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Massaker in Pariser Zeitungsredaktion: 12 Tote

Erstellt von Lorne Malvo, 07.01.2015, 12:43 Uhr · 2.308 Antworten · 93.611 Aufrufe

  1. #2291
    GLOBAL-NETWORK

    Beitrag

    Ich persönlich bin der Meinung KEIN Mensch sollte aufgrund seines Glaubens verfolgt werden oder in Angst leben müssen.
    Saubere Einstellung SLO,jetzt brauch es nur noch mehr Menschen die so ähnlich ticken wie du und ich.Doch Menschen werden nicht nur wegen ihres Glaubens verfolgt,mancherots droht zb Regimekritikern die Todesstrafe oder mindestens Haft.

    hinrichtung_china.jpg

    Wusstest du das zb in Nordkorea allein für den Besitz einer Bibel die Todesstrafe droht?




    Todesstrafe für Bibelbesitzer


    Christen in Nordkorea am schlimmsten verfolgt

    DPA
    Christen im chinesischen Qingdao: Sie dürfen Gottesdienste feiern, aber unter Kontrolle

    Nordkorea ist trauriger Spitzenreiter: Das Regime von Kim Jong Un unterdrückt Christen laut Weltverfolgungsindex weltweit am stärksten. Gläubige werden in Arbeitslagern eingesperrt oder zu Tode gefoltert. Auch in Afrika steigt die Zahl der Übergriffe auf Gläubige.

    Kelkheim/Pjöngjang - Schon allein der Besitz einer Bibel wird in Nordkorea mit der Todesstrafe oder Arbeitslager für die gesamte Familie bestraft. Christen werden von dem Regime weltweit am stärksten verfolgt. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2013hervor, den das christliche Hilfswerk Open Doors im hessischen Kelkheim am Dienstag veröffentlichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Saudi-Arabien und Afghanistan, dahinter Irak und Somalia.


    Damit führt das kommunistische Land die Liste der Staaten zum elften Mal an. Auch unter dem neuen Machthaber Kim Jong Un hat sich die Situation nicht geändert: Christen werden hingerichtet oder mit ihrer ganzen Familie in Arbeitslager gebracht. Geschätzte 50.000 bis 70.000 Christen befinden sich derzeit in solchen Lagern und werden zu Tode gefoltert, berichtet das Hilfswerk.
    Christen würden in Nordkorea als gefährliche politische Feinde gelten, weil sie die "Juche"-Ideologie und auch die gottgleiche Verehrung von Staatsgründer Kim Il Sung sowie dessen 2011 verstorbenem Sohn Kim Jong Il anlehnten. Ihren Glauben können die etwa 200.000 bis 400.000 Christen in Nordkorea nur heimlich leben. Trotz harter Verfolgung gelingt es dem Regime jedoch laut Hilfswerk Open Doors nicht, die wachsenden Hauskirchennetzwerke im Untergrund auszulöschen.


    Übergriffe in Afrika gestiegen
    Auch in Afrika hat die Christenverfolgung nach Angaben der Organisation zugenommen. Die afrikanischen Länder Mali, Tansania, Kenia, Uganda und Niger seien erstmals in dem Index vertreten. Der islamische Extremismus sei eine Hauptquelle für systematische Christenverfolgung. In Mali eroberten militante, der al-Qaida nahestehende Islamisten den nördlichen Landesteil. Christen mussten fliehen. Übergriffe auf Christen wurden auch aus Tansania, Kenia, Uganda, Niger und Nigeria sowie Ländern des Arabischen Frühlings gemeldet. Extremistische muslimische Organisationen stehen nach Angaben von Open Doors bereit, dort die Macht zu ergreifen, wo sich durch die Revolutionen ein Machtvakuum aufgetan hat.

    Nach Schätzungen von Open Doors werden weltweit rund 100 Millionen Menschen wegen ihres christlichen Glaubens diskriminiert und unterdrückt. Viele von ihnen könnten wie in Nordkorea ihren Glauben nur im Geheimen leben. Obwohl die Verfolgung zunehme, wachse die Zahl christlicher Gemeinden in vielen Ländern. Die Zahl der Christen in Afrika und Südamerika habe sich seit den siebziger Jahren verdoppelt, in Asien verdreifacht.

    Hauskirchen werden in China überwacht
    In China verbesserte sich dagegen die Lage etwas: Das Land fiel von Platz 21 auf 37 zurück. Die Regierung sieht nichtstaatliche Hausgemeinden und Kirchen zwar weiterhin als illegal an, lässt sie aber in der Regel ihre Gottesdienste ungestört feiern - sofern sie die Hausgemeindebewegung kontrollieren kann. Deshalb müssen sie der Regierung über alle ihre Aktivitäten berichten, schreibt das Hilfswerk Open Doors in ihrem Report. Weiterhin sitzen mindestens hundert Christen wegen ihres Glaubens im Gefängnis.
    Der Bericht bezieht sich auf den Zeitraum zwischen November 2011 bis Ende Oktober 2012. Jedes Jahr bewertet das Hilfswerk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern anhand eigener Befragungen, von Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen.


    heb/dpa

  2. #2292
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Christen werden auch in Muslimischen Ländern verfolgt in denen kein Krieg oder Bürgerkrieg herrscht wie z.B in Saudi-Arabien oder Iran.

    Seien wir froh, dass in Deutschland kein Bürgerkrieg herrscht und hoffen wir, dass das auch so bleibt.

    Ich persönlich bin der Meinung KEIN Mensch sollte aufgrund seines Glaubens verfolgt werden oder in Angst leben müssen.
    Die aktuelle Lage, nicht nur in Deutschland sondern in Europa, hat m.E. schon ein bisschen was von Bürgerkrieg, nur fast nie bewaffnet. Demokrieger und Netzkrieger. Das es Orte gibt wo sich Leute nicht mehr mit Kopftuch oder Kipa auf die Straße trauen ist jetzt noch nicht so lange akut. In ganz Europa brodelt es, eine Krise folgt der anderen, die Leute werden zunehmend unzufrieden, es müssen Sündenböcke her. Gabs alles schonmal.

  3. #2293
    Avatar von Koma

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    21.136
    die von charlie hebdo möchten nun eine pause machen... bis auf weiteres gibt es anscheinend keine neuen ausgaben von charlie hebdo

  4. #2294
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Koma Beitrag anzeigen
    die von charlie hebdo möchten nun eine pause machen... bis auf weiteres gibt es anscheinend keine neuen ausgaben von charlie hebdo
    Reine Satiremagazine bedienten immer schon einen Nischenmarkt, eine relativ kleine, treue Stammleserschaft, und das war es dann im Wesentlichen. Dann passiert mal sowas, und plötzlich sind Horden von Befürwörtern so wie Gegnern die reinsten Satireexperten, mischen überall mit und posaunen permanent irgendwelchen Scheiß dazu heraus, ohne vorher jemals was dazu gesehen zu haben.

    Die brauchen vermutlich eine Pause um neues Büro und neuen Mitarbeiterstab aufzubauen.

  5. #2295
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von Koma Beitrag anzeigen
    die von charlie hebdo möchten nun eine pause machen... bis auf weiteres gibt es anscheinend keine neuen ausgaben von charlie hebdo

    Nur ein Thema ist eben langweilig.
    Oh, war das jetzt auch Satire?


    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Reine Satiremagazine bedienten immer schon einen Nischenmarkt, eine relativ kleine, treue Stammleserschaft, und das war es dann im Wesentlichen. Dann passiert mal sowas, und plötzlich sind Horden von Befürwörtern so wie Gegnern die reinsten Satireexperten, mischen überall mit und posaunen permanent irgendwelchen Scheiß dazu heraus, ohne vorher jemals was dazu gesehen zu haben.

    Die brauchen vermutlich eine Pause um neues Büro und neuen Mitarbeiterstab aufzubauen.

    Wenn das mal ein Satiremagazin gewesen wäre.

    In China fälschen die auch Schuhe, und machen das Nike Logo drauf.
    Und die Ausengeländer hier machen so auf Nike, äää Satire.

  6. #2296
    Avatar von BlackJack

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    Hast du eigentlich auch mal was anderes außer bla bla zu bieten?

  7. #2297

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    1.249
    Zitat Zitat von Ares Beitrag anzeigen
    Die mehrheit der muslime unterstützen das - lies projekt - von Sozialschmarozer und hetzer Abu Nagi und Pierre Vogel .
    Warum distanziert ihr euch nicht ? Weißt du dass das projekt viele jugendliche in den krieg schickt? deso dogg,usama al gharib, sagt dir was ?
    oder der deutsche selbstmordattentäter robert baum ?
    das sind alles leute vom lies projekt ...



    robert baum, mit abu nagi

    österr.terrorist usama al gharib mit deso dogg






    Tötete dieser Deutsche 50 syrische Soldaten?


    Für Robert B. gab es im Leben nur ein Ziel: den Dschihad, den heiligen Krieg. 2012 reiste er vom deutschen Solingen nach Syrien. Nach Informationen des Magazins «Spiegel» hat sein Kampf in Syrien den 26-Jährigen jetzt das Leben gekostet.


    «Gott empfängt Uthman al-Almani, den Soldaten des islamischen Staates, der eine Märtyreroperation im Dorf Kafat in Homs durchgeführt hat», war auf dem Twitter-Account eines syrischen Al-Kaida-Kämpfers zu lesen. Uthman al-Almani war der Kampfname von Robert B. Er soll laut Angaben der Islamisten 50 «Milizionäre der Ungläubigen» bei einem Selbstmordanschlag mit in den Tod gerissen haben.


    Die Twitter-Meldung haben auch deutsche Sicherheitsbehörden gelesen. Dass Robert B. nicht mehr lebt, halten sie aufgrund verschiedener Indizien für wahrscheinlich. «Derzeit haben wir Erkenntnisse von einem Anschlag, an dem ein Deutscher beteiligt gewesen sein soll», sagte ein Sprecher des Bundeskriminalamts dem «Spiegel». Ein ranghoher Behördenvertreter sagte: «Derzeit gehen wir von seinem Tod aus.»


    Der Erste ohne Migrationshintergrund


    Rund 270 meist junge Männer sollen wie Robert B. mittlerweile aus der Bundesrepublik nach Syrien gereist sein. Fast alle sind Migranten. Laut dem «Spiegel» sollen zwischen 15 und 20 von ihnen ihren Kampf gegen das Assad-Regime mit dem Leben bezahlt haben. Robert B. wäre der Erste, der keinen Migrationshintergrund hat.


    Aufgewachsen in Solingen, verlor er im Alter von 13 Jahren seinen Vater wegen Lungenkrebs. Später versuchte sich Robert B. als Soldat in der Bundeswehr. Doch dort konnte er nicht bleiben. Er verbreitete Neonazi-Parolen. Hängte sich eine Hakenkreuz-Fahne über sein Bett. Nach seinem Realschulabschluss machte er eine Lehre als Fachlagerist – und wurde auch hier nicht weiter beschäftigt.


    «Ich würde niemals einen Menschen umbringen»


    In dieser Zeit nahm der Deutsche Kontakt mit den Islamisten in Solingen auf. Fortan nannte er sich Abdul Hakim. Er lernte Arabisch und lebte in einer Moschee in einem Solinger Hinterhof. «Diese Menschen dort sind die einzigen, die ins Paradies kommen», sagte er seiner Mutter. Und: «Ich würde niemals einen Menschen umbringen.»


    Diese Einstellung sollte sich bald ändern. Im Juli 2011 wurde Robert B. in England verhaftet. Die Beamten fanden bei ihm Festplatten mit Anleitungen zum Bombenbauen. Sechs Monate sass er im Hochsicherheitstrakt. Als er wieder freikam, verliess er im Oktober 2012 Deutschland in Richtung Syrien.


    Ausländer kämpfen für die Isis


    In Syrien kämpfen die Ausländer mittlerweile für Abu Bakr al-Baghdadi, dem Anführer der irakischen Al Kaida, der den Islamischen Staat im Irak und Syrien (Isis) deklarierte. Ob Robert B. im Gefecht starb oder ob er sich, wie von den Isis-Kämpfern behauptet, tatsächlich als Selbstmordattentäter ist die Luft gesprengt hat, ist unklar. In den syrischen Medien ist lediglich von einer Autobombe die Rede.


    Ein Attentäter, wie Robert B. einer gewesen sein soll, kommt in den Berichten nicht vor. Auch ein Arzt in der Region bestätigte dem «Spiegel», dass die Sicherheitskräfte stets von einer ferngezündeten Bombe sprachen. Was genau in Syrien mit Robert B. geschah, wollen die deutschen Behörden nun klären.


    (bat)

  8. #2298

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    image.jpg
    Ein Video-Screenshot von Ahmet C. Der deutsche Salafist verteilte noch im Frühjahr Korane in Wuppertal – später reiste er für den Dschihad in den Irak aus Foto: YouTube/Screenshot: Die Welt

    Mehr als 1,4 Millionen Korane haben Salafisten bislang in Deutschland verteilt, um für ihre radikale Auffassung des Islam zu werben. So mancher Koran-Verteiler zieht später in den Dschihad.


    Ahmet C. kann es kaum fassen. Gerade hat ihm eine ältere Dame 40 Euro geschenkt. Eine Nichtmuslima spendet für den geschenkten Koran! "Zwei 20er-Scheine. Subhanallah." Im Frühjahr 2014 steht Ahmet C. in der Fußgängerzone von Wuppertal. In seinen Händen hält er Korane mit goldener Verzierung, die er an Passanten verteilt. Der 21-jährige Deutschtürke trägt ein weißes T-Shirt. Darauf steht: "Lies! Im Namen deines Herrn, der dich erschaffen hat."


    "Lies!", so heißt die umstrittene Koranverteilaktion. Fundamentalistische Muslime, sogenannte Salafisten, verschenken seit einigen Jahren deutschlandweit Korane in deutscher Sprache. In Fußgängerzonen, auf Marktplätzen, an U- und S-Bahnhöfen, vor Einkaufszentren, auch auf Schulhöfen und an Gefängnissen. Zuletzt am vergangenen Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse.


    Die Salafisten wie Ahmet C. nutzen die Heilige Schrift als Werbemittel für ihre radikale Islaminterpretation. Und gewinnen immer mehr Anhänger. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) geht nach Informationen der "Welt am Sonntag" davon aus, dass bislang rund 1,4 Millionen Koranexemplare durch die salafistischen Missionare verteilt wurden. Hinzu kommt noch eine unbekannte Zahl von Internetbestellungen.


    Jeder fünfte Ausgereiste durch Koran-Aktion radikalisiert


    Die Flut von Gratiskoranen bleibt nicht folgenlos. Die Zahl der Islamisten ist in den vergangenen Jahren bundesweit in die Höhe geschnellt. Aktuell rechnet der Verfassungsschutz rund 6300 Personen der salafistischen Szene zu. Im Jahr 2011 waren es noch 3800 Extremisten. Der starke Anstieg hänge auch mit Werbeaktionen wie der Korankampagne zusammen, heißt es.


    "Die Lies!-Aktionen sind ein wichtiger Bestandteil salafistischer Propaganda", sagt Jan Buschbom, Islamismusexperte vom Violence Prevention Network, das bundesweit Eltern berät, deren Kinder Salafisten geworden sind. "Die Verteilaktionen sind ein wichtiges Mittel, um Neumitglieder zu werben. Auf diese Weise haben sich viele der jungen Menschen radikalisiert."


    Eine Studie des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes (BKA), die der "Welt am Sonntag" vorliegt, hat die Biografien von 378 Islamisten analysiert, die nach Syrien ausgereist sind um sich dort am Dschihad zu beteiligen. Untersucht wurden auch die Radikalisierungsverläufe.


    Jeder fünfte Ausgereiste habe sich durch das "Lies!"-Projekt radikalisiert, heißt es in dem Papier. Laut Verfassungsschutz ist die Korankampagne damit nach dem Freundeskreis, radikalen Moscheegemeinden und der Internetpropaganda der wichtigste Radikalisierungsfaktor. "Wir haben festgestellt, dass von den Salafisten, die hinter den Koranverteilungsständen standen, einige in Richtung Syrien gereist sind", sagte Torsten Voß, Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes. Von den acht deutschen Selbstmordattentätern, die sich jüngst im Irak und in Syrien in die Luft gesprengt haben, sollen mindestens drei in Deutschland Korane verteilt haben, heißt es aus Sicherheitskreisen.


    "Abu Kaakaa der Deutsche" ermordete 54 Menschen


    Einer von ihnen war Ahmet C., der noch im Frühjahr in der Wuppertaler Innenstadt für den Islam geworben hatte. Der ehemalige Gymnasiast aus Ennepetal im Ruhrgebiet ist inzwischen tot. Im Sommer reiste er zunächst nach Syrien, dann in den Irak. Korane zu verteilen und die Ungläubigen zu bekehren reichte dem 21-Jährigen offenbar nicht mehr aus. Ahmet C. wollte kämpfen. Und sterben.


    Er schloss sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) an. Aus dem Koranverteiler Ahmet C. wurde der Gotteskrieger "Abu Kaakaa der Deutsche". Am 19. Juli sprengte sich der Dschihadist aus dem Ruhrgebiet in der irakischen Hauptstadt Bagdad mit einer Autobombe in die Luft. Und riss 54 Menschen mit in den Tod.

    Islamismus: Salafisten verteilen 1,4 Millionen Korane - NachrichtenPolitik - Deutschland - DIE WELT





    - - - Aktualisiert - - -

    Lies Projekt Gründer Abu Nagi
    Mit Deso Dogg ...

  9. #2299
    Avatar von Rafi

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    Ganz großes Kino, als wären die Karikaturen in Pakistan veröffentlich worden. Der soll mal lieber schauen, dass in seinem Land nicht unschuldige Mädchen in den Kopf geschossen oder anders umgebracht werden, weil sie lernen wollen.
    Was für Irre.

    200.000 US-Dollar: Pakistanischer Politiker setzt Kopfgeld auf "Charlie Hebdo"-Besitzer aus - Ausland - FOCUS Online - Nachrichten

    Der pakistanische Politiker Ghulam Ahmed Bilour hat ein Kopfgeld von 200.000 US-Dollar auf die Eigentümer des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" ausgesetzt. Das verkündete er vor dem Parlament in Pakistan. Auslöser sind die veröffentlichten Mohammed-Karikaturen.

    Doch damit noch nicht genug. Gleichzeitig habe der Politiker ein neues Kopfgeld ausgesetzt: Wer die Eigentümer von „Charlie Hebdo“ töte, erhalte 200.000 US-Dollar, heißt es auf der Seite weiter. „Ich hatte bereits verkündet, dass ich keinen Angriff auf die Heiligkeit des Propheten dulden werde“, habe der Politiker seinen Schritt erklärt. Die Mohammed-Karikaturen seien in seinen Augen blasphemisch.

  10. #2300

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    20 Prozent der Türken akzeptieren religiöse Gewalt

    03.02.2015 • Jeder fünfte Türke findet, dass Gewalt im Namen des Islam gerechtfertigt ist und der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ eine Strafe für Gotteslästerung war. Insgesamt zeigt sich ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Westen.
    Jeder fünfte Türke findet laut einer neuen Umfrage unter bestimmten Umständen Gewalt im Namen des Islam gerechtfertigt. Etwa derselbe Anteil der Bevölkerung sei der Meinung, dass die Mitarbeiter der Pariser Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ bei dem tödlichen Anschlag vom Januar ihre Strafe für die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen erhielten, berichtete die türkische Presse (Dienstag) unter Berufung auf die Umfrage. Die Befragung des Instituts Metropoll unter knapp 2.800 Türken offenbare auch ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Westen.

    Die Zeitung „Today’s Zaman“ berichtet, die Akzeptanz von Gewalt im Namen des Islam sei im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage vor einem halben Jahr von 13 auf 20 Prozent gestiegen. In der neuen Befragung sprachen sich 49 Prozent gegen eine Bestrafung von Beleidigung der Religion aus; 43,6 Prozent waren dafür. Rund 19 Prozent der Umfrageteilnehmer wandten sich gegen eine säkuläre Staatsordnung, während knapp 71 Prozent der Türken Partei für das säkuläre System ergriffen.

    Am Beispiel des „Charlie Hebdo“-Anschlags untersuchte Metropoll den Blick der Türken auf das Verhältnis zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Fast 43 Prozent der Befragten sagten, das wahre Opfer des Anschlags von Paris sei die islamische Welt gewesen. Knapp über 44 Prozent zeigten sich überzeugt, das Attentat sei das Werk ausländischer Geheimdienste gewesen. Politiker der Regierungspartei AKP und regierungsnahe Zeitungen in der Türkei hatten erklärt, amerikanische oder israelische Geheimdienste seien die Drahtzieher gewesen.

    In der Metropoll-Umfrage sagten knapp 60 Prozent, es gebe einen Konflikt der Zivilisationen zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Rund 55 Prozent warfen dem Westen vor, auch heute noch einen Kreuzzug gegen den Islam zu führen. Etwa ein Viertel der Befragten äußerte die Meinung, Muslime und Christen könnten nicht friedlich miteinander leben.

    20 Prozent der Türken für Gewalt im Namen des Islam

    - - - Aktualisiert - - -

    Auseinandersetzungen in Schule wegen "Charlie Hebdo"-Massaker

    Brüssel. Offenbar in Zusammenhang mit dem Attentat auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" ist es diese Woche in Brüssel zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mehrerer muslimischer Schüler gegen einen Mitschüler gekommen. Wie "Le Soir" am Mittwoch berichtete, war der Schüler verprügelt worden, weil er eine Petition gegen den Geschichtslehrer nicht unterzeichnen wollte. In dieser Petition sollte der Geschichtslehrer der Schule "Athene Leonarde da Vinci" zum Rücktritt aufgefordert werden, weil er bei einer Debatte zum Thema "Charlie Hebdo" es gewagt habe, zu erklären, dass Karikaturen keinen Mord rechtfertigen könnten. 18 Schüler der sechsten Klasse hätten die Petition unterzeichnet, zwei nicht.

    Einer der Nicht-Unterzeichner, der selbst Moslem ist, wurde nach dem Schulbesuch von mehreren anderen Jugendlichen mit Baseballschlägern so schwer geschlagen, dass die Wunde im Spital genäht werden musste. Die Petition selbst, die nach Angaben von Experten einen "literarisch erstaunlichen Stil" für Schüler der sechsten Klasse aufweise, soll vom Religionslehrer Yacob Mahi verfasst worden sein.

    Religionslehrer als Anstifter?
    Mahi ist in Belgien kein Unbekannter, ihm wurde in der Vergangenheit mehrmals vorgeworfen, antisemitische Aussagen getätigt zu haben, gegen Homosexuelle und die Gleichheit von Frau und Mann aufgetreten zu sein. Auch eine Nähe zur umstrittenen Muslimbrüderschaft wurde ihm nachgesagt. Sollten sich die Vorwürfe gegen den Religionslehrer erhärten, drohen ihm laut "Le Soir" eine Abmahnung, eine Rüge oder ein Verweis.

    Der verprügelte Schüler hätte am Dienstag die Innenministerin treffen sollen. Wegen eines Schwindelanfalls konnte er aber nicht kommen und schickte seinen Bruder samt der Mutter.

    Der Bruder habe dabei laut "Le Soir" erklärt, dass die Schule Druck auf seinen Bruder ausgeübt habe, damit keine Anspielung auf "Charlie Hebdo" erfolgen solle. Eine Schulsekretärin habe auch Sanktionen im Fall eines Auftretens vor der Presse angedroht. Dies wurde von der Schulleitung dementiert, doch befand sich ein Telefonmitschnitt des Gesprächs bereits im Internet. Auslöser der Debatte im Unterricht sei eine Aussage eines muslimischen Schülers gewesen, der meinte, er würde freiwillig die Hand der Terroristen schütteln. Der Geschichtslehrer habe daraufhin erklärt, keine Karikatur könne einen Mord rechtfertigen.

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/732798_Auseinandersetzungen-in-Schule-wegen-Charlie-Hebdo-Massaker.html

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