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Nachrichten aus Deutschland

Erstellt von Dr. Gonzo, 10.01.2014, 11:29 Uhr · 4.420 Antworten · 133.131 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    Kostenexplosion bei Strom, Öl, Gas: Energiearmut in Deutschland nimmt drastisch zu



    Strom, Heizung und Warmwasser sind für immer mehr Bundesbürger kaum noch bezahlbar. 6,9 Millionen Haushalte müssen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE mehr als jeden zehnten Euro für Energie ausgeben - 2008 waren es erst 5,5 Millionen Haushalte.

    Hamburg - Steigende Energiekosten werden zu einem Problem für immer mehr Bürger in Deutschland. Allein von 2008 bis 2011 ist der Anteil sogenannter energiearmer Haushalte in der Bundesrepublik von 13,8 auf 17 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Damit gilt inzwischen mehr als jeder sechste Haushalt als energiearm.

    Grünen-Anfrage: Energiearmut in Deutschland nimmt drastisch zu - SPIEGEL ONLINE
    Und sich trotzdem mit Putin anlegen... Mutig mutig. Gehe schon vorsorglich Holz hacken.

  2. #42
    Avatar von papodidi

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    Urteil zur Europawahl
    Karlsruhe kippt Drei-Prozent-Hürde

    Die deutsche Drei-Prozent-Hürde bei Europawahlen ist verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass eine solche Sperrklausel gegen die Chancengleichheit der Parteien verstößt.Die Richter entschieden mit knapper Mehrheit von fünf zu drei Stimmen, dass eine Sperrklausel weiterhin noch nicht nötig ist, "um die Funktionsfähigkeit des Europäischen Parlaments zu erhalten". Das Parlament sei zwar auf dem Weg, sich als institutioneller Gegenspieler der EU-Kommission zu profilieren, allerdings könne diese Entwicklung noch nicht mit der Situation im Bundestag verglichen werden, "wo die Bildung einer stabilen Mehrheit für die Wahl einer handlungsfähigen Regierung und deren fortlaufende Unterstützung nötig ist"....

    Europawahl: Karlsruhe kippt Drei-Prozent-Hürde | tagesschau.de


    Interview zum Urteil des BVerfG
    "Das bringt Rückenwind für Extremisten"

    Das Bundesverfassungsgericht hat die Drei-Prozent-Hürde bei der Europawahl für unzulässig erklärt. Das wird extremistischen Parteien Aufwind verschaffen, sagt der Politologe Daniel Göler. Im Interview mit tagesschau.de. erklärt er, welche Vorteile ein Mandat in Brüssel kleinen Parteien bei Wahlen in Deutschland bringen wird....

    Interview zu BVerfG-Urteil: "Rückenwind für Extremisten" | tagesschau.de


    Nun kommen NPD, Freiheit und andere Spinner ins Europa-Parlament, für jedes Prozent mit einem Abgeordneten! Schöne Scheiße...

  3. #43
    Avatar von Zeus

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    Ohne Hürde kommt doch jeder in das Parlament, oder wie wollen sie das machen?

    Außerdem wäre es schön, wenn ein Moderator, beziehungsweise Administrator diesen Thread in "Nachrichten aus Deutschland" umbenennen könnte, sodass wir mehr Ordnung schaffen. Ich würde dann einen Thread erstellen, welcher Nachrichten beinhalten soll, die jedoch nicht aus dem Balkan, Deutschland, Österreich oder die Schweiz kommen sollen.

  4. #44
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Ohne Hürde kommt doch jeder in das Parlament, oder wie wollen sie das machen?

    Außerdem wäre es schön, wenn ein Moderator, beziehungsweise Administrator diesen Thread in "Nachrichten aus Deutschland" umbenennen könnte, sodass wir mehr Ordnung schaffen. Ich würde dann einen Thread erstellen, welcher Nachrichten beinhalten soll, die jedoch nicht aus dem Balkan, Deutschland, Österreich oder die Schweiz kommen sollen.
    Nöö, das EU-Parlament wir nach der Wahl 2014 751 Abgeordnete umfassen, von denen 99 in D gewählt werden, entsprechend der Bevölkerungsgröße. Diese 99 werden dann anteilig des Wahlergebnisses aufgeteilt.

    Zur Umbenennung: Doc (als Ersteller des Threads) sollte mal eine PN an z.B. Cobra schicken, dann klappt das ganz sicher...

  5. #45
    Avatar von Arbeiter

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    Geteiltes Deutschland

    DIW und Hans-Böckler-Stiftung: Kluft zwischen Arm und Reich tiefer als in anderen Eurostaaten. Erwerbslose, Frauen und Ostdeutsche besonders betroffen

    Von Lena Kreymann
    Die Reichen bleiben reich, die Armen werden ärmer: Eine Bettlerin in der Innenstadt von Koblenz
    Foto: Uwe Anspach/dpa-Report

    Deutschland ist ein tief gespaltenes Land. Im Vergleich zu den anderen Staaten der Eurozone weist die die Bundesrepublik die höchste Vermögensungleichheit auf. Zunehmend mehr Menschen verschulden sich. Insbesondere Erwerbslose sind immer häufiger ohne Vermögen. Im Vergleich besitzen Frauen, junge Menschen und Ostdeutsche besonders wenig.

    Das sind die Ergebnisse einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie, die am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werteten dafür Daten zur Vermögenssituation erwachsener Personen von 2012 aus. Die soziale Kluft ist im letzten Jahrzehnt demnach gleichbleibend hoch geblieben: Es gibt also immer noch wenige sehr Reiche – und viele Arme.

    Ausdruck dafür ist der Median, ein Wert, der die reichsten 50 Prozent der Bevölkerung von der ärmeren Hälfte trennt. Dieser liegt in der Studie bei lediglich 17000 Euro, ein Anzeichen für große Ungleichheit. Das ermittelte Nettogesamtvermögen in Deutschland beträgt dagegen insgesamt 6,3 Billionen Euro ohne PKWs und Hausrat und entspricht pro Person durchschnittlich 83000 Euro.

    Während am oberen Ende die reichsten zehn Prozent mindestens 217000 Euro besitzen, nehmen auf der anderen Seite immer mehr Personen einen Kredit auf. Insbesondere unter Erwerbslosen zeigt sich demnach ein drastischer Vermögensverlust: Im Jahr 2002 verfügten sie noch durchschnittlich über 30000 Euro. 2012 waren es nur noch 18000, fast zwei Drittel hatten sogar überhaupt kein Vermögen oder waren verschuldet. In diesen Zeitraum fällt die Einführung von Hartz IV im Jahr 2005. Bevor diese Gelder bezogen werden können, müssen die Betroffenen bekanntlich ihr Privatvermögen bis auf einen kleinen Teil aufbrauchen. Gerade das trägt den Forschern zufolge wohl stark dazu bei, daß Erwerbslose sich zunehmend verschulden und verarmen.

    Die Ungleichheit wird von den Forschern mit der Berechnung des sogenannten GINI-Koeffizienten ermittelt. Je höher dessen Wert im Bereich zwischen null und eins ist, desto größer ist die Ungleichheit. Für Deutschland liegt er bei 0,78 und ist damit höher als in allen anderen Ländern der Eurozone. Der GINI-Koeffizient Frankreichs beträgt beispielsweise 0,68, in Italien liegt er bei 0,61 und in der Slowakei sogar bei 0,45. »Das verwundert kein Stück, haben doch die vergangenen Bundesregierungen mit Agenda 2010 und Steuersenkungen für Reiche alles daran gesetzt, den Druck auf Löhne und Erwerbslose zu erhöhen und Vermögende steuerlich zu privilegieren«, erklärte dazu Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke, am Mittwoch.

    Hinzu kommt: Die Stichproben, auf denen der Datensatz beruht, können das oberste Ende nur unzureichend erfassen. Bei den Multimillionären und Milliardären dürfte das reale Durchschnittsvermögen also noch ein gutes Stück höher liegen. Wie Markus M. Grabka, einer der beiden Autoren der Studie, erklärte, ist es wahrscheinlich, daß die Ungleichheit hier gestiegen ist, Reiche also noch reicher geworden sind.

    Dem Papier zufolge verfügen Frauen lediglich über 72 Prozent des Durchschnittsvermögens der Männer. In Ostdeutschland ist der Median mit 8000 Euro weitaus niedriger als im Westen mit 21000 Euro. Dieser Unterschied bleibt also auch nach über zwei Jahrzehnten »deutscher Einheit« immens.

    27.02.2014: Geteiltes Deutschland (Tageszeitung junge Welt)

  6. #46
    Avatar von Zoran

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  7. #47
    Avatar von _KRG_

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    Erbil (BasNews) – Aktivisten der Opfer-Organisation der Verfolgung der Kurden durch Saddam Hussein forderten vor dem deutschen Generalkonsulat, dass deutsche Unternehmen, die mit dem Diktator kooperiert hätten, sich entschuldigten und zur Verantwortung gezogen werden müssten.

    Auch deutsche Unternehmen verkauften Grundstoffe zum Bau chemischer Waffen an Saddam Husseins Baath-Regime, verkündeten die Demonstranten.

    Der Vorsitzende der Opfer-Organisation, Zaman Abda, sagte: „Das Baath-Regime bombardierte von 1987 an viele unterschiedliche Gebiete in der Region Kurdistan mit chemischen Waffen. Der Bau dieser Waffen wurde durch die Zulieferung von 80 deutschen Unternehmen ermöglicht, Deutschland jedoch hat sich bei den Kurden nie dafür entschuldigt und den Genozid an den Kurden nie offiziell anerkannt.“

    Abda ergänzte, dass Deutschland sich auch nicht am Aufbauprozess in der Region Kurdistan beteiligt habe. Die deutschen Unternehmen, die an den Lieferungen beteiligt gewesen seien, seien außerdem nie vor Gericht gekommen.

    Die Demonstranten überlieferten dem kurdischen Vertreter der deutschen Botschaft, Ehsan Warzi, eine Erklärung. Dieser erklärte, er werde das Dokument an die Verantwortlichen im deutschen Generalkonsulat übergeben.

    Giftgas-Opfer fordern deutsches Generalkonsulat zum Handeln gegen Unternehmen auf | BAS NEWS

  8. #48

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    Dr. Daniele Ganser gehört zu den namhaftesten Historikern im deutschsprachigen Raum. Sein Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa - Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung" wurde 2005 veröffentlicht und in zehn Sprachen übersetzt. Es gilt als das Standardwerk zum Thema staatlich organisierter Terror. Diese Publikation machte ihn international bekannt.

    Ganser leitet außerdem das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER -
    http://www.siper.ch), das auf dem Gebiet der Friedens- und Energieforschung tätig ist. Darüber hinaus lehrt der Schweizer Historiker Forschungen zum Fall 9/11. Allein die Existenz dieses Forschungsfeldes sorgte nicht nur in der Schweiz immer wieder für heiße Diskussionen. Auch Anrufe aus Washington blieben nicht aus.

    KenFM traf Dr. Daniele Ganser in Basel und sprach mit ihm über NATO-Politik, Ressourcen- und Wirtschaftskriege, die Causa 9/11 und die globalen Vorgehensweisen des amerikanischen Imperiums.

    Die zentrale Erkenntnis des Gesprächs: Wir befinden uns in einem Informationskrieg, und jeder, der über Zugang zum Netz verfügt, befindet sich an der Front.

    Eine Begegnung in zwei Teilen. Die Fortsetzung zu den Themen NATO-Geheimarmeen, 9/11 und einem Ausblick für die kommenden Jahrzehnte folgt am 19. März.


    http://www.siper.ch
    http://www.danieleganser.ch
    http://www.kenfm.de
    http://www.facebook.com/KenFM.de

  9. #49
    Avatar von Grdelin

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    Die Deutschen halten die Bundesrepublik für ein ungerechtes Land und wünschen sich mehr soziale Gerechtigkeit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts hervor, aus der die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach finden 59 Prozent der Befragten, es gehe in Deutschland nicht gerecht zu. Nur 21 Prozent halten Vermögen und Verdienste für fair verteilt.

  10. #50
    Avatar von Dr. Gonzo

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    An erbärmlichkeit schwer, an der verzeweiflung nah, der Nazi

    Neonazis gehen in Krümelmonster-Kostüm auf Kinderfang


    Die Polizei hat zwei Männer auf einem Schulhof im brandenburgischen Senftenberg festgenommen. Dort verteilten sie Propaganda aus der rechten Szene. Um die Kindern anzulocken, hatte sich einer der beiden als Krümelmonster verkleidet.
    Rechte Propaganda im Schulhof: Neonazis gehen in Krümelmonster-Kostüm auf Kinderfang - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

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