf Jahren gewesen.

    Unabhängige Kommission soll Tatort untersuchen

    Die Einwohner der Dörfer versuchten, die Untersuchung des Tatorts durch Soldaten zu verhindern, damit keine Beweise vernichtet würden. Stattdessen wollte eine unabhängige Kommission mit 300 Mitgliedern in Kürze zu dem Ort fahren.

    Am Vortag hatten die Behörden zunächst von acht Toten gesprochen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Bogota kündigte unterdessen eine Untersuchung an. Es lägen aber keine Beweise für eine Beteiligung der Streitkräfte an dem Verbrechen vor. Kolumbien wird seit mehr als 40 Jahren von einem bewaffneten Konflikt zwischen linken Rebellen, dem Staat und rechten Paramilitärs heimgesucht. (APA/dpa)

    www.derstandard.at

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