Auf der indonesischen Insel Sumatra sind mehr als 40.000 Menschen vor dem glühend heißen Asche-Regen des Vulkans Talang geflohen. Nach Angaben der Behörden wurden die Anwohner aus der Umgebung des rund 2600 Meter hohen Berges evakuiert. Der Bereich um die drei Krater des Vulkans wurde im Umkreis von fünf Kilometern für Anwohner und Besucher gesperrt.

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Erdstoß löste Panik aus
Der Talang ist einer von elf Vulkanen Indonesiens, die unter besondere Beobachtung gestellt sind. Experten erwarten wegen gestiegener tektonischer Aktivitäten einen großen Ausbruch. Teile Sumatras wurden am Samstagmorgen von einem leichten Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben des indonesischen Instituts für Meteorologie und Geophysik vor der Küste. Der kurze Erdstoß sei in mehreren Städten im Westen der Insel spürbar gewesen und habe kurzzeitig Panik ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen habe es keine Todesopfer oder Sachschäden gegeben.

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"Super-Vulkan" vor Ausbruch?
Geologen halten die bevorstehende Eruption eines "Super-Vulkans" in Indonesien für denkbar. Im Toba-See, einem gewaltigen Kratersee auf Sumatra, wurde erhöhte vulkanische Aktivität registriert. Auch für den Vulkan Tangkuban Perahu im Westen der Insel Java besteht Ausbruchswarnung. In derselben Provinz rumort auch der Anak Krakatau, ein "Nachkomme" des legendären Vulkans Krakatau auf der gleichnamigen Insel. Dieser war 1883 in einer der gewaltigsten Eruptionen der Geschichte in die Luft geflogen. Außerdem wurden Feuerberge in Ost-Java, auf der Insel Flores und in der Provinz Nord-Sulawesi zunehmend aktiv. In dem Inselstaat gibt es 130 aktive Vulkane.

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Seebeben löste Tsunami-Katastrophe aus
Ein Seebeben der Stärke 9,3 vor Sumatra hatte am 26. Dezember die Flutwellen-Katastrophe ausgelöst, bei der allein in Indonesien rund 220.000 Menschen getötet wurden. Im vergangenen Monat starben bei einem Beben der Stärke 8,7 auf der Insel Nias vor Sumatra mindestens 670 Menschen.

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