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Nachrichten Russland

Erstellt von Lilith, 25.02.2013, 12:42 Uhr · 3.932 Antworten · 203.973 Aufrufe

  1. #3761
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Das ist richtig, aber diese Parteien sind über Jahrzehnte entstanden und mehr oder weniger organisch gewachsen, und es steht jedem frei, eine neue Partei zu gründen.
    Wie will man in einer Demokratie verhindern, dass sich Gleichgesinnte zusammen finden und eine Partei gründen??? Soll etwa per Dekret oder "Par Ordre Du Mufti" die Anzahl und Art von Parteien festgelegt werden??? Kann ein Parlament darüber entscheiden, dass Parteien "geschlossen" werden??? Was sagt eine demokratische Verfassung darüber???
    Ja wie sagt man wo du recht hast, hast du recht.

    Seh ich genau so. Ich bin auch gegen eine beschränkung.

    Ich sehe keine gefahr durch zu viel Parteien. Die kleinen schaffen es ohnehin nie nach oben.

    In Russland gibt es übrigends 75 Parteien

    ?????? ?????????????????? ???????????? ?????? | ?????? ??????

  2. #3762
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    ...
    In Russland gibt es übrigends 75 Parteien
    ...
    Finde ich noch nicht einmal zuviel, wenn man die Ausdehnung des Landes berücksichtigt. Die Probleme in Tschuktschen werden sich wohl kaum mit denen in Stawropol vergleichen lassen. Wie viele dieser 75 Parteien haben denn eine überwiegend regionale Ausrichtung???

    Mal was Lustiges:

    Nachfolger gesucht: Putin dreht am Personal-Ringelspiel

    27. September 2016,

    Wladimir Putin wechselt die alte Garde aus. Der Präsident will herausfinden, wer für seine Nachfolge infrage kommt
    ...
    Der Kremlchef wird 2018 wohl noch einmal als Präsident kandidieren, doch 2024 muss er – vorausgesetzt, die Verfassung wird nicht erneut geändert – den Posten räumen. Schon 2008, als Putin erstmals pro forma ins zweite Glied rücken musste, veranstaltete er ein ähnliches Casting für den Platzhalter. Der damals unterlegene Iwanow ist nun aus dem Spiel, auch Medwedew werden nur Außenseiterchancen eingeräumt.

    Als neue Bewerber gelten in den Medien die frisch ernannten Gouverneure von Tula und Kaliningrad, Alexej Djumin und Jewgeni Sinitschew, beide zuvor Leibwächter Putins. Mit Spannung verfolgt werden in Russland auch die Entwicklungen im Ermittlungskomitee. Sollte dessen Chef Alexander Bastrykin, ein Studienkollege Putins, tatsächlich gehen müssen, dürfte auch dessen Nachfolger zum Kandidatenkreis gezählt werden. (André Ballin aus Moskau, 27.9.2016)

    Nachfolger gesucht: Putin dreht am Personal-Ringelspiel - Russland - derStandard.at ? International

    Leibwächter!?!? Na ja, wenn man auf den Präsidenten aufpassen kann, dann klappt das sicher auch in einem Oblast...

  3. #3763
    Avatar von BlackJack

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    beide zuvor Leibwächter Putins.


  4. #3764

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen


    Sag mal glaubst du dass er die Anschläge, von denen er sehr profitiert hat, selbst veranlasst hat oder sagen wir begünstigt?
    ich weiss es nicht, Theorien gibt es viele bewiesen ist es nicht, ich denke "veranlassen" so etwa 60 zu 40 eher Nein als Ja, aber "begünstigen" in dem man nicht einschreitet und machen lässt? ganz ausschliessen würde ich sowas doch nicht

    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Das sollte doch machbar sein, Reduzierung auf 3 Parteien, jeweils eine für ihn und seine Töchter...
    Was für ein selten dämlicher Gedanke!!!
    es sind deine Fantasien er hat nur "über die Reduzierung nachzudenken" gesprochen und nicht abschaffen oder verbieten gesagt

    - - - Aktualisiert - - -

    Tokio lechzt nach Kurilen-Inseln und setzt auf Dialog mit Moskau
    Tokio bemüht sich sehr um die Entwicklung des Dialogs mit Moskau, um vier Südkurilen-Inseln zu bekommen und einen Friedensvertrag mit Russland zu schließen, sagte der japanische Premier Shinzo Abe am Mittwoch im Parlament.

    Japan erhofft sich Fortschritte im Kurilen-Streit „Wir haben vor, intensive Verhandlungen mit der russischen Seite zu führen, um bei der Entwicklung der Beziehungen in umfassenden Bereichen, darunter in der Wirtschaft, die Frage der Rückgabe von vier Inseln zu entscheiden und einen Friedensvertrag zu schließen“, so der japanische Regierungschef. Er wolle diese Frage bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Dezember besprechen“, ergänzte Abe. Das japanische Außenministerium hatte vor kurzem die in der japanischen Zeitung „Yomiuri“ veröffentlichte Information zurückgewiesen, wonach Tokio auf einen Kompromiss mit Moskau in Bezug auf die Kurilen-Inseln eingehen wolle. Das Ministerium betonte, Japan werde entsprechend seinem bisherigen Kurs beharrlich für den Abschluss eines Friedensvertrages mit Russland auf der Grundlage der Beilegung des Inselstreits verhandeln.
    https://de.sputniknews.com/politik/2...og-moskau.html

    4 Insel gegen Friedensvertrag und japanische Investitionen abgeben

  5. #3765
    Avatar von Jezersko

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Wie viel Parteien gibt es den in den USA?

    Eine für Trump und eine für Hillery?
    Mit Google wüsstest du die Antwort in 0,00012 Sekunden: Derzeit ca. 25. Zuvor hunderte, in Zukunft wohl auch viele.

    Wieviele aktive (!) gibt es in Russland? "Einiges Russland" und???

    Du wirfst Bürgern aus dem Westen immer wieder oberflächlichkeit und uninformiertheit gegenüber Russland vor und bist selbst nicht einen Deut besser!

  6. #3766
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Das ist richtig, aber diese Parteien sind über Jahrzehnte entstanden und mehr oder weniger organisch gewachsen, und es steht jedem frei, eine neue Partei zu gründen.
    Wie will man in einer Demokratie verhindern, dass sich Gleichgesinnte zusammen finden und eine Partei gründen??? Soll etwa per Dekret oder "Par Ordre Du Mufti" die Anzahl und Art von Parteien festgelegt werden??? Kann ein Parlament darüber entscheiden, dass Parteien "geschlossen" werden??? Was sagt eine demokratische Verfassung darüber???

    Auszug aus den allgemeinen Menschenrechten:

    Artikel 20 (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit)


    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.


    Alle 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte | Amnesty International Deutschland
    Ich möcht mal in der USA eine sozial angehauchte Parteigründung erleben....ob die zugelassen würde?

  7. #3767
    Avatar von BlackJack

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    Es gibt da keinen Zulassungsprozess, man gründet halt eine Partei und fertig. Die haben viele davon.

  8. #3768
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    ...
    es sind deine Fantasien er hat nur "über die Reduzierung nachzudenken" gesprochen und nicht abschaffen oder verbieten gesagt
    ...
    Nun braucht es nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie Wlad sich eine perfekte Parteienlandschaft vorstellt - in der Medienlandschaft hat er es ja schon praktiziert. Der verantwortungsbewusste Präsident eines demokratischen Staats würde so etwas vlt denken, aber niemals öffentlich äussern...


    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ich möcht mal in der USA eine sozial angehauchte Parteigründung erleben....ob die zugelassen würde?
    Bernie Sanders???

    Hier mal ein Überblick (Wiki):

    Aktive Parteien

    Große Parteien




    Weitere bedeutende Parteien





    Kleine Parteien





    Regionale Parteien




    https://de.wikipedia.org/wiki/Politi...nigten_Staaten

    Über die Wirkungsmöglichkeiten dieser Parteien können wir uns gern in einem anderen Thread austauschen.

  9. #3769
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Nun braucht es nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie Wlad sich eine perfekte Parteienlandschaft vorstellt - in der Medienlandschaft hat er es ja schon praktiziert.
    Was genau hat er den da Prakteziert? In der Medien Landschaft?

  10. #3770
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Was genau hat er den da Prakteziert? In der Medien Landschaft?
    Darüber willst Du jetzt nicht ernsthaft mit mir diskutieren, oder???


    Gewalt gegen Journalisten

    Gewaltsame Übergriffe auf Journalisten in Russland
    2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
    bis Oktober
    Unnatürliche
    Todesfälle
    16 17 19 10 14 7 9
    Gewaltsame Übergriffe
    auf Journalisten
    und Redaktionsräume
    73 102 99 120 83 75 58
    Quelle: Russlandanalysen Nr. 118 vom 17. November 2006 (PDF-Datei; 295 kB)
    Forschungsstelle Osteuropa
    Zwischen 1993 und 1999 wurden in Russland gemäß einer Statistik der russischen Journalisten-Gewerkschaft 201 Journalisten ermordet. (Roland Haug zählt in seinem Buch Die Kreml AG 261 Attentate.) Zu den bekanntesten Fällen gehört die Anschläge auf den Mitarbeiter der Tageszeitung Moskowski Komsomolez, Dmitri Cholodow († 1994), und auf den Generaldirektors des Fernsehsenders ORT Wladislaw Listjew († 1995).
    Seit dem Amtsantritt von Präsident Putin im März 2000 geschahen nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ bis Ende 2006 13 Morde.[25] (Roland Haug nennt für den gleichen Zeitraum 16 Attentate.)
    Eine Aufstellung der „World Association of Newspapers“ für das Jahr 2000, die auch die ermordeten Pressefotografen umfasst, nennt mit Wladimir Jazina und Alexander Jefremow zwei weitere Opfer.[26] Dazu kommt der Tod des stellvertretenden Chefredakteurs der Nowaja Gaseta, Juri Schtschekotschichin, der 2003 in Moskau unter nicht geklärten Umständen ums Leben kam.
    In ihrem Jahresbericht 2007 führt „Reporter ohne Grenzen“ für 2006 mit Ilja Simin und Jewgeni Gerassimenko zwei weitere berufsbedingte Morde an Journalisten auf.[27]
    Bekannte Opfer von Attentaten

    2000

    • Wladimir Jazina, 51, Fotograf bei der russischen ITAR-TASS, war am 19. Juli 1999 von tschetschenischen Milizangehörigen entführt worden und wurde nach Aussage zweier früherer Geiseln am 20. Februar 2000 ermordet.
    • Aleksander Jefremow, 41, Fotokorrespondent der westsibirischen Zeitung Nasche Wremja, wurde am 12. Mai 2000 in Tschetschenien Opfer eines Anschlags von Rebellen. Jefremow war als Begleiter in einem Militärfahrzeug unterwegs.
    • Igor Domnikow, 41, von der Nowaja Gaseta wurde am 12. Mai 2000 in Moskau vor dem Eingang des Hauses, in dem er wohnte, bewusstlos geschlagen und starb zwei Monate später im Krankenhaus, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
    • Sergei Nowikow, 36, von Radio Wesna wurde am 26. Juli 2000 in Smolensk durch vier Schüsse im Aufgang des Hauses getötet, in dem er wohnte. Nowikow war Eigentümer des unabhängigen Senders, der die Provinzregierung kritisierte. Drei Tage zuvor hatte er an einer Fernsehdiskussion über Korruption im Amt des Stellvertretenden Gouverneurs teilgenommen.
    • Iskandar Chatlonij, 45, von Radio Free Europe/Radio Liberty wurde am 21. September 2000 in Moskau ermordet. Chatlonij war Mitarbeiter des tadschikischen Service von RFE/RL; er beschäftigte sich mit Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien.
    • Sergei Iwanow, 30, Leiter von Lada-TV, einem einflussreichen lokalen Fernsehsender, wurde am 3. Oktober 2000 in Togliatti ermordet. Iwanow starb vor seinem Wohnhaus durch fünf Schüsse in Kopf und Brust.[28]
    • Sergei Loginow, Chefredakteur von Lada-TV, wird drei Wochen später, am 28. Oktober 2000, bewusstlos aufgefunden. In Medienberichten wird der Fall als Mord aufgeführt, die russischen Behörden sprechen von einem Unfall.[29][30]
    • Adam Tepsurgajew, 24, Kameramann für Reuters, wurde am 21. November 2000 vor dem Haus seines Nachbarn in Alchan-Kala in Tschetschenien erschossen. Er drehte Aufnahmen aus dem Kampfgebiet. Während des Ersten Tschetschenienkrieges (1994–1996) arbeitete er als Assistent für ausländische Journalisten.

    2001

    • Eduard Markewitsch, 29, Herausgeber der Novi Reft starb am 18. September 2001 in Reftinski in der Oblast Swerdlowsk durch einen Schuss in den Rücken. Seine Lokalzeitung kritisierte örtliche Amtsträger.

    2002

    • Natalja Skryl, 29, von der Zeitung Nasche Wremja wurde am 9. März 2002 in Taganrog erschlagen. Skryl hatte als Wirtschaftsreporterin in Rostow am Don über den Kampf um die Kontrolle eines metallurgischen Kombinates berichtet. Laut Angaben des CPJ war ihr Körper so verstümmelt, dass ihr Vater die Leiche nicht identifizieren konnte.[31]
    • Waleri Iwanow von der Toljattinskoje Obosrenije wurde am 29. April 2002 in Togliatti aus kurzer Distanz durch acht Schüsse in den Kopf getötet. Er war Chefredakteur der Wochenzeitschrift, die über Kriminalität und Korruption berichtete.

    2003

    • Dmitri Schwez von TV-21 wurde am 18. April 2003 in Murmansk vor dem Gebäude seines Senders durch mehrere Schüsse getötet. Er war stellvertretender Generaldirektor des lokalen Fernsehsenders. Dieser hatte nach kritischen Berichten über Politiker mehrere Drohungen erhalten.
    • Juri Schtschekotschichin, 53, Chefredakteur der Nowaja Gaseta kam am 3. Juli 2003 in Moskau unter nicht geklärten Umständen ums Leben.
    • Alexei Sidorow, Iwanows Nachfolger als Chefredakteur der Toljattinskoje Obosrenije, wurde am 9. Oktober 2003 von einem Unbekannten überfallen und mit einem spitzen Gegenstand niedergestochen.

    2004

    • Jelena Tregubowa, 35, die in ihrem Buch Die Mutanten des Kreml Putins Medienpolitik kritisiert, überlebte im Februar 2004 einen Bombenanschlag. Die Moskauer Miliz wertete den Vorgang als „schweres Rowdytum“ beziehungsweise den Versuch eines „schweren Diebstahls“ und erklärte, es bestehe kein Grund an einen politisch motivierten Anschlag zu glauben.
    • Paul Klebnikov, 41, von der russischen Ausgabe der Zeitschrift Forbes starb am 9. Juli 2004 in Moskau durch mehrere Schüsse aus einem vorbeifahrenden Auto vor dem Redaktionsbüro. Die Zeitschrift hatte über das Treiben der russischen Milliardäre berichtet.

    2005

    • Magomedsagid Warisow von der Wochenzeitung Nowoje Delo starb, nachdem sein Wagen bei der Heimkehr unter Maschinengewehrfeuer genommen wurde, am 28. Juli 2005 in Machatschkala in Dagestan. Er hatte regelmäßig führende dagestanische Politiker kritisiert.

    2006

    • Ilja Simin, 33, Reporter der Fernsehstation NTW, wurde am 26. Februar 2006 in seiner Moskauer Wohnung erschlagen aufgefunden. Ob die Tat einen politischen Hintergrund hat, konnte nicht aufgeklärt werden.
    • Jewgeni Gerassimenko, Redakteur des Saratowski Rasklad, einer unabhängigen Wochenzeitung aus Saratow, recherchierte über Wirtschaftskorruption. Er wurde am 26. Juli 2006 mit einer Plastiktüte über dem Kopf erstickt. Die Tat soll von einem 39-jährigen Obdachlosen verübt worden sein. Das Gericht sprach in seinem Urteil von einem Raubmord.
    • Anna Politkowskaja, 48, von der Nowaja Gaseta wurde am 7. Oktober 2006 in ihrem Wohnhaus in Moskau erschossen.
    • Anatoli Woronin, 55, Wirtschaftschef der Nachrichtenagentur ITAR-TASS, wurde am 16. Oktober 2006 in Moskau ermordet. Sein Fahrer hat Woronin erstochen in seiner Wohnung aufgefunden.[32]

    2007

    • Iwan Safronow, 51, Militär-Journalist, kommt bei einem Fenstersturz ums Leben. „Iwan Safronow hat heiße Themen angepackt, aber er war kein Oppositioneller“, äußerte sich der Sprecher des Raumfahrtkonzerns EADS, Gregor von Kursell, gegenüber den Medien. Die russische Justiz nahm die Ermittlungen nach Paragraph 110 („Herbeiführung eines Selbstmordes“) auf.[33]

    2008

    • Iljas Schurpajew, 32, Reporter des staatlichen Fernsehsenders Perwy kanal (Erster Kanal), wurde am 21. März 2008 in seiner Wohnung niedergestochen und mit einem Gürtel erdrosselt. Er hatte vor allem aus der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus berichtet.
    • Gadschi Abaschilow, 58, der Chef des dagestanischen Zweigs der WGTRK (Allrussische staatliche Fernseh- und Radiogesellschaft), wurde am 21. März 2008 vor einem Geschäft in der Hauptstadt Machatschkala erschossen.
    • Magomed Jewlojew, 37, Betreiber der Nachrichtenwebsite Ingushetiya.ru, starb am 31. August 2008 an den Folgen eines Kopfschusses, der ihm in Polizeigewahrsam zugefügt worden war. Jewlojew war auf dem Flughafen der inguschetischen Hauptstadt Magas festgenommen worden, nachdem er gemeinsam mit dem inguschetischen Präsidenten Murat Sjasikow angekommen war. Während des Fluges soll es zu einem heftigen Streit zwischen beiden gekommen sein.
    • Michail Beketow, 50, Lokaljournalist aus Chimki, wurde Mitte November 2008 von Unbekannten auf seinem eigenen Grundstück so schwer verletzt, dass er wegen Hirnverletzungen kaum sprechen konnte, ein Unterschenkel und 4 Finger mussten amputiert werden. Er hatte über die illegale Vermarktung von Waldgrundstücken im Speckgürtel von Moskau berichtet.[34][35][36] Er starb 55-jährig am 8. April 2013.

    2009

    • Anastassija Baburowa, 25, freie Mitarbeiterin der Nowaja Gaseta, wurde am 19. Januar 2009 im Anschluss an eine Pressekonferenz zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt Stanislaw Markelow in Moskau auf offener Straße erschossen. Baburowa sprach mit dem Anwalt, da er unter anderem Michail Beketow und die Familie von Elsa Kungajewa vertrat.
    • Natalja Estemirowa, 50, russische Historikern, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin wurde am 15. Juli in Grosny entführt und am Abend des gleichen Tages ermordet aufgefunden.
    • Malik Achmedilow, dagestanischer Journalist der in awarischer Sprache erscheinenden Zeitung „Chakikat“, wurde am 11. August erschossen aufgefunden.

    2011

    • Gadschimurad Kamalow, dagestanischer Journalist und Herausgeber der Zeitung Tschernowik, wurde am 15. November vor dem Redaktionshaus der Zeitung erschossen.

    2013

    • Achmednabi Achmednabijew, 53, dagestanischer Journalist der Wochenzeitung Nowoje Delo, wurde am 9. Juli vor seinem Haus erschossen.

    ...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Medien_in_Russland

    Immerhin seid ihr in der Rangliste für 2015 auf Platz 152 (von 190) gelandet, und habt euch nur um 4 Plätze gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Gute Arbeit!!!

    https://www.reporter-ohne-grenzen.de...iheit_2015.pdf

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