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Massaker in Pariser Zeitungsredaktion: 12 Tote

Erstellt von Lorne Malvo, 07.01.2015, 12:43 Uhr · 2.308 Antworten · 93.728 Aufrufe

  1. #1851

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    2.383
    ?
    Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun!

    Nach jeder Attacke von Islamisten heißt es, sie dürfe nicht in Verbindung gebracht werden mit dem Islam, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss endlich aufhören.



    Von Ayaan Hirsi Ali



    Foto: M. Lengemann
    Unsere Autorin: Ayaan Hirsi Ali ist eine international bekannte Islamkritikerin und Frauenrechtlerin

    Nach dem grauenhaften Massaker in der Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" wird der Westen vielleicht nicht mehr auf die Legionen nutzloser Truppen hören, die versuchen zu leugnen, dass es eine Verbindung gibt zwischen der Gewalt und dem radikalen Islam.
    Dies war nicht die Attacke eines geistesgestörten Schützen vom Typ "einsamer Wolf". Dies war keine "un-islamische" Attacke von ein paar Gangstern – man konnte hören, wie die Täter riefen, sie würden den Propheten rächen. Es war auch nicht spontan. Alles war so geplant, dass es maximale Zerstörung anrichtet: während einer Redaktionskonferenz, mit automatischen Waffen und einem Fluchtplan.
    Nun herrschen im Westen wahrlich Angst und Schrecken. Wenn es eine Lehre gibt aus diesem gruseligen Geschehnis, dann die, dass es vollkommen egal ist, waswir über den Islam denken. Diese Art von Gewalt – der Dschihad – ist das, woran die Islamisten glauben.
    Die Seele des Feindes treffen

    Es gibt im Koran zahlreiche Aufrufe zu einem gewaltsamen Dschihad. Aber der Koran steht da keineswegs allein da. In zu großen Teilen des Islam ist der Dschihad ein durch und durch modernes Konzept. Die "Bibel" des Dschihads im 20. Jahrhundert – und ein inspirierendes Werk für viele islamistische Gruppen heute – ist "Das Koran-Konzept des Krieges", ein Buch, geschrieben Mitte der 1970er-Jahre vom pakistanischen General S. K. Malik. Er argumentiert, weil Gott – Allah – selbst jedes Wort im Koran geschaffen hat, sind die Regeln des Krieges im Koran von höherem Gewicht als die Regeln, die von Sterblichen aufgestellt wurden.
    In Maliks Analyse der Strategie des Koran ist das Zentrum des Konflikts die menschliche Seele – und nicht irgendein physisches Schlachtfeld. Der Schlüssel zum Sieg, so habe es Allah durch die militärischen Aktionen des Propheten Mohammed gelehrt, sei es, die Seele des Feindes zu treffen. Und der beste Weg ist der Terror. Terror, so schreibt Malik, ist "der Punkt, an dem sich die Mittel und das Ziel treffen". Terror, ergänzt er, "ist nicht das Mittel, um dem Feind eine Entscheidung aufzuzwingen. Er ist die Entscheidung selbst."
    Die Verantwortlichen für das Gemetzel in Paris – genauso wie der Mann, der 2004 den niederländischen Regisseur Theo van Gogh ermordete – wollen uns Terror oktroyieren. Und jedesmal, wenn wir uns auf ihre Sicht einer berechtigten religiösen Gewalt einlassen, geben wir ihnen genau, was sie wollen.
    1,6 Milliarden Muslime müssen doch eine Karikatur aushalten

    Im Islam ist es eine schwere Sünde, den Propheten Mohammed bildlich darzustellen oder in irgendeiner Weise zu beleidigen. Muslime haben die Freiheit, das zu glauben. Aber warum sollte solch ein Verbot auch Nichtgläubigen aufgezwungen werden? In den USA haben die Mormonen nicht versucht, die Todesstrafe zu fordern für jene, die das satirische Broadway-Musical "The Book of Mormons" geschrieben und produziert haben, das sich über ihren Glauben lustig macht.
    Der Islam mit seinen 1400 Jahren Geschichte und rund 1,6 Milliarden Gläubigen sollte ein paar Karikaturen eines französischen Satiremagazins aushalten können. Aber tödliche Antworten auf Karikaturen Mohammeds sind nichts Neues im Zeitalter des Dschihad.
    Hinzu kommt: Obwohl es der Koran anders lehrt, sind nicht alle Sünden gleich schlimm. Der Westen muss darauf bestehen, dass Muslime – besonders die in der Diaspora – folgende Frage beantworten. Was ist beleidigender für einen Gläubigen: Mord, Folter, Versklavung, Krieg und Terror im Namen des Propheten – oder die Produktion von Zeichnungen und Filmen und Büchern, die sich über die Extremisten und ihre Vorstellung von Mohammed lustig machen?
    Um dem verstorbenen General Malik zu antworten: Die Seele des Westens ist der Glaube an Gewissens- und Meinungsfreiheit. Es ist die Freiheit, unsere Sorgen auszusprechen, die Freiheit anzubeten, wen wir wollen, oder niemanden anzubeten. Solche Freiheiten sind die Essenz unserer Zivilisation. Und genau diese haben die Islamisten angegriffen. Wieder einmal.
    Wir kommen muslimischen Regierungschefs entgegen

    Wie wir auf diesen Angriff reagieren, wird weitreichende Folgen haben. Wenn wir die Haltung einnehmen, dass wir es hier mit einer Handvoll mörderischen Gangster zu tun haben, ohne Verbindung zu dem, was sie lautstark von sich behaupten, dann ist das keine Antwort. Wir müssen erkennen, dass die heutigen Islamisten von einer politischen Ideologie angetrieben werden, einer Ideologie, die in den grundlegenden Texten des Islam eingebettet ist. Wir können nicht länger so tun, als sei es möglich, die Taten zu trennen von den Idealen, die sie inspiriert haben.
    Das muss der Ausgangspunkt sein für den Westen, der auf die dschihadistische Gewalt zu oft mit Appeasement geantwortet hat. Wir geben den muslimischen Regierungschefs nach, die uns drängen, unsere Presse zu zensieren, unsere Universitäten, unsere Geschichtsbücher, unsere Lehrpläne. Sie bedrängen uns, und wir machen das mit.
    Wir geben den Führern muslimischer Organisationen in unseren Gesellschaften nach. Sie bitten uns, Gewalttaten nicht mit der Religion des Islam in Verbindung zu bringen, weil sie uns versichern, dass er eine Religion des Friedens sei. Und wir machen das mit. Und was bekommen wir dafür? Kalaschnikows im Herzen von Paris. Je mehr wir nachgeben, je mehr wir uns selbst zensieren, je mehr wir herunterspielen, desto dreister wird der Feind.
    Tödliche Gewalt gegen Islamkritiker


    Redaktionsmitglieder der französischen Satirezeitung "Charlie Hebdo" aus Paris. Bei einem Anschlag auf die Redaktion ermorden Terroristen zwölf Menschen, unter ihnen die Cartoonisten mit den Künstlernamen Cabu (l.), Charb (2. v. l.), Tignous (M.) und Honoré (3. v. r.). "Charlie Hebdo" war ...
    1/14
    Foto: ZGB



    Es kann nur eine Antwort geben auf diesen hässlichen Akt des Dschihad gegen die Mitarbeiter von "Charlie Hebdo". Es ist die Verpflichtung westlicher Medien und westlicher Führer, religiös oder nicht, das grundlegende Recht auf Meinungsfreiheit zu schützen – sei es in Form von Satire oder jeder anderen Form. Der Westen darf nicht nachgeben, er darf nicht schweigen. Wir müssen den Terroristen eine gemeinsame Botschaft senden: Eure Gewalt kann unsere Seele nicht zerstören.


    Ayaan Hirsi Ali ist Bestsellerautorin und ehemalige niederländische Politikerin. Sie wurde 1969 in Somalia geboren und floh 1992 in die Niederlande. Dort wurde sie 2002 Parlamentsabgeordnete. 2006 ging sie in die USA. Ihrem islamkritischen Buch "Ich klage an" folgte "Mein Leben, meine Freiheit. Die Autobiographie". 2012 wurde sie mit dem Axel-Springer-Ehrenpreis ausgezeichnet. Demnächst erscheint "Heretic: The Case for a Muslim Reformation" (HarperCollins)
    - - - Aktualisiert - - -

  2. #1852

    Registriert seit
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    1.193
    Zitat Zitat von Aligatori Beitrag anzeigen
    Tėrnava: Vrasėsit nė Paris nuk kanė asgjė tė pėrbashkėt me parimet fisnike tė Islamit




    Kryetari i Bashkėsisė Islame tė Kosovės, myftiu Naim Tėrnava e dėnoi sot ashpėr sulmin e sė mėrkurės nė Paris qė la pas vetes 12 tė vrarė.

    Nė njė bisedė pėr Zėrin e Amerikės ai tha se aktet e tilla qė po bėhen nė emėr tė islamit, nuk kanė tė bėjnė asgjė me porositė qė dalin nga mėsimet e Kuranit.
    “Them dhe e ngris zėrin lartė duke dėnuar atė akt barbar, qyqar, naiv dhe tė pamoralshėm, i cili ndodhi nė Paris nga njerėz kriminel tė cilėt asgjė nuk kanė tė bėjnė me parimet fisnike islame, por janė kundėr tėrė asaj qė urdhėron i madhi Zot nė Kuran dhe vet shėmbėlltyra e ndritur e Muhamedit a.s. Pejgamberit tonė tė fundit”.
    Ai tha se njerėzit pėr motive tė ulta, pėr interesa tė grupeve e klaneve, po e keqpėrdorin besimin duke bėrė pėrpjekje tė arsyetojnė krimet. Feja, tha ai, urdhėron nė paqe, tolerancė e harmoni nė mes tė gjithė njerėzve, pa dallim vendi, gjuhe e ngjyre.
    “Ndaj unė si myfti, shfrytėzoj kėtė rast qė tė shprehė keqardhjen time dhe ngushėllimet e mia pėr tėrė atė qė ka ndodhė nė Paris. Dhe kėtė dhimbje i pėrcjell edhe kombit francez, por edhe familjarėve tė cilėt humbėn mė tė dashurit tė tyre, qeverisė franceze, qė ditėn tė qėndrojnė krah pėr krah me Kosovėn nė kohėn kur Kosova kishte nevojėn mė tė madhe tė ndihmės nga aleatėt tanė evropian dhe ata amerikan, por edhe nga bota mbarė”.
    Myftiu Tėrnava thotė se institucionet islame kudo qofshin, duhet tė jenė mė tė zėshėm dhe mė tė guximshėm pėr tė thėnė atė qė duhet.
    “Kurani nuk i jep tė drejtė askujt tė vrasė nė emėr tė tij. Tė bėj krim e tė dhunojė nė emėr tė tij. Mirėpo, duhet pasur shumė kujdes tė gjithė ne nė respektimin e vlerave, tė qytetėrimeve fetare, tė kulturave fetare tė popujve tė ndryshėm. Duhet qė kėto kultura, kėto qytetėrime tė mos kenė pėrplasje, por tė kenė harmoni mes vete dhe tė bashkėjetojnė njėra me tjetrėn”.
    Luftėrat nė Lindjen e Mesme kanė shtuar shqetėsimet edhe pėr pėrfshirjen e qytetarėve tė rajonit nė zhvillimet e atjeshme. Askush nuk e di numrin e saktė, por shėrbimet e zbulimit pohojnė se mund tė ketė disa qindra shqiptarė nga Kosova, Maqedonia e Shqipėria qė mund tė jenė duke luftuar nė radhėt e militantėve nė lindjen e Mesme. Deri tash besohet se mbi 20 qytetarė tė Kosovės kanė humbur jetėn nė ato luftėra.
    Myftiu Trėnava shprehu bindjen se thirrjet e Bashkėsisė Islame kanė ndikuar nė zvogėlimin e pėrfshirjes sė qytetarėve nga Kosova. Ai tha sot sėrish sė askush nuk duhet tė niset nė atė rrugė duke u arsyetuar nė emėr tė besimit.
    “Sepse ajo rrugė pėr nė Irak dhe pėr nė Siri sot, nuk ka asgjė tė bėjė me fenė dhe me konditat, parimet, fondamentet e fesė sonė tė shenjtė islame. Ndaj edhe nuk duhet marrė atė rrugė dhe se ajo rrugė nėse merret, duhet tė dijė ēdonjėri qė shkon nė atė rrugė se po punon kundėr asaj qė urdhėron Zoti, urdhėron Pejgamberi, ngase tė marrėsh pjesė nė njė vend ku bėhen krime edhe nėse vet nuk bėn krim, je i dyshuar qė vėrtetė ke marrė pjesė o pasive o aktive nė krimet qė i kanė bėrė ndoshta tė tjerėt, nėse dikush edhe i shpėton vet aktit tė krimit duke qenė atje. Atje po vrasin, po dhunojnė, po kriminalizojnė, po maltretojnė njerėz tė pafajshėm, qė i Madhi Zot xh.sh. para 14 shekujve na ka thėnė se ‘tė vrasėsh njė njeri ėshtė sikur tė vrasėsh tėrė njerėzimin dhe tė bėhesh shkaktar tė shpėtosh njė njeri ėshtė sikur ta shpėtosh mbarė njerėzimin”.
    Sė shpejti parlamenti i Kosovės pritet tė hedhė pėr miratim njė ligj pėr parandalimin e pjesėmarrjes sė qytetarėve tė Kosovės nė luftėrat jashtė vendit. Myftiu Tėrnava thotė se kjo do tė jetė njė ndihmesė e madhe nė pėrpjekje pėr tė parandaluar shkuarjen e qytetarėve tė Kosovės nė Siri dhe Irak.
    “Besoj qė kjo ėshtė njė punė e mirė nė raport me ruajtjen e shėndetit tė tė riut tonė, flas pėr shėndetin e gjithėmbarshėm dhe mirėqenien e gjithėmbarshme tė tė rinjve tanė, kėtu nė kėtė nėnqiell ku i Madhi Zot xh.sh. na ka krijuar dhe na ka bėrė neve qė tė qėndrojmė, tė rrimė, ta ruajmė dhe ta pėrparojmė kėtė vend, sepse pėr neve, ky ėshtė vendit ku duhet tė jetojmė dhe tė vdesim”.
    Myftu Tėrnava tha se kombi shqiptar ėshtė i vetėdijshėm nė atė masė sa tė mos i lejojė askujt destabilizimin e tij nė emėr tė fesė.
    “E ndjej veten jashtėzakonisht mirė se ende nė Kosovėn tonė nuk ka ndodhur edhe ekscesi mė i vogėl ndėrfetar. Pra, ėshtė njė respekt ndėrfetar i madh, ėshtė njė harmoni dhe ėshtė njė besim i ndėrsjellė me tė gjitha besimet qė frymojnė dhe jetojnė nė Kosovė. Ndaj, Kosova, Shqipėria, vendet tona ku jetojnė shqiptarėt, kombi shqiptar, ėshtė model qė duhet ndjekur pėr bashkėjetesė fetare edhe shtetet tjera nė zhvillim”.
    Ai thotė se institucionet dhe bashkėsitė fetare duhet tė bashkėrendojnė veprimet pėr tė penguar dhe parandaluar ēdo pėrpjekje pėr tė nxitur veprime tė skajshme nė kėto hapėsira dhe pėr ruajtur e kultivuar tolerancėn si njė nga vlerat mė tė mėdha tė kombit shqiptar.
    Tėrnava: Vrasėsit nė Paris nuk kanė asgjė tė pėrbashkėt me parimet fisnike tė Islamit ? KOHA
    Geht das bitte auch mit Übersetzung oder kurzer Zusammenfassung auf DE? Wir sind hier nicht im Albanerforum.

  3. #1853

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    2.383
    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Geht das bitte auch mit Übersetzung oder kurzer Zusammenfassung auf DE? Wir sind hier nicht im Albanerforum.
    Zusammenfassung: Gewalt kann man nicht mit dem Islam Rechtfertigen. Der Islam ist eine friedliche Religion, jeder der das nicht versteht hat mit dem ISlam nichts zu tun und ist kein Moslem. So ungefähr ist das zu verstehen.

  4. #1854
    Avatar von Achillis TH

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    So so

  5. #1855

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    ne, ich lese immer nur die Überschriften. Bis so ein Schlauer wie Du kommst und mich auf den Text hinweist. Danke.

    - - - Aktualisiert - - -

  6. #1856
    Avatar von Aligatori

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    Zitat Zitat von Monte-B Beitrag anzeigen
    Zusammenfassung: Gewalt kann man nicht mit dem Islam Rechtfertigen. Der Islam ist eine friedliche Religion, jeder der das nicht versteht hat mit dem ISlam nichts zu tun und ist kein Moslem. So ungefähr ist das zu verstehen.
    Als ob du ein Wort davon verstanden hättest.

  7. #1857
    Avatar von Mermaid

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    Mein Beileid an die Familien der Attentäter

  8. #1858
    Avatar von Ardian

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    Die Serben sind glaub ich eher erfreut über den Anschlag auf charlie hebdo.

    Grauenhaft: Französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo hetzte gegen Serbien! (Foto)

  9. #1859
    Avatar von nogemismrde

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    61
    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    Die Serben sind glaub ich eher erfreut über den Anschlag auf charlie hebdo.

    Grauenhaft: Französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo hetzte gegen Serbien! (Foto)
    bosnier auch

  10. #1860
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Zitat Zitat von nogemismrde Beitrag anzeigen
    Blödsinn.


    Nach dem blutigen Ende zweier Geiselnahmen im Großraum Paris atmet Frankreich vorerst durch. Mehr als zwei Tage Terror sind zu Ende. Präsident Franēois Hollande rief die Menschen in einer Fernsehansprache dennoch weiter zu Wachsamkeit auf. Die islamistische Bedrohung für das Land bestehe fort. Zugleich appellierte er an die Franzosen, "Einigkeit" im Kampf gegen Intoleranz zu zeigen. Er werde am Sonntag an dem großen "republikanischen Marsch" in Paris zum Gedenken an die Opfer der islamistischen Attacken teilnehmen.

    Wenige Stunden zuvor hatten schwerbewaffnete Elitepolizisten in einem Doppelschlag zwei Geiselnahmen beendet. Die beiden Brüder Chérif (32) und Said Kouachi (34), die bei einem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" am Mittwoch zwölf Menschen getötet haben sollen, starben bei der Polizeiaktion in einem Ort nordöstlich der Hauptstadt. Ein Mann, der sich zufällig im Gebäude aufgehalten hatte, in dem sich die Brüder verschanzt hatten, blieb unverletzt. Zwei Polizisten sollen bei der Aktion verletzt worden sein.

    Fast zeitgleich schlugen Sondereinheiten im Osten von Paris gegen einen weiteren als Islamisten bekannten Geiselnehmer zu. Der 32-jährige Amedy Coulibaly hatte gegen Mittag in einem jüdischen Supermarkt mehrere Menschen als Geiseln genommen. Er steht auch im Verdacht, am Donnerstag im Süden von Paris eine Polizistin getötet haben. Bei der Erstürmung durch die Polizei wurde Coulibaly getötet. Auch vier Geiseln starben. Augenzeugen berichteten, es habe bei der Polizeiaktion laute Explosionen gegeben. Zahlreiche Geiseln rannten aus dem Laden und brachten sich in Sicherheit, als die Polizei das Geschäft stürmte. Nach israelischen Informationen sollen insgesamt 15 Geiseln befreit worden sein.
    Frankreich nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo": Mehr als 50 Stunden Terror sind vorbei | tagesschau.de

    Grizzly sein Senf:

    Wer ihre Hintermänner oder -frauen sind, können die Attentäter nicht mehr verraten. Ich vermute, dass die Männer davon ausgingen, ihr Verbrechen nicht lang zu überleben. Also im Prinzip ein Selbstmordanschlag.

    Für mich sind säkulare und religiöse rechtsradikale Verbrecher nicht weit voneinander entfernt. Der Massenmörder Breivik beruft sich beispielsweise u.a. auf das Christentum, das er - ähnlich wie AfD, Pegida, NPD oder der französische "Front National" (eine bodenlose Niedertracht, dass sich dieser Verbrecherverein nach der gleichnamigen führenden antifaschistischen französischen Widerstandsorganisation im 2. Weltkrieg benennen darf !!!) - durch Migranten, insbesondere muslimische, gefährdet sieht.

    Man kann davon ausgehen, dass bei Selbstmordanschlägen oft eine Menge Geld fliesst. Z.B. zugunsten der Familien der Attentäter, die so in dem Bewusstsein sterben, nicht nur verhasste Feinde mit in den Tod zu nehmen, sondern auch etwas Sinnvolles gegen die materielle Not ihrer Familien getan zu haben. Aber wo kommt dieses Geld her ?

    Natürlich kann es aus religiös-faschistischen Kreisen kommen (ich benutze jetzt faschistisch als Synonym für rechtsradikale Verbrecher/innen, egal ob religiös oder eher säkular motiviert), aber zwingend ist das nicht. Womöglich ist es kein Zufall, dass ich ausgerechnet heute einen Krimi gelesen habe (deren Autorin nicht im Verdacht steht, eine linksradkale Aktivistin zu sein), in dem die Führer einen großen rechten Partei eine Bombe in einem großen Einkaufszentrum explodieren lassen wollen in einer Weise, dass nicht sie, sondern Islamisten als Täter dastehen, und dann die entsprechenden politischen Lorbeeren zu ernten - so wie die französischen Faschistenführerin Marine le Pen das jetzt versucht.

    Hört sich erstmal wie eine Verschwörungstheorie an - warten wir die Praxis ab.

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