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Massaker in Pariser Zeitungsredaktion: 12 Tote

Erstellt von Lorne Malvo, 07.01.2015, 12:43 Uhr · 2.308 Antworten · 93.427 Aufrufe

  1. #2001
    Avatar von Maniker

    Registriert seit
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    Beiträge
    19.035
    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Hm nee, auch Safari weigert sich den Text zu lesen....
    Bei mir ging es.

  2. #2002

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.383
    ?
    Die Verantwortung der MuslimeWas der Islam mit dem Islam zu tun hat

    Auch nach dem Anschlägen von Paris hieß es wieder reflexartig: Das habe nichts mit dem Islam zu tun. Doch muslimische Verbände müssen sich fragen, wieso ihre Religion so viele Terroristen hervorbringt. Und was sie tun können. Ein Kommentar.
    10.01.2015, von MICHAEL MARTENS



    © REUTERS
    Im Gedenken an die Opfer der Anschläge sind die Religion, hier auf dem Place de la République in Paris, friedlich vereint.
    Das Muster ist bekannt: Wenn irgendwo auf der Welt mit der Begründung, Allah sei groß, Köpfe abgeschnitten oder Frauen vergewaltigt werden, wenn Selbstmörder sich und andere zum Ruhme dieser Größe in Fetzen sprengen, dauert es nicht lange, bis jemand sagt, all das habe nichts mit dem Islam zu tun. Recep Tayyip Erdogan, der türkische Staatspräsident, könnte ein ganzes Poesiealbum mit solchen Aussagen füllen.
    Autor: Michael Martens, Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul. Folgen:
    Vor einigen Monaten ereiferte er sich darüber, dass Menschen Menschen massakrieren, nachdem sie „Allahu Akbar“ gerufen haben: „Das passt nicht zur wahren Identität des Islam... Das hat keinen Platz, niemals, in unserer Religion.“ Bei anderer Gelegenheit beklagte er die wachsende Islamophobie der westlichen Welt, den Rassismus und die Vorurteile gegen Muslime. Terrororganisationen wie der „Islamische Staat“ oder „Boko Haram“ missbrauchten den Islam, so Erdogan.
    Als Papst Franziskus jüngst die Türkei besuchte, verkündete Mehmet Görmez, Chef der türkischen Religionsbehörde Diyanet, der Islam sei eine Religion des Friedens, Terrorismus dagegen ein Aufstand gegen Gott: „Als Muslime lehnen wir Extremismus und Blutvergießen ab.“ Das türkische Außenministerium hat das Massaker von Paris nun auf ähnliche Weise verurteilt: „Die Täter haben die Zivilisation, der sie anzugehören behaupten (lies: den Islam), aufs Gröbste verraten. Es ist offensichtlich, dass dieser brutale Angriff keinem anderen Zweck dienen wird, als islamfeindlichen, rassistischen und xenophoben Kreisen den Boden zu bereiten.“ Und der Zentralrat der Muslime in Deutschland teilte mit: „Durch diese Tat wurde nicht unser Prophet gerächt, sondern unser Glaube wurde verraten und unsere muslimischen Prinzipien in den Dreck gezogen.“ Deutschlands Innenminister Thomas de Maizière schließlich sagte der „Süddeutschen Zeitung“ kurz nach dem Massaker: „Terroristische Anschläge haben nichts mit dem Islam zu tun.“
    Die Inquisition hatte auch etwas mit dem Christentum zu tun

    Recht hat der Minister, wenn er davor warnt, Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Terroristen stehen so wenig allein für den Islam wie Dresdens Nörgelsachsen mit ihrem schwarzrotgoldenen Montagabendchristentum für deutschen Patriotismus. Die große Mehrheit der Muslime ist nicht radikal und schon gar nicht terroristisch. Fast alle Muslime sind unbescholtene Bürger, ehrliche Steuerzahler, liebevolle Eltern, treusorgende Gatten, und der Islam ist eine Religion der Liebe. Amen.
    Mehr zum Thema


    Nur: Genauso, wie die Verbrechen der Kreuzfahrer, die spanische Inquisition, die Grausamkeiten der Täufer in Münster, die Menschenvernichtung der Konquistadoren in Südamerika, die Pogrome im russischen Zarenreich und all die vielen anderen Untaten aus dem Pitaval des Abendlandes durchaus etwas mit dem Christentum zu tun hatten – indem sie dessen hässlichstes, grausamstes, dümmstes Gesicht zeigten –, so haben selbstverständlich auch Verbrechen wie jenes von Paris etwas mit dem Islam zu tun.
    Wie das Geschriebene interpretiert wird – und vom wem

    Das wird in der muslimischen Welt (und um der lieben Friedhofsruhe willen auch im Westen) aber allzu oft unter den Gebetsteppich gekehrt. Die meisten der Männer, die in Allahs Namen morden, haben in Moscheen gebetet und lesen aus dem Koran die Rechtfertigung ihres Tuns heraus. Dass muslimische Verbände die Untaten verurteilen, ist eine Selbstverständlichkeit, so wie man „Gesundheit“ sagt, wenn jemand niest. Statt aber nach Attentaten reflexhaft zu sagen, Terroristen missbrauchten den Islam, müssten Imame, muslimische Funktionäre und die Führer islamisch geprägter Staaten danach fragen, woher dieser Missbrauch kommt. Die Behauptung, das Massaker von Paris habe nichts mit dem Islam zu tun, hat die Qualität der Feststellung, der Archipel Gulag habe nichts mit dem Stalinismus zu tun, da Stalin die Befreiung, nicht die Einsperrung der Arbeiterklasse propagiert habe. Denn der Stalinismus war eine Ideologie der Liebe – lässt sich mit Stalin-Zitaten belegen. Und christliche Koran-Verbrenner in Amerika haben nichts mit dem Christentum zu tun, weil die Bibel sie nicht erwähnt. So abgeschirmt gegen die Wirklichkeit wird im Ozeanien von George Orwell geredet: Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, und der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.


    Jenseits von Ozeanien aber gilt, dass sich die Perversion einer Ideologie nicht einfach von dieser Ideologie trennen lässt. Im Koran finden sich Belege für Menschenliebe und Menschenhass, weshalb niemand die Zitatschlachten von Jubelsuren gegen Sudelsuren gewinnen kann. Es kommt nicht darauf an, was im Koran steht. Sondern darauf, wie das Geschriebene interpretiert wird. Wer Rang und Namen hat als Muslim, müsste daher tagtäglich mahnen: Einige, die unseren Glauben im Munde führen, haben die moralische Pest – und wir können nur unseren Frieden finden, wenn wir jeden Tag, den Allah werden lässt, darüber sprechen, dass wir sie heilen müssen. Solange sich all die Imame und Scheichs nicht fragen, warum ihre Religion so viele Perverse hervorbringt und warum die Lehren ihres Propheten so viele Menschen gebären, die sich mordend auf ihn berufen, solange werden sich Verbrechen wie das von Paris wiederholen – einmal auch in unserer Nähe.

  3. #2003

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Jawoll, so stellt man sich die immer wieder geforderte Toleranz vor.^^

    Ab in den Müll, damit wirbt pegida auch. Kannst grad bei denen mitlaufen.
    Nee erst mal nicht.Wenn es was gegen Israel gibt, dann hätt ich mehr Lust

  4. #2004
    Avatar von Yu-Rebell

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  5. #2005

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Diese Idioten...
    wen meinst du?

  6. #2006
    Avatar von Albokings24

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    Wir wissen seit Jahren, dass die islamische Kultur sehr empfindlich auf Karikaturen dieser Art reagiert. Ich denke mir, können wir in der sogenannten westlichen Welt nicht etwas großzügiger sein, oder von mir aus auch klüger sein und nicht ständig Öl ins Feuer gießen?

    Charlie Hebdo hat einfach zu viel Ölfarbe vergossen!

    Rip an alle die an dieser unnötigen Tat ums leben gekommen sind!!

  7. #2007
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Wir wissen seit Jahren, dass die islamische Kultur sehr empfindlich auf Karikaturen dieser Art reagiert. Ich denke mir, können wir in der sogenannten westlichen Welt nicht etwas großzügiger sein, oder von mir aus auch klüger sein und nicht ständig Öl ins Feuer gießen?
    Sehr guter Ansatz, hätte ich dir nicht zugetraut, Allah wird euch bestimmt auch nicht böse sein.

  8. #2008

    Registriert seit
    28.10.2010
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    15.315
    Wenn das mal nicht linke Randaliererratten waren.

  9. #2009

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    2.989
    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Wenn das mal nicht linke Randaliererratten waren.
    Alete! Alete! No Parmesan!

    bostan.jpg

  10. #2010
    Avatar von Yu-Rebell

    Registriert seit
    28.07.2011
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    3.269
    Zitat Zitat von Sakib Sejdovic Beitrag anzeigen
    wen meinst du?
    ALLE die so etwas machen.

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