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Nachrichten Russland

Erstellt von Lilith, 25.02.2013, 12:42 Uhr · 3.932 Antworten · 203.894 Aufrufe

  1. #631
    Avatar von Damien

    Registriert seit
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    6.578
    Die Aktion von Greanpeace war nicht gerechtfertigt! Wie sie durchgeführt worden ist!
    Und nur weil etwas sein könnte deshalb so eine aktion zu starten wo man den Betrieb und die Sicherheit von sich selbst und anderen rieskiert ich weiß nicht! Man hätte sicher auch auf andere weise protiestieren können!

    Aber da ist Greanpeace leider nicht anders als die bei Femen die genau wissen wenn sie sich nur irgend wo hinstellen und ein Plakat in die Luft halten interessiert das keinen! Also muss man provozieren und eben solche aktionen durchführen!
    Wenn man dan dafür in den knast wandert wird dann noch nach dem warum gefragt! Damit muss man eben rechnen und ich glaube das wissen die bei Greanpeace mitlerweile ganz genau! Sind ja auch lange genug im Geschäft!
    Genau wie bei Femen die genau wissen das sie nach ihren aktionen abgeführt und erst mal verhaftet werden!
    Und ist auch sicher keine schlechte Publicity für sie!

    Versteht mich nicht falsch an und für sich habe ich nichts gegen Greanpeace und auch ich finde das sie ihre Strafe für das was sie getan haben mitlerweile abgessesen haben! Aber man solte auch die Gesetzt eines anderen Landes aktzeptieren!
    Und wenn das Gesetz eben in einem anderen land dafür härtere strafen vorsieht dann ist es eben so!

    Ich kann auch nicht nach Deutschland gehen und weil ich aus tukatuka land komme und weil dort klauen usw erlaubt ist oder man dafür nur 1 tag gefängnis bekommt sagen ja hab ich nicht gewust das es hier verboten ist!
    Das ist dem Deutschen genau so scheißegal!

    Und dann wenn ich noch so blöde bemerkungen von Deutschen zeitungen lesse "Putin sperst du jeden ein" frage ich mich ob es in Deutschland nur alkoholkranke und gehirnamportierte Reporter gibt! Ja ich weiß es natürlich auch besser das es auch gut gibt!

    In Deutschland könnte man sich auch fragen warum man für Raubkopieren usw härtere Strafen bekommt also für einige Gewalt delikte! Ob die Gerichte da nicht von der Film und Musikindustrie kontroliert werden?
    Aber natürlich weiß man es auch eigentlich besser! Oder warum es in den USA immer noch die Todestrafe gibt? Ist doch eigentlich ein Demokratisches Land?? Und ob die strafe dafür auch nicht zu hart ist?

    Aber die Menschen dort haben eben andere Ansichten und sich für diesen Weg entschieden! Das solte man auch aktzeptieren! Demokratie heist auch andere meinungen aktzeptieren zu können! Und nicht nur weil es in meinem land so ist muss das im anderen Land jetzt auch so gemacht werden!

    Ob das schlecht oder gut ist solten die Menschen entscheiden die immer noch in dem Land leben!

    - - - Aktualisiert - - -

    Ach ja die U-Haft zieht sich unter anderem auch solange hin weil die Greanpeace aktivisten jede aussage und kooperation mit den Russischen behörden verweigern!

  2. #632
    Avatar von liberitas

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    10.019
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Die Aktion von Greanpeace war nicht gerechtfertigt! Wie sie durchgeführt worden ist!
    Und nur weil etwas sein könnte deshalb so eine aktion zu starten wo man den Betrieb und die Sicherheit von sich selbst und anderen rieskiert ich weiß nicht! Man hätte sicher auch auf andere weise protiestieren können!

    Aber da ist Greanpeace leider nicht anders als die bei Femen die genau wissen wenn sie sich nur irgend wo hinstellen und ein Plakat in die Luft halten interessiert das keinen! Also muss man provozieren und eben solche aktionen durchführen!
    Wenn man dan dafür in den knast wandert wird dann noch nach dem warum gefragt! Damit muss man eben rechnen und ich glaube das wissen die bei Greanpeace mitlerweile ganz genau! Sind ja auch lange genug im Geschäft!
    Genau wie bei Femen die genau wissen das sie nach ihren aktionen abgeführt und erst mal verhaftet werden!
    Und ist auch sicher keine schlechte Publicity für sie!

    Versteht mich nicht falsch an und für sich habe ich nichts gegen Greanpeace und auch ich finde das sie ihre Strafe für das was sie getan haben mitlerweile abgessesen haben! Aber man solte auch die Gesetzt eines anderen Landes aktzeptieren!
    Und wenn das Gesetz eben in einem anderen land dafür härtere strafen vorsieht dann ist es eben so!

    Ich kann auch nicht nach Deutschland gehen und weil ich aus tukatuka land komme und weil dort klauen usw erlaubt ist oder man dafür nur 1 tag gefängnis bekommt sagen ja hab ich nicht gewust das es hier verboten ist!
    Das ist dem Deutschen genau so scheißegal!

    Und dann wenn ich noch so blöde bemerkungen von Deutschen zeitungen lesse "Putin sperst du jeden ein" frage ich mich ob es in Deutschland nur alkoholkranke und gehirnamportierte Reporter gibt! Ja ich weiß es natürlich auch besser das es auch gut gibt!

    In Deutschland könnte man sich auch fragen warum man für Raubkopieren usw härtere Strafen bekommt also für einige Gewalt delikte! Ob die Gerichte da nicht von der Film und Musikindustrie kontroliert werden?
    Aber natürlich weiß man es auch eigentlich besser! Oder warum es in den USA immer noch die Todestrafe gibt? Ist doch eigentlich ein Demokratisches Land?? Und ob die strafe dafür auch nicht zu hart ist?

    Aber die Menschen dort haben eben andere Ansichten und sich für diesen Weg entschieden! Das solte man auch aktzeptieren! Demokratie heist auch andere meinungen aktzeptieren zu können! Und nicht nur weil es in meinem land so ist muss das im anderen Land jetzt auch so gemacht werden!

    Ob das schlecht oder gut ist solten die Menschen entscheiden die immer noch in dem Land leben!

    - - - Aktualisiert - - -

    Ach ja die U-Haft zieht sich unter anderem auch solange hin weil die Greanpeace aktivisten jede aussage und kooperation mit den Russischen behörden verweigern!
    Doch, die Aktion war gerechtfertigt. Unsere Umwelt betrifft alle und nicht nur ein Land. Die Arktis ist ein hochsensibles Gebiet und sollte teilweise unter Naturschutz gestellt werden.

    Egal, Du kannst noch so lange Beiträge schreiben, der Schutz der Umwelt ist Sache der ganzen Weltbevölkerung. Wozu schreibe ich das eigentlich, Du verstehst es ja doch nicht.

    Meines Wissens nach, wurden Greenpeses-Aktivisten in keinem Land nur wegen einem Transparent so lange inhaftiert.
    Pfeif auf Ökologie und Umwelt, der Rubel rollt..... nicht nur in Russland.

  3. #633
    Avatar von Arbeiter

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    4.118
    Schaut mal, die ARD verbreitet Propaganda gegen RT


  4. #634
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Doch, die Aktion war gerechtfertigt. Unsere Umwelt betrifft alle und nicht nur ein Land. Die Arktis ist ein hochsensibles Gebiet und sollte teilweise unter Naturschutz gestellt werden.
    Ja unsere Umwelt betrifft alle und nicht nur ein Land! Ich kritisiere auch nicht den hintergrund sondern die Aktion wie sie durchgeführt wurde! Naturschutz hört sich gut an aber man brauch auch nicht so zu machen als würde nur Russland die
    Arktis beanspruchen! Und die anderen Länder still und heimlich bei seite schieben! Wie die USA, Kanada, China, Finland, Norwegen, Dänemarkt, Island.

    Oder einfach so


    © RIA Novosti.

    Arktis-Vorräte: Heikle Grenzfragen


    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Egal, Du kannst noch so lange Beiträge schreiben, der Schutz der Umwelt ist Sache der ganzen Weltbevölkerung. Wozu schreibe ich das eigentlich, Du verstehst es ja doch nicht.
    Ach glaube schon das ich das verstehe! Aber ich glaube du verstehs meinen letzten beitrag nicht oder hast in erst gar nicht richtig gelesen! Wo bitte hab ich gesagt scheiß auf die Umwelt??

    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Meines Wissens nach, wurden Greenpeses-Aktivisten in keinem Land nur wegen einem Transparent so lange inhaftiert.
    Stimmt in anderen Ländern werden sie gleich umgebracht...

    Versenkung der Rainbow Warrior

    Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wurde am 10. Juli 1985 von Agenten des französischen Geheimdiensts (DGSE) im neuseeländischen Auckland versenkt!

    Hergang:

    Im Jahr 1985 demonstrierte Greenpeace gegen französische Kernwaffentests auf dem Mururoa-Atoll. Die Rainbow Warrior war vom Nordpazifik gekommen und hatte dort bei der Evakuierung der Bewohner des zu den Marshallinseln gehörenden Rongelap-Atolls geholfen. Die Bewohner litten an den gesundheitlichen Auswirkungen der radioaktiven Strahlung infolge der Atomtests der fünfziger und sechziger Jahre. Nach den Vorstellungen von Greenpeace sollte das Schiff eine Flottille von Schiffen anführen, die gegen die bevorstehenden Atomtests bei Mururoa protestieren sollten.

    Die Rainbow Warrior lag seit drei Tagen in Auckland vor Anker. Am Abend des 10. Juli 1985 befestigten Taucher zwei Bomben am Schiffsrumpf. Ein Treffen von Greenpeace-Aktivisten war vorbei, Ruhe kehrte auf dem Schiff ein, als die erste Bombe um 23:38 Uhr detonierte. Kurz darauf folgte die zweite Explosion, die das Schiff sinken ließ. Von den zwölf Besatzungsmitgliedern ertrank der niederländisch-portugiesische Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira.[2][3]

    Hintergrund:

    Die vom französischen Geheimdienst als „Operation Satanique“ bezeichnete Aktion wurde aus den „fonds speciaux“, einer Art offizieller „schwarzer Kasse“, über die nur der Präsident der Republik verfügen kann, finanziert und von der französischen Regierung stets gedeckt.
    Zwei der sechs Agenten wurden durch die neuseeländische Polizei über das Autokennzeichen ihres Mietwagens ermittelt und verhaftet. Die zwei Agenten waren mit gefälschten Pässen als Schweizer Ehepaar Turenge eingereist. Es handelte sich dabei um Offizierin Dominique Prieur und Major Alain Mafart, einen Kampfschwimmer. Ein neuseeländisches Gericht verurteilte die beiden Agenten im November 1985 zu je zehn Jahren Haft wegen Brandstiftung und Totschlags.
    Die anderen Täter entkamen mit Hilfe des Atom-U-Bootes Rubis (S 601) und wurden von der französischen Regierung gedeckt, die die Versenkung angeordnet hatte.


    Versenkung der Rainbow Warrior

    In den folgenden Monaten setzt Frankreich das auf den Export von Agrarprodukten angewiesene Neuseeland wirtschaftlich extrem unter Druck - es kommt zu einer Vereinbarung, die es den beiden Agenten ermöglicht, ihre Strafen in einem französischen Militärgefängnis abzusitzen. Sie haben wenig mehr als zwei Jahre ihrer Haftzeit hinter sich, als sie freigelassen werden und nach Paris zurückkehren, wo sie militärische Auszeichnungen erhalten und ihre Karriere wieder aufnehmen.

    Umweltschützer Dionisio Ribeiro ermordet

    In Brasilien ist erneut ein Umweltschützer kaltblütig ermordet worden. Dionisio Julio Ribeiro wurde Dienstagabend am Eingang zum Naturschutzgebiet Tingua bei Rio de Janeiro mit einem Kopfschuss getötet. Der 59-Jährige hat mehr als 15 Jahre lang gegen Wilderer und illegale Holzfäller gekämpft.


    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Pfeif auf Ökologie und Umwelt, der Rubel rollt..... nicht nur in Russland.
    Wenn du so denkst. Schade!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Schaut mal, die ARD verbreitet Propaganda gegen RT

    Glaub die ARD will sich selber verarschen... na ja
    Am ende hab ich mich gefragt was wolten die eigentlich mit dem beitrag sagen??

    - - - Aktualisiert - - -

    „Arctic Sunrise“: Zehn Greenpeace-Aktivisten kommen auf Kaution frei



    Vorläufig insgesamt zehn der 30 Besatzungsmitglieder der „Arctic Sunrise” werden gegen Kaution aus der U-Haft entlassen. Den gestern auf freien Fuß gesetzten drei russischen Greenpeace-Aktivisten folgen zumindest sieben ihrer ausländischen Kollegen, meldet die Öko-Organisation via Twitter.

    Bei den neuen Freigelassenen handelt es sich um den Italiener Cristian D'Alessandro, den Kanadier Paul Ruzycki, die Argentinier Camila Speziale und Miguel Orzi, den Polen Tomasz Dziemianczuk, den Neuseeländer David Haussmann und die Brasilianerin Ana Paula Alminhana Maciel.

    Ein Gericht in Sankt Petersburg hatte am Montag mitgeteilt, dass drei der vier Russen unter den „Arctic 30“ (die bei der Greenpeace-Aktion auf der Ölbohrinsel festgenommenen Aktivisten und Mitglieder der Schiffsbesatzung) - der Fotograf Denis Sinjakov, die Greenpeace-Ärztin Jekaterina Saspa und der Umweltschützer Andrej Allakhwerdow - für jeweils zwei Millionen Rubel Kaution (rund 45 500 Euro) freikommen.

    Auch für die ausländischen Öko-Aktivisten sind je zwei Millionen Rubel zu hinterlegen – die Kaution ist bis Mitte bzw. Ende nächster Woche fällig, twittert die Umweltschutzorganisation am Dienstag.

    Am vergangenen Freitag hatte der russische Ermittlungsausschuss angekündigt, die U-Haft für alle 30 Besatzungsmitglieder des Aktionsschiffes „Arctic Sunrise“ um weitere drei Monate zu verlängern. Am Montag entschied das Gericht, dass der Australier Colin Russell bis zum 24. Februar 2014 hinter Gittern bleibt. Ihre Entscheidung begründeten die Ermittler damit, dass sie mehr Zeit für ihre Untersuchungen benötigen.
    Die Aktivisten waren Mitte September nach einer spektakulären Protestaktion gegen Ölbohrungen in der Arktis an der Bohrinsel „Priraslomnaja“ des Staatskonzerns Gazprom von russischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Ihnen droht wegen „ Rowdytums“ eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren.

    http://de.ria.ru/russia/20131119/267312473.html

  5. #635
    Avatar von liberitas

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Ja unsere Umwelt betrifft alle und nicht nur ein Land! Ich kritisiere auch nicht den hintergrund sondern die Aktion wie sie durchgeführt wurde! Naturschutz hört sich gut an aber man brauch auch nicht so zu machen als würde nur Russland die
    Arktis beanspruchen! Und die anderen Länder still und heimlich bei seite schieben! Wie die USA, Kanada, China, Finland, Norwegen, Dänemarkt, Island.

    Oder einfach so


    © RIA Novosti.

    Arktis-Vorräte: Heikle Grenzfragen




    Ach glaube schon das ich das verstehe! Aber ich glaube du verstehs meinen letzten beitrag nicht oder hast in erst gar nicht richtig gelesen! Wo bitte hab ich gesagt scheiß auf die Umwelt??



    Stimmt in anderen Ländern werden sie gleich umgebracht...

    Versenkung der Rainbow Warrior

    Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wurde am 10. Juli 1985 von Agenten des französischen Geheimdiensts (DGSE) im neuseeländischen Auckland versenkt!

    Hergang:

    Im Jahr 1985 demonstrierte Greenpeace gegen französische Kernwaffentests auf dem Mururoa-Atoll. Die Rainbow Warrior war vom Nordpazifik gekommen und hatte dort bei der Evakuierung der Bewohner des zu den Marshallinseln gehörenden Rongelap-Atolls geholfen. Die Bewohner litten an den gesundheitlichen Auswirkungen der radioaktiven Strahlung infolge der Atomtests der fünfziger und sechziger Jahre. Nach den Vorstellungen von Greenpeace sollte das Schiff eine Flottille von Schiffen anführen, die gegen die bevorstehenden Atomtests bei Mururoa protestieren sollten.

    Die Rainbow Warrior lag seit drei Tagen in Auckland vor Anker. Am Abend des 10. Juli 1985 befestigten Taucher zwei Bomben am Schiffsrumpf. Ein Treffen von Greenpeace-Aktivisten war vorbei, Ruhe kehrte auf dem Schiff ein, als die erste Bombe um 23:38 Uhr detonierte. Kurz darauf folgte die zweite Explosion, die das Schiff sinken ließ. Von den zwölf Besatzungsmitgliedern ertrank der niederländisch-portugiesische Greenpeace-Fotograf Fernando Pereira.[2][3]

    Hintergrund:

    Die vom französischen Geheimdienst als „Operation Satanique“ bezeichnete Aktion wurde aus den „fonds speciaux“, einer Art offizieller „schwarzer Kasse“, über die nur der Präsident der Republik verfügen kann, finanziert und von der französischen Regierung stets gedeckt.
    Zwei der sechs Agenten wurden durch die neuseeländische Polizei über das Autokennzeichen ihres Mietwagens ermittelt und verhaftet. Die zwei Agenten waren mit gefälschten Pässen als Schweizer Ehepaar Turenge eingereist. Es handelte sich dabei um Offizierin Dominique Prieur und Major Alain Mafart, einen Kampfschwimmer. Ein neuseeländisches Gericht verurteilte die beiden Agenten im November 1985 zu je zehn Jahren Haft wegen Brandstiftung und Totschlags.
    Die anderen Täter entkamen mit Hilfe des Atom-U-Bootes Rubis (S 601) und wurden von der französischen Regierung gedeckt, die die Versenkung angeordnet hatte.


    Versenkung der Rainbow Warrior

    In den folgenden Monaten setzt Frankreich das auf den Export von Agrarprodukten angewiesene Neuseeland wirtschaftlich extrem unter Druck - es kommt zu einer Vereinbarung, die es den beiden Agenten ermöglicht, ihre Strafen in einem französischen Militärgefängnis abzusitzen. Sie haben wenig mehr als zwei Jahre ihrer Haftzeit hinter sich, als sie freigelassen werden und nach Paris zurückkehren, wo sie militärische Auszeichnungen erhalten und ihre Karriere wieder aufnehmen.

    Umweltschützer Dionisio Ribeiro ermordet

    In Brasilien ist erneut ein Umweltschützer kaltblütig ermordet worden. Dionisio Julio Ribeiro wurde Dienstagabend am Eingang zum Naturschutzgebiet Tingua bei Rio de Janeiro mit einem Kopfschuss getötet. Der 59-Jährige hat mehr als 15 Jahre lang gegen Wilderer und illegale Holzfäller gekämpft.




    Wenn du so denkst. Schade!

    - - - Aktualisiert - - -



    Glaub die ARD will sich selber verarschen... na ja
    Am ende hab ich mich gefragt was wolten die eigentlich mit dem beitrag sagen??

    - - - Aktualisiert - - -

    „Arctic Sunrise“: Zehn Greenpeace-Aktivisten kommen auf Kaution frei



    Vorläufig insgesamt zehn der 30 Besatzungsmitglieder der „Arctic Sunrise” werden gegen Kaution aus der U-Haft entlassen. Den gestern auf freien Fuß gesetzten drei russischen Greenpeace-Aktivisten folgen zumindest sieben ihrer ausländischen Kollegen, meldet die Öko-Organisation via Twitter.

    Bei den neuen Freigelassenen handelt es sich um den Italiener Cristian D'Alessandro, den Kanadier Paul Ruzycki, die Argentinier Camila Speziale und Miguel Orzi, den Polen Tomasz Dziemianczuk, den Neuseeländer David Haussmann und die Brasilianerin Ana Paula Alminhana Maciel.

    Ein Gericht in Sankt Petersburg hatte am Montag mitgeteilt, dass drei der vier Russen unter den „Arctic 30“ (die bei der Greenpeace-Aktion auf der Ölbohrinsel festgenommenen Aktivisten und Mitglieder der Schiffsbesatzung) - der Fotograf Denis Sinjakov, die Greenpeace-Ärztin Jekaterina Saspa und der Umweltschützer Andrej Allakhwerdow - für jeweils zwei Millionen Rubel Kaution (rund 45 500 Euro) freikommen.

    Auch für die ausländischen Öko-Aktivisten sind je zwei Millionen Rubel zu hinterlegen – die Kaution ist bis Mitte bzw. Ende nächster Woche fällig, twittert die Umweltschutzorganisation am Dienstag.

    Am vergangenen Freitag hatte der russische Ermittlungsausschuss angekündigt, die U-Haft für alle 30 Besatzungsmitglieder des Aktionsschiffes „Arctic Sunrise“ um weitere drei Monate zu verlängern. Am Montag entschied das Gericht, dass der Australier Colin Russell bis zum 24. Februar 2014 hinter Gittern bleibt. Ihre Entscheidung begründeten die Ermittler damit, dass sie mehr Zeit für ihre Untersuchungen benötigen.
    Die Aktivisten waren Mitte September nach einer spektakulären Protestaktion gegen Ölbohrungen in der Arktis an der Bohrinsel „Priraslomnaja“ des Staatskonzerns Gazprom von russischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Ihnen droht wegen „ Rowdytums“ eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren.
    „Arctic Sunrise“: Zehn Greenpeace-Aktivisten kommen auf Kaution frei | Russland | RIA Novosti
    18. September 2013

    02.34 -Vier Schlauchboote verlassen die Arctic Sunrise Richtung Gazprom's Ölplattform Prirazlomnaya. Aktivisten beginnen auf der Aussenhülle der Plattform hochzuklettern um gegen die Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren.

    Es handelt sich dabei um einen absolut friedlichen Protest. Die Prirazlomnaya ist die erste Bohrinsel, welche in den arktischen Gewässern den Betrieb aufgenommen hat.

    Die russische Küstenwache ist sofort zur Stelle. Mit eigenen Schlauchbooten rammen sie die Greenpeace Schiffe, maskierte Beamte bedrohen die Aktivisten mit Schusswaffen und Messern. Sie feuern zudem elf Warnschüsse ab.


    19. September 2013

    13.30 - Die russische Küstenwache beschreiben Marco und Sini als ihre «Gäste», jegliche Kontaktaufnahmeversuche von der Crew und ihrem rechtlichen Beistand bleiben jedoch unbeantwortet.

    16.35 - Das Alarmsystem der Arctic Sunrise ist aktiviert. Via Telefon und Tweets direkt vom Schiff, berichtet die Crew von einem Helikopter direkt über dem Schiff. Russische Behörden seilen sich ab und besteigen das Schiff. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich hierbei um eine illegale Aktion, da sich das Schiff ausserhalb russischen Hoheitsgebietes in internationalem Gewässer befindet.


    Drei Crewmitglieder können sich im Kommunikationsraum einschliessen, woraus sie einen unmittelbaren Augenzeugenbericht der Geschehnisse an Bord twittern können.
    Nach ihrem Bericht befinden sich ca. 15-16 bewaffnete Agenten an Bord, welche die restliche Crew zwingen, sich auf Deck zu begeben.

    15.15 - Ca. 40 Minuten nachdem die Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes das Schiff betreten haben, brechen sie auch den Kommunikationsraum auf und nehmen die verbliebenen Crewmitglieder ebenfalls mit aufs Deck.
    19.43 -Nach einem Telefongespräch mit einer sehr schlechten Verbindung wird klar, dass sich Sini und Marco wieder an Bord der Arctic Sunrise befinden.

    22.00 -Die erste Protestversammlung vor einer russischen Botschaft findet in Washington D.C. statt. Über 35 weitere Länder folgen am nächsten Tag. Auch in der Schweiz.

    22.16 - Staatliche russische Medien berichten, dass die Arctic Sunrise nun Kurs auf Murmansk, Russland, hält.

    Die beiden Aktivisten Marco und Sini werden von der russischen Küstenwache festgenommen. Die restlichen Aktivisten kehren zur Arctic Sunrise zurück, welche sich auf internationalem Gewässer befindet.



  6. #636
    Avatar von Damien

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    Eine Geschichte kann immer auf zwei Arten erzählt werden! Eine bei der man die hälfte weg lässt und eine bei der man alles erzählt!

    Die Priraslomnaja Bohrinsel wurde nicht das erste sondern das zweite mal von Greenpeace für ihre Proteste genutzt!
    Im Sommer 2012 hatten Greenpaece-Mitarbeiter die Bohrinsel bereits einmal geentert. Damals hielten sie die Plattform für 15 Stunden besetzt!



    Am Mittwoch den 18. September 2013 hatte sich die Arctic Sunrise der Förderplattform genähert. Auf Warnschüsse der russischen Küstenwache reagierte der Kapitän nicht.

    Video dazu in der 54 Sek! Ist es zu sehen.



    Greenpeace-Aktivisten hielten mit fünf Schnellbooten auf die Anlage zu und versuchten anschließend, an der steilen Außenwand hinaufzuklettern. Dies wurde verhindert; von Greenpeace veröffentlichtes Bild- und Videomaterial zeigte, wie die Kletterer zunächst mit kaltem Wasser bespritzt und anschließend mit vorgehaltenen Waffen festgesetzt wurden. Es sei darum gegangen, die Sicherheit der Förderanlage zu gewährleisten, erklärte Michail Karpenko, Interimsleiter der Grenzverwaltung des FSB Russlands für das Gebiet Murmansk. Greenpeace habe nicht auf Warnungen und auf kontaktaufnahmen nicht reagiert. Greenpeace beklagte, dass vier ihrer Schnellboote aufgeschlitzt worden seien. Zwei Umweltschützer, eine Finnin und ein Schweizer, wurden von den Russischen Behörden in Gewahrsam genommen.

    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    18. September 2013
    Die russische Küstenwache ist sofort zur Stelle. Mit eigenen Schlauchbooten rammen sie die Greenpeace Schiffe, maskierte Beamte bedrohen die Aktivisten mit Schusswaffen und Messern. Sie feuern zudem elf Warnschüsse ab.
    Hust, hust... natürlich nicht zu vergessen das die Küstenwache auch von Greenpeace Schiffen "Schlauchbooten" geramt wurde und deshalb die Warnschüsse abgegeben wurden. Weil das größere Greenpeace "Schlauchboot" drohte das Schlauchboot der Küstenwache zu überollen und einen Beamten einzukwetschen!

    Video beweis dazu!
    mal nicht von Greenpeace.

    Ab min 1.25 sieht man den Ramangriff von Greenpeace. Ab min 2.38 kann man sogar erkennen das Greenpeace die Küstenwache sogar verfolgt (das große Rote Boot mit der gelben Fahne)! Die Küstenwache fährt auf eines der anderen Botte auf schiebt es vor sich hin und wird dann wieder vom großen Greenpeace Boot geramt, ab min 3.17. Natürlich Rammte die Küstenwache auch! Aber hir nur die Küstenwache als buhmann hinzustellen finde ich etwas arm!



    Zu dieser zeit hatte die Küstenwache nach internationalen UN Recht das Recht alle Greenpeace aktivisten sofort zu verhaften! Nach der SUA-Konvention sei bereits der Versuch, eine Plattform zu besetzen, eine Straftat.
    Die eine Puverzohne für Bohrinseln von 500m vorsieht.

    Am Nachmittag des folgenden Tages eskalierte die Situation. Die Arctic Sunrise kreiste zunächst laut Greenpeace drei Seemeilen von der Plattform entfernt und wurde von einem Küstenwachschiff mit der Registrierung „058“ verfolgt. Dann enterten Soldaten der Grenztruppen Russlands und keine (Agenten aller 007) mit Hilfe eines Hubschraubers das Schiff, die gesamte Crew wurde festgenommen. Drei Besatzungsmitglieder konnten sich zunächst im Funkraum einschließen; die Satellitentelefone an Bord waren nicht mehr zu erreichen. Nach Greenpeace-Angaben hätten Besatzungsmitglieder auf dem Deck knien müssen und würden von Grenzsoldaten mit Waffen bedroht.

    Ein Video dazu wie sich Greenpeace demonstratif den Grenztruppen in den Weg stelten!



    Das alles spielte sich 40 km in der Wirtschaftzohne Russlands ab!
    Greenpeace stellt das Vorgehen der russischen Küstenwache als illegal dar, weil in der ausschließlichen Wirtschaftszone das Seerechtsübereinkommen gültig sei. Demgegenüber beurteilen Seerechtler den Vorgang differenziert: nach der SUA-Konvention sei bereits der Versuch, eine Plattform zu besetzen, eine Straftat!

    Das ziehl Greenpeace war es nicht nur auf die Platform zu klettern und ein Transparent zu hissen sondern man wolte auch mit einem Unterwasser ähnlichen Gefährt in die Mitte der Platform schwimen und den Bohrbertrieb und damit die sicherheit erheblich stören.

    Ab 2.40min wird das Unterwasser Objekt gezeigt das sie dabei hatten!



    Wo spielte sich das alles eigentlich ab!

    Die Ölbohrplattform Priraslomnaja (russisch Приразломная) ist eine russische Förderplattform in der Petschorasee. Sie liegt in der ausschließlichen Wirtschaftszone Russlands, rund 40 Kilometer vom russischen Festland entfernt. Eigentümer und Betreiber ist Gazprom Neft Schelf,eine Tochter des russischen Energiekonzerns Gazprom.



    Jeder soll selber Googlen wo genau das eigetnlich ist! Petschorasee

    Über die Ölbohrplattform Priraslomnaja mal ein wenig!

    Sie ist eine hoch Modern auf dem neusten stand der Technik gebaute Ölplattform!
    Sie wurde von 2009 bis 2011 Genbaut. Und ist ungefähr seit 2011 im einsatz!

    Dazu will ich mal schnell auf das gepostete Video von liberitas eingehen!
    Soll kein angriff jetzt gegen ihn sein den er konnte es nicht besser Wissen und hat sich eben verarschen lassen!
    Und erklären um was es sich wirklich dabei handelt.

    Und zwar um nichts weiter als reine Propaganda und einen Fake!
    Das Video stammt zwar von der Bohrinsel aber es zeigt etwas ganz anderes!
    Den es zeigt nicht etwa den heutigen stand der Bohrinsel sondern den Stand zu der Zeit als sie Gebaut worden ist!
    mit Arbeitern die Rumalber...


    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Von Sicherheit kann hier nicht gesprochen werden.
    Fake video:



    Hier ist übrigens das Original video!



    Das mit der Leiter ist übrigens wirklich passiert! Bei einem sehr großen Sturm! Was natürlich nicht passieren darf!

    ein anderes Video wie die Platform gebaut wurde und da sieht man sehr gut das es keine Verostete Bruchbude ist sondern sehr Modern
    Gasprom gibt im übrigen jedes Jahr über 200Mio Dollar für Umweltschutz und sicherheitstechnik aus.



    Auf Youtube wurde das fake Video vom Benutzer GreenpeaceUK gepostet! Jetzt frage ich mich weil ich selber eigentlich sehr viel von Greenpeace früher mal hilt!
    Wusten sie davon haben sie mit absich manipuliert oder wurde ihnen das zugeschickt? Wenn ja finde ich es eine sehr schwache Aktion von ihnen echt Arm so etwas wenn man nur durch Lügen und Fake videos versucht an Spendengelder und Miltleid zu kommen!

    Noch andere Videos von der Platform wie sie in echt Heute ist!









    Ich hoffe das das einige mal etwas zum nachdenken bringt! Danke...

  7. #637
    Avatar von liberitas

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    Wir werden ja sehen wie der internationale Seegerichtshof entscheidet.

  8. #638
    Avatar von Lilith

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    Flugzeugunglück von Kasan: Flugschreiber deuten auf Pilotenfehler hin

    21. November 2013 Andrej Smirnow, Sergej Maschkin, Kommersant
    Der Flugschreiber der Boeing 737, die am vergangenen Sonntag auf dem Flugfeld in Kasan abstürzte, ist ausgewertet. Nach ersten Erkenntnissen ist der Flugzeugabsturz auf Pilotenfehler zurückzuführen.


    Nach ersten Erkenntnissen kam es zum folgenschweren Zwischenfall, weil die Piloten die Steuerung des Flugzeugs selbst übernahmen. Foto: AP

    Die vom Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomitee (MAK) durchgeführten Untersuchungen zum Absturz einer Boeing 737 der Tatarstan Airlines am Sonntag förderten erschreckende Ergebnisse zutage. Der Datenauswertung des Flugschreibers zufolge habe der Pilot selbst, nachdem er den Autopiloten abgeschaltet hatte, das Flugzeug zum Absturz gebracht. Die Frage, warum der Pilot die manuelle Steuerung übernahm, könne laut Experten nur von Psychologen geklärt werden.
    Am Dienstag hat das MAK erste Ergebnisse der Flugschreiber-Auswertung veröffentlicht. Demnach hätte es die Bordbesatzung nicht geschafft, den Landeanflug routinemäßig durchzuführen. Die Ermittler klärten zudem auf, dass das Landen am Kasaner Flughafen, der mit der modernsten Landetechnik, dem Instrument Landing System (ILS), ausgestattet ist, eigentlich kein schwieriges Unterfangen für die Bordbesatzung hätte darstellen sollen. Die Instrumente der Boeing seien durchaus imstande gewesen, auch im automatischen Betrieb die Signale der Fluglotsen zu empfangen, sodass der Bordcomputer das Flugzeug auf eine stetig sinkende, gerade Flugbahn hätte bringen können. Nachdem die Erlaubnis zur Landung im Cockpit eingegangen war, hätte einer der Piloten lediglich den entsprechenden Autopilot-Modus einstellen müssen, um sicher zu landen.

    Der erste Landeanflug scheiterte
    Aksan Ginijatullin, Generaldirektor von Tatarstan Airlines, trat am Dienstag zum ersten Mal nach der Tragödie vor Journalisten. Dabei versicherte er, dass die Boeing 737 der Fluggesellschaft technisch intakt gewesen sei und die Piloten über die nötige Flugerfahrung verfügt hätten.
    Nichtsdestoweniger konnte der „ordnungsgemäße Landeanflug, der einen gewissen Ablauf vorsieht", wie MAK berichtet, nicht bewerkstelligt werden. Womöglich habe der Autopilot aufgrund eines technischen Versagens die Maschine nicht richtig auf die nötige Flugbahn bringen können, oder die Piloten bemerkten, dass sie die Maschine nicht zum Bezugspunkt – dort, wo das Flugzeug auf der Landebahn hätte aufsetzen sollen – manövrieren konnten. Schließlich meldeten die Piloten dem Fluglotsen, dass sie nicht landebereit seien und zu einem zweiten Landeanflug übergehen würden.
    Nachdem ihnen die Erlaubnis zu einem erneuten Landeanflug erteilt wurde, hätte das Flugzeug eigentlich eine Schleife fliegen sollen, um erneut zur Landung anzusetzen. Im Normalfall werden solche Manöver im Autopilot-Modus geflogen. Dafür muss der Pilot lediglich den Knopf „TOGA" („Take Off/Go Around") drücken, mit dem das Programm für einen zweiten Landeanflug gestartet wird.

    Der Autopilot wurde ausgeschaltet
    Doch genau in diesem Moment kam es zu dem folgenschweren Ereignis, das den Absturz der Passagiermaschine bewirkte: Der Copilot habe sich in die Steuerung des Flugzeugs eingeschaltet, indem er den Steuerknüppel bediente und so den Autopiloten deaktivierte. Dann habe er versucht, das Flugzeug manuell auf die Höhe zu bringen, die für einen zweiten Landeanflug nötig gewesen wäre.
    Seine Handlungen sollen zu Beginn noch dem geplanten Manöver entsprochen haben. Laut Angaben des Zwischenstaatlichen Flugkomitees erreichten die Triebwerke der Boeing fast die Leistung, die für den Start der Maschine benötigt wird, die Klappen der Flügel sollen von 30 auf 15 Grad geschlossen worden sein, wonach das Flugzeug an Höhe gewonnen haben soll. Bei dem Steigflug soll sich jedoch die Nase der Maschine bis zur für eine Boeing 737-500 vorgegebenen Grenzlage hochgebogen haben. Dies habe wiederum zu einem Widerstandsanstieg geführt, der den Betrieb der Triebwerke, die Fahrtwind ansaugen, störte, sodass die Maschine gefährlich an Höhe verlor.
    Das Flugzeug drohte zudem aufgrund eines Geschwindigkeitsverlustes von 280 auf 230 Kilometer pro Stunde ins Trudeln zu geraten. Der Copilot habe versucht, das zu verhindern, indem er die Maschine in einen Sturzflug versetzte. Zuerst hatte es den Anschein, dass das auch funktionierte. Bei dem Manöver sind eine horizontale Flugbahn oder ein leichter Sinkflug vorgesehen, der Copilot aber manövrierte die Maschine in einen „intensiven Sturzflug". Der Sturzflug der Boeing dauerte aus 700 Metern Höhe volle 20 Sekunden, wobei die Triebwerke bei maximaler Leistung arbeiteten und das Flugzeug sich somit förmlich bei einer Geschwindigkeit von 450 Kilometern pro Stunde in den Boden bohrte.
    Der Aufprall der Passagiermaschine war so stark, dass niemand überlebte, und auch die Flugschreiber, die sich in gepanzerten und feuersicheren Containern befinden, beschädigt oder zerstört wurden. Daher dauerte es sehr lang, bis der Flugschreiber gefunden wurde, der die Gespräche des Bordpersonals aufgezeichnet hatte. Im Wrack sollen lediglich Stücke des Containers, in dem sich das Aufnahmegerät befand, entdeckt worden sein.

    Experten tappen weiterhin im Dunkeln
    Keiner der befragten Flugexperten konnte die Handlungen des Copiloten bisher erklären. Ihrer Meinung nach könne man dafür bisher lediglich eine schlechte Pilotenausbildung verantwortlich machen. Der Kapitän der Boeing, Rustem Salichow, und sein Copilot, Viktor Guzul, hatten die meiste Zeit ihres Lebens als Flugnavigatoren und Flugingenieure gearbeitet und waren erst seit wenigen Jahren als Piloten tätig. Wie unterschiedliche Quellen berichten, überprüfe man derzeit die Krankendaten der Piloten
    sowie die Ergebnisse der psychologischen Tests, die beide regelmäßig absolvierten. Experten sind sich jedoch in einem sicher: Man könne einen 20 Sekunden andauernden, tödlichen Sturzflug nur dann nicht erkennen, wenn man sich in einem Zustand der unkontrollierbaren Panik befinde oder in eine Schockstarre verfalle. Genauere Antworten auf diese Fragen können jedoch nur Ärzte geben.
    Aksan Ginijatullin, Generaldirektor der Tatarstan Airlines, bekräftigte, dass es über den technischen Zustand der Boeing sowie über die Qualifikationen der verunglückten Piloten keinerlei Bedenken gegeben habe. Dabei merkte Ginijatullin zusätzlich an, dass Salichow, der Kapitän der Passagiermaschine, keinerlei Erfahrung mit Fehl- oder erneuten Landeanflügen mit einer Boeing gehabt hatte.

    Dieser Beitrag erschien zuerst bei Kommersant.

    Flugzeugunglück von Kasan: Flugschreiber deuten auf Pilotenfehler hin | Russland HEUTE

    http://www.kommersant.ru/doc/2347678



  9. #639
    Avatar von Damien

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    Putin: Keine Verfolgungen wegen politischer Ansichten in Russland



    Der russische Präsident Wladimir Putin hat versichert, dass niemand in Russland wegen seiner politischen Ansichten verfolgt werden kann.

    Bei uns wird niemand wegen seiner Gedanken und seiner Haltung sowie wegen seiner politischen Ansichten verhaftet bzw. inhaftiert. Wir werden nie so etwas zulassen“, sagte Putin am Donnerstag in Moskau auf der Russischen Literaturversammlung.

    aut dem Präsidenten muss dabei das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz gelten. Niemand dürfe es sich erlauben, mit seinen Handlungen gegen das Gesetz zu verstoßen. In etlichen demokratischen Ländern könne ein Polizist einen Menschen erschießen, wenn dieser seine Hand in die Tasche stecke und so den Verdacht erwecke, eine Waffe herausziehen zu wollen.

    Wir haben Gott sei Dank noch keine derartige Demokratie“, so der Präsident.

    Putin: Keine Verfolgungen wegen politischer Ansichten in Russland | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Homosexuellen-Rechte in Russland: Putin spricht sich gegen Intoleranz aus



    Der russische Präsident Wladimir Putin hat klare Worte gegen die Diskriminierung von Lesben und Schwulen gefunden. In Russland ist ihm zufolge kein Platz für Xenophobie gegenüber Homosexuellen. „Wir dürfen, egal nach welchem Prinzip, in der Gesellschaft keine xenophobe Einstellung zu irgendjemand schaffen, das gilt auch für Menschen mit nichttraditioneller sexueller Orientierung“, so Putin am Mittwoch in Moskau.

    „Wissen Sie, wie viel Kritik ich einstecken musste (…) – all das hatte mit der Beschränkung der Propaganda unter Minderjährigen zu tun“, sagte der russische Staatschef bei einem Treffen mit Oppositionspolitikern. In Wahrheit gehe es aber, wie Putin bereits wiederholt betont hatte, um den Schutz der Kinder vor Erwachsenen-Inhalten.

    Das Gesetz gegen die „Propaganda nicht traditioneller sexueller Beziehungen“, das Putin im Juni unterzeichnet hatte, ist im In- und vor allem Ausland umstritten.

    Während die Verfechter des „Gay-Propaganda-Verbots“ mit dem Schutz der Kinder argumentieren, sprechen Kritiker von Einschränkungen der Redefreiheit und einer gezielten Diskriminierungswelle gegen Russlands Lesben und Schwule. Einige LGBT-Aktivisten sehen das Gesetz als Anlass, einen Boykott der Winterspiele, die von 7. – 23. Februar in der Schwarzmeerstadt Sotschi stattfinden, zu fordern.

    Der russische Sportminister Vitali Mutko äußerte unlängst, der Gesetzgeber hätte das Verbot womöglich erst nach Olympia beschließen sollen.

    http://de.ria.ru/russia/20131121/267321863.html

  10. #640
    Avatar von Damien

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    Putin: Verhaftete Greenpeace-Aktivisten haben Milde verdient



    Die „Arctic 30“, die nach ihrem versuchten Protest auf einer russischen Ölplattform wegen Rowdytum angeklagt sind, sollten laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen ihrer edlen Ziele nicht zu hart bestraft werden.

    Bei einem Treffen mit russischen Schriftstellern, Herausgebern und Buchkritikern kommentierte Putin die Freilassung von zehn Greenpeace-Aktivisten (einige weitere kommen in nächster Zukunft auf Kaution frei) mit den Worten: „Haben sie edle Ziele verfolgt? Ja. War es richtig von ihnen, auf die Plattform zu klettern? Nein. (…) Aber natürlich sollte der Staat Milde zeigen.“

    Ein Greenpeace-Team hatte am 18. September in der Petschorasee die Bohrinsel „Priraslomnaja“ des russischen Ölproduzenten Gazprom Neft Shelf zu erklimmen versucht, um gegen die Ölbohrungen in der ökologisch sensiblen Arktis-Region zu protestieren. Am nächsten Tag stoppten russische Grenzschützer die „Arctic Sunrise“ mit den Aktivisten an Bord und schleppten das Schiff in den Hafen von Murmansk ab.

    Die 30 Besatzungsmitglieder waren festgenommen und in Haftanstalten von Murmansk und nahegelegenen Städten untergebracht worden, bevor sie nach St. Petersburg überstellt wurden.

    Die Anklage gegen die Umweltschützer lautete zunächst auf Piraterie, worauf in Russland bis zu 15 Jahre Gefängnis steht. Später wurde sie, auf „Rowdytum“ abgeschwächt. Den „Arctic 30“ drohen immer noch bis zu sieben Jahre Haft.
    Als Flaggenstaat der „Arctic Sunrise“ haben die Niederlande den Internationalen Seegerichtshof angerufen, um eine Freilassung des Schiffes und der Mannschaft zu erreichen. Am heutigen Freitag tagt der Seegerichtshof erneut zum Fall der „Arctic 30“.

    Putin: Verhaftete Greenpeace-Aktivisten haben Milde verdient | Russland | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Seegerichtshof fordert von Russland Rückgabe von Greenpeace-Aktionsschiff „Arctic Sunrise“



    Der Internationale Seegerichtshof hat von Russland die Rückgabe des beschlagnahmten unter niederländischer Flagge fahrenden Greenpeace-Aktionsschiffs „Arctic Sunrise“ gefordert.

    Zudem habe Russland alle Besatzungsmitglieder unverzüglich auf freien Fuß zu setzen und ihre Ausreise aus dem Land zu genehmigen. Das entschied das Tribunal am Freitag in Hamburg.

    Die Niederlande hatten als Flaggenstaat der „Arctic Sunrise“ den Internationalen Seegerichtshof nach der Festnahme am 19. September angerufen. Russland boykottierte das Verfahren und begründete dies damit, die Seerechtskonvention nur unter Vorbehalten ratifiziert zu haben. In den vergangenen Tagen hatte die russische Justiz für fast alle der im September festgenommenen 30 Männer und Frauen bereits die Freilassung gegen Kaution von jeweils zwei Millionen Rubel (rund 45 500 Euro) angeordnet.

    Moskau werde das Urteil des Seegerichtshofs unter die Lupe nehmen und dann seine Antwort formulieren, teilte das russische Außenamt am Freitag mit. „Wir hoffen darauf, dass das Tribunal den Fall objektiv behandelt und alle Aspekte mit berücksichtigt hat.“ Dabei machte das Außenamt insbesondere darauf aufmerksam, dass die Crew der „Arctic Sunrise“ gegen internationale und russische Gesetze verstoßen hatte.

    Im vergangenen September hatte die internationale Besatzung der „Arctic Sunrise“ gegen Ölbohrungen in der ökologisch sensiblen Arktis protestiert. Einige Aktivisten versuchten, die Bohrinsel „Priraslomnaja“ des russischen Staatskonzerns Gazprom zu erstürmen. Dabei verletzten sie unter anderem eine international festgelegte Sicherheitszone von 500 Metern für Bohrinseln auf See. Die russische Justiz warf den Aktivisten zuerst Piraterie vor, milderte die Anklage später auf „Rowdytum“ ab. Dafür stehen in Russland bis zu sieben Jahre Haft.

    http://de.ria.ru/society/20131122/267335682.html

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