Wolgast (dpa/mv) - Mehr als 1000 Menschen haben sich am Freitagabend in Wolgast einem Aufmarsch von Rechtsextremisten entgegengestellt. Aus Protest gegen die NPD-Kundgebung am Jahrestag der Pogromnacht von 1938 demonstrierten rund 800 Menschen mit einem Lampionumzug und Mahnwachen überwiegend friedlich für Toleranz und Demokratie. Zwei Stunden lang verhinderten mehr 200 junge Demonstranten mit Sitzblockaden den Start des NPD-Aufzuges und zwangen danach die rund 220 Rechtsextremisten auf eine veränderte Wegstrecke. Dabei seien die NPD-Anhänger mit Getränkedosen und Steinen beworfen worden, sagte ein Polizeisprecher. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Unter den Gegendemonstranten seien auch etwa 60 Linksautonome aus Hamburg gewesen. Die Polizei war mit 470 Beamten im Einsatz.......

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Mehr als 1000 Menschen setzen in Wolgast Zeichen gegen Rechts | svz.de